Was du wissen musst, bevor du jemandem vorwirfst, dich nicht zu lieben

Was du wissen musst, bevor du jemandem vorwirfst, dich nicht zu lieben

 

„Güte in den Worten erzeugt Vertrauen.
Güte im Denken erzeugt Tiefe.
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.“

Laotse

Frauen fragen sich oft - anhand des Verhaltens ihres Herzenspartners - ob er sie liebt. Ausgehend von dem Gefühl, dass er sie nicht lieben würde, weil sie sich nicht geliebt fühlenDies ist ein Auszug aus meinen Buch “Du liebst mich, oder doch nicht? Wie Frauen mit beziehungsängstlichen Partner wirklich umgehen sollten - ohne Manipulieren und Leiden”.

 

Er liebt mich, er liebt mich nicht

Ausbruch aus dem Gefängnis angstDas ist das Essentielle: Sie fühlen nicht, dass sie geliebt werden. Das zeigt vor allem, dass sie Geliebtwerden anders erfahren haben, als sie es in ihrer Beziehung wahrnehmen. Sie nehmen einen Unterschied im Umgang und im Spüren wahr. Es kommt ihnen merkwürdig vor, schürt ihre Unsicherheit und macht nicht selten Angst. Nichtsdestotrotz ist deine Wahrnehmung eben nur deine Wahrnehmung. Es kann trotz des Gefühls, dass er dich nicht lieben würde, so sein, dass er dich durchaus liebt. Ich möchte keine Grundsatzdiskussion á la „Männer lieben so, Frauen eben anders“ führen. In der Wahrnehmung und Gewohnheit, wie liebevolle Zuwendung wirklich aussieht (und auszusehen hat), liegt ein wichtiger Schlüssel.

Versuchen wir, das, was wir Liebe und Geliebtwerden nennen, zu definieren, kommen wir aber schnell ins Grübeln. Denn nur selten sind wir uns dessen bewusst: Für viele Frauen war es stets selbstverständlich, was und wie Liebe ist, und nie musste es hinterfragt werden. Dass andere Menschen eine andere Form der Zuwendung kennen- und lieben gelernt haben, ist genauso schwer nachvollziehbar, wie die Art der Zuwendung, die andere ausleben und geben. Die Frage müsste also nicht lauten: Liebt er mich? Sie müsste eher heißen: Liebt er anders als ich? Und wenn ja, wie sieht seine Liebe aus? Ist sie kälter oder wärmer als meine? Ist sie empfindsam oder hart? Ist sie distanziert oder nah? Und hier schließt sich eine weitere Frage an: Kann ich diese Art der Liebe lieben lernen?

 

Was ist für dich Liebe - Was ist für ihn Liebe?

Viele Beziehungscoaches und sogar Psychologen werfen Beziehungsängstlichen vor, ihre Art, zu lieben, sei per se falsch. Dabei gehen sie natürlich nur von ihrer Wahrnehmung der ihnen vertrauten Liebe aus. Sie gehen von ihren Erfahrungen aus, von ihren Gefühlen, von ihren Definitionen. Oder von deinen. Ich möchte als selbst Betroffene dieses Argument nicht deshalb ablehnen, um mich zu schützen. Ich möchte vielmehr darauf hinweisen, dass es keine eine Art, zu lieben, gibt.

Denn wer sollte das definieren können?

Wir wuchsen alle unterschiedlich auf. Alles, was wir für uns entscheiden können, ist, ob wir mit der anderen Art der Liebe umgehen lernen können und wollen. Sich das zu beantworten, befähigt zumindest zu einer Entscheidung, hinter der man stehen kann. Man kann gleichfalls in Gesprächen darauf hinweisen und zielt nicht selbstverständlich darauf ab, der Herzenspartner müsse sich ändern. Plötzlich wären alle Vorwürfe dahin. Es würde sich ein respektvoller Raum öffnen, der Austausch ermöglicht und Akzeptanz bietet. Dein Herzenspartner könnte sonst ebenso sagen, dass ihm deine Art zu lieben missfällt und du dich ändern müsstest.

 

Wie du herausfindest, ob er dich liebt

Seelenverwandschaft liebeDie Lösung lautet natürlich nicht, dass sich einer von euch ändert oder ihr euch trennen müsst. Die bessere Variante ist, dass ihr euch beide in eurer Art, zu lieben, akzeptiert und annähert. Dazu ist es wichtig für den jeweils anderen, zu wissen, wie der Einzelne Liebe und Geliebtwerden definiert:

  • Was enthält sie?
  • Was enthält sie nicht?
  • Wann ist Liebe keine Liebe mehr?
  • Wann verletzt sie?
  • Wie fühlt es sich für euch beide an, wenn ihr geliebt werdet?
  • Welche Handlungen lassen euch dieses Gefühl verspüren?
  • Und vor allem: welche nicht?

Erneut kommen wir auf offene und ehrliche Gespräche zurück. Erneut gehen wir weg von Trennungen und Minderwertigkeitsgefühlen. Wir rudern einmal mehr zu Gemeinsamkeiten und Zusammengehörigkeitsgefühlen hin, statt sich in Vorwürfen und Verletzungen zu verstricken. Die meisten Ratgeber aber raten dazu, sich von uns Beziehungsängstlichen zu trennen. Wir könnten uns angeblich nicht ändern. Das ist nicht nur einfältig, sondern auch unwahr.

Nichtsdestotrotz birgt Beziehungsangst einige Herausforderungen, die man weder mit viel Leid bewältigen noch auf Teufel heraus ertragen muss. Man darf sich immer und ständig trennen. Wer sich in der Beziehung mit dem Partner nicht mehr fühlen oder wiederfinden, akzeptiert fühlen oder geliebt sehen kann, der sollte und darf natürlich über eine Trennung nachdenken.

Das war ein kurzer Auszug aus meinen Buch “Du liebst mich, oder doch nicht? Wie Frauen mit beziehungsängstlichen Partner wirklich umgehen sollten - ohne Manipulieren und Leiden”. Lust auf eine 20seitige Leseprobe? >>

 

Es ist mein erstes Buch, das sich ausschließlich an Frauen wendet. Darin gebe ich viele Erkenntnisse meiner Coachings mit Menschen, die unter ihrer Beziehungsangst leiden, weiter und räume endlich einmal mit all den Mythen und “Wenn du dich so und so verhältst, dann wird er dich für immer lieben!”-Ansagen vieler Beziehungs- und Love Coaches auf. Als Ex-Beziehungsängstliche (und hin und wieder immer noch) kann ich nur den Kopf über Autoren & Coaches schütteln, die meinen, man könne mit Manipulationstricks Menschen wie mir das Herz aufweichen. Sie erzählen Frauen, die mit jemandem mit Angst vor Liebe und Beziehungen zusammen sind, so viele irreführende und schädliche Sachen. Leichter kann man seinen Herzenspartner nicht loswerden - und seinen Selbstwert gleich mit. Das lag mir so schwer im Magen, dass ich sogar meine Arbeit an einem anderen Buch unterbrach.

Begib dich auf eine Reise in seine Schuhe, lerne seine Gedanken kennen und verstehe, worum es beziehungsängstlichen Menschen wirklich geht: keine Angst zu haben und keine zu bekommen. Nur jemand, der weiß, was Bindungsängste bedeuten und wie sie sich anfühlen, der Dutzende Male von Manipulationsstrategien verscheucht wurde, kann sagen, was Frau tun sollte und vor allem: was nicht.

Ein Buch für Betroffene von mir, die ihre Bindungsangst überwunden hat. Mit vielen Einsichten, Selbstwertübungen, Methoden zum Erkennen und Entdecken verborgener Wahrheiten, Erklärungen zu möglichen Angstverursachern, Checklisten, Handlungsimpulsen und vielem mehr.

Du kannst mein Buch hier exklusiv als E-Book im pdf, epub und mobi-Format. In einigen Tagen wird es auch bei Amazon erscheinen, dort aber etwas teurer sein.

 

“Du liebst mich doch, oder nicht?”: Wie du mit beziehungsängstlichen Männern umgehst

“Du liebst mich doch, oder nicht?”: Wie du mit beziehungsängstlichen Männern umgehst

 

Ich habe mit Hochtouren an “Du liebst mich doch, oder nicht? Wie Frauen mit beziehungsängstlichen Partner wirklich umgehen sollten - ganz ohne Manipulieren und Leiden” geschrieben: ein Ratgeber über Beziehungsängste, wie sie sich anfühlen für die, die Angst haben, woher sie kommen, was man tun kann, wenn man mit einem beziehungsängstlichen Partner zusammen ist und vieles mehr.

Es ist mein erstes Buch, das sich ausschließlich an Frauen wendet. Darin gebe ich viele Erkenntnisse meiner Coachings mit Menschen, die unter ihrer Beziehungsangst leiden, weiter und räume endlich einmal mit all den Mythen und “Wenn du dich so und so verhältst, dann wird er dich für immer lieben!”-Ansagen vieler Beziehungs- und Love Coaches auf. Als Ex-Beziehungsängstliche (und hin und wieder immer noch) kann ich nur den Kopf über Autoren & Coaches schütteln, die meinen, man könne mit Manipulationstricks Menschen wie mir das Herz aufweichen. Sie erzählen Frauen, die mit jemandem mit Angst vor Liebe und Beziehungen zusammen sind, so viele irreführende und schädliche Sachen. Leichter kann man seinen Herzenspartner nicht loswerden - und seinen Selbstwert gleich mit. Das lag mir so schwer im Magen, dass ich sogar meine Arbeit an einem anderen Buch unterbrach.

 

E-Book in drei Formaten: pdf (zum Ausdrucken), mobi und epub. 
306 Seiten.
Janett Menzel (2017)

 

Wann hattest du das letzte Mal so richtig Angst vor etwas? Half es, als jemand sagte, du bräuchtest doch keine Angst zu haben? War deine Angst weg, als dich jemand trotzdem aufforderte, das Angstauslösende zu wagen? Wenn man Beziehungs-, Love und Dating Coaches Glauben schenkt, sollten Frauen versuchen, sich jahrelang zu verstellen, um ihren beziehungsängstlichen Herzenspartner die Angst vor Liebe und Partnerschaft zu nehmen. Dann würde seine Angst verschwinden! Wie schlecht das klappt, wissen Frauen selbst.

Begib dich auf eine Reise in seine Schuhe, lerne seine Gedanken kennen und verstehe, worum es beziehungsängstlichen Menschen wirklich geht: keine Angst zu haben und keine zu bekommen.

Nur jemand, der weiß, was Bindungsängste bedeuten und wie sie sich anfühlen, der Dutzende Male von Manipulationsstrategien verscheucht wurde, kann sagen, was Frau tun sollte und vor allem: was nicht.

Ein Buch für Betroffene von mir, die ihre Bindungsangst überwunden hat. Mit vielen Einsichten, Selbstwertübungen, Methoden zum Erkennen und Entdecken verborgener Wahrheiten, Erklärungen zu möglichen Angstverursachern, Checklisten, Handlungsimpulsen und vielem mehr.

Du kannst mein Buch hier exklusiv als E-Book im pdf, epub und mobi-Format. In einigen Tagen wird es auch bei Amazon erscheinen, dort aber etwas teurer sein.

Hast du Lust auf eine Leseprobe? Hier kannst du dir die ersten 20 Seiten meines Ratgebers bei bindungsängstlichen Männern herunterladen. Auch für selbst Betroffene ist das Buch lesenswert. Es vermittelt einen Eindruck, wie stark unsere Angst auf andere wirkt und wie tief ihr Leid werden kann. Leseprobe >>

 

 

Wenn du lieber per Banküberweisung zahlen möchtest, schicke mir eine Nachricht!

 

Methode gegen Angst: Was du gewinnst, wenn du deine Ängste aufschreibst

Methode gegen Angst: Was du gewinnst, wenn du deine Ängste aufschreibst

 

*Gastbeitrag von Paul Henkel, Initiator von schreibenwirkt.de

Ich liebe To-Do-Listen und schreibe sie regelmäßig. Seit Kurzem schreibe ich auch Listen für meine Ängste. Diese Listen haben meinem Leben mehr Gutes getan als jeder Versuch, Affirmationen und positive Visualisierungen einzusetzen. Die Methode “Premeditatio malorum”, die eigenen Ängste schriftlich zu beleuchten, ist Jahrtausende alt und funktioniert.

 

Große Sorgen und Ängste wegen schwierigen Entscheidungen

Soll ich den Job wirklich wechseln? Spreche ich meinen Partner auf das Thema an, das mir schon lange im Kopf herumgeht? Hat es Sinn, wenn ich als introvertierter Mensch zu dieser Netzwerkveranstaltung gehe? Sollte ich mit einem Arzt darüber sprechen? Ist es eine gute Idee, jetzt ein Sabbatical zu machen?

sich selbst nicht mögenWir alle kennen schwierigen Entscheidungen, die uns das “Worst case”-Kopfkino bescheren und die wir gerne so lange aufschieben, wie es irgendwie geht: weil wir Angst haben. Angst  vor dem, was passieren, was schiefgehen könnte. Ich kenne das nur zu gut. Vielleicht gehörst du auch zu denen, die wie ich lange Zeit versucht haben, die ängstlichen Stimmen in sich mit positiven Affirmationen zu übertönen. Du liest Motivations- und Selbstvertrauensratgeber und trotzdem findest du dich immer wieder in Situationen, in denen du grübelnd und ängstlich einfach in Starre verfällst. Wie ein Kaninchen vor der Schlange.

Für solche Fälle stelle ich dir eine alternative Herangehensweise vor - eine, die deine Ängste nicht ablehnt, nicht leugnet und nicht verflucht, sondern sie so wertschätzend behandelt, dass sie sich entspannen können. Und nein, mit Esoterik und Zauberei hat das nichts zu tun. Es geht um die alte Methode der premeditatio malorum, der negativen Visualisierung, die die Stoiker schon vor mehreren Jahrtausenden entwickelt haben. Sie ist mir neulich in einem Vortrag von Tim Ferris begegnet.

Vielleicht bist du skeptisch, weil das Beschäftigen mit den eigenen Ängsten so völlig im Widerspruch steht zu dem, was du bisher aus der Persönlichkeitsentwicklung und positiven Psychologie kennengelernt hast. Um zu verstehen, warum das sinnvoll und sogar hilfreich ist, etwas Hintergrund zum Stoizismus.

 

Die Stoiker und Visualisierung von Ängsten

Der Stoizismus ist eine Philosophie, die um 300 v. Chr. im antiken Griechenland entstanden ist. Wenn wir heute von stoischen Menschen sprechen, dann denken wir an solche Zeitgenossen, die nichts so schnell aus der Bahn wird, die gleichmütig und ohne äußere Regung hinnehmen, was ihnen – Gutes wie Schlechtes – widerfährt. Tatsächlich ist das nur ein Aspekt der philosophischen Lehre. Ein anderer ist zu lernen, zwischen dem zu unterscheiden, was wir kontrollieren und was wir nicht kontrollieren können und sich dann vollständig auf Ersteres zu konzentrieren. Genau hier setzt die Übung der Visualisierung von Ängsten an.

methode gegen angst und panik schreibenDie Übung besteht darin, sich systematisch einige Fragen zu beantworten und die eigenen Ängste auf diese Weise im Detail wie unter einem Mikroskop anzusehen. Da Angst nicht nur mir, sondern allen Menschen das Hirn vernebelt, bringt es wenig, sich die Fragen gedanklich zu beantworten. Nimm Stift und Papier und mach die Übung schriftlich. So bringst du das Chaos aus deinem Kopf nach draußen. Du kannst deine Antworten wieder und wieder nachlesen und dir – falls dich später ein Anflug von Zweifel und Panik erfasst – beruhigend deine eigenen Erkenntnisse zur Hand nehmen.

Es lohnt sich, diese Übung regelmäßig als Routine in den eigenen Alltag zu integrieren. Tim Ferriss selbst nimmt sich für dieses Angstinventar jedes Quartal Zeit. Befindet er sich in einer intensiveren Phase seines Lebens, führt er die Übung auch einmal im Monat durch.

Bearbeite mithilfe der Übung die Angst, die schwierige Entscheidung oder die Sorge, die dich gerade am meisten beschäftigt.

 

So funktioniert die Methode des Premeditatio malorum

Nimm dir drei DIN A4 Blätter Papier und reserviere dir 30 Minuten Zeit.

Seite 1

Nimm das erste DIN A4 Blatt und teile es in drei Spalten: Definieren, Vorbeugen, Reparieren. Notiere in der Spalte „Definieren“ dann 10 bis 20 Dinge, die im schlimmsten Fall passieren könnten, wenn du das tust, wovor du Angst hast oder wenn du eine „falsche“ Entscheidung triffst. Dann liste in der zweiten Spalte „Vorbeugen“ für jeden Punkt auf, wie du das Eintreten der negativen Auswirkung vermeiden oder ihre Wahrscheinlichkeit reduzieren kannst. In der dritten Spalte schreibst du auf, wie du den Schaden begrenzen oder wen du um Hilfe bitten kannst, wenn der Worst case eingetreten ist.

Seite 2

Nimm ein zweites Blatt Papier und liste alle Vorteile und positiven Veränderungen auf, die eintreten würden, wenn du versuchst, wovor du jetzt Angst hast, die schwierige Entscheidung triffst und du zumindest teilweise erfolgreich wärst.

Seite 3

Das dritte Blatt Papier macht häufig den größten Unterschied aus und ist für viele der letzte Anstoß, den sie brauchen, um ihre Angst zu überwinden. Teile das Blatt in drei Spalten: sechs Monate, ein Jahr, drei Jahre. Notiere dann in jeder Spalte, wie sich dein Leben verändern wird, d. h. welche Konsequenzen es haben würde, wenn du nicht aktiv wirst. Was passiert, wenn du dich deiner Angst nicht stellst? Was passiert, wenn du die Entscheidung nicht triffst?

 

Die Dinge, die wir vermeiden und vor denen wir Angst haben, sind oft die Dinge, die uns persönlich wirklich weiterbringen. Die Übung wird nicht dazu führen, dass du nun jede Idee verfolgst. Das ist gut so. Denn manche Ängste sind angebracht. Angst hat eine Schutzfunktion. Die Übung hilft dir allerdings zu erkennen, wann sich deine Angst einmal wieder wie eine überfürsorgliche Mutter verhält und dich behindert, statt dich zu schützen. Sie hilft dir, mehr von dem zu tun, was dein Leben lebendiger und lebenswerter macht.

Tim Ferriss hat sich mithilfe dieser Übung entschieden, auf Weltreise zu gehen und währenddessen seinen Bestseller „4-Hour-Workweek“ geschrieben. Ich habe auf diese Weise zu meinem aktuellen Job gefunden, mit dem ich ganz neue Freiheiten genieße.

Und was machst du?

Schreib dich lebendig!

 

Paul Henkel schreibenwirkt.de

Paul Henkel von www.schreibenwirkt.de

In einer persönlichen Krise erlebte er, welche Veränderungskraft Schreiben hat. Seitdem begleitet es ihn täglich: Es macht sein Leben leichter, selbstbestimmter und schöner. Wenn die Zeiten doch einmal dunkler werden, rettet ihn das Schreiben immer wieder.

Damit mehr Menschen vom Schreiben profitieren, hat Paul seinen Blog gestartet. Dort teilt er mit dir wirksame Techniken, wie man das Schreiben nutzt, um Krisen zu überwinden.

 

 

Probier’s mal mit Genügsamkeit: Einmal ein einfaches Leben, bitte!

Probier’s mal mit Genügsamkeit: Einmal ein einfaches Leben, bitte!

 

Neulich beschloss ich, dass ich nur noch ein einfacher Mensch sein will und sein werde. Gleich, was andere davon halten. Genügsamkeit klang aber lange Zeit in meinen Ohren, als würde ich mich gegen Großes und Mehr wehren. Aber es hängen Erwartungen und damit auch Enttäuschungen an dem Wort. Ich habe die “böse Bedeutung” deshalb einfach gestrichen. Seitdem genügt mir von Tag zu Tag mehr.

 

Wir sind alle nur Menschen. Müssen wir daran erinnert werden?

Genügsamkeit bedeutet, dass man sich und das, was man hat, genug ist. Immer nur Zielen hinterherzurennen und sie strikt zu verfolgen, kann zwar auch erfüllen, aber es bringt erheblichen Stress. Besonders, wenn wir uns dem Perfektionismus hingeben und dann an unseren Ansprüchen scheitern. Bei sich selbst zu “versagen”, kenne ich auch zu gut. Daher: Ich werde mir keine Gedanken mehr machen, ob jemandem das, was ich tue und bin, reicht oder nicht. (Im Netz und bei oberflächlichen Verbindungen ist das ja immer so eine Sache.) Ich werde mich nicht mehr fragen, wie ich besser in X werde und bedeutungsvoller in Y, nur damit andere meinen Wert erkennen und ihn mir zeigen. Ich kenne meinen Wert. Dieser Entschluss fühlt sich gut an. Der Rest tut mir weh. Er pflanzt Gedanken in meinen Kopf, die mich verletzen und mir eine vermeintliche Bedeutungslosigkeit einimpfen wollen, die völliger Blödsinn ist.

Ein Bekannter von mir meinte einst nach unserem dritten Glas Wein auf meiner Couch, dass wir doch am Ende des Tages alle nur Menschen sind, die irgendwie versuchen, zurechtzukommen. Ich verstehe jetzt, was er meinte.

Auch ich habe mein ganzes Leben lang versucht, besser und größer zu leben, existenziell abgesichert und von allen gemocht - damit ich ja nie auf die Idee kommen würde, dass ich oder jemand anderes nicht ausreichen würde, dass mein Leben nicht lebenswert sei oder ich nichts für mich erreicht hätte. Es war ein ständiges Gedrehe im Kreis darum, zu funktionieren und nach außen hin so zu tun, als hätte ich einen Wert, den andere nur erkennen müssten. Eine Bedeutung.

Wozu muss heute alles so bedeutend sein? Was wurde aus einem einfachen Leben, in dem wir nur morgens aufstanden, uns auf den Tag vorbereiteten und ihn verbrachten?

 

Über das Schöne an einem einfachen Leben

Unsere Ahnen waren weder unzufrieden, wenn nichts geschah noch waren sie unzufrieden, wenn etwas geschah. Sie freuten sich noch über die kleinen Dinge. Sie arbeiteten zwar hart und viel, aber sie stellten um einiges seltener ihren Lebenssinn infrage. Sie warfen nicht alles sofort hin, nur weil es einmal schwer wurde. Sie kannten ihre Aufgaben, kamen ihnen nach und verbrachten damit ihr Leben. Als Leben noch fern ab von Selbstverwirklichung und -optimierung einfach nur „lief“, schien nichts mehr oder weniger bedeutungsvoll zu sein. Ein einfaches Leben hatte dieselbe Bedeutung wie ein komplexes.

Doch heute will jeder bedeutend sein - auch, wenn er es nicht zugeben mag. Menschen werden täglich durch die Medien daran erinnert, dass sie „gefälligst“ etwas aus ihrem Leben machen sollten, etwas erreichen müssten, etwas Erinnerungswertes schaffen und sich einen Namen machen sollten - sonst…ja, sonst wäre man wohl normal, in den Augen anderer nicht genug, würde still belächelt, verspottet oder ausgeschlossen…ein einfacher Mensch, der ein einfaches, unbedeutendes Leben führt.

Wann wurde das eigentlich verwerflich?

 

Weshalb Selbstoptimierung und Selbstwert so gar nicht zusammenpassen

weshalb selbstoptimierung so schädlich istMir wurde die letzten Tage bewusst, wie wir alle unser Leben und beinahe jede Aktivität als Pflichtkür bedeutungsschwängern. Wenn der Job einem keine Aufstiegschancen bietet oder wir schon lange meinen, dass wir etwas Besseres verdient hätten, müssten wir kündigen. Was sollen auch zukünftige Arbeitgeber sonst von unserem einfachen Lebenslauf denken? Wir wären nicht gut genug, wenn wir Loyalität, Integrität, Fokussierung und Genügsamkeit zeigten. Nein, heute muss man den ganzen Tag nur an sich denken und daran, wie man noch besser werden kann…weil man erst dann den Wert zugesprochen bekäme, etwas oder jemand zu sein.

Wenn wir auf einfache und eingesessene Art und Weise lieben, es nicht mehr kribbelt und wir nicht mehr tägliche Blumensträuße oder Aufmerksamkeit bekommen, kriegen wir Angst, beginnen Affären oder grübeln darüber, ob wir noch geliebt werden. Andere wiederum trennen sich sogar. Nicht täglich zu spüren, dass wir geliebt werden, so, wie wir meinen, es verdient zu haben, schmälert schon beim Gedanken unseren Wert für den Partner und den Wert des Partners. Weil es „einfach“ nicht mehr reicht.

All diese fiesen und verzeih, dummen Interpretationsansätze fingen erst damit an, dass uns jemand einredete, wir müssten besser sein (gut reicht nicht) und anders (so ist es nicht gut) und gesehen, gehört und erfolgreich - tagtäglich müssten wir im Außen unseren Wert bestätigt bekommen und fühlen. Und wir glauben es auch noch!

 

Sind wir uns nur dann wertvoll, wenn wir von anderen als wertvoll gesehen werden?

Was aussieht wie Zugehörigkeit, hat in Wahrheit nichts mit Wert zu tun. Es ist die Angst davor, normal und einfach zu sein. Im Vergleich stünden wir vor anderen „einfach“ (und) dumm da. Und weil uns deren Meinung wichtiger ist, als unsere, schneiden auch wir vor uns selbst schlecht ab.

gute böse menschen wieso in jedem ein arschloch steckt schatten karmaObwohl uns der Buddhismus schon seit Jahrzehnten verrät, dass es eben das Nicht-Anhaften ist, das uns Zufriedenheit schenkt, sind wir täglich auf der Suche nach eben dieser Sache oder dieser Person, die uns Bedeutung verleiht. Es schafft einen Sinn, der sich damals noch zu Oma- und Opazeiten einfach nur „Leben“ nannte. Das war der Sinn. Heute aber definieren wir unseren Selbstwert darüber, was wir sind, nicht sind, dürfen, nicht dürfen, können und nicht können. Jeder Gegenstand in unserem Leben verrät unseren vermeintlichen Wert. Haben wir aber vermeintlich zu wenig, z. B. kein Haus, sondern nur eine 2-Zimmer- Wohnung, keinen Partner, keinen mörderischen beruflichen Erfolg, keine B-Promi-Bedeutung, zu wenige Likes unter dem Facebook-Post oder Kommentare im Blog, sind wir angeblich nicht von Bedeutung. Wie viele ich kenne (und ich bis eben auch), die gleich darüber nachdachten, alles hinzuschmeißen, traurig oder wütend wurden, nur weil die erhoffte Anerkennung ausblieb und ihnen Bedeutungslosigkeit vorgaukelte.

 

Große Erwartungen

Ich frage mich ernsthaft, ob das ein Leben ist, das lebenswert ist. Ich verzettele mich ebenso ständig in allem, was ich soll und muss, dass ich in letzter Zeit immer mehr an meine Grenzen geriet. Sie zeigten mir deutlich, dass ich begrenzt bin - in dem, was ich will und in dem, was ich nicht will. Bedeutung baut Erwartungen auf und Erwartungen sind Ansprüche, die eine Verantwortung und Pflicht mit sich bringen. Wie viele an diesen brechen, sehen wir an der Zahl der psychischen Störungen wie Panik, Angststörungen, Depressionen und mehr. Sollte die einzige Verantwortung und Pflicht in einem Leben nicht die sein, dass man seine Lebenszeit gesund und dankbar erlebt?

Mir wäre es so viel lieber, wenn wir alle ganz entspannt dieselbe Bedeutung hätten und unsere Tage ebenso zufrieden in Gleichheit verbrächten, ohne uns Gedanken über unsere Bedeutungslosigkeit oder Bedeutung zu machen - ohne jede Handlung oder Nicht-Handlung, jedes Wort oder Schweigen und jede körperliche Regung gleich als Unwert zu interpretieren.

Was meinst du: Ist es heute noch möglich, zurück zu einem einfachen Leben zu kehren?

Mir liegt dieses Thema gerade sehr am Herzen und ich würde mich freuen, wenn du mich an deinen Gedanken dazu teilhaben lässt.

Liebe Grüße,
Janett

Janett Menzel Angst Blog

 

 

Das Gefängnis unseres Lebens: Wie uns Gefühle zu Insassen machen

Das Gefängnis unseres Lebens: Wie uns Gefühle zu Insassen machen

 

Jeder von uns hat sein eigenes, selbstgemachtes Gefängnis, zum Beispiel in einem Land namens Angst. Manchmal ist es unser Zuhause, in dem wir zu oft hocken, weil wir nicht wissen, wohin wir gehen sollen, draußen keinen Sinn haben oder uns der Familie verpflichtet fühlen. Oder es ist der Job, von dem wir uns vermeintlich nicht losreißen können, in dem wir gebraucht, und nur wir, gebraucht werden, weil ohnehin niemand sonst uns ersetzen könnte. Bei anderen ist es die ausgediente Beziehung, die schon lange nur noch lieblos ist und nicht mehr erfüllt, von der man sich aber nicht trennen kann, weil man zu viele Jahre, Energie, Geld oder Gene investiert hat. Oder es ist eine alte Liebe, die wir nicht loslassen wollen, weil sie so viel schöner war als die Realität, in der wir nicht nach jemand Vergleichbarem suchen möchten. Für viele von uns ist es Geld, weil man nur mit viel Geld angeblich alles erreichen könnte, wir uns in unserer Haut wohler, weil vermeintlich überlegen und gewollter fühlen. Eine trügerische Sicherheit erwarten wir in unseren Gefängnissen.

 

Aus Angst: Ein unfreies Leben in einem vermeintlich sicheren Gefängnis

Ausbruch aus dem Gefängnis angstTag für Tag hocken wir in unseren Zellen und sind froh, überhaupt etwas unser Eigen zu nennen, ein Platz, den wir selbst gebaut haben, den wir für uns beanspruchen können. Wie wirkliche Inhaftierte gewöhnen wir uns mit der Zeit an dieses unfreie Leben immer mehr. Was uns spüren lässt, nichts sei so schlimm, wie es aussieht, sind die Freigänge, Hafturlaube oder Fluchtpläne, die nie umgesetzt werden. Einige Gefängnisse sind Hochsicherheitsgefängnisse, Gebäude, aus denen man vermeintlich nie wieder fliehen könnte. Andere gleichen einem offenen Strafvollzug, in dem man langsam lernt, zu sich und einem selbstverantwortlichen Leben zurückzukommen.

Angst, Neid, Zorn, Perfektionismus, Trauer, Schuld und Scham sind solche Gefängnisse. Sie halten uns gefangen. Im Gegensatz zu wahrhaftigen Straftätern haben wir freiwillig Einsitzenden aber nichts Schlimmes getan. Wir müssen weder leiden noch unsere Schuld absitzen. Es gibt nur dann Strafen, wenn wir sie uns selbst auferlegen. Unsere vermeintlichen Untaten interpretierten wir allein als „boshaft“ oder wir ließen andere über uns richten. Ein unnötiges Urteil über uns selbst. Es ist Verrat an uns und unserem Wert.

Unsere gedanklichen Gefängnisse sind nicht so konstruiert, wie wir wirklich sind. Sie gleichen dem, was wir gelernt haben. Deshalb erscheinen uns ihre Mauern unüberwindbar, weil sie mit dreifachem Stacheldraht anderer versehen sind. Schwer bewaffnete Wärter sitzen in hohen Türmen und lassen ihre grellen Scheinwerfer minütlich in alle Himmelsrichtungen wandern, um jeden noch so gut geplanten Ausbruch schon im Keim zu ersticken. Und selbst, wenn es die Wachmänner nicht gäbe, so warten noch immer die blutrünstigen Hunde vor den Toren, hinter den Mauern - überall dort, wo man sie nicht erwartet, wenn man denkt: „Ich hab’s geschafft!“.

 

Kann ein Ausbruch aus unserem gedanklichen Gefängnis gelingen?

Liebe zur Natur Liebe zum Meer Doch wie die Geschichte der Welt uns zeigt, schafften es so manche Häftlinge aus den „sichersten“ Gefängnissen der Welt. Sie beobachteten die Vorgänge, Zeiten, Reaktionen, Insassen, Wärter, Konstruktionen der Zellen und des Gebäudes an sich, wogen ihre Möglichkeiten ab, entschieden sich für einen Fluchtweg und planten minutiös ihre Schritte. Andere wiederum warteten geduldig, zeigten sich reuig und wurden schlussendlich begnadigt. Wiederum andere hielten bis zum Tag ihrer Entlassung durch.

Was wir nicht erkennen, ist, dass wir nicht nur unser Gefängnis selbst erbaut haben. Wir sind auch der Chef aller Wärter, Wachmänner und Ingenieure, bezahlen die Putzkräfte, die die Flure reinigen und füttern die Hunde vor den Toren unserer Freiheit.

Und trotzdem glauben wir, wir wären gefangen und hätten kein Mitspracherecht. Dabei sitzen wir ganz freiwillig ein. Stell dir das vor: Du hast extra Menschen beauftragt, dich festzuhalten und vom Leben abzuhalten. Du bezahlst sie mit deiner Seele und deinen Gedanken, briefst sie monatlich, wie sie im Falle von X und Y reagieren sollen. Sie behandeln dich so, weil du es ihnen so als Anweisung aufgetragen hast. Wir arbeiten mit unseren Angestellten Angst, Zorn, Neid, Eifersucht, Perfektionismus, Gier, Trauer, Schuld und Scham schon so viele Jahre. Sie mögen ihren Job. Sie machen ihn saugut und vor allem fühlen sie sich unwohl mit der Aussicht auf Arbeitslosigkeit. Aber: Wir brauchen die Angestellten unseres Lebens nicht fragen, ob sie uns bitte begnadigen, befreien oder freiwillig fliehen lassen. Sie würden es ohnehin verneinen.

 

Verbinde dich mit deiner ureigenen, freien, selbstbestimmten Energie

Ausbruch aus Gefängnis namens Angst Eifersucht Gier Geld Macht Trauer Schuld SchamViele wissen nicht (und mir ging es genauso), wo sie anfangen sollen. Der Ausbruch scheint zu überwältigend. Wie viel man zurücklassen muss, wen man alles verletzen würde und wie sehr man selbst verletzt würde…all die Jahre, die vielleicht auch Gutes brachten, das Geld, was investiert wurde, die viele Mühe, die man sich gab, damit es funktioniert. Zweifel sind - wie bei wahrhaft Inhaftierten auch - normal. Natürlich lohnt es sich, alle Ecke gedanklich abzutasten. Der Trick besteht darin, sich klarzukommen, dass es Gefühle sind, die uns einsitzen lassen. Es ist kein Mensch, kein Kind, kein Familienangehöriger, kein Geld oder sonstiges. Es gibt für alles eine Lösung - und für vieles auch Ersatz. Ein Job kann durch einen anderen ersetzt werden, wie auch eine Wohnung oder ein Haus, einen Monat Öffentliche statt dem Auto usw. Wir brauchen keine Angst vor anfänglichen Zweifeln haben, weil schon ein Schritt uns genügen wird. Selbst wenn Angst diesen Schritt begleitet, so können wir jederzeit bewusst und konsequent Lösungen suchen. Die Lösung ist aber nie, alles zu belassen, wie es ist oder in einer Situation zu bleiben, aus der wir dringend herauswollen.

Die Lösung ist vielmehr: Frage niemanden um Erlaubnis. Fälle deine Entscheidung und teile sie mit. Sozusagen: Entlasse alle Angestellten (deine Gefühle). Löse alle Verträge auf (alte Versprechen oder Seelenverträge). Sichere die Daten (Merke dir, was du gelernt hast und vor allem, wann Gefühle wie Angst usw. zuschlagen). Gib den Abriss des Gebäudes in Auftrag (Gehe trotzdem in deine gewünschte Richtung.). Öffne deine Zelle, geh den Gang hinaus auf den Rasen, auf das Tor zu, öffne sie und streichele die Hunde (Mache eine Schritt nach dem nächsten.). Du weißt genau, wie. Immerhin hast du sie dressiert. Erinnere dich daran. Wähle deine Stärken für deine Entscheidung und ihre Umsetzung, statt Zweifel, Ängste usw.

 

Wie ich ausbrach

Ich handelte in Gegensätzen: Ich tat das Gegenteil von dem, was mich in mein Gefängnis der Angst geführt hatte (viel drinnen, schweigen, denken, “müssen”, wenig zurückerhalten). Wollte ich dringend geliebt werden, ließ ich das Gefühl des Nichtgeliebtwerdens zu. Ich setzte mich damit auseinander. Fühlte ich den Drang nach finanzieller Sicherheit, konfrontierte ich mich mit meiner Angst, unsicher und von einem Tag auf den nächsten zu leben - ohne zu wissen, was kommen würde. Ich hörte auf, Pläne zu schmieden. Als ich Haltlosigkeit spürte, suchte ich bewusst jene Energie, die die Spiri-Szene das Sein nennt: nichts wollen, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft leben. Ich lernte das Sein im Hier und Jetzt. Wollte ich dringend meine Angst unterdrücken, ließ ich sie zu. Hatte ich Bange vor dem Außen, ging ich nach außen und teilte dort mein Inneres - wie auch Pema Chödrön es in ihrem Buch sagt: “Geh an die Orte, die du fürchtest“.

Und so ging ich einfach. Es ist unser Gefängnis. Wir entscheiden, dass wir dort einsitzen, was uns dort erwartet, wie lange wir dort verbleiben und ob wir uns selbst aus der Haft entlassen.

Alles Liebe,
Janett

Janett Menzel Angst Blog

 

 

F