Was du wissen solltest, bevor du dein Hobby zum Beruf machst

Was du wissen solltest, bevor du dein Hobby zum Beruf machst

 

Ich habe seit langer Zeit keinen Text mehr nur für mich geschrieben. Seit ich mein Hobby, das Schreiben, zum Beruf gemacht habe, schreibe ich, um damit auch meinen Lebensunterhalt in Form von Geld und beruflicher Anerkennung zu verdienen. Ich dachte ernsthaft, das sei eine hervorragende Idee. Und um es vorwegzunehmen: Ich denke das noch immer. Aber seit einigen Wochen fällt mir auf, dass mir mein Traum gewaltig um die Ohren fliegt. Es sind mit meiner Selbstständigkeit leider Elemente mit zum Schreiben hinzugekommen, die ich jetzt als lästig empfinde. Sie rauben mir nicht selten eine große Portion Motivation. Nicht etwa, weil mir mein früheres Hobby und jetziger Beruf keinen Spaß mehr machen. Sondern weil das Ausleben meines Hobbys/Berufs nun einen Nutzen, Zweck und damit eine Verwertbarkeit für andere Personen haben sollte (jedenfalls, wenn ich erfolgreich sein möchte).

 

Vom Traum, sein Hobby zum Beruf zu machen

sein hobby zum beruf machen berufungHobbys und Leidenschaften sind deshalb so nährend, weil sie uns erlauben, wir selbst zu sein oder etwas zu erreichen, was für uns von Wert ist. Das kann ein Gefühl oder eine Form der Anerkennung von außen sein. Doch in Zeiten der flächendeckend propagandierten Selbstverwirklichung und Potenzialentfaltung á la “Schau, wie einfach es ist, dich zu verwirklichen! Become an Influencer!“-Facebook Posts, Instagram Stories und Youtube Stars ist es leicht, sich von der Verwirklichung eines Traums, sein Hobby zum Beruf zu machen, anstecken zu lassen.

Es sieht beinahe so aus, als ob die Zeitqualität festangestellte Menschen ausgrenzt und abstempelt. Denn nur wenn man selbstbestimmt, in seiner wahren Größe lebt, “seine vollen PS auf die Straße” bringt und mit sich und seinen Talenten Geld verdient, sei man von Wert und führe ein lebenswertes Leben.(Allesamt Verkaufssprüche, bei denen mir das Würgen kommt.) Wir alle wollen, dass unser Wert erkannt und geschätzt wird. Und ja, ich weiß es ja selbst aus meiner Angestelltenzeit, dass es sehr unliebsame Zeitgenossen gibt, die einem wiederholt eben diesen Wert absprechen und oft auch noch glauben, sie wüssten es besser. Und eben weil wir das alle kennen, erzählen dir etliche Menschen im Internet, wie schön Selbstständigkeit und das Ausleben deiner Berufung ist, wie leicht und wie viel Geld du damit verdienen kannst… Und hier der Haken: Sie versprechen dir, wie leicht es ist, wenn…du ihr Produkt kaufst, damit du bestimmte Anfangsfehler vermeidest oder…wenn du dich noch in ihren Newsletter einträgst, um die fünf wichtigsten Kniffe zum Erfolg kennenlernst oder…wenn du nur an ihrem Webinar teilnimmst, an dessen Ende alles verkauft wird, damit du dein “Business” starten kannst (noch so ein Würgewort).

Damit verdienen sie ihr Geld, nicht etwa mit ihrem Traum.

Seinen Traum zum Beruf zu machen, ist tatsächlich nicht schwer. Man kündigt entweder und legt los oder man baut es langsam als Nebenselbstständigkeit auf und wartet auf den rechten Zeitpunkt mit der Kündigung. Gerade wenn man denkt, dass es nun losgehen kann, stellen sich aber schon die ersten Hürden ein: blöde und lästige Existenzängste, fehlende Marketingkenntnisse, geringe Kundschaft oder viel zu wenige Menschen, die von deinem Produkt/deiner Dienstleistung Kenntnis haben. Das sind nur die halbschlimmen Dinge. Die in meinen Augen wirklich schmerzenden Nebenprodukte sind emotionaler Natur und kommen nicht selten einem Raubbau an deiner Seele gleich. Man muss wissen, wie man damit umgehen wird, wenn es soweit ist. Denn treffen werden dich diese (oder ähnliche) Schläge über kurz oder lang ganz sicher:

 

Dein Hobby gehört nicht mehr nur dir. Vielleicht brauchst du sogar ein neues.

bewusstsein der anderen achtsamkeitMach dir eines bewusst: Alles hat einen Nutzen. Jedes Hobby gibt dir ein Gefühl, zum Beispiel grenzenlose Freiheit der Gedanken, Selbstausdruck, Kontakt zu deinen Gefühlen, Kreativität, Dingen eine Form geben, Zeit, Flow, Dinge in Ordnung bringen, körperliche Aktivität, die Erfahrung der körperlichen/geistigen/emotionalen Stärke, um nur einige zu nennen. Für mich bedeutete Schreiben früher Selbstausdruck und Kontakt zu meinen Gefühlen, Bedürfnissen und wahren Wünschen zu haben und auszuleben.

Es geschieht sehr schleichend, dass du das, was dir früher so viel Spaß machte und Halt gab, plötzlich zu einem Instrument deines Erfolges wird. Dein Erfolg stiftet den Wert, nicht mehr nur das Gefühl, das dein Hobby dir stiftete. Wollen deine Kunden das Instrument nicht, wirst du dich beizeiten sehr erfolglos, versagend oder gar wertlos fühlen. Der Perfektionismus schleicht sich von hinten an. Denn wenn du nur X tätest oder bei Y besser wärst, dann…würde alles besser werden. Dann weiterzumachen und durchzuhalten, nicht aufzugeben, das Vertrauen in sich selbst zu bewahren und die Hoffnung aufrechtzuerhalten, ist eine Kunst.

 

Das Resultat muss nicht mehr nur dir gefallen, sondern vor allem anderen.

Sonst läufst du Gefahr, dass du nicht gefällst. Und kein Mensch kauft etwas, was ihm nicht gefällt oder was ein nicht wünschenswertes Ergebnis für ihn bringt. Wenn du ein Online Business starten willst, Blogger, Influencer oder sonstwas im Internet werden möchtest, hat vieles mit der Anzahl der Likes, Shares und Kommentare, Seitenaufrufe, monatlichen Besucherzahlen, Verweildauer, Absprungrate undgefallen müssen hobby zum beruf machen was tunAnzahl der besuchten Seiten zu tun, Reichweite und Beitragsinteraktionen. Begriffe, die du lernen musst, an denen du mitunter deinen Wert messen wirst. In jedem Fall hat deine Leidenschaft plötzlich den Anspruch, schön, wertvoll, informativ, inspirierend, begehrenswert, Neid erregend oder wenigstens Sehnsucht erweckend zu sein. Es muss Gefühle in deinen Kunden ansprechen. Tut es das nicht, hat es keinen Wert gestiftet. Stiftet es für andere keinen Wert, verdienst du kein Geld und bekommst keine Anerkennung.

Nichts schmerzt mehr, als für das, was man tut und liebt, keine Zuwendung zu erhalten. Wenn dich deine Leidenschaft nachts nicht schlafen lässt, weil du damit nicht deinen Lebensunterhalt verdienen kannst, wird es fatal. Ich habe mich mehrfach dabei ertappt, wie ich alles infragestellte, wie ich an meinem Traum zweifelte und vor allem: an mir. Das andere Extrem, zwar Aufmerksamkeit zu bekommen, aber eben negative, in Form von Kritik, destruktive Meinungen, Neid, Eifersucht, Shitstorms oder Menschen, die sich angegriffen fühlen oder glauben, es besser zu wissen, ist eine weitere, soul-sucking Seite der Medaille. Für mich am schlimmsten ist die Verachtung, die einem beizeiten entgegengebracht wird. Man weiß, man hat sich etwas Großes getraut und wird dennoch (oder deshalb) dafür belächelt. Vor allem dann, wenn die eigene Versagensangst mehr als präsent ist. Dann kann echt jedes Wort eines unbedachten und unachtsamen Menschen wie Messer in deine Haut schneiden.

 

Berufung ist nicht immer schön, sondern bedeutet auch Stress und Leistung.

Also genau das, was man eigentlich hinter sich lassen wollte, als man alles über den Haufen warf und sein Hobby zum Beruf machte. Berufung bedeutet, dass die Themen zu dir kommen. Aber wenn dein Hobby zum Beruf wurde, dann musst du dich zwangsläufig nach Themen und Bedürfnissen deiner Kundschaft umschauen, damit diese zu dir kommen. Wer in den sozialen Medien präsent ist und dort eine Followerschaft hat, die einen großen Teil des monatlichen Verdienstes ausmachen oder als wiederkehrende Besucher auf deine Website kommen, um dort zu barem Geld zu werden, der spielt nicht selten den fähigen, gut gelaunten Entertainer á la “Nichts tut weh und alles ist wunderschön!” – schon einmal vorab, um die Leute bei Stange zu halten, weil man im Hinterkopf sein Seminar plant, den Launch seines Produktes oder Release seines sonstwas’es.

Auch die, die ihr Leid(en) zum Produkt machen, haben schlicht das Problem, dass sie das aufrechterhalten müssen, um für die LeserInnen interessant zu bleiben, auch wenn sie mal so richtig Bock auf grundlose Freude hätten.

 

Schöne, einsame Welt

negative seiten online business berufung hobby zum beruf machenWer Einzelunternehmer ist, dieses heiß begehrte Ding namens Solopreneurship durchzieht, der ist vor allem eines: SOLO, zumindest zu Beginn: Allein für alles verantwortlich, schießt man von der Umsatzsteuervoranmeldung über das Social Media Marketing bis hin zur Erstellung wirksamer Landingpages, dem Korrektorat seiner Werbetexte und dem Ideenmanagement einfach alles ALLEIN.

Schön, weil einem niemand hineinredet und man alles endlich allein entscheiden kann, oder? Leider nicht immer. Wie oft wünschte ich mir jemanden, mit dem ich über eine Idee und mögliche Umsetzung sprechen konnte oder der mir erklärt, wie Videos aufnehme, welche Hardware die beste für Podcasts ist usw. Wenn es ganz dumm läuft, sitzt man daheim allein vor seinem PC und arbeitet im Home Office, was auf lange Sicht sehr einsam machen kann.

ABER:

Wenn du bereit bist, mit all dem umzugehen und ein paar individuelle Dinge, die ich sicher vergessen habe, dann kann es sehr befriedigend und wunderschön sein. Allein morgens aufzustehen und zu wissen, dass der heutige Tag mit dem erfüllt sein wird, was man liebt und was man kann, wofür man Geld bekommt und lobende Worte, trägt zumindest mich über viele nicht so schöne Momente hinweg. Ich kann mich heute leiten lassen, wo ich früher geleitet wurde.

Das langsame Hineinwachsen in seine Berufung wünsche ich jedem, besonders denen, die sich nach oder wegen ihrer psychisch belasteten Zeit ihrer Berufung zuwenden möchten – und ja, wenn nötig, auch die Kraft, um sich seinetwegen durchzuboxen!

Alles Liebe,
Janett Menzel

Janett Menzel Angst Blog

 

 

Work-Life-Balance: Wie ein Gleichgewicht zwischen Beruf & Leben gelingt

Work-Life-Balance: Wie ein Gleichgewicht zwischen Beruf & Leben gelingt

 

Work-Life-Balance kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt Arbeit-Leben-Gleichgewicht. Gemeint ist, wie man ein erfülltes Leben mit einer guten Position im Beruf in Einklang bringen kann – oder wie es im Duden definiert wird: ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen herstellen. Doch wie kann diese Balance gelingen und was braucht es, um auch langfristig zu wirken?

Die Weinheimer Therapeutin Terry Ann Larsen erklärt, welche Schritte dafür nötig sind und was du kannst, wenn du bereits starke Stresssymptome hast.

 

Was für eine Work-Life-Balance nötig ist

Das im deutschem Sprachgebrauch verwendete Schlagwort Vereinbarkeit von Beruf und Familie umfasst nicht die ganze Komplexität der Work-Life-Balance. Zur Work-Life Balance gehören weitergreifende Komponenten wie z.B. Gesundheit, soziale Aktivitäten/Freunde, Zeit für sich, das Leben genießen (können), Bewegung/Sport, Entspannung/Ruhe usw.

Das in die Tat umzusetzen kann mitunter schwierig sein. Die individuellen Verhältnisse müssen berücksichtigt werden:

  • Wie geht es dem Arbeitnehmer gesundheitlich?
  • Welche zeitlichen Ressourcen gibt es?
  • Wie groß ist die Familie?
  • Wie viel Unterstützung bekommt man von ihr?
  • Ist sie eventuell belastend? Was kann man tun, um dennoch Unterstützung von ihr zu erzielen?
  • Hat der Betroffene gemeinsame Hobbys mit Familienmitgliedern und/oder Freunden?
  • Wie ist es im Allgemeinen um die freundschaftlichen Kontakte bestellt?
  • Was kann der Betroffene an seinem Arbeitsplatz positiv für sich verändern?

Für jeden Einzelfall ergeben sich verschiedene Fragestellungen, deren Auswertung in der Work-Life-Balance berücksichtigt werden müssen.

 

Tipps, wie du eine gute Work-Life-Balance schaffen kannst

so funktioniert work-life-balanceDie folgenden Fragen sollte sich jeder Arbeitnehmer stellen, wenn er sich abgespannt, übermüdet, energielos und überfordert fühlt, an Schlaflosigkeit leidet und/oder keine Freude mehr an Aktivitäten hat, die ihm früher Spaß bereitet haben:

  1. Könnte ich mir in der Arbeitszeit Pausen einrichten, um mich zu entspannen, z. B. spazieren gehen, um wieder Energie zu tanken? Könnte ich zum Abschalten Entspannungsübungen machen oder Powernapping?
  2. Könnte ich nach Feierabend oder im Urlaub mein Diensthandy abschalten, um nicht in Versuchung zu kommen, dienstliche E-Mails, SMS oder Telefonate entgegenzunehmen?
  3. Könnte ich zu meiner Entlastung meine Familie und einen guten Freund ins Vertrauen ziehen und mich über meinen beruflichen Stress aussprechen? Oft erleichtert es, wenn man sich aussprechen kann. Zusätzlich erhält man gute Tipps, wie man sich in der Situation am besten verhält. Und außerdem hat man so Vertraute, die einen an den Vorsatz, weniger zu arbeiten, erinnern werden.
  4. Könnte ich meinen Vorgesetzten ansprechen, um gemeinsam eine Lösung zur Entlastung im Berufsalltag zu finden?
  5. Könnte ich Aufgaben delegieren?
  6. Könnte ich meinen Aufgabenbereich besser strukturieren? Könnte ich andere Prioritäten setzen?
  7. Könnte ich die Meetings so terminieren, dass zwischen zwei Terminen so viel Zeitraum ist, dass ich nicht unter Druck wegen des Folgetermins gerate?
  8. Könnte ich Multitasking vermeiden und viel effizienter arbeiten, wenn ich mich nur auf eine Tätigkeit konzentriere und die Arbeiten nacheinander verrichte?
  9. Könnte ich Urlaub nehmen, um Aktivitäten zu unternehmen, die ich gerne mache, um Energie zu tanken?
  10. Könnte ich mit meinem Arbeitgeber vereinbaren, dass ich im Urlaub nicht erreichbar bin, egal ob ich verreise oder meinen Urlaub zu Hause verbringe?
  11. Könnte ich mich in meiner Freizeit auf die Unternehmungen konzentrieren, mit denen ich mich gerade beschäftige und keinen Gedanken an die Arbeit verschwenden, da ich mich dann viel besser erholen kann?
  12. Könnte ich einen Kurs zum Entspannen belegen, um meine dadurch zurückgewonnenen Kräfte wieder optimal einsetzen und nutzen zu können?

Diese Tipps können step by step umgesetzt werden, damit das Entstressen nicht noch zusätzlich Stress verursacht.

 

Wie kann man eine Work-Life-Balance schaffen, wenn man schon zu weit in den Strudel geraten ist?

In diesem Fall ist eine Pause von der Arbeit angesagt, da es sich jetzt nicht mehr um eine Präventivmaßnahme handelt.

Ein Kurs für autogenes Training, Meditation, Yoga oder progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können helfen, die innere Ruhe wiederzufinden. Manche Menschen können sich ihren Frust oder Stress von der Seele schreiben, andere entspannen sich beim Sport. Malen und weitere künstlerischen Tätigkeiten können beruhigend wirken, genauso wie Musik und Licht.

Falls auch du an dem Punkt angelangt bist, dass du keine Eigeninitiative mehr ergreifen kannst, ist es sinnvoll, dich an eine(n) Fachfrau(mann) zu wenden, die (der) sich professionell mit Work-Life-Balance auskennt und weiterhelfen kann.

 

Meine 8 Wegweiser für die Erfüllung eines Traums & Herzenswunsches

Meine 8 Wegweiser für die Erfüllung eines Traums & Herzenswunsches

 

In 2017 traute ich mich, das zu tun, was ich schon immer tun wollte: schreiben und vom Schreiben leben. Das war für mich so normal wie Essen und Trinken. Dennoch gehöre ich – wie ich mir sagen lassen musste – damit zu den Wenigen, die angeblich mehr wissen als der Rest (nämlich das “Wie man seinen Traum verwirklicht”) und denen das “Glück” hold gewesen ist, weil ich es geschafft habe, mir meinen Lebenstraum zu erfüllen. Ich habe lange darüber nachgedacht. Deshalb mal auf ein Wort dazu:

 

Um deinen Traum und Herzenswunsch zu erfüllen und zu leben…

…MUSST du lernen, auf dich und deine innere Stimme zu hören, statt auf andere und ihre Strategien. Deren Gleichung geht für dich nicht auf. Unzählige Menschen erzählen dir nur, dass du deinen Weg gehen, deiner wahren Berufung folgen, der Stimme deiner Seele zuhören und deine Träume verwirklichen sollst. Sie sagen dir aber selten, wie du das anstellst. Um genau zu sein, habe ich noch keinen erlebt, der eine genaue Blaupause dafür hatte. Und das darfst du mir glauben: Ich kenne alle diese Webinare. Und wer eine Blaupause hat, der verkauft sie für Tausende von Euros. Es ist eben eine Nische. Heutzutage sind Nischen das Mittel, um das, was Menschen suchen, zu erzielen: Freiheit und Selbstbestimmung, innerer Frieden und Losgelöstsein vom Müssen und Sollen, (finanzielle und existentielle) Unabhängigkeit und Glückseligkeit. Entscheidend ist in meinen Augen nur, dass du dich erkennst und dich einem Fluss hingibst, der dein WIE ist. Du musst nichts weiter wissen als das: Folge DIR.

Mir fiel in der Reflexion des letzten Jahres << meine Blaupause >> auf, die ich dir gern weitergeben möchte. Vielleicht ist bei meinen WIE’s etwas dabei, das auch dir hilft.

 

Meine 8 Wegweiser für die erfolgreiche Erfüllung eines Traums

Wegweiser Pfeiler Erfüllung Traum erfüllen Herzenswunsch1.) Dein WAHRER Weg zeigt sich dir von allein – die Themen finden dich, die Menschen kommen auf dich zu (ob im Privaten oder im Beruflichen), deine Intuition zeigt dir den Weg und die richtige Richtung. Dein Traum und Weg ist nichts, was du dir bei einem Kaffee überlegst.

2.) Das Ziel ist irrelevant, weil selbst ein kleiner Schritt, der sich schon wie das Ziel anfühlt, nur ein Schritt von vielen sein kann. (Nehmen wir das Schreiben bei mir: Es ist ein Schritt hin zu einem Ziel, das ich (noch) nicht kenne.) Es ist okay, das Ziel nicht zu kennen. Du brauchst Vertrauen in das Ungewisse. Niemand ist in jedem Moment bereit für alles auf einmal. Es darf sich in Ruhe entwickeln, damit du mit deiner Größe und deinen Fähigkeiten wachsen kannst. Sich langsam in alles fallen zu lassen, schenkt dir Zeit zu werden, was du werden sollst.

3.) Wenn du dir etwas wünschst, musst du dafür Platz in deinem Leben schaffen. Wer sich einen Partner wünscht oder ein Haus im Grünen weit weg von der Stadt, eine selige Selbstständigkeit oder finanziellen Erfolg, der muss sein Leben entsprechend danach einrichten. Leider muss dafür oft einiges (oder manche Menschen) weg. Und das Platzschaffen sollte nicht geschehen, nachdem man es erreicht hat, sondern JETZT. So ist es leichter, denn es beseitigt Blockaden und hinderliche Energien.

4.) Dein WAHRER Weg geht sich von allein, wie ich es auch in meinem letzten Blogpost zu Berufung und Lebenssinn geschrieben hatte. Wer darüber nachdenkt oder versucht, es zu steuern, hat schon verloren, weil sich der Fluss von alleine bewegt. Es braucht kein Ego und kein Hinterhergerenne, keine Kontrolle und keine Strategien. Es braucht nur deine Weichen, damit der Fluss dorthin laufen kann, wo er hin will. Es ist blöderweise so, dass wir unser Leben nach einem dürftigen, gesellschaftlichen Katalog einrichten, der auch Emotionen wie Angst oder Gefühle wie Schuld und Scham liefert. Doch genau dieser Katalog schafft Blockaden. Dann heißt es nämlich: Wenn ich x erreiche, dann könnte y geschehen, sich jemand trennen, ich müsste mich trennen/kündigen/wegziehen, was wiederum z auslösen würde und mich traurig machen würde und so weiter und so weiter. Man muss einfach bereit sein, um seinen Traum zu leben. Das erfordert Mut und Vertrauen, die wir oft nur schwer aufbringen – aus Angst.

Ganz ehrlich: Hätte ich auf irgendwen gehört (sogar auf meine Freunde und Familie), dann wäre ich heute nicht, wo ich bin. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass dein OKAY zum Erfüllen deines Traumes automatisch Willensstärke mitbringt – als Geschenk deiner Seele – als Cupcake für zwischendurch.

5.) Dein Traum ist immer EINFACH zu erreichen. Alles, was schwer ist, geht nach hinten los. Alles, was Tausende von Euros kostet und dir vorgaukelt, das wäre der Weg, ist alter Käse. Arbeit muss nicht hart sein, um Erfolg zu bringen. Liebe muss nicht schmerzen, um echt zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. (Beispiel: Mein Testbuch, um mal zu gucken, wie das mit Amazon läuft und wie man das so macht als Self-Publisher, ist momentan das Buch, was mir die Hälfte bis Dreiviertel meines Monats von allein “sichert”. Mein 2. und 3. Buch, die ich beide mit Strategie schrieb, erzielen nicht einmal die Hälfte. Mein 4. Buch, dass ich “einfach so” ohne Strategie schrieb, rennt genauso los wie mein Testbuch.) Intuition und Herz sind alles; Strategie kannst du anwenden, wenn es um das noch weitere, noch erfolgreichere Ausleben deines Traums geht.

seinen traum erfüllen leben berufung liebe geld erfolg6.) Sei bereit für Rückschläge, Kritik, Anfeindungen, Gelächter und schlaflose Nächte. Aber: Wer seinen Traum gefunden hat, den, den er ausleben möchte, der lebt ihn trotz allem. Das ist ein Ziel! Es ist diskussionslos. Es steht nicht zur Debatte, ihn fallen zu lassen und aufzugeben, wenn er ECHT ist. Du wirst immer weitermachen. Gibst du zwischendrin auf, war es nicht echt. Vielleicht war es Ego oder was anderes, was dich deinem Ziel näherbringen könnte.

7.) Ein Traum ist nur dann Schaum, wenn du etwas brauchst, um aus deinem beschwerlichen oder langweiligen Alltag auszubrechen. Es ist kein Schaum mehr, sondern wahre Absicht und Zweck, wenn du ihn umsetzt – meint: handelst. Wer nur tagträumt, der will nur träumen, was völlig in Ordnung ist. Aber wer wirklich seinen Traum erfüllen und leben will, der handelt zu seinem Traum hin. Da gibt es kein Wenn und kein Aber und kein Gezimper. Es gibt schlichtweg keine Barrieren mehr, wenn du deinen Weg gefunden hast. Das Ding läuft von allein – es bringt dich von ganz allein zum Laufen. Keine Beschlüsse, keine langen Überlegungen, keine Ratlosigkeit. Du machst einfach, was dir dein Bauch und Herz in Impulsen vorgibt (die kommen übrigens schrittweise). Du wirst es nicht einmal merken.

8.) Und zu guter Letzt: Du musst daran glauben, dass du es schaffst. Wer kein Vertrauen hat oder sich solchen Blödsinn einreden lässt wie “Das machen doch schon 1000 andere.” oder “Ach, das klappt doch niemals!”, der hat schon verloren. Dein Traum braucht keine Erlaubnis deiner Mitmenschen. Du musst ihm erlauben, sich zu zeigen und zu erfüllen – als wäre er ein eigenständiger Mensch. Du musst dir vor allem erlauben, etwas zu haben und zu dürfen, was andere anzweifeln. Aber die Sorgen und Zweifel der Anderen, weißt du, ganz ehrlich, sind eben deren. Du hast deine eigenen. Ich nehme mal an, dass die dir deine bereits ausreichen, wenn du ein normales Leben führst. Also: Geh raus aus den Köpfen anderer. Zur Not verschweige deine Wege erst einmal. Aber folge den Wegen, die sich dir zeigen.

Hattest du Angst, Janett?

Klar! Nicht in Worte zu fassen. Monatelang, angsterfüllte Nächte, schlaflos, müde, besorgt. Ich habe mich gegen Menschen, gesellschaftliche Regeln, Zugehörigkeit und sogar gegen Liebe entschieden. Ich habe alles in Kauf genommen, nur um meinen Traum zu verwirklichen. Und mir fiel dabei etwas Wichtiges auf: Die Angst, dass mein Traum platzt, war ein Signal und vielleicht das einzige Mal in meinem Leben, das Angst mich weitermachen ließ, statt abhielt.

Die Angst sagte niemals: “Hör lieber auf!”

Sie schrie stattdessen: “Mach weiter. Mach es anders. Sieh nochmal genauer hin – damit du nicht aufgibst.”

Ich wünsche auch dir das Beste für deinen Weg! Solltest du Unterstützung brauchen, helfe ich dir gern im Rahmen meiner intuitiven Coachings weiter.

Alles Liebe und Gute,
Janett

Janett Menzel Angst Blog

 

 

Durch Burnout, Angst & Panik zum wahren Lebenssinn und zur Berufung

Durch Burnout, Angst & Panik zum wahren Lebenssinn und zur Berufung

 

Viele fragen sich: Wieso ausgerechnet ich? Wieso sind sie so psychisch belastet mit Stress, Burnout, Depression, Angst oder Panik? Auch ich habe mich das jahrelang gefragt. Bei mir ging es durch einen Job los, in den ich nicht hineingehörte und in dem Menschen an meiner Seite waren, die mich an manchen Tagen durch ihre Launen zur Verzweiflung brachten. Ich war (und bin es noch) ein Leistungstier. Was ich anfasse, mache ich richtig oder gar nicht. Aber in Zeiten von flachen Hierarchien, gewissenloser und allesfressender Ellenbogen-Teams hat das seinen Preis. Doch ich hörte nicht auf…meinen Körper. Meine Symptome mit Panikattacken begannen 2007 und zeigten sich auch noch Jahre später immer und immer wieder, bis ich eines Tages verstand, dass sie (ausgelöst durch Überarbeitung/Burnout) Symptome waren, die einen viel größeren Sinn und Zweck verfolgten.

 

Wenn’s schnell gehen muss: Lebenssinn & Berufung durch Burnout, Angst und Panik?

symptome entziffern entschlüsseln was bedeutet angst burnout depression stress panikattackenMeine Symptome wollten, dass ich ihnen zuhöre, damit ich endlich aufhöre, eine Rolle zu spielen, die mir schon lange nicht mehr stand. Angst und Burnout, Panikattacken und heftiger Stress im Vorfeld sind – so lernte ich – wie eine alte, längst vergessene Schrift, die man entziffern muss. Ich fand zum Schreiben zurück, eine Leidenschaft, die ich zuletzt in meiner Jugend auslebte. Ich erinnerte mich wieder an meine Träume und an das, was ich wirklich wollte und brauchte, ohne Fremdbestimmung. Eine der wichtigsten Erkenntnisse aber war, dass ich selbst Enttäuschungen auf allen Wegen erlebte, weil ich ungewollte Dinge tat, um niemanden zu enttäuschen. Aus meiner Angst vor Schmerz, Getrenntsein und Einsamkeit handelte ich für andere und rannte eigentlich direkt zu meinen Hauptthemen hin, während ich glaubte, ich könnte sie so vermeiden.

Wenn ich heute zurückdenke, müsste ich mich eigentlich bei meinem damaligen Arbeitgeber und den zeitweilig so verhassten Kollegen bedanken: Denn sie brachten mich direkt an einen Punkt, an dem auch mein Körper sagte, dass es Zeit war, loszulassen und mich und meine Wahrheit zu erkennen. Durch die Wellen an Panikattacken, meine totalen Erschöpfungszustände und all die daraus resultieren Gefühle war ich gezwungen, hinzusehen. Es ging gar nicht mehr anders. (Deshalb bin ich auch kein Freund der kognitiven Verhaltenstherapie im alleinigen Sinne, sondern ein Verfechter der Gesprächstherapie, Psychoanalyse, Familienaufstellungen, energetischen Verfahren, Körper-, Kunst- und Musiktherapie, Licht- und Aromatherapie und alle anderen Verfahren, die weniger üblich sind. Weil sie dich DICH erfahren lassen, in einer Tiefe, die die kognitive Verhaltenstherapie bewusst ignoriert. Diese fokussiert den Weg, wie du schnell wieder lebensfähig und funktional wirst. Für die, die erst einmal wieder funktionieren müssen (für Kinder, ihren Lebensunterhalt u. Ä.) ist sie ein guter erster Schritt, mit dem es aber nicht getan sein sollte.) Ich erkannte in meiner Gesprächs- und Schreibtherapie zum Glück, dass es mir um mich gehen durfte, nicht darum, wie ich fix wieder fertig für andere werden könnte.

 

Symptome zeigen dir den Weg zu deinem wahren Ich

Als ich diese Strukturen und Bedeutungen hinter meinen Symptomen verstand, wusste ich, dass ich vieles in der Tiefe meiner Persönlichkeit los- und hinter mir lassen musste. Ich machte nicht nur Bereiche (Liebe & Partnerschaft, Job, Familie, Freundschaften) aus, in denen ich unzufrieden war. Ich trennte mich nicht “einfach” und kündigte auch nicht “nur”. Ich erkannte vielmehr, wieso und wozu ich diese Schritte gehen musste/wollte und welche weiteren folgen müssten, um meine Ziele zu erreichen. Es ist auch nicht nur mit Trennungen und neuen Jobs getan.

Symptome zeigen dir den Weg zu deinem wahren IchDer Charakter eines ängstlichen Menschen ist so symptomatisch für verborgene und verdrängte Potenziale und Gefühlswelten. Es gibt so viel zu erkennen und zu entdecken, wenn man Angst und Panikattacken, Burnout und Erschöpfungszustände erlebt. Wenn du hinter die Symptome schaust, wirst du unweigerlich deinen Kern finden. Dieser Kern sagt dir, wer du bist und was dein Sinn in diesem Leben ist. Für mich ist er die Seele. Andere nennen diesen Kern das höhere Selbst. Egal, welche Begriffe man verwendet:

Er ist unkaputtbar und sorgt dafür, dass du alles und jeden für seinen (deinen) Sinn in den Wind schießen würdest. Jedes Wort, jede Handlung und jedes Gefühl beschreibt deinen Wegweiser, deine eigene Landkarte zu deiner wahren Bestimmung in diesem Leben auf dieser Welt. Sie liegt verborgen hinter viel stinkendem Müll aus alten Erfahrungen, fremden Bedürfnissen und Ansprüchen, geschürter Angst und gefürchteter Trauer, Schuld und Scham. Hinderlich bei der Ausübung deiner Bestimmung ist nur, dass wir Einsamkeit und das Gefühl des Getrenntseins, der Nicht-Zugehörigkeit fürchten. Nur deshalb sind und waren wir bereit, zu tun, was wir nie wollten und zu sagen, was wir nicht meinten, still zu bleiben, als wir eigentlich laut “Scheiße!” und “Nein!” brüllten wollten. Deshalb sollte dieses abwehrende Verhalten zuerst weg.

Traut man sich, diese Erkenntnisse zu erlangen, sich in die eigene (Un)Tiefe zu wagen, steht einem die ganze Welt offen. Ich sage nicht, dass damit keine neuen Ängste an die Oberfläche dringen (und folglich Symptome). Ich sage auch nicht, dass es leicht (für mich) war (oder gerade ist). Es ist kein kurzer Weg zu sich und seiner Berufung, seiner Bedeutung für diese Welt und seiner Bestimmung in diesem Leben. Auch ich spüre Tag für Tag, dass ich zwar auf meinem Weg bin, aber es noch eine kleine Weile bis zum Ziel ist. Ich bleibe noch zu oft stehen und schaue mich um. Aber meinen Kern spüre ich täglich.

Es fühlt sich so viel besser an, zu tun, was man wirklich aus tiefstem Herzen tun möchte und nur die Verbindungen zu pflegen, die ohne Pflicht und Sich-beweisen-Müssen auskommen. Natürlich sind Kunden auf Leistungen aus; immerhin zahlen sie Geld für dein Produkt. Natürlich brauchen Partnerschaften und Verbindungen Gegenseitigkeit und Geborgenheit, um erfüllt und zufrieden zu sein. Aber wenn dein Kern, deine Seele, dein höheres Selbst rebelliert, dann heißt es entweder Prüfe den Umstand/die Person! oder Prüfe dich!. In den meisten Fällen ist es ein Mix aus beidem: die Angst vor Ausschluss und die Angst vor sich selbst. Zu sich zu stehen – ganz frei von Angst vor der Reaktion anderer. Keine leichte Sache – für niemanden.

 

Wie es sich anfühlt, wenn du auf dem richtigen Weg bist

 Viele fragen sich, wieso ausgerechnet sie so psychisch belastet sind mit Stress, Burnout, Depression, Angst oder Panik. Auch ich habe mich das jahrelang gefragt. Bei mir ging es durch einen Job los, in den ich nicht hineingehörte und in dem Menschen an meiner Seite waren, die mich bremsten und an manchen Tagen durch ihre Launen zur Verzweiflung brachten. Ich war (und bin es noch) ein Leistungstier. Ich liebe Arbeit und Geld und Arbeit und Geld lieben mich: Ich bin extrem gut darin, es für andere zu verdienen. Was ich anfasse, mache ich richtig oder gar nicht. Aber in Zeiten von flachen Hierarchien, gewissenloser und allesfressender Ellenbogen-Teams hat das seinen Preis. Doch ich hörte nicht auf...meinen Körper. Meine Symptome mit Panikattacken begannen 2007 und zeigten sich auch noch Jahre später immer und immer wieder....bis ich eines Tages verstand, dass sie (ausgelöst durch Überarbeitung/Burnout) Symptome waren, die einen großen Sinn und Zweck verfolgten. Wenn's schnell gehen muss: Lebenssinn & Berufung durch Burnout, Angst und Panik Meine Symptome wollten, dass ich ihnen zuhöre, damit ich endlich aufhöre, eine Rolle zu spielen, die mir schon lange nicht mehr stand. Angst und Burnout, Panikattacken und heftiger Stress im Vorfeld sind - so lernte ich - wie eine alte, längst vergessene Schrift, die man entziffern muss (und sollte!). Ich fand zum Schreiben zurück, eine Leidenschaft, die ich zuletzt in meiner Jugend auslebte. Ich erinnerte mich wieder an meine Träume und an das, was ich wirklich wollte und brauchte, ohne Fremdbestimmung. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass ich selbst Enttäuschungen auf allen Wegen erlebte, weil ich ungewollte Dinge tat, um niemanden zu enttäuschen. Aus meiner Angst vor Schmerz, Getrenntsein und Einsamkeit handelte ich für andere und rannte eigentlich direkt zu meinen Hauptthemen hin, während ich glaubte, ich könnte sie so vermeiden. Wenn ich heute zurückdenke, müsste ich mich eigentlich bei meinem damaligen Arbeitgeber und den zeitweilig so verhassten Kollegen bedanken: Denn sie brachten mich direkt an einen psychischen und physischen Punkt, an dem auch mein Körper sagte, dass es Zeit war, loszulassen und mich und meine Wahrheit zu erkennen. Durch die Wellen an Panikattacken, meine totalen Erschöpfungszustände und all die daraus resultieren Gefühle war ich gezwungen, hinzusehen. Es ging gar nicht mehr anders. (Deshalb bin ich auch kein Freund der kognitiven Verhaltenstherapie im alleinigen Sinne, sondern ein Verfechter der Gesprächstherapie, Psychoanalyse, Familienaufstellungen, energetischen Verfahren, Körper-, Kunst- und Musiktherapie, Licht- und Aromatherapie und alle anderen Verfahren, die weniger üblich sind. Wieso? Weil sie dich DICH erfahren lassen, in einer Tiefe, die die kognitive Verhaltenstherapie bewusst ignoriert. Sie fokussiert den Weg, wie du schnell wieder lebensfähig und funktional wirst. Für die, die erst einmal wieder funktionieren müssen (für Kinder, ihren Lebensunterhalt u. Ä.) ist sie ein guter erster Schritt, mit es aber nicht getan sein sollte.) Ich erkannte in meiner Gesprächs- und Schreibtherapie zum Glück, dass es mir um mich gehen sollte, nicht darum, wie ich fix wieder fertig für andere werden könnte. Symptome zeigen dir den Weg zu deinem wahren Ich Als mir diese Strukturen und Bedeutungen hinter den Symptomen klar wurden, verstand ich, dass ich vieles in der Tiefe meiner Persönlichkeit los- und hinter mir lassen musste. Ich machte nicht nur Bereiche (Liebe & Partnerschaft, Job, Familie, Freundschaften) aus, in denen ich unzufrieden war. Ich trennte mich nicht "einfach" und kündigte auch nicht "nur". Ich erkannte vielmehr, wieso und wozu ich diese Schritte gehen musste/wollte und welche weiteren folgen müssten, um meine Ziele zu erreichen. Es ist nicht nur mit Trennungen und neuen Jobs getan. Der Charakter eines ängstlichen Menschen ist so symptomatisch für verborgene und verdrängte Potenziale und Gefühlswelten. Es gibt so viel zu erkennen und zu entdecken, wenn man Angst und Panikattacken, Burnout und Erschöpfungszustände erlebt. Wenn du hinter die Symptome schaust, wirst du einen Kern finden. Dieser Kern ist dermaßen unkaputtbar, dass du alles und jeden dafür in den Wind schießen würdest. Andere nennen diesen Kern Seele oder das höhere Selbst. Jedes Wort beschreibt deinen eigenen Wegweiser, deine eigene Landkarte zu deiner wahren Bestimmung in diesem Leben auf dieser Welt. Sie liegt verborgen hinter viel stinkendem Müll aus alten Erfahrungen, fremden Bedürfnissen und Ansprüchen, geschürter Angst und gefürchteter Trauer, Schuld und Scham. Im Endeffekt aber läuft alles darauf hinaus, dass wir Einsamkeit und das Gefühl des Getrenntseins, der Nicht-Zugehörigkeit abwehren, weil fürchten. Nur deshalb sind und waren wir bereit, zu tun, was wir nie wollten und zu sagen, was wir nicht meinten, still zu bleiben, als wir eigentlich laut "Scheiße!" und "Nein!" brüllten wollten. Wie es sich anfühlt, wenn du auf dem richtigen Weg bist Durch die mutige Nähe zu deinem Kern wirst du dich plötzlich trennen können, auch wenn es dir vorher immer schwerfiel. Du wirst ad hoc so konflikt- und durchsetzungsfähig wie noch nie zu vor in deinem Leben. Du wirst zu deinem eigenen Superman/deiner eigenen Superwoman, weil dir dieser Kern den Weg weist. Dein Kern pumpt konstant Vertrauen und Glücksgefühle in dich hinein. Er ist wie dein zweites Herz, ein Organ, das eigenständig warme, pure und essentielle Wahrheit in deine Adern pumpt. Er schlägt von allein, wenn du ihn achtest. Er bringt deinen Körper auf ein vollkommen neues Niveau an Energie und Belastbarkeit. Es wird keine Nahrungsunverträglichkeiten oder sonstige Stresssymptome mehr geben, keine Schlaf- oder Konzentrationsschwierigkeiten. Nichts mehr von all dem, was uns vorher abhalten wollte - von den Dingen, die eben nicht unserem Kern entsprechen. Traut man sich, diese Erkenntnisse zu erlangen, sich in die eigene (Un)Tiefe zu wagen, steht einem die ganze Welt offen. Ich sage nicht, dass damit keine neuen Ängste an die Oberfläche dringen (und folglich Symptome). Ich sage auch nicht, dass es leicht (für mich) war (oder gerade ist). Es ist kein kurzer Weg zu sich und seiner Berufung, seiner Bedeutung für diese Welt und seiner Bestimmung in diesem Leben. Auch ich spüre Tag für Tag, dass ich zwar auf meinem Weg bin, aber es noch eine kleine Weile bis zum Ziel ist. Ich bleibe noch zu oft stehen und schaue mich um. Ich sage nur, dass es sich so viel besser anfühlt, zu tun, was man wirklich aus tiefstem Herzen tun möchte und nur die Verbindungen zu pflegen, die ohne Pflicht und Sich-beweisen-Müssen auskommen. Natürlich sind Kunden auf Leistungen aus; immerhin zahlen sie Geld für dein Produkt. Natürlich brauchen Partnerschaften und Verbindungen Gegenseitigkeit und Geborgenheit, um erfüllt und zufrieden zu sein. Aber wenn dein Kern, deine Seele, dein höheres Selbst rebelliert, dann heißt es entweder Prüfe den Umstand/die Person! oder Prüfe dich!. In den meisten Fällen ist es ein Mix aus beidem: das oben genannte Offensichtliche aus Angst vor Ausschluss und die Angst vor sich selbst. Hinter deine Gedanken, Gefühle und Handlungen zu blicken, die Ängste und Trauer wahrzunehmen, die deine (Un-)Taten abwehren sollen, gebietet Respekt und zwingt dich vor allem dazu, deine Wahrnehmung von der Welt und dir als Mensch einem Wohlfühl-Check zu unterziehen. Es ist furchterregend und verletzend, wenn man erkennt, wie oft man sich selbst verletzt hat, nur aus Angst, verletzt zu werden. Es tut wahnsinnig weh, wenn man die Wut, die man sonst auf andere hatte, plötzlich als Wut auf sich selbst erkennt. Aber der Mut zur Unvollkommenheit, die eigenen unperfekten, unangepassten Seiten da sein zu lassen, bringt dir eines: Lebendigkeit. In genau dieser Lebendigkeit wird dir nichts mehr fehlen, was dir nicht steht. Die Gewichtung aller Lebensbereiche und Neuorientierungen in Verbindungen oder Gedanken- und Gefühlsmustern wird so automatisch ablaufen, dass sie dir nicht auffallen werden. Du wirst das, was du vorher so gefürchtet hattest, nicht einmal mehr wahrnehmen. Dir wird kein Rückzug eines vormals so wichtigen Menschen etwas bedeuten, kein Verlust wird dich wirklich verletzen. Ein riesiges Missverständnis: Was du denkst, was dir deine Symptome sagen wollen, ist falsch Es fühlt sich eher so an, als würde alles abprallen, weil du durch deinen Kern eine unverletzbare und unbrechbare Schutzhülle aufgebaut hast - wie ein Schild aus purem Selbst, das alle potenziellen Gefahren und Menschen automatisiert abwehrt. Dein Kern kehrt sich aber erst dann von innen nach außen, weil du entsprechend deiner wahren Gedanken und Gefühle handelst. Und das wird belohnt. Doch um Freude, Sinn, Glückseligkeit, Vertrauen, Selbstbestimmung und -liebe, Potenziale und Verwirklichung potenzieren und maximieren zu können, muss ein Quäntchen davon da sein. LEIDER glauben ja die meisten, die unter starkem Stress, Angst, Panikattacken, Burnout/Depressionen usw. leiden, dass sie nichts können, dürfen, sollten. Sie glauben auch, dass es entweder NIE besser würde oder nur dann besser würde, wenn...xyz...eintreten würde, wenn irgendwer endlich irgendwas getan hätte. ABER und hier kommt der Haken: Wenn du bewusst deine Talente, deine unbequemen Gedanken, unangepassten Gefühle und frei selbstbestimmten Bedürfnisse ignorierst und verneinst, dich weder dafür lobst noch andere für ihre wertschätzt, dich und alles, was in dir ist (so wie andere und ihre inneren Welten) verneinst und abwehrst, kann nichts vermehrt und nichts ans Licht gebracht werden. Alles, was du dann bekommst, ist eine Multiplikation dessen, was du glaubst, nicht zu sein, nicht zu können und nicht zu haben. Deshalb kann ich dich nur ermutigen, alles, was du bislang dachtest, was du nicht dürftest oder nicht solltest, gedanklich so durchzuspielen und zu erleben, visionär zu genießen. Denn dieses Probehandeln, wie es die Psychologie nennt, zapft deinen wahren Kern an und lässt ihn langsam immer stetiger aufleuchten. Gehe erste Schritte, sorge proaktiv für Unterstützung durch Förderer, Menschen, von denen du weißt, dass sie dich nicht ablehnen werden. Handle ganz bewusst in Richtung dieses Kerns und erlaube dir, die wahnsinnige Wirkung zu spüren. Diese Kraft ist in dir - wenn du dich traust, zu glauben. Wieso du unbedingt Glauben brauchst! Ich wurde heidnisch erzogen, kenne mich weder mit Religion aus noch praktiziere ich eine. Aber ich stoße in letzter Zeit immer wieder auf Bücher, die sich eine bestimmte Glaubensrichtung heranziehen, um übergeordnete Glaubensmuster zu beleuchten und zu untermauern. Es spielt in meinen Augen keine Rolle, ob du an Gott, Buddha, Allah, aufgestiegene Meister, Engel, das höhere Selbst, das Universum oder an Schicksal glaubst. Wichtig ist nur, dass du in diesem Glauben einen Halt erfährst, der dich nährt und beizeiten weiterhin in deine Richtung lenkt. Menschen, denen du vertraust, zu glauben, kann wohltuend sein und Geborgenheit mit auf deinen Weg bringen. Aber Menschen sind immer selbst gesteuert durch Altes und Falsch-Vermitteltes ihrer Eltern und Erfahrungen. Sie sind - wie wir alle - stückweit in ihrem Wert und ihren Glauben an das unendliche Potential eines jeden Menschen vergiftet worden. Deshalb würde ich das, was andere sagen, was du tun und nicht tun solltest, immer mit Bedacht betrachten. Prüfe, ob es mit dir und deinem Kern räsoniert oder ob es deine oder nur ihre Angst schürt. Wenn du auf dem richtigen Weg bist, wird es keine Probleme mehr geben, sondern nur noch Herausforderungen, die du meisterst. Es ist zweifellos, dass du alle noch so vermeintlich großen Hürden bewältigen wirst. Alles kommt dir vielmehr wie eine Prüfung, auf die du bestens vorbereitet bist, vor. Aber wenn Angst mit ins Spiel kommt, weil du fehlgeleitet wurdest, dann prüfe nicht deine gesamte Richtung, sondern nur, was und wer (und wozu/warum) sie auslöste. Du erkennst, was "richtig" und nur "gut gemeint" war leicht daran, ob du denkst: "Ne, dann mache ich das nicht." oder aber "Okay. Gut zu wissen. Sollte dieser Fall eintreten, werde ich eine Lösung finden." Der zweite Satz zeigt den Weg und das tiefe Vertrauensgefühl, das in dir herrschen wird, wenn es deinem Kern oder deiner Seele entspricht. Das Erstere hingegen zeigt fremde Angst und fremde Wege. Wie du siehst, ist es eine nicht geringe Fusselarbeit, wenn man versucht, sich und seine Wege von anderen abzugrenzen. Aber je schneller du diese Mechanismen und deiner Intuition kennen- und vertrauen lernst, desto eher wird dich dein Kern dafür belohnen und dich direkt zu deiner Berufung und deinem Lebenssinn bringen. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei! Wer sich "berufen" fühlt und auf der Suche nach einem Förderer ist, dem helfe ich gern in meinen intuitiven Coachings. Alles Liebe, Janett MenzelDein Kern pumpt konstant Vertrauen und Glücksgefühle in dich hinein. Er ist wie dein zweites Herz, ein Organ, das eigenständig warme, pure und essentielle Wahrheit in deine Adern pumpt. Er schlägt von allein, wenn du ihn achtest. Er bringt deinen Körper auf ein vollkommen neues Niveau an Energie und Belastbarkeit. Durch die mutige Nähe zu deinem Kern wirst du dich zum Beispiel plötzlich trennen können, auch wenn es dir vorher immer schwerfiel. Du wirst ad hoc so konflikt- und durchsetzungsfähig wie noch nie zu vor in deinem Leben. Es wird keine Nahrungsunverträglichkeiten oder sonstige Stresssymptome mehr geben, keine Schlaf- oder Konzentrationsschwierigkeiten. Dein Körper wird dich stattdessen symptomfrei unterstützen – und jederzeit wieder abhalten, von den Dingen, die eben nicht deinem Kern entsprechen.

Hinter deine Gedanken, Gefühle und Handlungen zu blicken, die Ängste und Trauer wahrzunehmen, die deine (Un-)Taten abwehren sollen, gebietet Respekt und zwingt dich vor allem dazu, deine Wahrnehmung von der Welt und dir als Mensch einem Wohlfühl-Check zu unterziehen. Es ist furchterregend und verletzend, wenn man erkennt, wie oft man sich selbst verletzt hat, nur aus Angst, verletzt zu werden. Es tut wahnsinnig weh, wenn man die Wut, die man sonst auf andere hatte, plötzlich als Wut auf sich selbst erkennt. Aber der Mut zur Unvollkommenheit, die eigenen unperfekten, unangepassten Seiten da sein zu lassen, bringt dir eines: Lebendigkeit. In dieser Lebendigkeit wird dir nichts mehr fehlen, was dir nicht steht. Die Gewichtung aller Lebensbereiche und Neuorientierungen in Verbindungen oder Gedanken- und Gefühlsmustern wird so automatisch ablaufen, dass sie dir nicht auffallen werden. Du wirst das, was du vorher so gefürchtet hattest, nicht einmal mehr wahrnehmen. Dir wird kein Rückzug eines vormals so wichtigen Menschen etwas bedeuten, kein Verlust wird dich wirklich verletzen.

Es fühlt sich eher so an, als würde alles abprallen, weil du durch deinen Kern eine unverletzbare und unbrechbare Schutzhülle aufgebaut hast – wie ein Schild aus purem Selbst, das alle potenziellen Gefahren und Menschen automatisiert abwehrt. Dein Kern kehrt sich aber erst dann von innen nach außen, wenn du entsprechend deiner wahren Gedanken und Gefühle handelst. Und das wird belohnt.

 

Ein riesiges Missverständnis: Was du denkst, was dir deine Symptome sagen wollen, ist falsch

entsprechend deiner wahren Gedanken und Gefühle handeln Seele Ruf des HerzensDoch um Freude, Sinn, Glückseligkeit, Vertrauen, Selbstbestimmung und -liebe, Potenziale und Verwirklichung potenzieren und maximieren zu können, muss ein Quäntchen davon da sein. LEIDER glauben die meisten, die unter starkem Stress, Angst, Panikattacken, Burnout/Depressionen usw. leiden, dass sie nichts können, dürfen, sollten. Sie glauben auch, dass es entweder NIE besser würde oder nur dann besser würde, wenn…xyz…einträte, wenn irgendwer endlich irgendwas getan hätte.

ABER: Wenn du bewusst deine Talente, deine unbequemen Gedanken, unangepassten Gefühle und frei selbstbestimmten Bedürfnisse ignorierst und verneinst, dich weder dafür lobst noch andere für ihre wertschätzt, dich und alles, was in dir ist (so wie andere und ihre inneren Welten) verneinst und abwehrst, kann nichts vermehrt und nichts ans Licht gebracht werden. Alles, was du dann bekommst, ist eine Multiplikation (ein Beweis) dessen, was du glaubst, nicht zu sein, nicht zu können und nicht zu haben.

Deshalb kann ich dich nur ermutigen, alles, was du bislang dachtest, was du nicht dürftest, könntest oder solltest, gedanklich ANDERS, NEU und spielerisch vergnügt mit positivem Ausgang durchzuspielen und zu erleben, visionär zu genießen. Denn dieses Probehandeln, wie es die Psychologie nennt, zapft deinen wahren Kern an und lässt ihn langsam immer stetiger aufleuchten. Gehe erste Schritte, sorge proaktiv für Unterstützung durch Förderer, Menschen, von denen du weißt, dass sie dich nicht ablehnen werden. Handele ganz bewusst in Richtung dieses Kerns und erlaube dir, die wahnsinnige Wirkung zu spüren.

Diese Kraft ist in dir – wenn du dich traust, ihr zu glauben.

 

Wieso du unbedingt Glauben brauchst!

Ich wurde heidnisch erzogen, kenne mich weder mit Religion aus noch praktiziere ich eine. Aber ich stoße in letzter Zeit immer wieder auf Bücher, die eine bestimmte Glaubensrichtung heranziehen, um übergeordnete Glaubensmuster zu beleuchten und zu untermauern. Es spielt in meinen Augen keine Rolle, ob du an Gott, Buddha, Allah, aufgestiegene Meister, Engel, das höhere Selbst, das Universum oder an Schicksal glaubst. Wichtig ist nur, dass du in diesem Glauben einen Halt erfährst, der dich nährt und beizeiten weiterhin in deine Richtung lenkt.

halt im glauben an sich und seine wahre bestimmung berufung glaubenMenschen, denen du vertraust, zu glauben, kann wohltuend sein und Geborgenheit mit auf deinen Weg bringen. Aber Menschen sind immer selbst gesteuert durch Altes und Falsch-Vermitteltes ihrer Eltern und Erfahrungen. Sie sind – wie wir alle – stückweit in ihrem Wert und ihren Glauben an das unendliche Potential eines jeden Menschen vergiftet worden. Deshalb würde ich das, was andere sagen, was du tun und nicht tun solltest, immer mit Bedacht betrachten. Prüfe, ob es mit dir und deinem Kern räsoniert oder ob es deine oder du ihre Angst schürt.

Wenn du auf dem richtigen Weg bist, wird es keine Probleme mehr geben, sondern nur Herausforderungen, die du meisterst. Es ist zweifellos, dass du alle noch so vermeintlich großen Hürden bewältigen wirst. Alles kommt dir vielmehr wie eine Prüfung vor, auf die du bestens vorbereitet bist. Aber wenn Angst mit ins Spiel kommt, weil du fehlgeleitet wurdest, dann prüfe nicht deine gesamte Richtung, sondern nur, was und wer (und wozu/warum) sie auslöste. Du erkennst, was “richtig” und nur “gut gemeint” war leicht daran, ob du denkst:

“Ne, dann mache ich das nicht. Hast recht.” oder aber “Okay. Gut zu wissen. Sollte dieser Fall eintreten, werde ich eine Lösung finden.”

Der zweite Satz zeigt den Weg und das tiefe Vertrauensgefühl, das in dir herrschen wird, wenn es deinem Kern oder deiner Seele entspricht. Das Erstere hingegen zeigt fremde Angst und fremde Wege. Wie du siehst, ist es eine nicht geringe Fusselarbeit, wenn man versucht, sich und seine Wege von anderen abzugrenzen. Aber je schneller du diese Mechanismen und deiner Intuition kennen- und vertrauen lernst, desto eher wird dich deine Seele dafür belohnen und dich direkt zu deiner Berufung und deinem Lebenssinn bringen.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Wer sich “berufen” fühlt und auf der Suche nach einem Förderer ist, dem helfe ich gern in meinen intuitiven Coachings.

Alles Liebe,
Janett Menzel

Janett Menzel Angst Blog

 

 

Was tun, wenn du dich nicht mehr fühlst? Ein Coaching-Tipp

Was tun, wenn du dich nicht mehr fühlst? Ein Coaching-Tipp

 

Ich habe in meinem Podcast bereits über die Macht eines fehlenden Sinns im Leben gesprochen. Dabei habe ich zu erklären versucht, dass wir alle auf der Suche nach unserem Sinn sind, den wir mit einem bestimmten Lebensgefühl in Verbindung bringen. Wenn man glaubt, sich verloren zu haben, an den Partner, die Kindererziehung, den Job (oder Chef), einer Leidenschaft, Drogen, Geld oder sonstiges, meint man in Wahrheit, dass man ein bestimmtes Gefühl nicht mehr spüren kann, ohne das wir uns verloren fühlen, abgeschnitten von uns selbst oder einem wichtigen Umfeld. Ohne dieses Gefühl verspüren wir dann zum Beispiel Enge, Trauer, Schuld, Scham oder Angst.

Wer auf der Suche nach sich selbst ist, darf sich nach diesem einen Gefühl umschauen – in seinem momentanen Leben: Wann war es zuletzt da? Was unternahmen wir, um es zu fühlen? Wann ging es abhanden? Wodurch distanzierte man sich von dem Gefühl? Welche Menschen und Situationen haben die Distanz unterstützt oder gar gefordert?

 

Was mir fehlte und welche Gefühle ich so dringend zurückhaben wollte

Mir fehlten Sinn und Interesse, Anerkennung und Wertschätzung und vor allem Zugehörigkeit und Teilhabe. Schnell wurde mir klar, dass ich mich am falschen Platz befand, nicht nur im Beruf, sondern auch in meiner damaligen Beziehung, selbst in Bezug zu einigen missratenen Freundschaften. Und das machte mir eine Heidenangst. Wann immer ich in Situationen kam, in denen ich das Gegenteil, also das Gefühl der Angstfreiheit und Freude, nicht spürte, bekam ich Panikattacken. Ging ich aber aus der Situation heraus, grenzte mich ab, wagte es, Nein zu sagen oder mich zu trennen, ging es mir schnell wieder gut.

was tun wenn man sich nicht mehr fühltIch hatte zu lernen, Grenzen zu haben und sie zu setzen. Ich hatte zu verstehen, dass ich ein Individuum bin, das selbst auf der Suche nach seinem Sinn ist. Ich durfte vor allem lernen, dass jeder stets versucht, in seinem Leben Sinn zu gewinnen. Und das niemand – NIEMAND – dich stören kann, wenn du es nicht zulässt. Angst aber entstand in mir immer dann, wenn ich anderen erlaubte, mich zu stören. Dann ergab auch nur wenig Sinn. Erledigte ich zum Beispiel Arbeit, die ich für sinnlos hielt, bekam ich Angst. Tat ich etwas, was mir widerstrebte, bekam ich Angst. Waren Gespräche einseitig oder gar destruktiv, bekam ich Angst. Ruderte ich in eine Richtung, die von anderen diktiert worden war, bekam ich Angst.

Es war damals an der Zeit, dass ich mich wieder erkenne – meine Werte und eben dieses eine Gefühl, das meinem Leben Sinn gab: Freiheit zu denken, fühlen und zu tun, was ich wollte. Nicht länger unter den Entscheidungen anderer leiden. Nicht länger die Liebe und Brave, Harmonische und Gefügige mimen. Das hieß Freiheit von Angst und Fremdbestimmung.

Ich musste also mein Kleinsein loswerden, musste mit meinem inneren Kind in ein Gespräch gehen, das schon lange überfällig gewesen war. Ich musste erkennen, wieso ich früher so gern das Opfer gemimt hatte, und dass es jetzt an der Zeit war, diese Haltung zu überdenken und schlussendlich zu korrigieren.

Keine leichte Nummer, aber Schritt für Schritt lernte ich alles das. Doch es dauerte, bis mir klar war, was ich für sinnvoll erachtete, welche Gefühle mich bedrängten, was sie auslösten und was ich eigentlich spüren wollte.

Falls es dir ähnlich geht, hier ist ein Coaching-Tipp:

 

Sinn-volle Gefühle: Selbst-Coaching-Tipp

Welches Gefühl verbindest du mit deiner jetzigen Situation, die dich schlecht fühlen lässt? Vervollständige diesen Satz:
Das Gefühl, dass ich am meisten ablehne, ist  ___________________________.

Dann bilde das Gegenteil dieses Gefühls. Vervollständige den Satz:
Stattdessen möchte ich das Gefühl __________________ spüren.

Gratuliere zum ersten Schritt! Der nächste ist, dass du überlegst, wie du dieses Gefühl wieder etablierst und das gegenteilige Gefühl minimierst. Ganz oft, das sehe ich immer wieder an meinen Klienten und Klientinnen, hat es mit Durchsetzungsvermögen und Authentizität zu tun, der Fähigkeit, zu sich selbst zu stehen, weil man sich kennt. Wenn du weißt, dass dir eine Situation oder ein Mensch, ein Umstand im Job oder in der Partnerschaft schlecht tut, dann solltest du dich weder zwingen noch Ausreden finden, wieso du es dennoch erlaubst. Wir sollten auch niemandem erlauben, für uns zu entscheiden. Denn nur wir wissen, wie wir uns fühlen und was wir brauchen, um uns zu fühlen. Egal, was dir andere sagen: Niemand entscheidet, wie du dich fühlst bzw. zu fühlen hast.

 

Der Sinn deiner Gefühle: Entdecke deine Gefühlswelten

sich wieder fühlenOft sind die ersehnten Gefühle Freude, Angstfreiheit, Vergnügen, Abwesenheit von Traurigkeit und Schmerz, Überraschung (Abwechslung), Schuld- und Schamfreiheit (Du bist richtig! Du machst es richtig!), Abwesenheit von Gegenwehr (alles, was dir gegen “deinen Strich” geht, soll weg, du willst nicht mehr kämpfen, willst nicht mehr simulieren, willst endlich so sein, wie du bist) oder auch Interesse, Verliebtheit und Stolz, Erfüllung und Verwirklichung.

Hier sind einige Beispiele für Werte, die deine ersehnte Gefühle auslösen könnten und deshalb fundamental tragen:

  • Sicherheit (emotionale, finanzielle und/oder existenzielle)
  • Geborgenheit
  • Zugehörigkeit, Teilhabe, Mitbestimmung
  • Sinnhaftigkeit (z. B. Identitätsstiftung, Zweck, Berufung)
  • Anerkennung und Wertschätzung
  • Zuwendung und Liebe
  • persönliche Freiheit (u. a. Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Erfüllung)
  • Selbstentwicklung und -verwirklichung (Lernen, Spaß am Probieren)

Diese Bedürfnisse entstammen der Maslowschen Bedürfnispyramide und zeigen, dass wir alle diese Bedürfnisse haben – mal mehr, mal weniger, je nach aktueller Lebenslage. Sind diese Bedürfnisse unerfüllt oder haben wir gar Lebensumstände, die uns noch weiter von der Erfüllung entfernen, fehlt dir auch dieses eine Gefühl, was du so dringend möchtest, immer mehr.

Schau deshalb in deinem Leben, was davon du nicht in dem Maße hast, wie du es dir zu fühlen wünschst. Überlege dir, wie du das Gefühl wieder etablieren kannst, wie du die gegenteiligen Gefühle verringern oder gar auf ein Minimum bringen kannst: Was kannst du selbst dafür tun? Wo musst du andere bitten, dich zu unterstützen? Bei wem musst du lernen, dich durchzusetzen? Wem hast du zu selten oder nicht nachhaltig genug deine Grenzen gelehrt? Welche Gefühle hielten dich davon ab? Wovon kannst du dich trennen? Wo musst du einen anderen Weg finden?

Nimm dir nur deine Gefühle, nicht deine Angst, wenn du nach Lösungen suchst. Lass dich von ihnen leiten. Mit ihnen wirst du immer einen Weg finden, näher an das, was für dich Sinn macht, zu kommen. Gib dich aber nicht mit dem ab, was du hast, nur aus Angst. Erlaube dir wieder, dass du dich fühlen und spüren kannst. Jeder hat Liebe, Freude, Erfüllung und Sinn verdient. Natürlich auch du!

Alles Liebe,
Janett