An alle Therapeuten & kassenärztlich anerkannten Helfer: Patienten suchen Sie!

An alle Therapeuten & kassenärztlich anerkannten Helfer: Patienten suchen Sie!

Dies ist ein deutschlandweiter Aufruf an alle

freien Psychotherapeuten, Psychologen, Heilpraktiker und therapeutischen Berufe, die kassenärztlich tätig sein dürfen und kassenfinanziert werden sowie über freie Kapazitäten verfügen,

mich bzw. meine Leser und Leserinnen dabei zu unterstützen, SCHNELL psychologische Hilfe zu bekommen.

 

Patienten suchen & finden: Meine Herausforderung

Ich arbeite auf meinem Blog und in meiner sonstigen Tätigkeit als Autorin, Mentorin, Coach, Entspannungsseminarleiterin und  Schreibtherapeutin. Ich bin nicht kassenanerkannt und darf kein Heilversprechen geben oder in meiner Arbeit suggerieren. Das bringt (und brachte mich) allein in den letzten drei Wochen in die missliche Lage, mehrere (zu viele!) hilfebedürftige Leser und Leserinnen abweisen zu müssen, die mich um eine 1-zu-1-Arbeit gebeten hatten. Da ich sie gesetzlich nicht “therapieren” kann, hängen sie weiterhin in der Luft.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie weh es mir tut, meine LeserInnen abweisen zu müssen, ohne ihnen einen Ausweichkontakt zu geben, dem sie vertrauen können.

Sie haben keine Zeit, um monatelang auf Unterstützung zu warten. Ich möchte Ihnen auch keine kostenintensiven Online-Therapie-Angebote nennen, weil ich finde, dass knapp 300 Euro im Monat bei Panikattacken, Angststörungen, Burnout/Depressionen oder anderen Belastungen unangemessen und in Bezug zum Krankengeld der Kassen zu hoch angesetzt sind.

Hier geht es nicht mehr nur um Selbstverwirklichung oder Potenzialentfaltung, Auflösen von Blockaden, wie man es in einem Coaching täte, das diesen Betrag rechtfertigt. Hier geht es um die Präsenz in seinem Leben, das nicht mehr oder nur schwer gelebt werden kann.

Stimmen Sie mit mir in diesen Punkten überein? Falls ja, lesen Sie bitte weiter.

 

Patienten suchen Sie: Bedingungen meiner LeserInnen

Da meine Leserschaft aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Burnout, Agoraphobie und Panikattacken ganzheitlich informiert ist, ist es wichtig, dass Sie mir in den folgenden, weiteren Punkten ebenso zustimmen:

  • Panik und Angst ist keine Frauensache.
  • Burnout ist keine reine beruflich verursachte Sache.
  • Männer sind nicht einfach “nur gestresst”, wenn sie Panikattacken, Schlappheit, heftige Ängste, Schlaf- und Konzentrationsschwierigkeiten oder sonstige Anzeichen von Belastungen zeigen.
  • Medikamente sind mitunter hilfreich, aber niemals die endgültige Lösung.
  • Besonders Ängste und Panik können auch anders als mittels kognitiver Verhaltenstherapie gelöst werden.
  • Patienten brauchen mitunter eine Anlaufzeit, um sich auf herausfordernde Therapiemöglichkeiten (z. B. Konfrontation) einzulassen. Der Mut eines Jeden hat seine Zeit und das wird nicht bewertet.
  • Ängste schaltet man nicht einfach durch “Aber Sie brauchen doch keine Angst zu haben!” aus. Ängste schützen (auch wenn das Schützenswerte fragwürdig sein kann). Ängste decken die eigentliche Ursache. Sie schauen gern dahinter.
  • Sie halten Patienten nicht “krank”, nur um Ihr monatliches Einkommen zu vergrößern/erzielen.
  • Sie arbeiten (auch) telefonisch und/oder via Skype bzw. Facetime.

Sie nehmen Patienten in ihrem ganzen Sein wahr und ernst. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich in den Worten meiner LeserInnen so “hart” erscheine. Wie bei allen Berufsgruppen gibt es nun einmal welche für’s Töpfchen und solche für’s Kröpfchen.

 

Sie sind interessiert? Dann melden Sie sich bei mir

…und sagen Sie mir bitte auch, ob Sie eventuell folgende Leistungen anbieten (würden):

  • Welche Zusatzleistungen (Hypnose, Körpertherapie, Musik, Kunst, Reiki, Prana, Klang, Licht, Farben usw.) haben Sie integriert?
  • Stehen Sie auch für reine, einmalige Beratungsgespräche zu individuellen Herausforderungen zur Verfügung?
  • Können Sie Impulsgespräche geben, zum Beispiel Notfalltechniken oder Erste-Hilfe-bei-XYZ?
  • Bieten Sie E-Mail- oder WhatsApp-Betreuung an?
  • Bieten Sie auch außerhalb regulärer Öffnungszeiten Unterstützung an, z. B. an Wochenenden?

Meine unentgeltlichen Angebote finden Sie hier im Blog. Für Kooperationen mit Therapeuten und Helfern biete ich zusätzlich seit Dezember 2016 Profilseiten an, die mit einem Backlink zu Ihrer Internetpräsenz versehen sind. Ein Beispiel dieser Profile finden Sie hier: Jojo Weiß >> Hypnosetherapeut und Heilpraktiker (Psych)

Wenn Sie eine Profilseite haben, werden Sie zudem auf meiner Übersichtsseite mit den einzelnen Profilen meiner Helfer mit Herz angezeigt. (Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur Übersichtsseite.)

Therapeuten Patienten finden Angst Panik Depression Burnout

Die Kosten für die Erstellung der Profilseite betragen 99 Euro zzgl. USt. Das ist ein Unkostenbeitrag für meine Arbeit, bis der Patient/Klient bei Ihnen klingelt. Einmalig. Es wird keine Provision für aufgenommene Klienten/Patienten erhoben. Es gibt keine jährlichen Folgegebühren. Die Zahlung erfolgt im Voraus. Die Lieferung aller nötigen Informationen darf zeitnah geschehen, damit auch meine Umsetzung zeitnah bleibt. Mir geht es um schnelle und effektive Lösungen für meine LeserInnnen.

Danke für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit!

Janett Menzel

Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit? Dann melden Sie sich bei mir:

3 + 8 =

Work-Life-Balance: Wie ein Gleichgewicht zwischen Beruf & Leben gelingt

Work-Life-Balance: Wie ein Gleichgewicht zwischen Beruf & Leben gelingt

 

Work-Life-Balance kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt Arbeit-Leben-Gleichgewicht. Gemeint ist, wie man ein erfülltes Leben mit einer guten Position im Beruf in Einklang bringen kann - oder wie es im Duden definiert wird: ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen herstellen. Doch wie kann diese Balance gelingen und was braucht es, um auch langfristig zu wirken?

Die Weinheimer Therapeutin Terry Ann Larsen erklärt, welche Schritte dafür nötig sind und was du kannst, wenn du bereits starke Stresssymptome hast.

 

Was für eine Work-Life-Balance nötig ist

Das im deutschem Sprachgebrauch verwendete Schlagwort Vereinbarkeit von Beruf und Familie umfasst nicht die ganze Komplexität der Work-Life-Balance. Zur Work-Life Balance gehören weitergreifende Komponenten wie z.B. Gesundheit, soziale Aktivitäten/Freunde, Zeit für sich, das Leben genießen (können), Bewegung/Sport, Entspannung/Ruhe usw.

Das in die Tat umzusetzen kann mitunter schwierig sein. Die individuellen Verhältnisse müssen berücksichtigt werden:

  • Wie geht es dem Arbeitnehmer gesundheitlich?
  • Welche zeitlichen Ressourcen gibt es?
  • Wie groß ist die Familie?
  • Wie viel Unterstützung bekommt man von ihr?
  • Ist sie eventuell belastend? Was kann man tun, um dennoch Unterstützung von ihr zu erzielen?
  • Hat der Betroffene gemeinsame Hobbys mit Familienmitgliedern und/oder Freunden?
  • Wie ist es im Allgemeinen um die freundschaftlichen Kontakte bestellt?
  • Was kann der Betroffene an seinem Arbeitsplatz positiv für sich verändern?

Für jeden Einzelfall ergeben sich verschiedene Fragestellungen, deren Auswertung in der Work-Life-Balance berücksichtigt werden müssen.

 

Tipps, wie du eine gute Work-Life-Balance schaffen kannst

so funktioniert work-life-balanceDie folgenden Fragen sollte sich jeder Arbeitnehmer stellen, wenn er sich abgespannt, übermüdet, energielos und überfordert fühlt, an Schlaflosigkeit leidet und/oder keine Freude mehr an Aktivitäten hat, die ihm früher Spaß bereitet haben:

  1. Könnte ich mir in der Arbeitszeit Pausen einrichten, um mich zu entspannen, z. B. spazieren gehen, um wieder Energie zu tanken? Könnte ich zum Abschalten Entspannungsübungen machen oder Powernapping?
  2. Könnte ich nach Feierabend oder im Urlaub mein Diensthandy abschalten, um nicht in Versuchung zu kommen, dienstliche E-Mails, SMS oder Telefonate entgegenzunehmen?
  3. Könnte ich zu meiner Entlastung meine Familie und einen guten Freund ins Vertrauen ziehen und mich über meinen beruflichen Stress aussprechen? Oft erleichtert es, wenn man sich aussprechen kann. Zusätzlich erhält man gute Tipps, wie man sich in der Situation am besten verhält. Und außerdem hat man so Vertraute, die einen an den Vorsatz, weniger zu arbeiten, erinnern werden.
  4. Könnte ich meinen Vorgesetzten ansprechen, um gemeinsam eine Lösung zur Entlastung im Berufsalltag zu finden?
  5. Könnte ich Aufgaben delegieren?
  6. Könnte ich meinen Aufgabenbereich besser strukturieren? Könnte ich andere Prioritäten setzen?
  7. Könnte ich die Meetings so terminieren, dass zwischen zwei Terminen so viel Zeitraum ist, dass ich nicht unter Druck wegen des Folgetermins gerate?
  8. Könnte ich Multitasking vermeiden und viel effizienter arbeiten, wenn ich mich nur auf eine Tätigkeit konzentriere und die Arbeiten nacheinander verrichte?
  9. Könnte ich Urlaub nehmen, um Aktivitäten zu unternehmen, die ich gerne mache, um Energie zu tanken?
  10. Könnte ich mit meinem Arbeitgeber vereinbaren, dass ich im Urlaub nicht erreichbar bin, egal ob ich verreise oder meinen Urlaub zu Hause verbringe?
  11. Könnte ich mich in meiner Freizeit auf die Unternehmungen konzentrieren, mit denen ich mich gerade beschäftige und keinen Gedanken an die Arbeit verschwenden, da ich mich dann viel besser erholen kann?
  12. Könnte ich einen Kurs zum Entspannen belegen, um meine dadurch zurückgewonnenen Kräfte wieder optimal einsetzen und nutzen zu können?

Diese Tipps können step by step umgesetzt werden, damit das Entstressen nicht noch zusätzlich Stress verursacht.

 

Wie kann man eine Work-Life-Balance schaffen, wenn man schon zu weit in den Strudel geraten ist?

In diesem Fall ist eine Pause von der Arbeit angesagt, da es sich jetzt nicht mehr um eine Präventivmaßnahme handelt.

Ein Kurs für autogenes Training, Meditation, Yoga oder progressive Muskelentspannung nach Jacobsen können helfen, die innere Ruhe wiederzufinden. Manche Menschen können sich ihren Frust oder Stress von der Seele schreiben, andere entspannen sich beim Sport. Malen und weitere künstlerischen Tätigkeiten können beruhigend wirken, genauso wie Musik und Licht.

Falls auch du an dem Punkt angelangt bist, dass du keine Eigeninitiative mehr ergreifen kannst, ist es sinnvoll, dich an eine(n) Fachfrau(mann) zu wenden, die (der) sich professionell mit Work-Life-Balance auskennt und weiterhelfen kann.

 

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