Unerfüllte Bedürfnisse bei Angst, Panikattacken, Burnout inkl. GROßER TEST

Unerfüllte Bedürfnisse bei Angst, Panikattacken, Burnout inkl. GROßER TEST

 

Würden Menschen ihre Grundbedürfnisse nicht regelmäßig aus den Augen verlieren, ginge es ihnen schneller und nachhaltiger besser. Leider sind wir uns meist nicht bewusst, was wir alles brauchen, um uns zufrieden zu fühlen. Je unbewusster (und unerfüllter) unsere Wünsche und Bedürfnisse sind, desto eher neigen wir zu Depressionen, Burnout, Angst oder Panikattacken. Aber auch im “normalen” Bereich erschwert es den Umgang mit Stress z. B. auf der Arbeit oder in der Familie.

Seine Bedürfnisse zu kennen und sie zu erfüllen ist ein Bestandteil jeder Selbsthilfe und elementar bei z. B. Stress, Angst und Panik, Burnout (emotionale und/oder körperliche Erschöpfung), depressive Verstimmungen, Sorgen, Grübeleien usw.

 

Abraham Maslows Bedürfnispyramide gegen Burnout, Stress, Angst/Panik, Sorgen und mehr

Mein Test und die herunterladbare Karte für unterwegs beruht auf der Bedürfnispyramide von Abraham Maslow (1908-1970). Er war Mitbegründer der Humanistischen Psychologie, die sogenannte dritte Kraft der Psychologie (neben der Verhaltenstherapie und der Psychoanalyse).

Die ersten vier der fünf Bereiche der Bedürfnispyramide nennt Maslow die “Defizitbedürfnisse”. Je höher man seine Bedürfnisse auf der Pyramide eintaktet, desto besser sind die Grundbedürfnisse gedeckt. Je besser die Grundbedürfnisse gedeckt sind, desto gesünder ist der Mensch. Je mehr man höhere Bedürfnisse (Bereich 2-4 zzgl. 5) erfüllt, desto zufriedener und gesünder wird man, ergo besser geschützt gegen Burnout, Angstzustände, Panikattacken und Belastungen. Man bleibt solange in einem Bedürfnis verhaftet, bis es von außen erfüllt wurde oder man es selbst erfüllt hat.

Je niedriger die Bedürfnisse auf der Pyramide anzusiedeln sind, desto eher wird Krankheit (psychisch und physisch) möglich. Unerfüllte Bedürfnisse rufen auch das Gefühl hervor, dass man etwas geopfert hätte und es erhebliche Mängel gäbe.Unerfüllte Bedürfnisse äußern sich besonders gern als Sehnsüchte und Gegenstand von Tagträumereien. Soziale bzw. existentielle Ängste und Sorgen können zudem entstehen.

Maslow unterschied diese fünf Bedürfnisebenen:

  1. Physiologische Bedürfnisse: Hunger, Durst, Sexualität, Sauerstoff, Licht, Vitamine, Mineralien, Aktivität, bestimmte Temperatur, Ruhe, Schlaf, Schmerzfreiheit (Symptome: Schlafprobleme, häufiges Erkranken, Empfindsamkeit, innere Unruhe, Temperaturempfindlichkeit, Atemschwierigkeiten, geringe Energie usw.)
  2. Bedürfnis nach Schutz & Sicherheit: Angstfreiheit: sichere Umgebung, Stabilität, Wohlbehalten, Struktur, Ordnung, wohltuende Grenzen (Symptome: angstbesetztes Leben, Verlustangst, überall Bedrohungen sehen, körperliche Erschöpfung, sich mit Entspannung schwer tun, das Gefühl, keine Zeit zu haben, Verwirrung und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, sich eingeengt fühlen, Herzrasen, Muskelverspannungen, innere Unruhe, starke Unlust und Angst vor und während der Arbeit, das Gefühl, fremdgesteuert zu sein, sich unfähig fühlen, sich ohne Hilfe sehen usw.)
  3. Bedürfnis nach Liebe und Zugehörigkeit: Freiheit von Einsamkeit & sozialen Ängsten: Freude, Bindung, Kinder, liebevolle Beziehungen, Gemeinschaft (Symptome: Einsamkeit, emotionale Erschöpfung, mehr geben als annehmen können, mehr geben als Hilfe und Geborgenheit zu empfangen, wenig nährende Beziehungen, Angst vor Langeweile, innere Leere usw.)
  4. Bedürfnis nach Achtung und Selbstachtung: Respekt, Status, Ruhm, Ehre, Dominanz, Aufmerksamkeit, Selbstvertrauen, Leistung, Kompetenz, Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstwert (einzelne Symptome von Burnout und Depressionen wie Nutzlosigkeit, Sinnlosigkeit, außerdem wie bei 2. Langeweile (Boreout), starke Unlust und Angst vor und während der Arbeit, das Gefühl, fremdgesteuert zu sein)
  5. Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und Wachstum: Wachstum, Sinn, Selbst, Potenziale ausschöpfen, ein höheres Gut, Dienen, gesellschaftliche/weltliche Dienste (Symptome: Sinnlosigkeit, Nutzlosigkeit beruflicher Arbeiten, Drang nach Wissen und Erkenntnis, Suche nach Sinn und Erleuchtung, spirituelles Wachstum und Berufung)

 

Manfred Max-Neef (Ökonom) benannte in den 1990er Jahren 9 menschliche Grundbedürfnisse

1. Überleben, existentielle Lebensgrundlage, Lebenserhaltung als Bedürfnis nach körperlicher und geistiger Gesundheit, im Gleichgewicht sein, Nahrung, Behausung, Fortpflanzung; geeignetes Lebensumfeld

2. Schutz, Sicherheit als Bedürfnis nach Fürsorge, Geborgenheit, Selbstständigkeit, soziale Sicherheit, Absicherung, Vorsorge, Rechte, kooperative Kontakte, Helfen

3. Zuneigung, Zuwendung, Liebe als Bedürfnis nach Selbstachtung, Solidarität, Respekt, Toleranz, Partnerschaft, Familie, Freundschaft, Fürsorge für sich und andere, Gemeinschaft, Wertschätzung, Gefühle ausdrücken können (ohne Angst vor der Reaktion anderer)

4. Verstehen, Verständnis als Bedürfnis nach Neugier und ihre Befriedigung, Vernunft, Aufnahmebereitschaft, Forschung, Analyse, sich ausprobieren, Lernen, andere anleiten (bilden)

5. Teilnahme als Bedürfnis nach Anpassung, Solidarität, Engagement, Hobbys, Übernahme von Verantwortung, Leistung, Kooperieren, Meinungsaustausch, sich mitzuteilen, mitzubestimmen, Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft/Gruppe/zu einem anderen Menschen

6. Muße, Müßiggang als Bedürfnis nach Ruhe, Innenschau, Sorglosigkeit, Tagträumen, Spiele, Spaß, Feiern, Nostalgie, Freizeit

7. Kreativität als Bedürfnis danach, etwas zu schaffen/erfinden, sich zu beschäftigen, eigene Fähigkeiten/Fertigkeiten auszuleben. produktiv zu sein, Feedback, freie Zeit haben

8. Identität als Bedürfnis nach Abgrenzung, Selbstachtung, -behauptung, -entwicklung, -erkenntnis, Platz in einer Gruppe haben, sich kennenlernen, Weiterentwicklung

9. Freiheit als Bedürfnis nach Freiraum, Autonomie, Mut;, Gleichberechtigung, Risiken, Unterschiedlichkeit

 

Wichtig zu wissen

Alle Bedürfnisse der einzelnen Bereiche bestehen gleichzeitig und nebeneinander, sind ab Bereich 2-4 gleichwertig und gleich wichtig. Kein Bereich ist wichtiger als Bereich 1, denn das reine Überleben sowie das Vorhandensein einer Lebensgrundlage ist Voraussetzung für weitere Bedürfnisse. Natürlich können deine Handlungen nicht nur ein Bedürfnis, sondern mehrere Bedürfnisse auf einmal befriedigen.  Wird nur ein Bedürfnis befriedigt, kann ein anderes Bedürfnis unbefriedigt bleiben.

Maslow glaubte, die Nichterfüllung von Bedürfnissen würde Krankheit hervorrufen. Wenn du

  1. Mangel in einem Bereich siehst und dir dort die Bedürfnisse nicht erfüllst, obwohl du sie hast,
  2. gleichwohl deine anderen Bedürfnisse missachtest, sie ignorierst oder verdrängst,

könnte es Folgen für deine Gesundheit haben. Er vertrat auch die Meinung, dass sich unerfüllte Bedürfnisse als Sehnsüchte oder Entbehrungen/ Opfer anfühlen, unter denen der Mensch unweigerlich leiden wird/unbewusst leidet.

 

Großer Selbst-Test: Bedürfnisse und Defizit-Bedürfnisse – Die Bestandsaufnahme deines Lebens bei Sorgen, Kummer, Angstzuständen, Panikattacken und Erschöpfung

Ausgehend davon habe ich einen umfangreichen Test erstellt, anhand dessen du deine Bedürfnis-Situation erkennen kannst. Es heißt, Bedürfnisse seien in ihrer unerfüllten Variante Ursache aller psychischer/physiologischer Krankheiten. Interessanterweise ist es der vierte Bereich -Wertschätzung & Geltung -, der laut Maslow die meisten Schwierigkeiten auf physischer und psychischer Ebene vorrufen würde.

Der von mir entwickelte Test kann wichtige Mängel aufzeigen und Bereiche, in denen Handlungsbedarf besteht. Die Auswertung liefert außerdem Impulse zu Handlungen.

  • Wie erfüllt sind deine Bedürfnisse?
  • Welche Bedürfnisse sind nicht erfüllt?
  • Wo gibt es hauptsächlichen Handlungsbedarf?
  • Was würde dich zufriedener machen?

Druckbares PDF-Format, 13 Seiten.

Nach dem Kauf erhältst du eine E-Mail mit dem Download des Zugangslinks, der dich direkt zum Test führt.

Hinweis: Der Test ersetzt weder einen Arzt- bzw. Therapeutenbesuch noch stellt er eine valide Grundlage für Diagnosen dar. Er dient der Selbstreflexion und als Instrument der Selbsthilfe und kann Impulse liefern, die eigene Lebensgestaltung in die Hand zu nehmen bzw. zu reflektieren.

 

Kostenfreie Bedürfnis Karte zum Drucken und Erinnern

Auf der downloadbaren Karte für die Geldbörse, den Badezimmerspiegel oder als Erinnerung auf dem Schreibtisch sind die ersten vier (grau hinterlegt) die erwähnten Defizitbedürfnisse.

Die Karte besteht aus zwei Seiten:

  • Seite 1 dient der Einschätzung der Motivation und Bedürfnisse für etwas oder eine Tätigkeit. (wie man das Ausüben der Tätigkeit empfindet, welche Gefühle beim Gedanken und der Tat hochkommen, ob/wann Abwehr & Unlust entsteht usw.)
  • Seite 2 zeigt die Bedürfnispyramide und liefert verschiedene Bedürfnisse als Impuls. Was sticht dir ins Auge? Was entpuppt sich nach Bedenkzeit als abwesend, mangelhaft oder unbefriedigend?

Die Karte (am Ende der Seite) lässt sich herunterladen und ausdrucken.

Der Effekt: Man erkennt seine Motivation und kann selbst bestimmen, in welchen Bedürfnisbereichen man Ungleichgewichte aufweist und was es zu tun gilt. Die Informationen des Selbsttests dienen dazu, Ursachen für die eigenen Gefühle zu entdecken.

  1. Schätze deine Gefühle auf einer Intensitäts-Skala von 1-10 ein.
    1a) Bestimme dein Motiv für die Tätigkeit oder Unlust.
    1b) Bestimme dein Bedürfnis bei der Tätigkeit oder Unlust.
  2. Was empfindest du beim Gedanken an die Tätigkeit/Unlust? Wie möchtest du dich fühlen? Wie hast du dich früher dabei gefühlt?
  3. Welche Bedürfnisse werden nicht erfüllt? Was verhindert es? Wie wäre dein Leben idealerweise? (Was fehlt zum Glück?)

Überlege allein oder gemeinsam mit einem Vertrauten mögliche Schritte, um diese Bedürfnisse zu decken.

In meinen Augen eignet sich die Bedürfniskarte hervorragend für schlechte Zeiten, um seine eigene Gesundheit und Zufriedenheit im Blick zu behalten. Erfüllen wir uns weitestgehend alle Bedürfnisse, umso besser geht es uns. Wir würden harte oder akut stressige Zeiten weniger belastend empfinden.

Download zum Drucken: Bedürfnis Karte

 

Wie ich mit verletzender Kritik umgehe: 9 Impulse und Wege

Wie ich mit verletzender Kritik umgehe: 9 Impulse und Wege

 

Als Buchautorin erlebe ich seither Kritik. Mitunter ist sie ausgewogen und reflektiert. Andere spiegeln mit ihrer teilweise grenzwertigen Kritik wider, was sie fühlen: eine Verletzung oder die Furcht davor, verletzt zu werden. Bei mir hagelt Kritik vorrangig auf Amazon. Während es sich einige Autoren mittlerweile zur Aufgabe gemacht haben, auf Kritik zu reagieren, ist es mir bis heute kein Verlangen. Es löst keine Scham mehr aus. Aber natürlich geht negative Kritik auch an mir nicht spurlos vorbei. Spätestens nach meiner dritten negativen Kritik beschloss ich, dass ich einen Weg finden musste, um sie nicht zu sehr an mich heranzulassen.

Doch wie geht man am besten mit Kritik um, besonders, wenn man keine oder kaum Möglichkeit zur Reaktion hat? Egal, ob in der Partnerschaft, in Freundschaften oder in deinem Job: Ist es immer besser, erst einmal tief durchzuatmen, bevor man zurückfeuert? Wie kann man darauf reagieren? Was macht man, wenn einen die Kritik stärker trifft, als erwartet?

Vielleicht helfen dir meine Erfahrungen und Wege, wie du mit verletzender Kritik umgehen kannst.

 

Wie geht man mit Kritik um, wenn sie einen verletzt?

Grundsätzlich – so ist meine Ansicht – ist jede Kritik ein Feedback, eine individuelle Meinung. Sie kann einem im Idealfall wertvolle Hinweise liefern, was man verbessern kann oder zeigen, wie sich der andere fühlt. Kritik tut aber besonders weh, je mehr man sich nach Bestätigung sehnt. Dann erscheint sie im Gewand der Ablehnung und fühlt sich an wie Versagen. Man konnte es jemandem nicht recht machen und das kann schmerzen. Hier ist eine andere Sichtweise: Jemand, der zum Beispiel von vornherein darauf aus ist, zu polarisieren oder die Menschen mit der Nase in den (eigenen) Dreck zu stupsen, würde dieselbe Kritik als willkommenes Geschenk sehen. Jemand, der weiß, dass Fehler menschlich sind, akzeptiert seine Fehler und würde die Kritik eventuell belächeln.

Es geht bei Kritik vorwiegend darum, wie wir sie interpretieren. Und ob wir sie glauben. Nur weil jemand meint, wir hätten etwas falsch gemacht oder wären in unserer Art nicht richtig, lässt es doch noch lange keinen Rückschluss darauf zu, dass wir falsch oder nicht richtig wären. Es gibt einem vielmehr das Gefühl, als wären wir nicht gut oder nicht genug – ein Glaubensmuster, das bei vielen vorherrscht. Auch bei den Menschen, denen ihre Meinung wichtig genug ist, um andere wegen einer abweichenden abzuwerten. Sind uns jedoch die Meinungen anderer wichtiger als unsere eigenen, ist es an der Zeit, unsere Einstellung zu ändern. Wie wir mit Kritik umgehen, zeigt vor allem, ob wir zu dem, was wir sind, stehen. Bedingungslos.

Ich möchte dir daher einige Impulse und Ideen geben, wie du mit Kritik gesund umgehen kannst – gespeist aus meinen Erfahrungen mit Kritik.

 

Wie ich heute mit Kritik umgehe

1. Menschen kritisieren eher, als dass sie loben.

Die guten Meinungen sind meist einfach nur still dankbar und suchen deine Nähe, während die negativen dich absichtlich kneifen. Für Menschen ist es heute auch leichter, sich zu empören und laut zu schreien, was ihnen nicht gefallen hat, was sie doch eigentlich wollten und zu verdienen glauben. Bei einigen ist es eine gezielte Entwertung deiner Person oder Arbeit, damit sie sich über sich keine Gedanken machen müssen … damit sie in Ordnung sind und du der Fehler. In vielen Fällen haben sie auch nur Angst. Wie die Welt zu sein hat, dass andere ihre Forderungen und Erwartungen zu erfüllen haben, bezeichnet den Kern eines jeden Menschen, der mit sich unzufrieden ist. Ausgenommen sind Kritikpunkte, die du als Hinweis für eine Verbesserung nehmen kannst. Doch auch diese Aussagen sollte man zuerst auf den Wahrheitsgehalt prüfen.

 

2. Jeder darf glauben, was er glauben möchte.

Dafür sind die Menschen auch zu unterschiedlich, um alle dieselbe Meinung zu haben. Mir persönlich würde eine Welt mit nur einer Meinung auch nicht gefallen. Das heißt nur nicht, dass eine andere Meinung wahrer oder es gar richtig wäre, was X denkt. Nur weil jemand seine Meinung als die ultimative Wahrheit propagandiert, musst du deine noch lange nicht ändern, getreu dem Motto: “Interessant, wie du das siehst. Ich habe eine andere Meinung.”

 

3. Menschen brauchen ihre Meinungen.

lieber andere kritisieren als sich selbst zu bewertenMan kann froh sein, wenn man heute annähernd weiß, wer man ist und was zu sich als Person gehört: Ideale, Träume, Werte, Meinungen. Menschen brauchen sie, um Halt zu spüren und Zugehörigkeit herstellen zu können. Leider gibt es genügend Menschen, die von dir eine Identifikation mit sich und ihren Ansichten erwarten, damit sie wiederum ihre Bestätigung der Richtigkeit erfahren. Ich persönlich finde, jeder Mensch darf sich seine Meinung bilden und hat ein Recht darauf, sie zu behalten – ob es X nun gefällt oder nicht.

Eigentlich ist es nicht deine Herausforderung, wenn jemand mit etwas nicht zurechtkommt. Doch je sensibler die Situation oder das Umfeld, desto schwieriger kann es sein, die richtigen Worte bei Meinungsverschiedenheiten zu finden. Ich persönlich verwende in solchen Momenten nur noch solche Sätze:

  • “Danke, dass Sie Ihre Meinung mit mir teilen.”
  • “Danke, dass du mich wissen lässt, wie DU das siehst.”
  • “Ich stimme Ihnen nicht in allen Fällen zu, aber ich werde darüber nachdenken.”
  • “Ich verstehe, wie du dich fühlst, aber ich bin anderer Meinung.”

 

4. Einige versuchen dich mit ihrer Kritik absichtlich zu verletzen.

Je mehr jemanden trifft, was du sagst/nicht sagst oder tust/nicht tust, desto häufiger könnte Kritik fallen. Jemanden abzuwerten, ist eine natürliche Strategie der Angstabwehr. Jemand soll vom vermeintlich OBEN heruntergeholt werden. Ein schönes Beispiel im Internet sind Menschen, die Rechtschreibfehler suchen (auch, wenn keine vorhanden sind). Das Ziel ist, wie ich eben schon schrieb, sich aufzuwerten und den anderen abzuwerten. Es gibt ihnen Sicherheit, die sie brauchen, um weiterhin zu denken und zu fühlen, was sie denken und fühlen. Die meisten von ihnen haben einen größeren Drang nach Bestätigung als so manch anderer. Könnten sie mit anderen Meinungen umgehen, wären sie in der Lage, gewaltfrei zu kommunizieren. Eine gewaltfreie Kommunikation verletzt nie jemanden, sondern zeigt, welche Gefühle in einem entstehen, wenn X geschieht. Dann äußert man einen Wunsch und fragt, ob dieser umsetzbar ist. Darin spiegeln sich Respekt und Wertschätzung für den Gegenüber, statt Abwertung, Versagen und Wertlosigkeit.

 

5. Ändere dein Umfeld oder ändere deine Einstellung.

Ich habe oft überlegt, ob ich von Amazon weggehe. Aber es hat Vorteile, die ich nicht missen möchte. Je nachdem, ob du mehr von den Vorteilen profitierst, als dass dich die Nachteile/Kritik verletzen, entscheide. Halte dich am positiven fest oder schaffe dir eine andere Einstellung, zum Beispiel Verständnis für die Sichtweise des Anderen. Stelle demjenigen so viele Fragen, bis du verstanden hast, worauf sich die Kritik gründet oder was derjenige sich in Zukunft von dir wünscht. Diese Strategie ist vor allem geeignet, um herauszufinden, ob die Kritik sachlich und angemessen ist. Zeitgleich wirst du für dich merken können, ob du die Erwartungen umsetzen kannst/möchtest. Mitunter hat man Menschen vor sich, die nur wollen, dass man sagt, was sie hören möchten.

 

6. Atme durch und suche nach dem Nützlichen in der Kritik.

Niemand kann alles und keiner wird als Meister geboren. Was kannst du aus der Kritik – wenn du einen Schritt von deinem Ego zurücktrittst – mitnehmen? Sieh es als eine Möglichkeit, dich in dem, was dir am Herzen liegt, zu perfektionieren, wenn der Bereich Perfektion benötigt oder schätzt. In zwischenmenschlichen Bereichen gibt es keine Perfektion. Da ist Perfektion für die Götter. Jeder Mensch hat und macht Fehler.

 

7. Distanziere dich von den Meinungen anderer und der Bestätigung, die du suchst

kritik ist ein feedback und zeigt dir andere meinungenIch bin ein Mensch, der Menschen grundsätzlich nicht nach dem Mund spricht, sondern auf die Denkweisen anderer hinweist. In der Hoffnung, dass sie sich von dem, was sie lieber denken wollen, entfernen können, um mit einer gewissen Neutralität dem Leben begegnen zu können, wohlgemerkt. D. h., dass ich auch Sachen sage, die Menschen nicht gern hören. Sie sollen eben wachrütteln und zeigen, dass das Leben nicht immer nur auf die eine Weise geschieht. Und sie sollen zeigen, dass niemand nur GUT oder nur SCHLECHT ist, sondern dass es eine andere Seite gibt. Wir haben alle unsere Schattenseiten.

Wir können wild in alle Richtungen motzen und uns aufregen, dass die anderen nicht unserer Meinung sind. Wir können Feuer spucken und sauer sein, unseren Frust an Menschen auslassen, nur um die Verletzung in uns wettzumachen. Oder wir sehen, dass wir verletzlich sind und dass auch wir Ecken an uns haben, an denen sich andere stoßen. Ich wollte nie ein Mensch sein, der andere verletzt, war aber stets einer, der mit Einseitigkeiten so gar nicht zurechtkam. Ich war von meinem Naturell her gezwungen, mich mit anderen “anzulegen”. Was für ein Mensch bist du? Und was bringt dein Charakter mit sich? Nicht das, was du glaubst, zu sein, sondern das, was du wirklich bist, was du nicht vor allen aussprichst oder verheimlichst?

 

8. Es gibt Meinungen und es gibt Tatsachen

Im Journalismus unterscheidet man zwischen Tatsachenberichten und meinungsbasierten Texten. Etliche Menschen glauben, ihre Meinungen wären Tatsachen. Aber genauer hingeschaut, sind es nur persönliche Ansichten. Prüfe, was dir vorgeworfen wird. Und wenn du dich traust: Weise denjenigen darauf hin, dass seine Meinung nur SEINE MEINUNG ist, aber kein Fakt.

 

9. Wenn du dich selbst so akzeptierst, wie du bist, brauchst du niemanden mehr für Bestätigung von außen

Menschen, die keine gesunde und konstruktive Kritik üben, brauchen Menschen, die sie bestätigen. Jede ausbleibende Bestätigung fühlt sich genauso an, wie sich Kritik für dich anfühlt: verletzend. So unähnlich ist man sich also nicht. Doch, was dich von anderen unterscheiden kann, ist die Wahrnehmung vom “Anderssein” und von Fehlern: Lass lieber zu, dass andere deine Fehler sehen, statt so zu tun, als hättest du keine. Steh zu deinen Fehlern und ebenso zu deinen Meinungen. Akzeptiere dich und das, wofür du stehst. Ja, mir sind Fehler unterlaufen. Ja, ich stimme dir nicht zu. So what?

In einer Welt, in der die meisten versuchen, keine Fehler zu machen, um ja nicht wie ein Fehler behandelt zu werden, wird es immer Kämpfe um Meinungen geben. Wie du dazu stehst, entscheidest du. Welche Fragen du dir stellst, ebenso. “Bin ich okay?” ist eine Frage, die du im Grundsatz mit JA beantworten solltest, auch wenn es Bereiche geben wird, die du optimieren könntest. Aber andere Menschen diese Frage beantworten zu lassen, nur weil euch Meinungen trennen, finde ich misslich. Wieso sollte jemand den Wert eines anderes bestimmen dürfen? Darf er nicht. Punkt.

Umso wichtiger erscheint es mir, weil ich eben auch die Momente kenne, in denen Durchatmen eher schwerfällt, darüber zu stehen. Man sollte in meinen Augen nicht aufhören, etwas zu tun, oder anfangen, etwas zu sein, nur weil das das Leben von X angenehmer macht. Wichtig ist, zu erkennen, ob die Kritik konstruktiv ist. Ist sie es nicht, kann man sich zwar darüber ärgern oder sich, wie ich, fragen, wieso Menschen manchmal so scheiße sind. Aber damit macht man sich klein, behandelt sich randständig und nicht zugehörig zur Welt. Eine Welt, in der Menschen wie du genauso zählen und wichtig sind, wie die anderen.

Nimm die Kritik hin, wie sie ist. Und entscheide, ob du ihr folgst oder dir.

Liebe Grüße,
Janett

 

Wieso es “guten” Menschen oft so schlecht geht

Wieso es “guten” Menschen oft so schlecht geht

 

Hast du dich auch schon einmal gefragt, wieso es dir immer noch so schlecht geht und es andere besser haben, obwohl sie sich so viel schlechter benehmen, als du? Wieso hinterhältige Kollegen geschätzter sind, während du die meiste Arbeit leistest? Wieso Menschen, die nur an sich denken, vermeintlich mehr vom Leben bekommen, als die, die an das Wohl der Gruppe denken und niemanden verletzen wollen? Oder wieso die eine Frau, nur weil sie besser aussieht, deinen Herzenspartner bekommt? Oder der eine Mann, der mehr Geld hat, die Frau deines Herzens gewinnt … während du übersehen wirst?

Gutmenschen fühlen sich nicht selten vom Leben benachteiligt. Sie werden schlecht behandelt und werden nicht selten ausgenutzt. Warum ist das eigentlich so und was man dagegen tun kann, jetzt im Blogpost.

 

Über “gute” und “schlechte” Menschen

wieso geht es mir so schlecht, wo ich doch ein guter mensch binMenschen, die sich bemühen, gut zu sein, wollen keine Fehler zu machen. Unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren und alle Menschen so, wie sie sind, zu respektieren, ist ihnen wichtig. Sie vermeiden Disharmonie und Verletzungen, sind dafür rücksichtsvoll und freundlich, fleißig und stellen selten ihre Ziele in den Vordergrund. Weder andere noch sich selbst zu verletzen, ist ein höheres Ziel. Sie haben vielleicht gelernt, dass sie anderen am meisten gefallen, wenn sie SO sind. Und oft gefallen sie sich nur dann, wenn sie anderen gefallen. Sie mögen Harmonie, erheben nur selten ihre Stimme oder hauen auf den Tisch. Menschen in ihrem Umfeld gewöhnen sich an ihr leichtes Gemüt, an ihr Verständnis, ihre Güte und Gnade. Vor allem gewöhnen sie sich daran, dass man sie überzeugen kann. Viele fühlen sich deshalb ausgenutzt oder wie ein Spielball für andere – und das, OBWOHL sie so gut sind. Sie beobachten auch, dass es “schlechten” oder “weniger guten” Menschen weniger schlecht geht als ihnen. Sie kommen vermeintlich weiter und besser voran, als sie. Kommt dir das bekannt vor?

Grundsätzlich gibt es weder “gute” noch “schlechte” Menschen. Was du oder ich als “gut” bzw. “schlecht” ansehen, hängt von deinen und meinen Lernerfahrungen ab, davon, wie wir die Welt kennengelernt haben und heute sehen. Was sich “gehört” und was nicht, kommt nicht einmal von uns, sondern hängt vom Bild des Menschen, der Frau, des Mannes, Partners, Partnerin usw. ab, das wir entwickelt haben. Wie man sich als Mensch definiert, wie die Rolle einer Frau oder eines Mannes aussieht, besteht aus Eigenschaften, die wir als dienlich empfanden, die für uns förderlich waren. “Aha! So läuft das also!”, hat man sich irgendwann gesagt. Hinter jeder Handlung steckt eine solche Kausalkette: Mache ich X, geschieht Y. Manche ich Y, geschieht Z. Jeder reiht sich da irgendwo ein oder tut wenigstens so. Dabei müssen diese Rollen nicht einmal zu dir passen. Es könnte sein, dass dir eine andere, dir unbekannte Weltanschauung eher stehen würde. Es kann sein, dass zu dir ein anderes Verständnis, wie ein Mensch/Mann/Partner/Vater/Kollege/Chef oder eine Frau/Partnerin/Mutter/Kollegin/Chefin zu sein hat, eher passen würde.

Diese früher gelernten Verhaltensmuster haben vor allem eine Ziel- und Schutzfunktion und ermöglichen es Menschen, dass sie sich auf eine bestimmte Art in die Welt einpassen können, um Teil zu sein, geschützt und sicher, in Harmonie usw. Es ist ein Weg von vielen, die du hättest gehen können. Aber es wird der hervorstechendste und von deinen Eltern/Geschwistern/Freunden/Lehrern “als richtig” verkaufte Weg sein, den du zuerst beschreitest. Vielleicht erkennst du ihn morgen schon als falsch und bist schon unter großem Erstaunen anderer in deiner Jugend ausgebrochen. “Ich erkenne dich nicht wieder!” hört man dann oft vom Umfeld.

 

“How To Be Good”

was soll ich machen, um gemocht zu werdenBei diesen ganzen Standards und Verhaltenskodizes vergessen wir oft eins: Es gibt kein Buch des Lebens mit Regeln, wie “man” sich zu verhalten hat, was GUT ist und was SCHLECHT. Es gilt zwar ein allgemeiner Verhaltenskodex in Lebensbereichen. Aber es ist ein wildes Gemisch aus Gedanken vergangener Epochen, wie ein Mensch zu sein hat. Überlegungen dazu waren schon vor der Antike im Gange. Sie änderten sich von Epoche zu Epoche.

So ist es den meisten Menschen wichtig, dass ihre Kinder eine gute Bildung erhalten oder dass ihr Partner treu ist. Haben die Kinder keine gute Bildung, wirft es ggf. einen Schatten auf die Eltern. Ist der Partner untreu, wird dies als unethisches, schlechtes Verhalten gedeutet. Auch wie wir gelernt haben, mit Angst umzugehen, entscheidet später darüber, ob wir das Gefühl abwehren oder zulassen, aussprechen oder verheimlichen. Sogar, ob wir anderen Angst erlauben oder verbieten – weil es so besser zu dem passt, was wir gelernt haben, entscheiden unsere Lernerfahrungen. Aber es bleiben eben unsere Maßstäbe und unsere Gedanken über das, was wir als “gut” bzw. “schlecht” empfinden.

Es sind Wertungen. Wertungen zeigen stets unsere Werte. Werte zu haben, bietet Menschen Halt und Ordnung. Wer klare, abgegrenzte Werte hat, wird diese verteidigen, indem er sich durchzusetzen weiß, von anderen trennt, wenn sie gefährdet sind oder bewusst nur Menschen mit gleichen/ähnlichen Werten in seinem Leben haben will. Werte spiegeln Grenzen wider und ebenso Begrenztheit. Was du glaubst zu können und was nicht, zu dürfen und was nicht, regeln deine Werte. Lernst du jemanden kennen, der sich in deinen Augen wie ein Vollidiot benimmt, dann geht sein Verhalten gegen deine Werte. Soll heißen: Er hat andere Werte, weil er anders aufwuchs und andere Wege lernte, zu bekommen, was er zu brauchen glaubt.

Jeder hat die Fähigkeit, seine Bewertungsmaßstäbe aufgrund seiner Werte infrage zu stellen. Solange wie wir sie nicht hinterfragen, sie allgemeingültig über jeden erheben und nicht als unsere Wahrnehmung/Lernerfahrung begreifen, werden wir zum Beispiel unter anderen Maßstäben leiden. Sind wir an diesem Punkt angelangt, folgt die Wertung: X ist ein schlechter Mensch. Ich bin anders (nicht schlecht). Ich bin gut. Als Gutmensch hat das oft eine Menge Frust und unausgesprochene Wut zur Folge. Aber auch Angstzustände und Panikattacken sind gängiger bei Menschen, die versuchen, “gut” zu sein und alles richtig zu machen.

 

Wie man zu einem “guten” bzw. “schlechten” Menschen wird

was wir für gut und für schlecht halten, wird in unserer kindheit und in der schule geprägtWir haben alle brav gelernt, dass wer “gut” ist und sich entsprechend gesellschaftlicher Standards verhält, für diese mentale, psychische oder körperliche Leistung etwas erhält, zum Beispiel Zuwendung/Liebe, Aufmerksamkeit, Geld, Erfolg/Karriere, Anerkennung, Akzeptanz usw. Ich benutze absichtlich das Wort “Leistung”. In unserem Kopf tarnen wir – um diesen Standards gerecht zu werden – unser wahres Selbst und verbergen, was wir wirklich denken, fühlen und tun wollen. Das erlernen wir schon in der Kinderstube. Für ein Kind wird es logisch, dass, wenn es macht, was Mama oder Papa sagen, es sich ihre Liebe garantiert. So bleibt es sicher und bekommt den Halt, den es braucht, um zu überleben. Aber jedes Kind versucht hin und wieder, aus diesem Regelwerk auszubrechen.

Alle Kinder beginnen irgendwann, ihre Eltern zu manipulieren, um doch noch zu bekommen, was sie haben wollen. Entweder sie gucken lieb mit Augenaufschlag, weil sie Papas Liebling sind. Oder sie helfen besonders viel im Haushalt, unterstützen und leisten, um so belohnt zu werden – und Mamas kleines Mädchen bleiben. Als Kind lernen wir auch, was wir tun müssen, um unsere Eltern dazu zu bekommen, dass sie uns lieben, z. B. nicht stören, still sein, immer glücklich tun, sehr gute Leistungen erbringen, “groß” sein, stets helfen oder Geschwister/Eltern wichtiger nehmen. Es sind so simple Lernerfahrungen wie diese: Papa ist stolz, wenn sein Spross in einer Sportart brilliert. Mama geht es besser (und hat mehr Zeit), wenn die Tochter hilft. Mama und Papa streiten sich weniger, wenn Papa weniger arbeitet. Wenn genug Geld da ist, unternehmen die Eltern etwas mit ihren Kindern (und sie können die Welt erfahren, weil sie ihnen vorgestellt wird). Man ist in der Schule beliebt, wenn man “cool” ist oder gut aussieht. Man hat keine Schwierigkeiten mit den Lehrern (ergo nicht mit den Eltern), wenn man unauffällig ist und gute Leistungen bringt. Oder anders herum: Man bekommt Aufmerksamkeit von seinen Eltern und Lehrern, wenn man auffällt, zum Beispiel durch Störungen des Unterrichts, Anti-Verhalten oder schlechten Noten.

Aus diesen und weiteren Situationen lernen Kinder, wie die Welt am besten funktioniert und wie sie am ehesten bemerkt und geliebt werden. Irgendwann kommen immer mehr Bedingungen ins Spiel und haften sich an das Ziel: Zuwendung, Wertschätzung, Akzeptanz. Gefühle wie Neid, Eifersucht, Angst, Traurigkeit, Wut, Scham und Schuld heften sich an die Lernerfahrungen und prägen uns bis ins Erwachsenenalter. Einige schlussfolgern dann, dass “gut zu sein” kaum Vorteile hat, außer man tut so. Andere halten an ihrem braven Kind-Ich fest, in der Hoffnung, dass es doch noch fruchtet.

 

Wie du weniger unter den “schlechten” Menschen leidest – oder unter deinem Gutmenschentum

sei mutig und unbequemJeder kann und darf heute selbst entscheiden, was er glaubt. Dass sich diese Maßstäbe von Mensch zu Mensch unterscheiden, ist natürlich. Wer aber unter seinem “Gutmenschentum” leidet, darf sich ansehen, was genau ihn leiden lässt. Mitunter lohnt sich eine Korrektur. Das heißt nicht, dass du “schlecht” werden sollst, wie auch immer du “schlecht” definierst.

Immer nur GUT zu sein, bedeutet jedoch, seine Schattenseiten bewusst zu verdrängen bzw. zu verstecken. Schatten – zur Erinnerung – sind jene Eigenschaften, die wir anderen absichtlich nicht zeigen, weil sie zu Be- bzw. Abwertungen einladen und Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Also verbergen wir unsere Aggressionen gegen dem Chef oder mobbenden Kollegen oder wir gehen fremd, statt uns zu trennen. Wir tun immer glücklich, um kein Problem zu sein oder hören eher zu, als dass wir uns aussprechen. Wir beschuldigen andere, statt bei uns selbst zu schauen oder beschuldigen uns, statt andere zu kritisieren (und ggf. zu verletzen, was Angst, Schuld und Scham in uns auslösen würde). Ruediger Dahlke sagte einst sinngemäß: Je stärker wir diese Seiten in unseren Schatten verbannen, desto stärker zeigen sie sich in uns – in Form von Gedanken und Gefühlen. Bei mir wurde aus meinen verdrängten Eigenschaften eine unbändige Wut und daraus Panik. Sie führte zu Hilf- und Wehrlosigkeit, weil ich meinte, nicht sagen und tun zu dürfen, was ich wollte und für wichtig erachtete. Natürlich völliger Quatsch.

Ich war so konditioniert auf einzelne Arten, wie MAN zu sein hat, dass ich schlussendlich nicht einmal mehr wusste, wer ich war. Ich wusste, wer ich sein wollte, weil ich geglaubt hatte, wer ich sein sollte. Die subtilen Zwänge der Gesellschaft funktionierten erstklassig und versprachen eine Menge Sicherheit. Keine Frage. Aber aus heutiger Sicht hätte ich mich lieber trauen sollen, selbst festzulegen, welche Art Frau, Partnerin, Freundin, Kollegin, Vorgesetzte – welche Art Mensch – ich bin und sein möchte.

 

Fragen, die dir helfen können

Für alle mit sozialem Stress und psychischen Herausforderungen ist es wichtig, bei sich selbst anzufangen. Frage dich,

  • schattenseiten nicht verdrängenwer du bist
  • Wozu bist du GUT?
  • Wann wärst du lieber WENIGER GUT oder sogar “schlecht”?
  • Wozu willst du so GUT oder NETT oder GEFÜGIG oder ZUDIENLICH sein?
  • Was kommt an Meinungen von anderen und was aus dir?
  • Wie willst du wirklich sein?
  • Was soll dir dein Leben ermöglicht haben, wenn du einmal alt und grau bist und auf dein Leben zurückblickst?

Wenn du irgendwo anfangen willst, dich näher kennenzulernen, dann starte mit der Frage: “Was bereust du, nicht getan zu haben?” Mache dir klar, dass du niemanden verletzen musst, aber dir trotzdem nicht alles gefallen lassen brauchst. Respekt beginnt bei dir selbst.

Mich kränkte es zutiefst, wenn mir jemand seine Meinungen aufzwingen wollte. Es zeigte mir, wie sehr ich ICH sein wollte, ohne irgendwen um Erlaubnis bitten zu müssen oder mir die Werte von X diktieren zu lassen. Hier war die Erinnerung daran, dass “Nein.” ein vollständiger Satz ist, wertvoll. Je dreister Menschen werden, wenn wir nicht (mehr) tun, was sie wollen, desto kürzer dürfen deine Antworten werden. Je hartnäckiger sie werden, desto mehr Angst machst du ihnen mit einem einfachen “Nein.”. (Auch sie sind nur menschlich.) Es ist nicht zuletzt einer der größten Erkenntnisgewinne meiner Angst & Panik, dass die, von denen wir glauben, abhängig zu sein, meist die sind, die abhängig von uns sind. Die Intensität der Abhängigkeit mag schwanken, aber die, die am meisten diskutieren, sind oft die, die am meisten Gehör haben wollen. Unterbindet man das mit Konsequenz, respektiert man sich selbst zu 100 Prozent und nimmt sich ernst. Dann ist nicht selten ENDLICH ein offenes, ehrliches und gegenseitiges Gespräch möglich, wo vorher nur dienliche Erwartungen und Forderungen waren.

Wenn du auch nicht länger leiden möchtest, weil sich andere in deinen Augen unmöglich verhalten, komme ihnen ein wenig entgegen, indem du dein Leid minimierst. Wo kannst du stärker (ohne lange Diskussionen und Rechtfertigungen) für dich einstehen? Wo können deine Antworten klarer und kürzer sein? Wo kannst du Rückleistungen für einseitige Forderungen stellen? (Getreu dem Motto: Ich mache das gern für dich, aber dafür …) Sich mitunter an den Vorteilen des “Schlechtseins” zu orientieren, kann dir guttun. Wie gesagt: Balance, nicht Extrem. Schaffe ein Gleichgewicht zwischen deinem Gutmenschentum und deinen Schattenseiten. Probiere einmal aus, wie es ist, authentisch und ehrlich zu sein – nicht nur im Stillen. Sprich aus, wenn dich jemand verletzt und wann dich jemand in deiner Würde kränkt. Zeige es mit deiner Körpersprache. Lass deine Augen sprechen. Drücke dich und was in dir vor sich geht aus.

Das ist ein guter Schritt in Richtung AUSBALANCIERTES DU. Es ist nur meine Lernerfahrung, aber wer eigene Ziele hat, der muss sie auch verfolgen. Wenn man sich stets nur nach anderen dreht oder sein Leben an anderen ausrichtet, der lebt eben ein anderes Leben. Es ist natürlich, dass man dann andere Ziele als seine eigenen verfolgt, außer man profitiert im höchsten Maße davon. Auch das darf man sich eingestehen.

Liebe Grüße und viel Erfolg auf deinem Weg,
Janett

Janett Menzel Angst Blog

 

Mediation: Wann sie helfen kann und wann nicht

Mediation: Wann sie helfen kann und wann nicht

 

Seit einiger Zeit ist Mediation in aller Munde, wenn es darum, Konflikte im beruflichen Bereich beizulegen. Wenn es mit den Kollegen einfach nicht funktioniert oder sich zwei Parteien nicht einigen können, kann Mediation Wunder bewirken, so die Weinheimer Mediatorin und Familientherapeutin Terry Ann Larsen. Im Gespräch mit ihr befragte ich sie über die allgemeinen Chancen einer Mediation, wie man am Arbeitsplatz Mediation nutzen kann und wann sie definitiv scheitern würde.

 

Hallo Frau Larsen. Sie arbeiten als Mediatorin. Was genau kann man sich unter Mediation vorstellen?

Mediation ist eine Möglichkeit, Konflikte kreativ, individuell und eigenständig mit Hilfe einer neutralen, außenstehenden, unparteilichen Person (dem Mediator) zu lösen. Der Mediator vermittelt zwischen den Parteien bzw. er gibt dem Gespräch einen Rahmen, hält die Unterhaltung der Betroffenen im Fluss und deeskaliert die Situation, wenn es nötig ist. Die Vorschläge zu einvernehmlichen Lösungen werden von den Parteien in das Gespräch eingebracht.

 

Welche Chancen bringt Mediation?

Bei einer Mediation wird eine Win-Win-Lösung angestrebt, mit der sich die Parteien identifizieren können und sich keiner benachteiligt fühlt. Einvernehmen steht im Vordergrund, wodurch die Beziehung der Beteiligten erhalten und fortgeführt werden kann, da die Interessen beider Parteien berücksichtigt werden. Die Betroffenen können selbst handeln und eigene kreative Lösungen finden, z. B. können emotionale und wirtschaftliche Verhältnisse besser berücksichtigt werden. Die Mediation hat hohe Einigungs- und Erfolgschancen. Dies wiederum führt bei den Beteiligten zu weniger Stress und mehr Zeit, sich um wesentliche Angelegenheiten, wie z. B. innere Ausgeglichenheit, Gesundheit und Zukunftsperspektiven zu kümmern.

 

Es gibt doch sicher auch Situationen oder Umstände, in denen selbst die beste Mediation versagen würde. Welche Bedingungen müssen grundsätzlich erfüllt sein, damit eine Mediation wirken kann?

Beide Parteien sollten gesprächs- und kompromissbereit sein.

 

Sagen wir einmal, ich wäre ein geplagter Angestellter, der ganz dringend einen Konflikt mit einem Kollegen aus dem Weg räumen möchte, aber bislang im Alleingang nichts bewirken könnte. Wie kann ich als Arbeitnehmer Sie als Mediatorin gewinnen? Muss ich da zuerst mit meinem Vorgesetzten sprechen oder komme ich direkt zu Ihnen?

In diesem Fall müssen Sie zuerst mit ihrem Vorgesetzten sprechen, da dieser, wenn er der Chef des Betriebes ist, das Hausrecht hat und zustimmen muss, dass eine Mediatorin den Betrieb betreten darf. Lehnt ihr Vorgesetzter, der nicht Chef des Betriebs ist, die Mediation ab, können Sie einen Schritt weiter in der Hierarchieleiter gehen und den Chef auf die Mediation ansprechen. Lehnt der Chef die Mediation ab, können Sie auch privat zur Mediation gehen und sich Tipps geben lassen, wie Sie sich jetzt am besten im Betrieb verhalten sollen. Ist der Vorgesetzte nicht der Chef, muss er diesen aber zuerst fragen. Die Kostenfrage muss zudem geklärt werden.

Handelt es sich aber um einen großen Betrieb mit Personalvertretung, wenden Sie sich an den Personalrat. Vielleicht kann der Konflikt gelöst werden, indem der Personalrat die Position der Mediatorin einnimmt. Gibt es keinen Personalrat, können Sie möglicherweise den Konflikt mit ihrem Vorgesetzten und dem betreffenden Kollegen zusammen lösen. Gibt es keinen Personalrat, der Chef ist überarbeitet und will sich nicht selbst mit der Angelegenheit belasten, könnte er dem Vorschlag einer Mediation zustimmen. Jetzt muss der Chef nur noch Rücksprache mit dem betreffenden Kollegen halten und ihm den Vorschlag der Mediation unterbreiten. Stimmt der Kollege zu, steht der Mediation nichts mehr im Weg.

 

Und was geschieht, wenn der Kollege eine Mediation ablehnen würde?

Stimmt der Kollege dem Vorschlag nicht zu, wird aber per Dienstanweisung zur Mediation gezwungen, steht die Mediation unter schlechten Vorzeichen. Ihr Kollege sperrt sich gegen die Mediation, d. h. er ist zwar gezwungenermaßen körperlich anwesend, nimmt aber nicht am Gespräch teil. Hier kommt es auf das Geschick der Mediatorin an, ob sie Zugang zu Ihrem Kollegen finden kann und ihn zur Mitarbeit motivieren kann. Ich z. B. würde versuchen, ihm zu erklären, dass eine friedliche Beilegung des Konflikts nicht nur zu einem besseren Betriebsklima führt, sondern auch für ihn eine Entlastung ist, da er wieder entspannt arbeiten kann und sich besser auf seine Arbeit konzentrieren kann.

 

Wie lange dauert eine Mediation? Und läuft Sie nach bestimmten Schritten ab?

Die Mediation ist eine wissenschaftliche Methode und läuft in fünf Schritten ab.

  1. Auftragsklärung: Im ersten Schritt werden die formalen Voraussetzungen geregelt. Anschließend bekommen die Beteiligten den Ablauf der Mediation erklärt.
  2. Themensammlung: Im zweiten Schritt wird geklärt, welche Konfliktpunkte bestehen. Es wird also eine Bestandsaufnahme gemacht, um sich ein Bild von der Problematik machen zu können.
  3. Positionen und Interessen bzw. Sichtweisen und Hintergründe werden ausdiskutiert: Im dritten Schritt wird die Reihenfolge der zu bearbeitenden Themen festgelegt, die subjektiven Sichtweisen erörtert und die gemeinsamen Interessen besprochen.
  4. Sammeln von Lösungsvorschlägen und deren Auswertung: Im vierten Schritt werden zuerst die Lösungsvorschläge beider Parteien kommentarlos und wertfrei gesammelt. Anschließend werden zu den einzelnen Punkten der Lösungsvorschläge mit den Beteiligten einvernehmliche Lösungen erarbeitet.
  5. Abschlussvereinbarung: Im fünften Schritt werden die in den vorherigen Schritten erarbeiteten Vereinbarungen nochmals schriftlich festgelegt, um künftige Unstimmigkeiten zu vermeiden. Weiterhin wird vereinbart, falls es trotz der Abschlussvereinbarung wieder zu Problemen kommt, wie diese wieder einvernehmlich geregelt werden können.

Sind die Beteiligten kompromissbereit und für einvernehmliche Lösungen offen, verkürzt sich die Anzahl der Sitzungen. Für eine Mediationssitzung werden 90 bis 120 Minuten eingeplant. In den meisten Fällen kommt nach drei bis fünf Sitzungen eine Abschlussvereinbarung zustande.

 

Lässt sich Mediation auch außerhalb des beruflichen Bereichs anwenden?

Mediation kann in allen Lebensbereichen zur einvernehmlichen Konfliktlösung eingesetzt werden. Hier einige Beispiele:

  • bei Konflikten in der Familie
  • bei Ehe- und Paarproblemen
  • bei Problemen mit Nachbarn
  • bei Schwierigkeiten mit dem Vermieter
  • bei Konflikten in der Schule mit Lehrern, Eltern oder Klassenkameraden
  • bei Trennungs- und Scheidungssituationen
  • bei Umgangsregelung der Kinder
  • bei Erbangelegenheiten
  • bei konkurrierenden Firmen
  • in der Politik

Danke für Ihre Zeit, Frau Larsen!

 

An alle Therapeuten & kassenärztlich anerkannten Helfer: Patienten suchen Sie!

An alle Therapeuten & kassenärztlich anerkannten Helfer: Patienten suchen Sie!

Dies ist ein deutschlandweiter Aufruf an alle

freien Psychotherapeuten, Psychologen, Heilpraktiker und therapeutischen Berufe, die kassenärztlich tätig sein dürfen und kassenfinanziert werden sowie über freie Kapazitäten verfügen,

mich bzw. meine Leser und Leserinnen dabei zu unterstützen, SCHNELL psychologische Hilfe zu bekommen.

 

Patienten suchen & finden: Meine Herausforderung

Ich arbeite auf meinem Blog und in meiner sonstigen Tätigkeit als Autorin, Mentorin, Coach, Entspannungsseminarleiterin und  Schreibtherapeutin. Ich bin nicht kassenanerkannt und darf kein Heilversprechen geben oder in meiner Arbeit suggerieren. Das bringt (und brachte mich) allein in den letzten drei Wochen in die missliche Lage, mehrere (zu viele!) hilfebedürftige Leser und Leserinnen abweisen zu müssen, die mich um eine 1-zu-1-Arbeit gebeten hatten. Da ich sie gesetzlich nicht “therapieren” kann, hängen sie weiterhin in der Luft.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie weh es mir tut, meine LeserInnen abweisen zu müssen, ohne ihnen einen Ausweichkontakt zu geben, dem sie vertrauen können.

Sie haben keine Zeit, um monatelang auf Unterstützung zu warten. Ich möchte Ihnen auch keine kostenintensiven Online-Therapie-Angebote nennen, weil ich finde, dass knapp 300 Euro im Monat bei Panikattacken, Angststörungen, Burnout/Depressionen oder anderen Belastungen unangemessen und in Bezug zum Krankengeld der Kassen zu hoch angesetzt sind.

Hier geht es nicht mehr nur um Selbstverwirklichung oder Potenzialentfaltung, Auflösen von Blockaden, wie man es in einem Coaching täte, das diesen Betrag rechtfertigt. Hier geht es um die Präsenz in seinem Leben, das nicht mehr oder nur schwer gelebt werden kann.

Stimmen Sie mit mir in diesen Punkten überein? Falls ja, lesen Sie bitte weiter.

 

Patienten suchen Sie: Bedingungen meiner LeserInnen

Da meine Leserschaft aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Burnout, Agoraphobie und Panikattacken ganzheitlich informiert ist, ist es wichtig, dass Sie mir in den folgenden, weiteren Punkten ebenso zustimmen:

  • Panik und Angst ist keine Frauensache.
  • Burnout ist keine reine beruflich verursachte Sache.
  • Männer sind nicht einfach “nur gestresst”, wenn sie Panikattacken, Schlappheit, heftige Ängste, Schlaf- und Konzentrationsschwierigkeiten oder sonstige Anzeichen von Belastungen zeigen.
  • Medikamente sind mitunter hilfreich, aber niemals die endgültige Lösung.
  • Besonders Ängste und Panik können auch anders als mittels kognitiver Verhaltenstherapie gelöst werden.
  • Patienten brauchen mitunter eine Anlaufzeit, um sich auf herausfordernde Therapiemöglichkeiten (z. B. Konfrontation) einzulassen. Der Mut eines Jeden hat seine Zeit und das wird nicht bewertet.
  • Ängste schaltet man nicht einfach durch “Aber Sie brauchen doch keine Angst zu haben!” aus. Ängste schützen (auch wenn das Schützenswerte fragwürdig sein kann). Ängste decken die eigentliche Ursache. Sie schauen gern dahinter.
  • Sie halten Patienten nicht “krank”, nur um Ihr monatliches Einkommen zu vergrößern/erzielen.
  • Sie arbeiten (auch) telefonisch und/oder via Skype bzw. Facetime.

Sie nehmen Patienten in ihrem ganzen Sein wahr und ernst. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich in den Worten meiner LeserInnen so “hart” erscheine. Wie bei allen Berufsgruppen gibt es nun einmal welche für’s Töpfchen und solche für’s Kröpfchen.

 

Sie sind interessiert? Dann melden Sie sich bei mir

…und sagen Sie mir bitte auch, ob Sie eventuell folgende Leistungen anbieten (würden):

  • Welche Zusatzleistungen (Hypnose, Körpertherapie, Musik, Kunst, Reiki, Prana, Klang, Licht, Farben usw.) haben Sie integriert?
  • Stehen Sie auch für reine, einmalige Beratungsgespräche zu individuellen Herausforderungen zur Verfügung?
  • Können Sie Impulsgespräche geben, zum Beispiel Notfalltechniken oder Erste-Hilfe-bei-XYZ?
  • Bieten Sie E-Mail- oder WhatsApp-Betreuung an?
  • Bieten Sie auch außerhalb regulärer Öffnungszeiten Unterstützung an, z. B. an Wochenenden?

Meine unentgeltlichen Angebote finden Sie hier im Blog. Für Kooperationen mit Therapeuten und Helfern biete ich zusätzlich seit Dezember 2016 Profilseiten an, die mit einem Backlink zu Ihrer Internetpräsenz versehen sind. Ein Beispiel dieser Profile finden Sie hier: Jojo Weiß >> Hypnosetherapeut und Heilpraktiker (Psych)

Wenn Sie eine Profilseite haben, werden Sie zudem auf meiner Übersichtsseite mit den einzelnen Profilen meiner Helfer mit Herz angezeigt. (Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur Übersichtsseite.)

Therapeuten Patienten finden Angst Panik Depression Burnout

Die Kosten für die Erstellung der Profilseite betragen 99 Euro zzgl. USt. Das ist ein Unkostenbeitrag für meine Arbeit, bis der Patient/Klient bei Ihnen klingelt. Einmalig. Es wird keine Provision für aufgenommene Klienten/Patienten erhoben. Es gibt keine jährlichen Folgegebühren. Die Zahlung erfolgt im Voraus. Die Lieferung aller nötigen Informationen darf zeitnah geschehen, damit auch meine Umsetzung zeitnah bleibt. Mir geht es um schnelle und effektive Lösungen für meine LeserInnnen.

Danke für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit!

Janett Menzel