Selbstabgrenzung: Eine wirksame Übung aus meinem Methodenkoffer

Selbstabgrenzung: Eine wirksame Übung aus meinem Methodenkoffer

 

Selbstabgrenzung ist für viele Menschen eines der größten Bedürfnisse und Herausforderungen. Wir meinen es gut mit Menschen und viele Menschen meinen es gut mit uns. Dennoch: Es wird Menschen geben, die es weniger gut meinen, die Güte und Demut ausnutzen oder uns manipulieren. Es sind unbewusste Menschen, die stark im Mangel leben und aufgrund von früheren Ereignissen nur mit sich selbst, statt mit den Konsequenzen für ihr Gegenüber, beschäftigt sind.

 

Selbstabgrenzung üben lernen

Es kann schwerfallen, mit unbewussten oder verletzenden Menschen umzugehen, ohne es als Angriff zu empfinden. Dementsprechend steigt die Bedeutung von Selbstabgrenzung in Zeiten von Stress und Angst, weil man die extremen Gefühle anderer Menschen sensibler wahrnimmt und ihnen – wie ein kleines Boot auf dem großen Ozean dem Wetter – ausgesetzt ist.

Eine meiner liebsten Methoden, die ich auch noch heute nutze, besonders allen mit Stress-Ängsten als Weg der Erleichterung empfehlen kann, sind imaginäre Wände. Wann immer man sich

  • eingeengt
  • belastet
  • mit Fremdansprüchen konfrontiert
  • ohnmächtig
  • wehrlos
  • hilflos
  • gestresst
  • verängstigt
  • ausgeschlossen
  • übergangen
  • überrumpelt
  • manipuliert
  • und vieles mehr

fühlt, stellt man sich eine Szene im Kopf vor, die es binnen weniger Sekunden erlaubt, sich innerlich abzugrenzen, zu sich zurückzufinden, sich zu schützen, Luft zu holen, in sich zu ruhen und auf sich zu besinnen. Auch bei Gedanken, die unwillkommen im Geiste auftauchten, hilft die Methode, ein STOPP zu setzen.

Die Methode ist überall anwendbar. Je mehr man sich trainiert, diese Methode als Fokussierung und Achtsamkeit zu nutzen, desto schneller funktioniert sie praktisch und einfach in allen Situationen. Sei es im Meeting, in der Bahn oder beim Mittagessen mit den Schwiegereltern: Alles, was man benötigt, ist ein Gedanke, der autogen eine Fantasie auslöst, die wiederum für inneren Frieden, Erholung und Abgrenzung sorgt.

 

Selbstabgrenzung durch Die Methode der Imaginären Wände

Schritt 1: Schließe die Augen. Atme ein paar Mal tief ein, sodass sich der Bauch hebt und senkt. Mit jedem Atemzug atmest du reine und unverbrauchte, saubere und gute Luft ein. Stell dir vor, dass diese kühle, unverbrauchte und positiv aufgeladene Luft in deinen Körper strömt. Wo immer du im Körper Verspannungen oder Blockaden spürst, atmest du hin. Beim Ausatmen stößt du alle negative Gedanken, Ärger, Angst und Traurigkeit mit einem Prusten wieder aus deinem Körper aus. Beim Prusten ist Druck enthalten; das Negative wird bewusst und gezielt aus dem Körper hinaus befördert.

Schritt 2: Stell dir nun vor, du stehst in der Mitte eines Raumes. Er ist groß, hell, freundlich und hat hohe Decken. Sieh dich nicht als Beobachter, sondern fühle dich als Besitzer dieses Raumes. Dieser Raum ist ein Symbol für deinen Körper. Sieh, wie du aufrecht stehst, um dich herum ist der Raum. Neben dir – links und rechts – stehen all die Menschen, die Erwartungen, Ansprüche, Belastungen, Verletzungen, Einseitigkeiten, Ärger und Wut mit sich bringen. Es steht in ihren Gesichtern geschrieben, dass sie es auf dich abladen wollen, dich überrennen wollen, dich brauchen, keine Rücksicht nehmen können/wollen, Bedürfnisse haben, diese wichtiger einstufen als deine, dich beladen wollen. In deinem Geiste stehen sie ruhig da und keiner bewegt sich, nur dein Kopf sieht nach links und nach rechts und bemerkt die Menschen mit ihren Erwartungen.

Schritt 3: Du lächelst sie an, vielleicht missmutig, vielleicht schadenfroh, vielleicht mitfühlend, vielleicht entschuldigend. Entscheide selbst darüber, welche Gefühle du ihnen zeigen möchtest. Aber zeige sie ihnen. Erlaube dir in diesem einen Moment, ihnen deine wahren Gefühle zu zeigen. Falls schon eine oder mehrere der Personen in deinem Kopf reagieren oder auf dich losstürmen wollen, sag ihnen:

HALT! Ich möchte das nicht. 

Sprich laut und bestimmt. Bringe sie in deinem Kopf zum Innehalten und Schweigen.

Schritt 4: Lass nun erst links, dann rechts, dann vor dir, und zum Schluss hinter dir, jeweils eine senkrechte Wand von oben herunterfallen. Wie diese aussieht, ob sie aus Ziegelsteinen besteht, Putz oder Tapeten hat, spielt keine Rolle. Sie sollte lediglich dick und trennend sein. Diese Wand trennt die Menschen von dir, grenzt dich von ihnen ab. Sie schließt dich gleichzeitig von allen Seiten ein und schottet dich von fremden Bedürfnissen und Erwartungen ab. Du entscheidest, wie nahe die Wände an dir sind oder wie weit du die Wände von deinem Körper wegschiebst, wie viel Platz dir das Innere der vier Wände bietet.

Meine Wände sind zum Beispiel immer zu 1/4 aus warmen Steinen (die Wand in meinem Rücken) und zu 3/4 aus Glas: einbruchsicher und unkaputtbar, absolutes, megahartes Panzerglas. So kann ich den Menschen, die vor meinen Wänden stehen und mich ansehen, noch in die Augen schauen, habe sie noch bei mir und “trenne” mich nicht gänzlich. Ich unterbinde nur, dass sie mich erreichen. Ich untersage meine Verfügbarkeit für ihre Belange. In diesem Moment erlaube ich mir Rückzug. Ich setze mich dann meist auf den Boden, lehne mich an meine warme Steinwand, sehe die Menschen vor dem Glas, beobachte sie hin und wieder oder ignoriere sie gänzlich: Was auch immer ich brauche, mache ich. Ich strecke meine Beine aus, schlage meine Füße übereinander, falte meine Hände in meinem Schoß, atme, singe, summe oder lese ein Buch. Manchmal hole ich mir die Natur in meine Wände, Tiere oder das Meer.

Schritt 5: Ganz egal, was du dann in deinen vier Wänden tust: Es gibt nur dich. Und das, was mit dir sein soll. Hier eine Blume oder oben am Himmel die Sonne. Gute Musik in der Luft, Schokolade oder gutes Essen deiner Lieblingsküche, vielleicht ein High-End Riesenfernseher mit deiner Lieblingsserie in Dauerschleife oder es ergießt sich vor deinen Augen der wunderbarste Regen in tropischen Wäldern. Vielleicht bringen deine Wände die Natur mit sich und du siehst nur noch einen Wald in der Nähe eines Sees. Vielleicht ist es die Sommerwiese oder der Grand Canyon, der vor deinen Füßen liegt. Oder es ist das Meer, mit deinem Hund neben dir? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lass sie leben in deinen vier Wänden. Sieh hin, was dein Geist hervorbringt, was er dir Gutes in deinen Raum legt und wohin auf der Welt er dich reisen lässt.

Bleib dort, solange  du möchtest. Genieße das Gefühl. Spüre es in deinem gesamten Körper. Nimm deine Sinne und spiele mit den “Dingen”, die dir dein Geist schenkt: der warme Sand unter deinen Füßen, die duftende, nach Blumen riechende Luft, der warme Wind auf den Armen, Gegenstände am Boden, die du in deine Hände nimmst … Er-Lebe das Gefühl.

 

Selbstabgrenzung denken und probehandeln

Mir passierte es früher häufig, dass Menschen, die wenig Rücksicht auf mich nahmen, während dieser Übung in meinem Kopf auftauchten. Sie versuchten, meine Wände einzurennen, herüber zu klettern oder schauten mich fordernd an. Es war meine Güte, mein Gewissen, das sich während der Übung meldete. Ich konnte die Wut in ihren Augen sehen, ihre Trauer darüber, dass ich mich abschottete, ihre unbändige Verletzung: Alles, was sie im wahren Leben auch gezeigt hätten, konnte ich während dieser Imaginationstechnik sehen und spüren.

Das ist okay. Zu fühlen, dass du dich dennoch abgrenzen möchtest, es für wichtiger erachtest, als fremden Ballast oder Schmerzen, während du in deinem sicheren, panzerfesten Raum bist, ist gut. Du wirst spüren, trotz Mitgefühl oder gar Mitleid, wie wichtig es ist und wie heilend es sich anfühlt, dass du diese Abgrenzung lebst und durchsetzt. ERLAUBE DIR ABSOLUT ALLES.

Nichts ist bedeutungsvoller, als sich daran zu erinnern, welch schöne Gefühle und wohlige Wärme in einem verborgen sind, wenn man nur umgeben ist von eigenen Grenzen – oder in diesem Falle: eigenen Wänden. Senke dich in dich und deine Seele ab. Komm dort zur Ruhe und kehre wieder ein.

Lust auf mehr Strategien zur Bewältigung der kleinen und großen Herausforderungen des Lebens?

Janett Menzel intuitives Coaching Berlin2Hallo! Falls du mich noch nicht kennst, möchte ich mich dir gern vorstellen: Ich bin Janett Menzel, Inhaberin dieses Blogs. Ich litt jahrelang an verschiedenen Ängsten (wie wir alle) und beizeiten sogar unter Panikattacken und Burnout-Symptomen. Mir blieb nichts weiter übrig, als mir selbst zu helfen. Also folgten verschiedene Ausbildungen (Coaching, Schreibtherapie, Autogenes Training, Betriebliches Gesundheitsmanagement usw.), die ich später meinen Klientinnen und Klienten und heute meinen LeserInnen vermittele. In meinem aktuellen Projekt "Ein Gefühl namens Dieter" vereine ich alle diese Strategien. Es ist kein Onlinekurs, sondern viel mehr als das: ein niemals endendes Buch, online und interaktiv, ausgestattet mit verschiedenen Audios, Anleitungen zu Strategien, Arbeitsblättern, Meditationen, Entspannungstechniken und vieles mehr. Das Highlight daran: Es kommen monatlich neue Strategien hinzu. Und du darfst es mitgestalten. Denn als Autorin mehrerer Ratgeber leide ich unter dem Aspekt, nachträglich nichts weiter in meine Bücher einfügen zu können. Also entwickelte ich dieses neue Format, das ich heute "Kapitel des Lebens" nenne.

Es soll die größte Bibliothek an Selbsthilfestrategien werden, ein Almanach an Wissen für die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens. Fällt dir das Leben manchmal auch schwer? Wünschtest du, einfach irgendwo nachschlagen und lesen zu können, was du ausprobieren könntest?

Dann ist "Ein Gefühl namens Dieter" vielleicht genau das Richtige für dich. Noch ist der Einstieg mit einem Festpreis geregelt. Doch bald, mit zunehmender Anzahl der Strategien, werde ich auf monatliche Beiträge setzen müssen, um meine Arbeit zu würdigen und der Idee dienen zu können - dass Menschen wie du Zugang zu möglicher Selbsthilfe haben, wann immer sie welche brauchen.

Hast du Lust, dabei zu sein? 

Hier kannst du mehr darüber erfahren >> (Weiterleitung)

Ein Gefühl namens Dieter Bewältigung von schwierigen Gefühlen und Lebenssituationen Janett Menzel

 

Heilende Hände: Eine Anleitung zum Strömen

Heilende Hände: Eine Anleitung zum Strömen

Einige nennen es heilende Hände oder Impuls-Strömen, andere nur Strömen, wiederum andere Handauflegen. Die alte japanische Heilkunst nennt es Jin Shin Jyutsu, nach Jiro Murai. Diese Glaubenssysteme und Disziplinen haben eines gemeinsam: Sie nutzen die Hände und die Energie, um sich und andere zu heilen, körperliche Beschwerden zu vermindern, Denkmuster durch heilsam erfahrene Berührungen oder Blockaden aufzulösen. In Österreich wird es sogar von den Krankenkassen als Methode anerkannt. Doch streng genommen benötigt man für das Strömen eine Hand, aber keinen Arzt, Heiler oder anderweitig Heilenden, der dir zu helfen vermag. Jede klassische Behandlung wird unnötig; man braucht nicht einmal eine heilende Gabe. Beim Strömen arbeiten wir nur mit unserer eigenen Energie. Dabei spielt es keine Rolle, ob du dich gerade in einer selbstzweifelnden Zeit befindest oder es dir gutgeht. Die heilende Energie ist in dir, egal, was dein Ego dir sagt.

Mir fiel auf, wie selbstverständlich wir im Alltag unsere Hände nutzen, eben meist für andere, aber selten für uns:

  • Du legst jemandem die Hand auf die Schulter und zeigst ihm so: Ich fühle mit dir.
  • Du legst jemandem die Hand auf den Rücken und zeigst ihm so: Ich stärke dich. Ich halte dir den Rücken frei.
  • Du legst deine Hand in den Nacken und auf die Schulter, wenn du verspannt bist, um Entspannung herbeizuführen.
  • Bei deinem Partner legst du unbewusst deine Hand auf die Brust (die Herzregion) und zeigst ihm so: Ich liebe dich. Ich gebe dir Liebe. Ich fülle dein Herz.
  • Wir streicheln liebe Menschen und zeigen ihnen so: Ich bin bei dir. Du bedeutest mir viel. Ich will dir nahe sein.
  • Wir streicheln Tiere und Kinder und zeigen ihnen so: Du bist niedlich, süß, liebenswürdig, wertvoll.
  • Wir reichen jemandem die Hand, um ihn zu unterstützen, ihm zu zeigen: Du bist nicht allein.
  • Wir schütteln uns die Hände, um jemandem zu zeigen: Ich schätze dich.

Du siehst: Die Hände kommen überall, wenn auch unbewusst, zum Einsatz, wann immer wir Liebe geben, brauchen oder fühlen. Diesen Ansatz kannst du auch für dich selbst nutzen, denn “Wenn die Hände beschäftigt sind, schweigt der Geist und warme Hände wärmen die Seele”, sagt ein Sprichwort.

 

Sich selbst heilen durch Strömen: Wie ich dazu kam

Ein russisches Sprichwort sagt: “Die Hände sind es, die das Glück schaffen und den Kummer vertreiben.” Wenn man sich selbst lieben kann, kann man sich auch selbst heilen.

Wenn ich mich an meine sorgenvollen Zeiten erinnere, in denen es mir schlecht ging, in denen mich jene Sorgen, die einen am Schlafen hindern und Kopf- oder Magenschmerzen bereiten, plagten, legte ich ab einem bestimmten Zeitpunkt unbewusst, intuitiv, meine Hand auf die Stelle: sei es auf meinen Kopf, der ratterte, weil ich verzweifelt nach Lösungen suchte und mögliche Wege durchspielte oder sei es bei Beschwerden des Körpers, bei denen ich meine Hände auf meinen Bauch legte oder in den Nacken. In Zeiten der Angst legte ich meine Hand auf mein Herz. Das alles machte ich wohl, wie alle Menschen es täten, wenn sie Schmerz fühlen. Wir legen automatisch unsere Hand auf die schmerzende Stelle, geben uns Halt, halten uns selbst fest.

Mir kam der Gedanke: Was wäre, wenn man diesen Automatismus bewusst durchführen würde und für längere Zeit? Ich wusste nicht, dass es bereits Methoden gab, die sich intensiv damit auseinandergesetzt hatten, es zu einer eigenen Kunst gemacht hatten. Diese lässt sich jedoch auch für die Heilung des Selbst nutzen. Man benötigt keinen Dritten: Man ist sein eigener Heiler.

So verwechseln viele Strömen mit Reiki. Während man bei Reiki die Hände nicht auf den Körper legt, ist beim Strömen der direkte Körperkontakt nötig und nützlich. Doch einige traditionelle Anwendungen des Strömens berühren, wie im Reiki, ebenso wenig, sondern halten einen kleinen Abstand zum Körper.

 


“Der Mensch enthält in sich alles Wissen und alle Weisheiten, die zur Heilung erforderlich sind.”

-Paracelsus


 

Ich las zufällig im Buch Burnout (mit CD): Neue Kraft schöpfen, man könne mithilfe von Lavendelöl Ruhe herbeiführen und, auf sein Herz verrieben, durch die wohlige Wärme in der Herzregion, Entspannung und innere Ruhe fördern. Als ich das einer Freundin erzählte (sie ist Physiotherapeutin), meinte sie nur platt: “Also sich selbst berühren, ja”, nickt sie.

Auch eine andere Freundin kannte das Strömen von ihrer Großmutter, die sie immer anhielt, das auch auszuprobieren. Also dachte ich: Gut. Ist einen Versuch wert! und sammelte Informationen.

 

Wie Strömen durchgeführt wird

Strömen bedeutet nicht mehr, als dass durch unsere Hände Energie strömt – dorthin, wo sie liegen/sind. Durch das Auflegen seiner Hände auf bestimmte Körperregionen können wir mit unserer Energie Schmerzen lindern. Im Jin Shin Jyutsu geht man beispielsweise von 26 “Energieschlössern”, also Körperstellen, aus, die durch Berührung mit den Händen aktiviert werden können. Auch durch das sogenannte Fingerströmen, eine noch viel unauffälligere Variante für draußen, lassen sich positive Emotionen auslösen. Diese Methode lässt sich überall nutzen, ist ortsunabhängig und kostenfrei: im Bus, in der Bahn, in der Warteschlange, im Kino, im Meeting oder wo auch immer.

Man nutzt seine Selbstheilungskräfte und bringt so blockierte Energie wieder zum “Strömen”. Blockaden, die durch (Basis)Emotionen wie Ärger, Traurigkeit, Wut und Angst entstanden sind, lassen sich so auflösen. Aber auch unsere Umwelt hat seine Wirkung auf unseren Körper und unsere Energie oder Energielosigkeit. Wenn man sich Verstimmungen, leichte depressive oder deprimierte Phasen und die damit verbundene Leere ansieht, kann man Strömen als Methode betrachten, um sich selbst wieder zu füllen. Mit eigener Körperenergie, die in uns schlummert. Dabei werden jedem Finger Denkmuster bzw. Gefühle zugeordnet, die durch Strömen ausgeglichen werden können:

Heilende Hände

 

Die Anwendung ist denkbar einfach:

1 – Bei Sorgen: Deine Daumen richten sich zueinander und mit der Handfläche umschließt du ihn (als würdest du an ihm ziehen). Du hältst ihn solange, bis du Ausgleich spürst.

2 – Bei Angst: Wieder richtet sich dein Daumen der haltender Hand zum Zeigefinger und mit der Handfläche umschließt du ihn (als würdest du an ihm ziehen). Es ist leichter, wenn der Daumen der haltenden Hand in der Handfläche des gehaltenen Fingers ruht.

3 – Bei Wut und Ärger: siehe 2, nur mit dem Mittelfinger

4 – Bei Traurigkeit und Kummer: siehe 2, nur mit dem Ringfinger

5 – Bei Liebes”mangel”, -kummer und Freudlosigkeit: siehe 2, nur mit dem kleinen Finger

6 – Bei mangelndem Selbstvertrauen: Mit dem Daumen die Handfläche leicht drücken oder aber mit der gesamten Hand halten (wie beim Händchenhalten).

 

Heilende Hände gegen Grübeln, angeschlagenen Selbstwert oder innerer Leere, Spannungs- oder Druckkopfschmerzen und Panik

Wie ich weiter oben bereits erwähnte, kann man Strömen auch bei Einschlafenschwierigkeiten nutzen, um Grübeln, Sorgen oder Traurigkeit abzustellen. Du legst einfach eine Hand auf deinen Kopf und die andere auf eine Stelle deines Körpers, der sich okay anfühlt. Die Überbelastung wird durch die andere Stelle ausgeglichen.

Auch mit dem Herzen lässt sich das machen: Lege deine Hand auf dein Herz und atme ruhig ein und aus. Stelle dir, wenn du magst, als unterstützendes Mittel, vor, wie die Energie deiner Hand in dein Herz hineinströmt. Die Methode aus dem Buch Burnout (mit CD): Neue Kraft schöpfen mit dem Lavendelöl kann ich dabei nur empfehlen.

Lust auf mehr Strategien zur Bewältigung der kleinen und großen Herausforderungen des Lebens?

Janett Menzel intuitives Coaching Berlin2Hallo! Falls du mich noch nicht kennst, möchte ich mich dir gern vorstellen: Ich bin Janett Menzel, Inhaberin dieses Blogs. Ich litt jahrelang an verschiedenen Ängsten (wie wir alle) und beizeiten sogar unter Panikattacken und Burnout-Symptomen. Mir blieb nichts weiter übrig, als mir selbst zu helfen. Also folgten verschiedene Ausbildungen (Coaching, Schreibtherapie, Autogenes Training, Betriebliches Gesundheitsmanagement usw.), die ich später meinen Klientinnen und Klienten und heute meinen LeserInnen vermittele. In meinem aktuellen Projekt "Ein Gefühl namens Dieter" vereine ich alle diese Strategien. Es ist kein Onlinekurs, sondern viel mehr als das: ein niemals endendes Buch, online und interaktiv, ausgestattet mit verschiedenen Audios, Anleitungen zu Strategien, Arbeitsblättern, Meditationen, Entspannungstechniken und vieles mehr. Das Highlight daran: Es kommen monatlich neue Strategien hinzu. Und du darfst es mitgestalten. Denn als Autorin mehrerer Ratgeber leide ich unter dem Aspekt, nachträglich nichts weiter in meine Bücher einfügen zu können. Also entwickelte ich dieses neue Format, das ich heute "Kapitel des Lebens" nenne.

Es soll die größte Bibliothek an Selbsthilfestrategien werden, ein Almanach an Wissen für die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens. Fällt dir das Leben manchmal auch schwer? Wünschtest du, einfach irgendwo nachschlagen und lesen zu können, was du ausprobieren könntest?

Dann ist "Ein Gefühl namens Dieter" vielleicht genau das Richtige für dich. Noch ist der Einstieg mit einem Festpreis geregelt. Doch bald, mit zunehmender Anzahl der Strategien, werde ich auf monatliche Beiträge setzen müssen, um meine Arbeit zu würdigen und der Idee dienen zu können - dass Menschen wie du Zugang zu möglicher Selbsthilfe haben, wann immer sie welche brauchen.

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Hier kannst du mehr darüber erfahren >> (Weiterleitung)

Ein Gefühl namens Dieter Bewältigung von schwierigen Gefühlen und Lebenssituationen Janett Menzel

 

Verzeihen lernen mit dem hawaiianischen Vergebungsritual Ho’oponopono

Verzeihen lernen mit dem hawaiianischen Vergebungsritual Ho’oponopono

Der nachfolgende Text ist eine Strategie aus meinem Nicht-Onlinekurs “Ein Gefühl namens Dieter – Meine wirksamsten Selbsthilfestrategien gegen belastende Gefühle und Lebenssituationen”: 

Heilt Zeit wirklich alle Wunden? Besonders emotionale Verletzungen lasten lange und schwer auf Menschen: Trennungen, Verluste und Enttäuschungen lassen uns mit dem Gefühl von Wut und Trauer zurück. Am Ende eines Lebens können alle Menschen Zettel voll mit Namen von Personen schreiben, denen man bis dato nicht verzeihen konnte. Um seine Seele zu entlasten, jede Schuld, alle Fehler, Kränkung und Enttäuschung zu vergeben, üben die Hawaiianer seit Jahrtausenden ein Vergebungsritual, dass Verzeihen lernen ermöglicht: das Ho’oponopono. 

 

Verzeihen lernen mit Ho’oponopono

Diese Woche las ich ein kleines und sehr positives Buch von Ulrich Emil Duprée: Ho’oponopono. Das hawaiianische Vergebungsritual. Der Inhalt des Büchleins ist einer uralten Tradition der Hawaiianer gewidmet, die zu einem ebenso alten System namens Huna gehört (Hu = Wissen, Na = Weisheit). Nach Huna offenbare sich Weisheit, “indem man tut, was man weiß”. (vgl. S. 9)

Das Vergebungsritual, das ich dir vorstellen möchte, lässt die übliche Ohnmachtserfahrung aus Hilflosigkeit und Enttäuschung zurück und ermöglicht dir so, durch Wissen in Form von Erkenntnis, verzeihen lernen zu können. Es lädt dich ein, dich trotz einer leidvollen Erfahrung zu lieben, und ermöglicht, dass der verletzte Teil, verstopft mit bitteren Gefühlen und Urteilen, geheilt wird. Natürlich wird dadurch nichts ungeschehen und der Mensch, der dich gekränkt und verletzt haben mag, ändert sich ebenso nicht. Doch beim Ritual geht es um deine Interpretation und der Entmächtigung dieser:

“Ich reinige die unbewussten Daten meiner Wahrnehmung…” (Dr. phil. Ihaleakala Hew Len, hawaiianischer Meisterlehrer)

 

Was ist Ho’oponopono? Wie kann man damit verzeihen?

Ho’oponopono (sprich: ho-o-pono-pono) bedeutet Ho’o („etwas tun“) und pono („etwas ausgleichen“,„etwas korrigieren“, „in Ordnung bringen“). ponopono als Verdoppelung weist auf die Intensität des Rituals hin.

Für die amerikanische Ärztin Dr. Erika Haertig stellt Ho’oponopono “die effektivste Problem- und Konfliktlösungsmethode, die je in einer Kultur ersonnen wurde”  (vgl. S. 21) dar. Sie ermöglicht es Menschen, verzeihen zu lernen und Vergebung zu üben. Auch sich selbst.

Ho’oponopono ist ein Ritual zur Reinigung von

  • Angst
  • Kummer
  • Sorgen
  • alten Glaubensmustern
  • und mit Ho'oponopono verzeihen lernenhinderlichen Verhaltensmustern.

Diese sperren Wachstum und Selbstfindung aus, weshalb es wichtig ist, dass sie korrigiert bzw. in Ordnung gebracht werden. Sonst blockieren sie nicht nur unseren Geist, sondern auch unseren Körper und lösen Stress, Angst, und anhaltende Sorgen aus, die sich in Magen-Darm-Problemen, Sorgenfalten, traurigem Blick in den Augen, Schwäche, Müdigkeit, Lethargie, Sinnlosigkeit, mangelnder Konzentrationsfähigkeit und Durchhaltevermögen sowie Durchsetzungsvermögen auswirken. So erreichen wir weder Fülle noch Glück, keine Zufriedenheit in Beziehung und Familie, Job und Alltag. So blockieren wir uns lediglich selbst.

Ho’oponopono aber geht davon aus, dass die Welt voll ist mit Gutem und dass die Welt uns nur Gutes will. Ho’oponopono fußt also auf Urvertrauen, was oft in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn wir enttäuscht werden oder jemand uns verletzt. Häufig sind es sogar wir selbst, die sich verletzen, weil wir uns etwas nicht (zu)trauen, uns vor der Konfrontation, Verlust und Trennung fürchten und daher auch vor dem möglichen Glück eines besseren Ausgangs. Wir interpretieren bereits im Vorfeld Schlimmes in viele Situationen und haben Angst vor der Angst, dass das Schlimme wahr werden könnte:

“Es ist das Festhalten an Ängsten und Sorgen, an Vorurteilen, an Zweifeln und dem negativen Massenbewusstsein, das uns daran hindert, unsere Vollkommenheit zu erleben.” (vgl. S. 14)

Ho’oponopono ist damit Mut, (Selbst-)Erkenntnis, Bedingungslosigkeit, (Selbst-)Liebe, Vergebung und Verzeihung in Verbindung mit Dankbarkeit. 

Es kann problemlos ohne Partner durchgeführt werden, auch wenn die ursprüngliche Form des Ho’oponopono auf mehreren Personen als Teilnehmer fußt.

 

So funktioniert Vergebung mit dem Ritual Ho’oponopono

verzeihen lernen mit der hawaiianischen traditionEinige Voraussetzungen müssen gegeben sein, um Ho’oponopono wirksam und nachhaltig zu gestalten: Zuerst muss man sich mit dem Urzustand, der Fülle, verbinden. Danach betrachtet man das Problem und akzeptiert es, bevor man die volle Verantwortung für das Dasein des Problems übernimmt. Anschließend erklärt man sich bereit, sich nach dem Ritual anders im weiteren Leben zu verhalten, bevor man vergibt (sich selbst und anderen Beteiligten). Zum Schluss lässt man los und dankt.

Das vereinfachte Vergebungsritual folgt vier Hauptsätzen, die laut ausgesprochen werden:

  1. Es tut mir leid.
  2. Bitte verzeihe mir.
  3. Ich liebe dich.
  4. Danke.

Diese Sätze erscheinen abstrus, wenn man selbst der Mensch ist, der verletzt wurde. Doch es geht um die Gedanken und Werturteile, um das, was wir meinen, verdient zu haben und das, was uns fälschlicherweise vorenthalten wurde. Wenn wir betrogen wurden, ist es nicht nur der Partner, dem wir sein Verhalten vergeben, sondern auch uns und dem, was wir (uns) vorwerfen. Es geht um die negativen und böswilligen, einseitigen und verletzenden, aber auch liebenden und akzeptierenden Anteile in uns, die eine Vergebung und damit Heilung alter Wunden ermöglichen. Es geht darum, uns, der Situation, einem Verhalten und einem Menschen zu verzeihen.

“Bevor die Sonne untergeht, vergib.”
Hawaiianisches Sprichwort

Gleich, ob es dein Vorgesetzter ist, der dich schlecht behandelt oder ob es deine Partnerschaft ist, die einseitig und unglücklich verläuft: Ho’oponopono öffnet, heilt und schließt die Lücke, die Barrieren und schwelende Konflikte zur Folge hatte. Wir waren anwesend, als die Situation stattfand, und so müssen wir auch uns verzeihen, mit der Wut, die wir auf uns haben, oder der Traurigkeit, die wir nicht fühlen wollten.

 

So gehst du vor

Nimm dir eine Person, die dich verletzt hat und sprich im Geiste (als stünde diese Person vor dir) die obigen Sätze. Du wirst merken, dass es von Satz zu Satz schwieriger wird. Es erscheinen vielleicht Blockaden (in Form von Wut, Traurigkeit, Scham, Angst, Ekel), jene Gefühle, die uns auch sonst daran hindern, das Gute zu sehen bzw. das Schlechte in uns anzuerkennen. Doch mit einiger Wiederholung und Offenheit wird es machbar, leichter und leichter. Zum Schluss haben viele das Gefühl, dass es in dem Schlechten tatsächlich etwas Gutes gab und wir alle irgendwann Fehler gemacht haben.

Zum Schluss haben wir uns und anderen verziehen.

Buchempfehlungen

Das Wunder der Vergebung: Ho’oponopono – das hawaiianische Ritual für inneren Frieden
Ho’oponopono und Familienstellen: Beziehungen verstehen, in Liebe vergeben, Heilung erfahren
Aloha – Gelebte Liebe und hawaiianische Huna-Philosophie
Ho’oponopono und Klopfen – Wunder durch Verbindung und Vergebung
Aloha Karten – Kraft schöpfen aus der Quelle des Hawaiianischen Schamanismus – 56 Karten mit Begleitbuch

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Janett Menzel intuitives Coaching Berlin2Hallo! Falls du mich noch nicht kennst, möchte ich mich dir gern vorstellen: Ich bin Janett Menzel, Inhaberin dieses Blogs. Ich litt jahrelang an verschiedenen Ängsten (wie wir alle) und beizeiten sogar unter Panikattacken und Burnout-Symptomen. Mir blieb nichts weiter übrig, als mir selbst zu helfen. Also folgten verschiedene Ausbildungen (Coaching, Schreibtherapie, Autogenes Training, Betriebliches Gesundheitsmanagement usw.), die ich später meinen Klientinnen und Klienten und heute meinen LeserInnen vermittele. In meinem aktuellen Projekt "Ein Gefühl namens Dieter" vereine ich alle diese Strategien. Es ist kein Onlinekurs, sondern viel mehr als das: ein niemals endendes Buch, online und interaktiv, ausgestattet mit verschiedenen Audios, Anleitungen zu Strategien, Arbeitsblättern, Meditationen, Entspannungstechniken und vieles mehr. Das Highlight daran: Es kommen monatlich neue Strategien hinzu. Und du darfst es mitgestalten. Denn als Autorin mehrerer Ratgeber leide ich unter dem Aspekt, nachträglich nichts weiter in meine Bücher einfügen zu können. Also entwickelte ich dieses neue Format, das ich heute "Kapitel des Lebens" nenne.

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Ein Gefühl namens Dieter Bewältigung von schwierigen Gefühlen und Lebenssituationen Janett Menzel

 

Was du dir mit unverarbeitetem Leid, Angst & Kummer antust: Eine Übung

Was du dir mit unverarbeitetem Leid, Angst & Kummer antust: Eine Übung

 

Hast du dir etwas zu vergeben? Hängst du dich gern an Perfektionismus auf oder leidest unter innerer Hektik, Lähmung, Blockaden? Hast du jemandem zu verzeihen? Willst du dich von Zwängen befreien? Schiebst du Dinge vor dir her, wie zum Beispiel eine Angst zu überwinden oder überfällige Arzttermine, einem potenziellen Partner neu zu vertrauen, Veränderungen herbeizurufen oder endlich den einen Schritt in Richtung Lebenstraum zu wagen, von dem du schon so lange träumst? Die nachfolgende Selbstcoaching-Übung ist so simpel und gleichzeitig so brutal, dass sie wirklich schmerzen könnte. Sie ist eine Übung von vielen in “Ein Gefühl namens Dieter”, meinem neuesten Nicht-Onlinekurs, die an die Materie gehen. Und das sage ich nicht nur so daher.

Mach die Ei-Übung und lerne, dir

  • a) zu vergeben
  • b) die Ruhe zu bewahren und
  • c) endlich für dich zu handeln.

 

Wieso wir so ungern Altes loslassen, verarbeiten und es stattdessen lieber verdrängen

Nimm endlich dein Leben in die Hand tu es jetztEwig grübeln, uns wieder die Schuld geben, wieder dem anderen dasselbe wie immer vorhalten, wieder nichts tun und uns später ärgern, wieder nicht auf den Tisch zu hauen, sondern still bleiben, wieder lieber Angst als Grund nehmen, um etwas nicht zu tun, statt für uns und unser Wohlergehen einzustehen. Das tun wir deshalb, weil die Zukunft und der Ausgang einzelner Situationen so ungewiss sind, weil wir lieber ewig ertragen, statt einmal zu handeln – mit dem 1. Schritt. Wir verharren leider so in Situationen, die uns selten guttun. Wir werden selbst zur Stagnation, zur Blockade.

Wir tun uns damit bewusst oder unbewusst „Sachen“ an, die wir in Wirklichkeit – wenn die Ausmaße der Destruktion sichtbar würden – nie tun würden. Aber da wir „nur“ Gefühlsreaktionen wahrnehmen, keine Schränke kaputt geschlagen oder Fenster zerstört haben, keine Autos demoliert haben und uns nicht das Herz haben „zerreißen“ lassen (im wahrsten Sinne) oder uns kein Bein ausgerissen haben (in Wahrheit), nehmen wir nur sprachliche Metaphern und Symbole für unsere Gefühle wahr:

  • Wir sind kaputt.
  • Etwas hat uns kaputtgemacht.
  • Unser Herz wurde gebrochen.
  • Etwas hat uns den Boden unter den Füßen weggerissen.
  • Wir sind gelähmt vor Schmerz und Kummer.
  • Wir vermissen jemanden so sehr, dass wir das Gefühl haben, nicht komplett zu sein.
  • Wir haben uns so sehr bemüht, uns geopfert, uns ein Bein ausgerissen.
  • Uns läuft die Galle über.
  • Etwas geht uns an die Nieren.
  • Wir tragen ein schweres Kreuz.
  • u. v. m.

Das alles sind Beispiele für unsere bildgewaltige Sprache Deutsch. Aber sie visualisieren nichts, sie beschreiben lediglich ein Gefühl. In Wahrheit fühlen wir uns nur so, als ob … uns etwas angetan wurde. Jemand handelte nicht zu unserem Wohl und wir leiden darunter, teilweise jahrelang. Doch SEHEN – mit eigenen Augen –, was in uns wie ist, können wir nicht. Und deshalb fällt es so viel leichter, etwas einfach nicht zu tun. Würden wir das Ausmaß unserer Nichttaten sehen und in seiner Wucht wahrnehmen, wäre das anders. Dann würden wir handeln. AUSFÜHREN – mit eigenen Händen –, um unserem Leid ein Ende zu setzen.

 

Ein Ei zeigt dir, was du dir antust, wenn du nicht für dich handelst

Bei der Ei-Übung – ein bekanntes Coaching-Tool, das so und ähnlich für viele Zwecke des Reifens und Erwachens verwendet wird – wird dir etwas Neues abgerungen: Du darfst dir dabei anschauen, was du mit dir machst. Es zeigt dir, was geschieht, wenn du etwas Lebendiges (dich und deine Gefühle, dein Leben) einfach so geschehen lässt. Die Ei-Übung ist auch dann wunderbar, wenn du endlich

  • den Termin machen willst, den du schon ewig vor dir herschiebst
  • jemanden anrufen willst, bei dem du dich zu lange nicht mehr gemeldet hast
  • dich entschuldigen möchtest
  • etwas in Angriff nehmen möchtest, z. B. Bewerbungen für eine neue Stelle schreiben, einem Verein beitreten oder dich auf einer Datingplattform anmelden
  • endlich mal wieder ins Fitnessstudio gehen möchtest
  • deine Ernährung umstellen willst
  • ein gutes Buch lesen willst
  • allein etwas unternehmen willst
  • deine Wohnung auf Vordermann bringen
  • oder ein Gehaltsgespräch mit deinem Vorgesetzten führen willst
  • usw.

Die Ei-Übung wird dir zeigen, wie schwer es dir in der Wirklichkeit fallen würde, Kaputtes, Unverarbeitetes und Unerledigtes hinzunehmen, vor dir herzuschieben und dich nicht weiter darum zu kümmern – nur weil Verdrängung leichter erscheint. Sie funktioniert wie ein Timer. Wie oft geschieht uns etwas, das wir nicht verarbeiten, was weiter in uns schwelt, aber trotzdem tragen wir keine Sorge für die Beseitigung des Schmerzes, der liebevollen Fürsorge für unser Inneres. Auch wer schon Fehler anderen gegenüber gemacht hat (also wir alle), wird wissen, wie schwer es fällt, ihn zuzugeben oder zu korrigieren. In uns selbst und uns selbst gegenüber: Da sind wir meistens ignorant und steinhart. Wir lassen die Gefühle einfach liegen, denken immer einmal wieder über Monate, Jahre und Jahrzehnte darüber nach und dann … tun wir lange nichts. Wir warten ab.

 

Und so funktioniert die Ei-Übung

Du benötigst für diese Übung – Überraschung! – mindestens ein Ei: klein, mittelgroß, groß, Bio oder nicht Bio ist egal. Begib dich an einen Ort, an dem du eine abwischbare Fläche hast, zum Beispiel der Küchenboden mit Laminat/Linoleum, die Arbeitsfläche deiner Küche, das Fensterbrett, ein Regalbrett.

Nimm das Ei und wirf es auf diese Fläche. Höre es klatschen und sieh, wie es zerbricht, wie die Schale aufplatzt und sich das Innere auf der Fläche ergießt. Nun verlasse diesen Raum, ohne irgendetwas zu tun. Lass das kaputte Ei dort, wo es ist. Erst einmal wird nichts mit dem Ei geschehen. So wie mit deinen verletzten oder aufkommenden Gefühlen nichts geschieht, wenn du keine Sorge dafür trägst. 

Warte einen Tag, oder wenn du es durchhältst (und das ist gar nicht so leicht), mehrere Tage. Sieh, was mit dem Ei geschieht. Es wird verfaulen, stinken und bald schon wirst du dich fragen, ob du Besuch in deine Wohnung einladen solltest oder ob du morgen früh ein paar neue Maden-Freunde in deiner Küche begrüßen kannst. Du wirst den Drang, dieses faulende Ei wegzuwischen, um dich über die klare, saubere Fläche zu freuen und Erleichterung zu verspüren, kaum unterdrücken können.

Doch die Kür bei dieser Strategie ist, mit dem verfaulenden Ei genauso umzugehen wie mit deinen verletzten Gefühlen, die du ignorierst oder verdrängst. Unweigerlich wird der Punkt kommen, an dem du nicht mehr anders kannst, als einen Lappen zu nehmen und alles wieder schön zu putzen. Wenn du an diesem Punkt bist: Denke daran, dass das faulende Ei deine Wunden darstellt, um die du dich genauso kümmern solltest wie um das Ei in deiner Küche. Übernimm die Verantwortung für deine Gefühle und für alles, was in dir vor sich hinrottet. Auch in dir darf alles klar und sauber sein.

Wenn du diese Übung durchhältst, wird sich ein Raum der Zeit öffnen. Wenn du dich dann entschließt, es wegzuwischen, verarbeitest du symbolisch das Gefühl, das du transformieren willst. Du beschließt in diesem Moment des Säuberns, dass nun SCHLUSS ist mit dem, was dich lähmt. Du überwindest und reinigst dich, während du dich selbst angehalten – ja gezwungen hast – endlich zu tun, was schon so lange überfällig war.

 

Ein Gefühl namens Dieter

Ein Gefühl namens Dieter Bewältigung von schwierigen Gefühlen und Lebenssituationen Janett MenzelLust auf mehr? Meine Nicht-Onlinekurse, die ich Kapitel des Lebens nenne, aktualisiere ich monatlich mit vielen neuen Impulsen zum einmaligen Preis. Somit ist es ein nicht endendes Buch, ein Almanach an Strategien und Techniken für die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens, untermalt mit Audios, Arbeitsblättern, Entspannungstechniken und Trick 17-Methoden zur Überwindung (selbst) auferlegter Hürden.

Bis um 23:59 Uhr des 2. Mai 2018 biete ich allen meinen LeserInnen einen 50 Prozent-Rabatt mit diesem Gutscheincode an: Mai50Dieter 

Hier geht’s zu Ein Gefühl namens Dieter >> (Weiterleitung)

 

Lichtwecker Test 2018: Die besten Lichtwecker für die Psyche

Lichtwecker Test 2018: Die besten Lichtwecker für die Psyche

 

Millionen von Menschen haben Probleme, morgens aufzustehen. Sie quälen sich und kommen nur schwer aus dem Bett. Man sagt: Mit einem Lichtwecker würde man sanft geweckt. Ich war skeptisch. Ich gehöre zu denen, die abends nur schwer einschlafen, fest durchschlafen und morgens lange und viel Kaffee brauchen, um in die Gänge zu kommen. Ich habe mich gefragt, ob Lichtwecker wirklich so gut sind und vor allem, wie sie funktionieren. Der Lichtwecker, so die einzelnen Hersteller und Studien, simuliert einen Sonnenaufgang im Schlafzimmer, der sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirke. Pünktlich zur Weckzeit würde man munter, da man sanft aus den Träumen geholt würde statt mit einem schrillen Beep Beep Beep.

Aber worauf kommt es beim Kauf eines Lichtweckers an? Welche Funktionen bringt er mit? Im nachfolgenden Ratgeber mit Lichtwecker Test liste ich die wichtigsten Informationen, z. B. Funktionen und Hintergründe auf, sowie die – in meinen Augen – besten drei Geräte unter den Lichtweckern und eines für alle, die keinen Wecker, aber Licht für eine bessere Psyche haben möchten.

 

Wie funktioniert der Lichtwecker?

lichtwecker wirken positiv auf die hormone und fördern so die schlafqualitätWie bei einem „normalen“ Wecker, stellst du bei einem Lichtwecker die gewünschte Weckzeit ein. Die modernen Modelle simulieren den Sonnenaufgang am Morgen, in dem du durch das immer heller werdende Licht geweckt wirst. Etwa eine halbe Stunde vor der regulären Weckzeit beginnt der Wecker das Licht anzuschalten. Beliebt sind die Modelle, die sogar das Farbspektrum der Sonne aufnehmen und in den Farben Orange, Gelb und Weiß laufen. Die stetig wachsende Helligkeit wird unbewusst von deinen Lidern wahrgenommen, sodass sich dein Gehirn darauf einstellt, bald aufzuwachen. Und aufwacht.

In der Zeit wird die Produktion des Melatonins (Hormon, welches den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen steuert) gestoppt und mehr Cortisol (Stresshormon, das munter macht, aber auch gestresst und hektisch) ausgeschüttet. Wer noch einen Beep Beep Beep-Wecker besitzt, der wird sein Cortisol mit Wirkung kennen. Dank eines simulierten Sonnenaufgangs durchläuft der Körper jedoch alle natürlichen Aufwachphasen. Erfahrungsgemäß liegt diese Zeit zwischen 30 Minuten und 90 Minuten.

Am Abend stellt der Lichtwecker den Sonnenuntergang dar, indem er nach und nach das Licht dimmt. Bei Menschen mit Schlafproblemen soll der Lichtwecker gut geeignet sein. Bei den meisten Modellen lässt er sich so programmieren, dass die Aufwachphase in 30, 60 oder 90 Minuten einstellbar ist. Während der Aufwachphase wird die Lampe im Wecker dann kontinuierlich heller. Die Dauer des Einschlafprozesses kann man nach Wunsch einstellen. 30, 60 oder 90 Minuten sind auch am Abend einstellbar. Im Gegenzug zum Morgen wird das Licht am Abend stetig dunkler. Sobald deine Einschlafphase beendet ist, erlischt das Licht komplett.

Einige Modelle lassen sich zudem dimmen und eignen sich gut für Kinder, die im Dunkeln Angst haben oder denen es leichter fällt, mit Licht einzuschlafen.

 

Die Anwendungsbereiche eines Lichtweckers

lichtwecker wirken positiv auf die hormone und fördern so die schlafqualitätDas sanfte Aufwachen am Morgen ist einer der größten Vorteile, die ein Lichtwecker bieten kann. Die herkömmlichen Modelle wecken mit einem schrillen Ton, bei dem man abrupt aus dem Schlaf gerissen wird. Anders ist es bei der Nutzung eines Lichtweckers: Durch die zunehmende Helligkeit wird der Sonnenaufgang nachgeahmt und der Körper weiß, dass die Tiefschlafphase beendet ist. Es gibt einige Lichtwecker, die das heller werdende Licht mit Naturklängen verbinden. Ein rauschendes Meer, das Zwitschern der Vögel oder das Plätschern eines Baches sind Beispiele. Bei meinem Test der Modelle hatte ich Bedenken, ob ich aufwachen würde, wenn nur Licht und ein paar Vogelgesänge zu hören wären. Zudem schlafe ich mit Ohropax, was meine Zweifel verstärkte. Aber ich wachte trotz vorheriger Zweifel auf und das genauso leicht wie üblich.

Die Lichtwecker eignen sich auch für Personen, die unter leichten bis mittelmäßig schweren Schlafstörungen leiden, so die Hersteller. Möchte man bewusst Einfluss auf seinen Schlaf nehmen, wäre der Lichtwecker eine gute Möglichkeit. Durch die Simulation des Tagesrhythmus würde auch die Hormonproduktion positiv beeinflusst werden und das gezielt. Dadurch würde sich die Schlafqualität erheblich bessern. Tatsächlich wiesen mehrere Studien nach (Finnland, UK), dass eine Verbesserung des Schlafes um bis zu 35 Prozent stattfand. (Quelle unten) Besonders Menschen wie Kinder, Senioren und Berufstätige, die vor dem Sonnenaufgang aufstehen, würden somit von einem Lichtwecker profitieren. In der Regel benötigen Senioren nur sechs Stunden Schlaf in der Nacht, dennoch haben sie Probleme am Abend einzuschlafen.

Einige Modelle der Lichtwecker sind mit einer Nachtlampe ausgestattet. Diese sorgt für ein leichtes Licht, bei dem sich Menschen oder Kinder in der Nacht leichter zurechtfinden oder – so wie ich – wunderbar einschlafen.

 

Welche Arten von Lichtweckern gibt es?

Lichtwecker unterscheiden sich in ihren Weckarten. Während die einen lediglich durch Licht aufwecken, bieten andere Naturtöne als musikalische Untermalung an. Wiederum andere bieten eine Radiofunktion an. Was sich für mich als klarer Vorteil herausstellte: Durch die Kombination von Licht und Musik werde ich schneller wach und bin fröhlicher (ohne, dass ich es erklären kann).

Wake-up-Lights heißen die Modelle, welche die Farben der Sonne simulieren. Diese Lichtwecker arbeiten mit einem orangen, gelben und weißen Licht. Einige der Modelle bieten eine Pure Twilight Version an, die ausschließlich für weißes Licht sorgt. Die neueren Lichtwecker ermöglichen sogar das Wecken mit dem eigenen Lieblingslied.

Sehr beliebt, wie ich bei vielen Rezensenten merkte, sind die Lichtwecker mit einer manuellen Farbeinstellung, die als Stimmungsleuchten bekannt sind. Diese Leuchten sind nicht nur als Wecker nutzbar, sondern bieten zusätzlich eine Dekorationsidee für die Wohnung, wenn man den Tag ausklingen lassen möchte oder die letzte Zeit extrem stressig war. Diese Wecker funktionieren damit wie Licht- und Farbtherapie, die nachweislich einen höchst positiven Einfluss auf unsere Psyche haben.

In der Optik der Lichtwecker liegt jedoch ein erheblicher Unterschied. Bei der Auswahl orientierte ich mich an meinem Geschmack. Während der eine lieber eine runde Form bevorzugt, mögen andere die zylinderförmigen Modelle. Manche der moderneren Lichtwecker stehen zum Beispiel auf einem Sockel, in dem die Uhrzeit zu sehen ist.

 

Die Hilfe eines Lichtweckers bei Schlafstörungen und Winterdepressionen

Winterdepression oder dunkle Jahreszeiten mit Licht eines Lichtweckers überwindenMenschen, die einen gesunden Schlaf haben, durchleben in der Nacht drei Schlafphasen. Diese unterteilen sich in die Tiefschlafphase, den leichten Schlaf und dem Traumschlaf. Der Körper verarbeitet im Schlaf die täglichen Erlebnisse und generiert sich langsam. Deshalb ist die erste Schlafphase auch die wichtige. Denn: Wer regelmäßig gut schläft, lebt länger. Dies haben schon viele Studien bewiesen. (Quelle unten) Erwachsenen reichen sechs Stunden am Stück aus, auch wenn acht die bessere Zahl ist. Säuglinge brauchen bis zu 16 Stunden Schlaf am Tag.

Doch viele kennen das Problem der Schlafstörungen. Besonders beim Einschlafen fällt es vielen Menschen schwer, weil Probleme belasten und wachhalten. Sollten die Schlafstörungen mehrere Monate anhalten, ist es wichtig, einen Arzt zu konsultieren. Der Lichtwecker als Therapeut wäre nur eine zusätzliche Unterstützung. Denn wer an Schlafmangel leidet, den kann die innere Uhr völlig aus dem Gleichgewicht bringen. Dies kann zu psychischen Problemen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Muskelverspannungen und chronischen Gelenkbeschwerden führen. Ein Lichtwecker mit Dämmerungsfunktion könnte deshalb beim Einschlafen helfen, wenn man sich rechtzeitig zu Bett begibt.

Selbst die immer kürzer werdenden Tage im Winter führen dazu, dass sich das Schlafhormon Melatonin vermehrt. Bei einigen Menschen kann dies zu Winterdepressionen führen. Leidest du darunter, bist du ständig müde und extremen Stimmungsschwankungen ausgesetzt. Viele Ärzte empfehlen in so einem Fall noch immer eine Lichttherapie – ein Ruf, den die Industrie willkommen mit Lichtweckern beantwortete. Denn diese kann durch die Funktion eines Lichtweckers durchgeführt werden.

 

LED, Tücke und Leistung der Lichtwecker

Die meisten Lichtwecker funktionieren mit LEDs. Nur wenige Ausnahmen enthalten Halogenlampen. Die LED Lampen kannst du nicht wechseln. Allerdings halten sie deutlich länger als andere Lampen. 10.000 Leuchtstunden versprechen die Hersteller bei den LEDs. Bei einem täglichen Einsatz deines Leuchtweckers entspricht das einer Lebensdauer von 28 Jahren. Ganz ordentlich für einen Wecker.

Die meisten Lichtwecker haben leider keine Pufferbatterie enthalten. Bei einem Stromausfall fällt der Wecker aus, da er nicht mehr mit Energie versorgt wird. Positiv jedoch ist, dass sich viele Modelle die Zeit und Einstellungen merken, wenn es ein ein kurzer Stromausfall war – eine zufällige, aber begrüßenswerte Entdeckung. Die meisten Lichtwecker merken sich jedoch die eingestellte Lichtintensität und Lautstärke nicht, sodass man diese manuell zurückstellen muss. Nur bei dem Hersteller Philips ist dies nicht der Fall. Nach einer kurzen Zeit hat er sich alle Einstellungen und Bedienungsfehler gemerkt.

 

Die besten Lichtwecker – 3 Lichtwecker im Test

Philips HF3520/01 Wake-Up Light

Der Hersteller Philips bietet einen Lichtwecker mit heller werdendem Licht in fünf Farbstufen an. Die Lichtintensität ist zwischen 20 Minuten und 40 Minuten variabel einstellbar und geht von einem morgendlichen Rot bis hin zu einem hellen Gelb über. Die Lichtintensität bei dem Philips Wake-Up-Light kann bis zu 300 Lux betragen und auf deine Bedürfnisse abgestimmt werden. Zu der Simulation des Sonnenaufganges kommen fünf natürliche Wecktöne hinzu, welche nach eineinhalb Minuten lauter werden, bis die festgelegte Lautstärke erreicht wurde. Du kannst zwischen Vogelsang, Waldtönen, Klaviermusik, Meeresrauschen und Zen-Garden wählen.

Die Smart Snooze-Funktion – kluge Schlummerfunktion – kann durch einfaches Berühren betätigt werden. Nach etwa neun Minuten wird dein eingestellter Weckton erneut wiedergegeben. Du kannst mit dem Lichtwecker von Philips deinen Lieblingssender hören, da das Modell mit einem UKW-Radio ausgestattet ist. Die Senderfrequenz kann man am Display nachlesen. Das gedimmte Licht kann schrittweise auf den eigenen Einschlafrhythmus eingestellt werden. Das Licht nimmt in diesem Fall am Abend in der von dir festgelegten Zeit ab.

Die Helligkeit des Displays passt sich zudem automatisch der Raumhelligkeit an. Du kannst den Lichtwecker außerdem zusätzlich als Nachttischlampe bzw. Leselampe benutzen.

Vorteile:

  • sehr schönes Licht
  • einfache Bedienung per Touch-Funktion
  • Schlummerfunktion
  • Simulation des Sonnenaufgangs
  • Simulation des Sonnenuntergangs
  • rutschsichere Gummifüße unter dem Lichtwecker
  • zwei Weckzeiten, eine für werktags und eine am Wochenende, wer geweckt werden möchte (z. B. linke und rechte Taste)

Nachteile:

  • keine Steuerung per App möglich
  • keine Aufladung per Smartphone möglich
  • kein USB Anschluss vorhanden
  • Weckfunktion muss vor den Wochenenden manuell deaktiviert werden
  • Naturgeräusche wirken etwas “gewollt”
  • Klang könnte besser sein
  • gehobene Preiskategorie

 

Medisana WL 450 Lichtwecker mit künstlichem Sonnenaufgang

Der Medisana WL 450 Lichtwecker bietet neben zwei Weckzeiten ein integriertes Radio und einen Anschluss für einen MP3-Player an. Ein extragroßes Display inklusive Dimmfunktion ermöglicht die Sicht auf Uhrzeit und weitere Funktionen. Insgesamt wartet das Gerät mit acht Naturklänge auf, die dich beim künstlichen Sonnenuntergang wecken und für ein harmonisches Erlebnis sorgen.

Die individuellen Einstellungen des Medisana WL 450 stehen für verschiedene Weckvarianten. Nach deinen eigenen Vorlieben stellst du deinen Lieblingssong oder einen Radiosender ein. Mit der eigenen Zizz-Kurzschlaffunktion kannst du ein individuelles Intervall zwischen 15, 30, 45 und 90 Minuten einstellen. Der Wecker hat außerdem eine Schlummer-Snooze-Funktion.

Vorteile:

  • Klänge nehmen an Lautstärke zu, um auch wirklich aufzuwachen
  • integriertes Radio
  • benötigt kaum Stellfläche
  • Snooze-Taste
  • Zizz-Funktion für kurze Schlafeinheiten
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • als Nachtlicht oder Leselampe nutzbar mit einstellbarer Lichtintensität

Nachteile:

  • Bedienung teilweise etwas umständlich (sehr kleine Knöpfe)
  • unnötige Doppelbelegungen der Tasten
  • kein fließender Farbwechsel
  • Verarbeitung ist nicht die beste
  • Snooze-Funktion beträgt nur 5 Minuten

 

Withings Aura Sleep System: Lichtwecker und Schlafzyklustracker

Das Withings Aura Sleep System sorgt für ein mehrfarbiges, dimmbares LED-Licht, welches deinen optimalen Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Um ein leichtes Einschlafen zu ermöglichen, verwendet dieser Lichtwecker ein rotes Licht. Aura steigert die Helligkeit beginnend mit einem blauen Licht, damit man sanft aufwacht.

Das Sleep System bietet weitere Funktionen, wie eine intelligente Smart Wake-Up-Funktion an. Dieses Weckprogramm passt sich automatisch an die innere Uhr deines Körpers an. Dazu verwendet die Funktion einen Schlafsensor in der Nacht, der die gesammelten Daten verwertet. Während du dich in der leichten Phase des Schlafes befindest, weckt dich das System.

Man kann mit dem Withings Aura Sleep System also dauerhaft seinen Schlaf überwachen. Dazu muss man den Schlafsensor unter der Matratze oder an einem anderen Ort platzieren. Der Sensor misst deine Herzfrequenz, den Atemzyklus und die Körperbewegungen in der Nacht. In einem leicht verständlichen Diagramm werden dir die Daten am Morgen angezeigt. Zusätzlich kannst du verschiedene Schlafprogramme einstellen. Aura ist deutlich mehr als nur ein reiner Lichtwecker. Dieses Modell lässt sich als Leselampe nutzen oder um eine kleinen Mittagsschlaf zu machen.

Vorteile:

  • App (iOS und Android) zum Einstellen
  • sehr naturgetreue Wecktöne
  • Wecken auch mit Webradio, zum Beispiel Spotify (Account nötig) oder einem übertragbaren Lieblingslied
  • Verfolgung der Schlafzyklen
  • Sanftes Aufwachen durch Blaulicht
  • Steuerung per Smartphone möglich
  • komplette Überwachung der Schlafphasen
  • Übertragung der Schlafphasen, Temperaturen und Lautstärken auf dein Smartphone

Nachteile:

  • gehobener Preis
  • braucht etwas mehr Platz
  • Leider kann der Sensor nur an Matten oder Matratzen angebracht werden, sodass er am Rande des Bettes zu sehen ist.
  • Steuerung funktioniert über das Smartphone und ist etwas gewöhnungsbedürftig

 

Fazit – Mein Urteil

Platz 1

Im direkten Vergleich der Lichtwecker sticht das Withings Aura Sleep System natürlich besonders heraus, da er deutlich mehr Funktionen hat als nur eine Weckfunktion. Das Withings Aura Sleep System ist ein sicheres und sinnvolles Gerät, welches beim Einschlafen und Aufwachen hilft. Der Schlafsensor ist ideal und weckt einen in der richtigen Schlafphase. Anhand des Diagramms kann man seine Schlafdaten einsehen und vergleichen. Diese Funktion bietet von den oben genannten Lichtweckern lediglich der Withings Aura. Außerdem kann man sich bei diesem Lichtwecker von einem Webradio wie Spotify wecken lassen. Diese Funktionen sind der Grund für ein besonders positives Urteil bei diesem Modell. Lediglich der Preis sticht gegenüber der anderen Modelle heraus, der etwas teurer ist. Für die vielseitigen Funktionen und der Schlafanalyse ist der Preis aber mehr als angemessen.

Platz 2

Wem es aber nur um Licht und Radio geht, der sollte meines Erachtens zum Wake-up Light von Philips greifen. Dort hat man in einem Gerät ohne viel Schnulli, was man braucht. Die Naturtöne sind zwar etwas blechern, aber wer ohnehin gern mit Musik geweckt wird, der fährt mit dem Gerät besser. Auch die 9 Minuten-Snooze-Funktion, im Vergleich zu 5, finde ich sehr viel tauglicher. Zuletzt überzeugte mich dieses Gerät auch, weil es wissenschaftlich nachgewiesen wirkt. Es ist zudem preiswerter als das Withings Aura Sleep System.

Platz 3

Der Medisana Lichtwecker ist natürlich vom Preis her eine gute Alternative. Aber er ist in der Verarbeitung und Klangqualität sowie der Größe schon eher gewollt, als gelungen. Nichtsdestotrotz erfüllt er seinen Zweck. Wer weniger auf Qualität setzt, sondern nach geringeren Funktionen und Preis schaut, ist mit diesem Modell gut bedient.

 

Eine schöne Option: Lichttherapie ohne Weckfunktion – Philips Living Color Iris

Mit dem Living Color Iris bietet der Hersteller Philips eine LED-Tischleuchte an, deren Farbtemperatur sich durch eine Fernbedienung wechseln lässt. Der Vorteil ist, dass die Fernbedienung im Auslieferungszustand mit der LED-Lampe verbunden ist. Man muss keine weiteren Einstellungen tätigen. Knapp 16 Millionen Farben bietet die Living Color Iris an, von denen du zwei speichern kannst. Das Licht ist dimmbar und lässt sich ebenfalls per Fernbedienung einstellen. Zusätzlich gibt es einen automatischen Farbwechsel, der das gesamte Spektrum durchläuft. Die LED-Leuchte bringt aufgrund des Verbrauchs von 10 Watt eine Lebensdauer von 20.000 Stunden mit.

Vorteile:

  • LED Lampen sind einzeln per Fernbedienung ansprechbar
  • erzeugt schönes Licht in verschiedenen Varianten
  • funktioniert ohne Probleme mit der Hue-App

Nachteile:

  • keine Weckfunktion
  • eignet sich nicht als Leseleuchte
  • keine Anleitung

 

Lichtvolle Grüße,
Janett

Janett Menzel Angst Blog

Quellen:
www.meinschlaf.info/der-gesunde-schlaf/hormonhaushalt
www.lichtwecker-experte.de/funktion/wirkung-von-lichtweckern-wirksamkeitsstudien-zum-lichtwecker
www.informer-online.de/2016/03/schlaf
www.netdoktor.at/krankheit/schlafstoerungen-8022

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