Von Menschen, die mit Tieren leben, oder die Tiere sogar mehr lieben als Menschen

Von Menschen, die mit Tieren leben, oder die Tiere sogar mehr lieben als Menschen

Manche Menschen lieben Tiere mehr als Menschen. Nicht selten werden sie abschätzig bestaunt, gelten als unsozial und müssen sich vielen Schimpfwörtern aussetzen. “Katzenmuttis” ist eins davon, auch wenn es mehr solcher Namen für Frauen gibt als für Männer, was wohl unter anderem daran liegt, dass Männer häufiger als aggressiv oder unkuschelig geltende Tiere halten wie Hunde, Reptilien und mehr. Frauen hingegen fühlen sich eher zu zarten und kuscheligen Tieren hingezogen, wie Katzen beispielsweise. Abgesehen von dieser sozialen Rezeption und beschränkten Wahrnehmung sowie Be- und Verurteilung, haben tierliebe Menschen aber einige Gemeinsamkeiten, die sie – zumindest in meinen Augen – zu sehr wertvollen Personen der Gesellschaft machen. Und darüber hinaus ist der Einfluss, den Tiere auf Menschen haben, nicht zu unterschätzen.

Eigenschaften von tierlieben Menschen, Tieren und deren Verbindung

die positiven Auswirkungen von Tieren auf die menschliche Psyche

Alle in der Beziehung Mensch-Tier bringen ihre individuellen Eigenschaften mit sich, die wiederum die Verbindung charakterisieren. Aber ich meine doch, Menschen, die Tiere lieben und/oder mit ihnen leben – das jedenfalls sind meine Beobachtungen -, sind in fast allen Fällen

  • empathisch
  • verantwortungsbewusst
  • fürsorglich
  • liebevoll/herzlich/freundlich
  • empfänglich
  • sensibel/zart/sanft
  • verständnisvoll
  • geduldig
  • respektvoll
  • zurückhaltend
  • aufopferungsvoll
  • wenig egoistisch
  • aber doch oft eigen und nicht selten freiwillige Außenseiter oder anti in Anbetracht bestimmter sozialer “Auflagen”
  • freidenkerisch
  • brauchen viel Zeit für sich (zur Reflexion, zum Rückzug oder für ihre Hobbys und Innenwelten bzw. für ihren Selbstausdruck)
  • doch bedingt gefügig (dort, wo sie müssen)

Wenigstens diese kleine Liste sollte zeigen, dass Menschen, die Tiere lieben, alles, aber nicht asozial oder verkorkst wären, wie es einen so mancher einzureden versucht. Im Gegenteil: Sie vermögen es, sich einem Wesen ganz hinzugeben, und das, obwohl es nicht einmal biologisch zur selben Rasse gehört, sondern evolutionär als untergeben und weniger “hoch” gilt. Das bringt eine weitere Eigenschaft mit sich: Tierliebe Menschen haben oft die Fähigkeit, alle Menschen (erst einmal) als gleich und wertig zu betrachten, wenn auch nur solange, bis der Mensch seinen Respekt nicht mehr verdient. Doch bis dahin gibt es wenige Schwächen und Fehler, die ihn in seinen Augen nichtig machen würden.

Tiere hingegen sind je nach Charakter eben schön oder ein Charaktertier, wie man so schön sagt. Und doch haben alle ihre eigene Schnauze oder ihren ganz eigenen Kopf. Meine Tiere zu Beispiel (zwei Katzen, weil ich befürchtet hatte, die eine wäre eventuell einsam, wenn ich zum Arbeiten außer Haus bin) sind beides. Während die Eine fast ohne Charakter auskommt und schon peinlich genau typisch Katze ist, ist die andere so eigen, dass man selten die Abstammung Katze benutzen würde. Sie gurrt wie eine Taube (weil sie nicht schnurren kann), holt Spielzeug, das man durch den Raum wirft zu dir zurück (wie ein Hund) und benimmt sich ansonsten wie ein Mensch. Oder vielleicht denkt sie auch nur, ich wäre eine komische, große und fast haarlose Katze … Man weiß es nicht genau. Aber hat man sich auf das Tier erst einmal eingestellt, bringt es ganz besondere – wenn nicht sogar wunderbare, neue Aspekte in das Leben, denn Tiere

  • strafen nicht, sondern lieben
  • vergleichen dich nicht mit anderen
  • meckern nicht (oder selten, z. B. wenn man sie schlecht behandelt oder nicht füttert), sondern verzeihen sekündlich
  • wenden sich nicht ab, wenn jemand vermeintlich Besseres um die Ecke kommt, sondern sind treu und dir ergeben
  • bewerten nicht, sondern mögen den, der sie mag und gut behandelt
  • kümmern sich (siehe auch der neueste Trend der Therapietiere)
  • haben heilsame Eigenschaften, fühlen, dass du leidest oder Schmerzen hast bzw. krank bist und weichen in solchen Momenten nicht von deiner Seite (Katzen beispielsweise senken nachweislich den Blutdruck und Herzschlag) und Hunde werden bei Depressionen und gegen das Alleinsein angeraten
  • sind bei dir, was auch immer in deinem Leben vor sich geht, egal, wie es dir geht und selbst dann, wenn alle sich abgewandt haben
  • passen sich meist deinem Tagesrhythmus an und verbringen so deinen Tag mit dir gemeinsam
  • gehören zur Familie und sind gleichwertige Mitglieder
  • sind dankbar
  • u. v. m.

Nur wenige Verbindungen, die ein Mensch eingehen kann, haben diese Eigenschaften, die beständig sind und bleiben. Einige Ehen und Freundschaften habe ich erlebt, von denen ich das behaupten kann, aber der Rest ging im Sand des Lebens unter – wenn auch ungewollt.

Von Männern und ihrer Liebe zu Hunden

Tiere sind gut für die Psyche

Es gibt zuhauf Zitate großer Persönlichkeiten, deren Meinung über ihre liebsten Tiere bekannt ist. Beginnen wir mit Männern und Hunden:

“Wenn es im Himmel keine Hund gibt, gehe ich dort auch nicht hin.” (P. Brown)

“Je mehr ich von den Menschen sehe, umso lieber habe ich meinen Hund.” (Friedrich der Große)

“Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!” (Maxim Gorki)

“Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug. Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen. Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben. Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“ (Picasso)

“Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.” (Otto von Bismark)

“Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, – unter hundert Hunden neunundneunzig.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

„Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was lieben und geliebt werden heißt.“ (Arthur Schopenhauer)

“Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.” (Ernst R. Hauschka )

“Dass mir der Hund das Liebste ist, sagst Du, Oh Mensch, sei Sünde. Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.” (Franz von Assisi)

“Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was Lieben und Geliebt werden heißt.” (Arthur Schopenhauer)

“Wenn ein Hund nicht auf Sie zulaufen mag, nachdem er Ihnen ins Gesicht geblickt hat, sollten Sie nach Hause gehen und Ihr Gewissen überprüfen.” (Thomas Woodrow Wilson)

Von Frauen und ihrer Liebe zu Tieren bzw. zu Katzen

wie uns Tiere bei Angst und Depressionen helfen zu heilen

Natürlich gibt es auch Frauen, die ähnlich über Hunde denken, nur sind hier die Zitate weniger breit gestreut. Man findet Aussagen von Frauen der Welt- und Zeitgeschichte eher über Tiere im Allgemeinen oder Katzen im Besonderen – und das nicht etwa, wie so manch engstirniger Mensch denken mag, weil sie alte Jungfern, ungewollte Spinster oder kinderlose, ungeliebte Weiber ohne Mann wären. (Nicht meine Zitate, sondern dass, was ich bislang gehört und gelesen habe!)

Für Frauen sind Tiere nicht nur (wie bei Männern die Tiere auch) beste Freunde, sondern sie nähren eben die weibliche Sehnsucht nach Fürsorgen und Lieben – egal, ob die Frau eigene Kinder hat oder nicht, einen Partner oder nicht. Für viele Frauen sind Tiere (oder Katzen im Speziellen wie bei mir) vor allem auch ein Ausdruck ihres Selbst. Sie spiegeln sich gegenseitig und fühlen sich am wohlsten in eben dieser Spiegelung. Es ist Verständnis auf einer tiefen Ebene, ob man sie verstehen kann oder nicht.

Denn vergessen wir letzten Endes nicht, was uns ein chinesisches Sprichwort zu lehren versucht: Wer Katzen nicht mag, bekommt keine schöne Frau. Okay, Spaß beiseite. Hier nun ein paar schöne Zitate über die Liebe zu Katzen (nicht nur von Frauen!):

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

Frauen sind wie Katzen: Beide kann man nur zwingen, das zu tun, was sie selber mögen. (Colette)

Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten. (Daniel Defoe)

Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille, und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht. (Eleonore Gualdi)

Respekt vor Katzen ist der Anfang jeglichen Sinnes für Ästhetik. (Erasmus Darwin)

Wirklich großartig ist, dass es Katzen in allen Varianten gibt. Man findet sie passend zu jeder Art der Persönlichkeit und der Laune. Aber unter dem Pelz lebt unverändert eine der freiesten Seelen der Welt. (Eric Gurney)

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen. (Ernest Hemingway)

Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte. (Francesco Petrarca)

Katzen sind Hunde mit Hochschulabschluss. (Grace Hodgson)

Ich liebe die Katzen, weil ich mein Heim genieße und sie nach einer Weile dessen sichtbare Seele werden. (Jean Cocteau)

Ein Haus ohne Katze ist wie ein Aquarium ohne Fisch. (Jean-Louis Hue)

Katzen sind schlauer als Hunde. Du wirst niemals acht Katzen dazu bringen, einen Schlitten durch den Schnee zu ziehen. (Jeff Valdez)

Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig. (Jenny de Vries)

Jedes Katzentier ist ein Meisterstück der Natur. (Leonardo da Vinci)

Jemand, der nicht bereit ist, seine Katze zu verwöhnen, bekommt niemals die Belohnung, die sie bereit ist, demjenigen zu schenken, der sie verwöhnt. (Mackenzie)

Ich habe nie geheiratet, weil ich drei Haustiere zu Hause habe, die den gleichen Zweck erfüllen wie ein Ehemann. Ich habe einen Hund, der jeden Morgen knurrt, einen Papagei, der den ganzen Nachmittag flucht, und eine Katze, die spät in der Nacht nach Hause kommt. (Marie Corelli)

Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück. (Mary Bly)

Katzen lieben Menschen viel mehr, als sie zugeben wollen, aber sie besitzen so viel Weisheit, dass sie es für sich behalten. (Mary E. Wilkins Freeman)

Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann. (Pablo Picasso)

Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen. (Paul Gray)

Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe. (Rainer Maria Rilke)

Wo immer eine Katze sich niederlässt, wird das Glück sich einfinden.(Stanlay Spencer)

Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave. (Theophile Gautier)

Und wieso? Tiere tun der Seele gut.

Tierliebe die Liebe zwischen Mensch und Tier

Das ist das ganze Geheimnis. Während man sich beizeiten im Beisein von Menschen fehlplatziert, ausgeschlossen, unverstanden oder unwohl fühlt – aus welchen Gründen auch immer -, ist man in der Gesellschaft von Tieren emotional sicher.

“Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.” (Hildegard von Bingen)

Viele berichten von eben dieser Wirkung, nicht zuletzt wissenschaftliche Studien über Katzen, Hunde und vornehmlich Pferde. Mehr Informationen zur heilsamen Wirkung von Tieren findest du hier in meinem Blogpost >>

Ist ein Leben allein mit Tieren besser?

Wer stark von der Gesellschaft oder einigen Menschen enttäuscht ist/wurde oder sich nur schwer einfügen kann/will, der wird das sicher bejahen. Ich hingegen würde meinen, dass beide Gesellschaften ihre Vor- und Nachteile haben. Menschen vermögen es, einem andere Gefühle zu verschaffen, die Tiere einem so niemals geben können. Auch und besonders die Kommunikation – in Form von verbindenden Gesprächen oder sozialen Unternehmungen – können Tiere nicht ersetzen. Ganz ohne Menschen geht es wohl nur, wer so in sich gefestigt ist, dass er selbst Zeiten des Alleinseins nie mit Einsamkeit in Verbindung bringt oder diese gut zu kontrollieren weiß.

Ganz ohne Tiere hingegen kann man zwar leben, aber welchen Sinn hat das, wenn man sie liebt? Ich selbst habe ein paar Jahre meines Lebens versucht, ohne zu leben. So richtig wiederaufgeblüht bin ich aber erst, als ich mir wieder Tiere ins Haus geholt habe.

Wie geht es dir mit Tieren? Ich freue mich über deine Meinung in den Kommentaren!

Studie: Wirkt CBD (Cannabidiol) auf Betroffene einer Angststörung?

Studie: Wirkt CBD (Cannabidiol) auf Betroffene einer Angststörung?

Eine unabhängige Studie des Studenten Jona Decker und seiner Kollegen aus den Bereichen der BWL, der Biologischen Chemie, der Gesellschaftslehre und der Psychologie hat untersucht, wie sich die Therapie mit Cannabidiol (CBD) auf Patienten, die unter einer Angsterkrankung leiden, auswirkt. Es war Ziel, nachzuweisen, ob den betroffenen Patienten durch die regelmäßige Einnahme von CBD gegen Angstzustände geholfen werden konnte. Auf einer Therapie der sogenannten “sozialen Angststörung” lag hier ein Augenmerk.

Die Erkrankten befürchten bei dieser Art der Phobie, von anderen Menschen als “suspekt” betrachtet zu werden. Eine mehr oder weniger beachtliche Einschränkung ergibt dadurch im Alltagsleben, je nach Grad der Erkrankung. Von einer sozialen Angststörung sind in Deutschland um die sieben bis 12 Prozent der Menschen betroffen. Gegenwärtig wird diese Form der Angsterkrankung entweder anhand einer Psychotherapie oder einer medikamentösen Behandlung (oft auf der Basis von Antidepressiva) behandelt.

Im Rahmen unterschiedlicher Studien hat sich verdeutlicht, dass Cannabidiol möglicherweise positiv die Ausprägung einer sozialen Phobie verändern kann. In der jüngsten Vergangenheit haben den CBD-haltigen Medikamenten schon etliche Menschen hier eine Option gegeben. Der Umsatz der Branche steigt. Das Interesse wächst. Handelt es sich hierbei jedoch um einen Placebo-Effekt? Kann CBD überhaupt dabei helfen, eine Angststörung zu mindern und wenn ja, wie?

Die Tragweite der Ergebnisse der Cannabidiol (CBD) Untersuchung

kann Cannabidiol gegen Ängste helfen?

Die Studie zeigte, dass auf der Basis einer relativ geringen Dosierung es realistisch ist, dass die ständige Einnahme von Cannabidiol (CBD) helfen kann, eine sozialen Phobie als eine Angststörung zu mindern. Zu erwähnen sei dennoch, dass die Versuchsteilnehmer das CBD Öl selber und in ihrem gewohnten Umfeld zu sich nahmen. Der Konsum konnte daher nicht präzise kontrolliert werden.

Da sich hingegen null Verbesserung der Angststörung unter der Therapie mit Rapsöl zeigte, ist davon auszugehen, dass ein Placebo übergreifender Effekt ausgeschlossen werden kann.

Um die Untersuchung allerdings letztendlich noch aussagekräftiger zu machen, bräuchte es an Versuchsteilnehmern unter anderem eine größere Gruppe. Bisher kann dementsprechend und auf Basis besagter Studie nicht einwandfrei und wissenschaftlich bewiesen werden, dass es sich tatsächlich bei Cannabidiol Öl gegen Angststörungen um ein optimal effektives Mittel handelt. Hier müssten umfassendere, noch weitere Untersuchungen angebracht werden.

Was ist Cannabidiol?

Etliche Menschen denken bei „CBD“ zweifelsohne an Cannabis und -zumindest in Deutschland – an eine illegale Substanz. Im Gegensatz zu Cannabis aber, in dem mehr als 80 verschiedene Chemikalien enthalten sind, ist Cannabinoid, Cannabidiol (CBD), NICHT psychoaktiv.

Von seiner angstbefreienden Wirkung profitierten deshalb die Versuchsteilnehmern der Studie, die unter anderem genauso bereits in Studien der Wissenschaftler Zuardi, Crippa, Garrido und Wichert-Ana untersucht wurde.

Das Ziel der unabhängigen Cannabidiol (CBD) Studie und grundsätzliche Informationen

CBD Öl bei sozialer Angst

Hierbei sollte im Rahmen der erwähnten, unabhängigen Studie gezeigt werden, ob CBD zur Behandlung von sozialen Phobien nützlich sein und Symptomen wie dem bekannten Rotwerden, Zittern usw. vorbeugen kann.

Durch die folgenden Eckdaten charakterisierte sich die Untersuchung des Studenten Jona Decker und seiner Kollegen:

  • vierzig Versuchskandidaten (bzw. 37, weil während der Teilnahme an der Studie drei Versuchskandidaten abbrachen), die akquiriert über Facebook und Co. wurden, im Schnitt 32,6 Jahre alt waren und an einer Angsterkrankung nachweislich aus dem Spezialgebiet der sozialen Angststörung leiden
  • 18 Versuchsteilnehmern erhielten – ohne, dass sie es wussten – ein Placebo (in Form von Rapsöl), 19 Versuchskandidaten konsumierten 15prozentiges Cannabidiol (CBD)-Öl
  • Studiendauer 30 Tage
  • Angstwerte VOR und NACH der Untersuchung wurden miteinander verglichen.

Von ihrem Allgemeinmediziner auf mögliche gesundheitliche Beschränkungen wurden natürlich die besagten Testpersonen vor dem Beginn der Studie untersucht.

Das Ergebnis der Cannabidiol Untersuchung

In 17 von 19 Fällen zeigte sich nach einer Studiendauer von dreißig Tagen, dass sich die Angstwerte der Probanden, die Cannabidiol (CBD) konsumiert hatten, um im Durchschnitt 32 Prozent verbesserten. Klarer gesagt: Die durchschnittlichen Angstwerte lagen hier vor dem Beginn der Studie bei 4,1 (, wobei eine Skala von 1 (kein Unwohlsein) bis 5 (ungemein großes Unwohlsein) zugrunde gelegt wurde) und lagen danach bei 3,2. Durch die Einnahme des Cannabidiol (CBD) wurde damit die wahrgenommene Angst vermindert. Hingegen zeigte die Einnahme des Placebos keine deutliche Wirkung.

Demgemäß spricht die Untersuchung hierfür, dass bei einer vorhandenen sozialen Phobie die Einnahme von CBD in einer qualifizierten Dosierung sehr wohl von Vorteil und anzuraten sein könnte. Dies gilt ebenfalls mit Hinblick auf die angemessene Verträglichkeit während der Umsetzung der Untersuchung. So litt alleinig eine Testperson für einen kurzen Zeitraum unter Müdigkeit. Sehr gut vertragen wurde darüber hinaus das Cannabidiol (CBD) Öl von den Probanden.

Relativ niedrig gehalten wurde die Dosierung an Cannabidiol im Rahmen der Untersuchung (mit fünfzig mg/Tag). In der Literatur wurde hier von den oft angegebenen 300 bis 600 mg am Tag abgewichen, da:

  • die Versuchskosten des Weiteren zu teuer geworden wären
  • da sich mit einer geringeren Dosierung bessere Ergebnisse erreichen lassen, wie einige Untersuchungen in der Vergangenheit aufgezeigt haben.

Text: Jona Decker | Die ausführlichen Ergebnisse der Studie wurden auf https://www.cbd-anxiety-study.com/ publiziert.