#5 Lebst du das Leben, das du dir wünschst? Träume neu entdecken

Lebst du das Leben, das DU dir wünschst? Mir ist aufgefallen, dass viele keine Träume (mehr) haben bzw. sagen, sie HÄTTEN keine. Ich glaube das nicht. Wenn ich eins nicht glaube, dann dass DU KEINE TRÄUME hast. Stattdessen nehme ich an, dass du dich mit deiner Lebensrealität arrangiert hast – und deine Träume auf der Strecke geblieben sind. Vielleicht hast du aber auch ein Umfeld, dass es dir schwermacht, deine Träume umzusetzen und zu leben. Oder es stehen “Hindernisse” im Weg – gute und weniger gute.

In der aktuellen Folge des „Podcast der vergessenen Träume“ widme ich mich dem Thema Traumleben/Wunschleben und gehe dabei der Frage nach, warum viele Menschen glauben, keine Träume mehr zu haben. Ich spreche über verschiedene Ursachen, die uns davon abhalten, unsere Träume zu verfolgen, wie private und berufliche Verpflichtungen, seelische Blockaden und gesundheitliche Herausforderungen. Ich erkläre, wie wir uns oft in unseren Komfortzonen und alltäglichen Rollen verstecken und dadurch unsere Träume unterdrücken. Außerdem teile ich eigene Erfahrungen und die meiner Klienten mit dir, um dir zu zeigen, dass es möglich ist, diese Blockaden zu überwinden.

Die Folge bietet dir ab der Mitte praktische Ansätze zur Selbstreflexion, zum Selbst-Coaching, und gibt Tipps, wie du deine Träume wiederentdecken und verwirklichen kannst, um ein erfülltes und lebendiges Leben zu führen.

 

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Der heutige Blogtext stellt nur einen Auszug aus der Podcastfolge dar.

 

Takeaways

  1. Träume sind nie wirklich verloren: Viele glauben, keine Träume mehr zu haben, doch sie sind oft nur verborgen. Wie steht es um dich?
  2. Komfortzonen und Rollen: Wir verstecken uns oft in Komfortzonen und starren Rollen, die unsere Träume unterdrücken.
  3. Innere und äußere Blockaden: Träume können durch innere Unsicherheiten oder äußere Umstände blockiert sein.
  4. Bewusstsein schaffen: Damit es dir (noch) bessergeht, darfst du dir der eigenen Blockaden bewusst werden und diese angehen.
  5. Selbstreflexion: Regelmäßige Selbstreflexion hilft, die eigenen Wünsche und Träume wiederzuentdecken.
  6. Rollenmuster durchbrechen: Dich von starren Rollenmustern zu lösen, führt zu einem erfüllteren Leben.
  7. Wichtige Fragen: Dir selbst die richtigen Fragen zu stellen, wie „Was hindert mich an meinen Träumen?“, wirkt klärend.
  8. Mentale Gesundheit: Ungelebte Träume können sich negativ auf deine mentale Gesundheit auswirken.
  9. Unterstützung suchen: Professionelle Unterstützung kann helfen, Blockaden zu überwinden.
  10. Mut zur Veränderung: Den Mut zu finden, Veränderungen anzugehen, ist der Schlüssel zur Verwirklichung der eigenen Träume.

 

Traumleben erschaffen und Wünsche erfüllen

Es ist nie und immer die beste Zeit, um deine Träume und Wünsche umzusetzen

Besonders wir Frauen und vielleicht auch viele Männer wissen: Wenn man unerwartet schwanger wird, fühlt es sich selten wie der richtige Zeitpunkt an. In 2 oder 4 Jahren wäre es besser gewesen, dann hätte man mehr Geld, Kraft oder bestimmte Lebensumstände wären besser. Ich finde dieses Beispiel sehr prägnant in punkto Lebensträume und Zukunftswünsche. Denn in den meisten Fällen sind wir eher so: „Hmm, jetzt geht es nicht, aber vielleicht ein anderes Mal!“ Das Gehirn findet immer Gründe, wieso etwas aktuell nicht geht.

Man lebt so sein Leben, oder? Tag ein, Tag aus — jeder mit seiner eigenen Komfortzone und Risikotoleranz. Man gewöhnt sich an die Herausforderungen und genießt die kleinen Momente oder bemüht sich darum. Dankbarkeit, Leichtigkeit, Fülledenken: Man vermeidet große Um- bzw. Zusammenbrüche so gut wie möglich, hält an allem Guten und Nützlichen so hart wie möglich fest … damit der Boden unter den Füßen nicht wegbricht, sondern sich irgendwann in den wunderschönen Garten verwandelt, den man sich wünscht.

Man wächst, wenn man gezwungen ist oder die Widerstände nicht allzu groß sind. Oder man stagniert und nennt es Genügsamkeit. Oder sieht das Licht am Ende des Tunnels und kann die Freude im ganzen Körper spüren — und nur das lässt einen Schritt für Schritt weitergehen. Und bevor man sich versieht, wacht man eines Morgens auf und freut sich über alles, was man geschafft und erschaffen hat. Oder es ist das Gegenteil, weil man die innere und äußere Arbeit ignoriert hat.

Glaub mir, es gibt schlimmere Teufel als Widerstände und herausfordernde Emotionen wie Unsicherheit und Angst. Ich habe heute Vormittag mit einem meiner nächsten Gäste eine neue Podcastfolge aufgenommen. Ich musste mir streckenweise so das Weinen verkneifen, weil es mich an jemanden erinnerte, der nicht mehr auf dieser Welt ist.

Immer, wenn mich diese Erinnerungen erhaschen, muss ich an all die Jahre meines bisherigen Lebens denken, in denen ich dachte, LEBENDIG zu sein, aber in Wahrheit bin ich wie tot durch die Tage gegangen — immer schön funktionierend, lächelnd, harmonisch „nichts tut weh hier, alles prima, war doch nichts, ist doch alles schön“. In Wahrheit hatte ich mich fast zu Tode gelangweilt, fühlte mich in meinem Angestelltenjob himmelweit unterfordert und realistisch unterbezahlt, verkehrte in merkwürdigen Kreisen und war wenig wählerisch in puncto Erfahrungen und Energien, die mich umgaben. Am wenigstens aber mit meiner eigenen Energie. Es war die Zeit, die ich gern zusammenfasse als „Die Jahre, in denen alles und jeder schuld waren, nur ich nicht“.

Wenn ich von diesem Lebensabschnitt rede, muss ich immer an einen Klienten denken, der seine Coachingstunde mit den Worten begann: „Ich habe alle erreicht beruflich, was ich wollte, bin gesund, habe Geld … und ich war noch nie so einsam wie jetzt.“

Diese Folge ist nichts für dich, wenn du keinen Bock hast auf Tiefe. Das ist okay. Schalt dann einfach aus und komm zurück, wenn du bereit bist, dich zu verstehen und zu entdecken. Denn das Ding ist:  Wenn du Träume hast, aber sie nur dazu benutzt, um heimlich aus deiner Realität zu fliehen oder immer nur darüber sprichst, aber nie handelst, dann bist du entweder wunschlos glücklich – falls das so ist, gratuliere ich dir. Oder deine Traumerfüllung ist blockiert – entweder durch etwas im Inneren oder im Außen.

 

Komfortzone verlassen

Gefangen im Alltag, Komfortzonen und Umständen: Wenn Träumen und Traumerfüllung blockiert sind

Viele fühlen sich in ihren Umständen und Emotionen gefangen – daraus ergeben sich ja meist Möglichkeiten oder aber diese sind deshalb blockiert. Und viele haben sich damit abgefunden oder es irgendwie geschafft, sich damit zu arrangieren.

Nach meiner Erfahrung sind es meistens entweder Rollenmuster und dazugehörige Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster. Wir können die fürsorgliche, aufopfernde Mutter sein, die immer zuerst an andere denkt und so gut wie nie an sich selbst. Wir können das verantwortungsvolle Geschwisterherz sein, das immer zur Stelle steht, oder der starke Vater, der gegen jeden Wind ankommt und die Familie ernährt. Das sind gerade die starrsten Rollenbilder, die mir einfallen. Tausch gern die Geschlechter, wie es für dich passt – oder je nachdem, wie deine Realität aussieht.

Vielleicht bist du auch alleinerziehendes Elternteil, was alle jonglieren muss, abends geschafft ins Bett geht und morgens genauso müde aufwacht, oder die frisch gebackene Mutter, die sich nebenberuflich selbstständig macht, weil sie noch ihre Berufung leben will. Vielleicht bist du aber auch die Person, die ihr ganzes Leben in festgelegten Rollen gelebt habt, aus denen es kein Entkommen gab, die heute früh aufstand, in den Spiegel schaute und sich dachte: „Heute ist der perfekte Tag, um nachzuholen, was ich all die Jahre nicht konnte!“

Man muss ehrlicherweise sagen – und ich kenne das von mir selbst: Man kann sich in den Rollen, die die Gesellschaft für uns bereithält, schön vor sich selbst verstecken. Es ist gewohnt, alle nicken, niemand rollt mit den Augen und so. Man gehört dazu, redet sich ein, man fühle sich nicht getrennt.

Die Wege, wie und womit wir in unserem Leben Erfolg haben, wir wir Erfolg definieren, was dazugehört und was nicht — und wer — steht auf unsichtbaren Seiten in Kapiteln eines Lebens-, Kultur-, Religions-, Familien- und Geschlechterkodexes geschrieben — auch wenn wir es hierzulande immer mehr wagen, Teile davon infrage zu stellen.

Alles abhängig davon, wie und wo wir aufgewachsen sind und welche Einstellung wir dazu entwickelt haben: ob wir sie bewusst oder unbewusst übernommen oder abgelehnt haben.

Und doch habe ich viele in meiner Beratungspraxis erlebt – meine Wenigkeit inklusive -, die eben eines Morgens aufstanden und keine Lust mehr auf diese Art Leben hatten. Keine Lust mehr auf diesen Job, auf dasselbe Einerlei im Alltag oder in der Partnerschaft. Sie wollten mehr, hatten diesen unstillbaren Durst und Hunger nach LEBEN, nach Abwechslung und Lebendigkeit, Abenteuer – wenn auch kleine – und Freiheit, endlose Möglichkeiten und Liebe und Unterstützung auf dem Weg. Sie fühlten sich innerlich leer, bewusst oder unbewusst, trauten sich entweder nicht zu träumen oder ihre Träume anzugehen.

 

Gründe für psychosomatische Symptome aus dem Nichts

Ungelebte, schwelende Träume haben Konsequenzen für Körper und Geist

Je nachdem, wie man damit umgeht, können sich ganz typische Symptome zeigen:

  • latente Frustration
  • Wutausbrüche und passive Aggression
  • Eifersucht, Neid, Missgunst
  • Traurigkeit aus dem Nichts
  • Unruhe
  • Schlafschwierigkeiten
  • Verdauungsstörungen
  • Selbsthass
  • nichts macht richtig Freude und man spürt sich nicht mehr richtig
  • man kann sich nur noch schwer mit anderen verbinden und verbunden fühlen
  • Hoffnungslosigkeit
  • fehlendes Selbstvertrauen
  • Verlustangst und Trennungsangst
  • bis hin zu Angstzuständen, Panikattacken, handfesten Depressionen usw.

Alles Ausdruck der inneren Lähmung … und tut man nichts dagegen, dann lähmt es weiter. Es führt zu noch mehr Schweigen und Orientierungs-, Kraft-, Mut-, Macht- und Wehrlosigkeit, Stillstand, Selbstzweifel. Alles nur, weil wir Wünsche, Ziele und Träume unterdrücken – oder irgendwann mal vom Weg abgekommen sind und jetzt durchs Dickicht irren und nicht mehr rausfinden.

Falls du diese oder ähnliche Herausforderungen hast: Ich habe in meinem Team eine psychologische Beraterin namens Jana Hoffmann und sie begleitet bei mir Menschen, die sich aus mentalen Herausforderungen befreien wollen bzw. müssen, um sich wieder psychisch stark und gesund zu fühlen. >> Schau dir Janas psychologische Angebote genauer an.

Ich bin eher für Schattenarbeit, Aufbrechen von alten Mustern und Rollen, also Selbstbild- und Identitätsfragen zuständig:

  • Wer bist du WIRKLICH?
  • Was bedeuten meine aktuellen Blockaden?
  • Was hindert dich seit jeher an deiner Individualität, deinem Wunschleben?
  • Welche frühen Prägungen, auch transgenerational – bestimmte Loyalitätsbündnisse, die du noch zu deiner Herkunftsfamilie hast, oder sich ewig wiederholende Muster in Partnerschaften, besonders wenn dich diese nicht mehr erfüllen, die dich in Affären, Kompensationen, Abhängigkeiten flüchten lassen, oder unbewusst – wenn dein System nicht mehr kann – in Symptome, die dir erlauben, etwas endlich zu dürfen oder nicht mehr zu müssen.

Nehmen wir in dieser Folge mal diesen Turn.

Stell dir die folgenden Fragen:

  • „Was verbindest du mit Menschen, die aus der Reihe tanzen?“
  • „Was verbindest du mit Rebellion und unsicheren Wegen?“
  • „Was verbindest du damit, wenn DU aus der Reihe tanzt, dich auflehnst und unsichere Wege beschreitest?“

Ich sag dir, was Menschen wie ich damit verbinden: Wir erkennen, dass du exakt das, was du NICHT auslebst, NICHT aussprichst, NICHT im Vollen fühlst, in deinen Schatten drückst. Du unterdrückst also große Teile deiner jetzigen Lebensrealität oder allgemeine Anteile. Wir sind ja alle Menschen und wir alle wollen unsere Umfelder reinhalten von Stress und Disharmonie und Kämpfen und ernsthaften Konsequenzen. Hatte ich eingangs ja schon erwähnt.

 

Einfluss von Familie und Eltern auf dein Leben und Beziehungen

Unterschätze nicht den Einfluss deiner Erziehung und allen Rollen(mustern), die daraus unbewusst in dir leben

Wir unterliegen alle aufgrund unserer Erziehung bestimmten Erwartungen und Anforderungen, sei es an dich als Mann, Frau, Mensch, Bruder, Schwester, Mutter, Vater, Freund, Freundin usw. Und das setzt sich fort: als dich als Kollege, Kollegin, Vorgesetze und Vorgesetzer, Firmeninhaber usw. Auf der einen Seite gibt es Menschen Halt:

Es bietet uns Grenzen, einen Rahmen, in dem wir uns bewegen können und dürfen. Das Gesetz ist so ein Rahmen, Religionen bieten einen Rahmen … Selbst Satzungen deines Lieblingsvereins stellen so einen Rahmen dar. Aber was, wenn dir dieser Rahmen nicht mehr reicht, wenn er dich einengt und beschränkt, dich vielleicht sogar erdrückt — er deine Lebens- und Zukunftsträume beschneidet oder gar tötet?

Stell dir mal vor, was das mit deinem Leben in der Zukunft machen wird — was es für dich in 2 Wochen, 3 Jahren oder 20 Jahren bedeutet?

  • Wie sieht dein Leben dann aus, wenn alles beim jetzigen Umstand bleibt? Was ist abwesend, unerreichbar, erdrückend, leer?
  • Im Gegensatz dazu: Was ist anwesend, erreichbar und voll, wenn du den Sprung hin zur Umsetzung deiner Träumen wagst?

Natürlich — und ich weiß das, weil ich ein Mensch bin, der nicht nur viele Fehler gemacht hat, sondern auch einige Menschen vor den Kopf stoßen musste, um sich zu befreien — aus Energien, aus Gedankenschranken und Gedankengefängnissen, die allein ihre waren, aber nie meine. Daher weiß ich auch, dass Befreiung, wenn wir mal dieses große Wort benutzen möchten, natürlich seine eigenen Herausforderungen mitbringen kann — jedenfalls, wenn man seinen Weg und sein Umfeld nicht oder nur wenig betreut.

Jemand, der gegen deinen Weg ist, der ist auch stückweise oder ganz gegen dich. Der ist im totalitären und grandiosen Sinne mitten im Ego und mitten in der Angst, mitten in der Abwertung und Trennung von jeder Liebe, die vermeintlich bedingungslos sein soll — und dann plötzlich voller Bedingungen wird, weil die Aufrechterhaltung der Beziehung deine Arbeit ist — in dem du dich anpasst, einpasst und, wenn es um deine wirklichen Träume geht, deine Wünsche, Ziele, deine Gefühle und deine Potenziale vergisst.

Das ist ein sehr großes Opfer. Viele nehmen trotzdem, einfach aus Abhängigkeit oder Liebe heraus, dieses Opfer auf sich. Wenn es um Geld geht oder die Familie, die Kinder, die eigene Unversehrtheit … Es sind alles sehr legitime Gründe, wieso man sich für die Genügsamkeit oder gegen die eigene Weiterentwicklung entscheiden kann. Und zumindest ich finde, dass nur man selbst diese Wahl anzweifeln darf, weil wir alle nicht wissen, wie es dem Gegenüber WIRKLICH WIRKLICH geht. Es ist immer leicht, Menschen und ihre Entscheidungen zu verurteilen — aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist die Grundlage doch meistens Ego und weil wir dann zurückbleiben oder nicht bekommen, was wir wollen. Aber bei sich selbst darf ordentlich und lange genug hinsehen. Man sollte es sogar.

 

Lebensträume und Zukunftsträume manifestieren

Träume und dein Selbstbild in puncto: Abhängigkeit und Unabhängigkeit

Denn spätestens hier kommt das Wort SELBSTBILD und UNABHÄNGIGKEIT, und was sie für dich bedeutet, ins Spiel. D. h., Du gehst entweder deinen EIGENEN Weg, den anderer oder du findest den Mittelweg. Deinen eigenen oder den Mittelweg musst du erst einmal finden. Den der anderen wirst du bereits kennen, einiges gut daran finden und einiges nicht oder etwas gänzlich ablehnen. Ich glaube, dass nichts per se falsch ist, aber es könnte falsch für DICH und deine Zeit hier auf dem Planeten falsch sein KÖNNTE.

Selbst bzw. auch Rollen und Muster müssen nicht unbedingt falsch sein. Nur, wenn sie nicht deinen Werten und Vorstellungen, Wünschen und Zielen entsprechen, dann gräbst du deine eigene Grube mit und fällst irgendwann auch hinein.

Ich sage auch nicht, dass wir alle blind durchs Leben geistern würden. Ich meine nur bei vielen Klienten und mir selbst gesehen zu haben, wie leicht man sich in den Erwartungen und Schranken anderer, aber auch innerhalb ihres EGOs verirren kann. Im eigenen Haus kennt man sich eben am besten aus. In fremden muss man sich erst einmal vertraut machen und ist dein System, dein Herz, deine Seele auf heimlichen Gegenkurs, dann … Tja.

Aber es liegt ganz sicher nicht daran, dass du keine Träume hättest. Du hast sie vielleicht nur vergraben oder sie kamen dir so unrealistisch oder groß vor, dass du dich nicht weiter gewagt hast, sie zu träumen und umzusetzen. ODER sie passen nicht zu deinem Umfeld bzw. zu deiner Lebensrealität, die wiederum von deinem Umfeld mitgestaltet wird oder gar bestimmt wird. Vielleicht „sind die Dinge einfach so“, dass du es nicht mehr wagst, zu träumen?

Deine Träume sind immer noch in dir. Das musst du wissen. Sie bleiben bei dir, sie verlassen dich nie, weil sie ja nur darauf warten, als Teil deines Selbst, dass du sie dir erfüllst. Träume sind eben sehr geduldig.

 

Selbstcoaching zur Blockadenauflösung in der Liebe

Einladung zum Selbstcoaching: Entdecke dich und deine Motive auf tieferer Ebene

Schnapp dir am besten einen Zettel oder öffne deine Memo-App, um dir ein paar Notizen zu machen.

  • Such dir aus den folgenden Wörtern eins aus, was am meisten mit dir räsoniert:
    • Erfolg
    • Zugehörigkeit
    • Macht
    • Anerkennung
  • WAS BEDEUTET dieses Wort FÜR DICH? Versuch es mal für dich zu definieren, Betonung liegt aber FÜR DICH. Was ist DEINE Definition?

Wenn du damit Schwierigkeiten hast, lass uns von hinten aufs Pferd:

  • Was bedeutet dieses Wort FÜR ANDERE, für dein Umfeld oder eine bestimmte Person, die dafür Sinnbild steht — vielleicht ein Vorbild oder Lehrer usw.?
  • Oder wer aus deinem Umfeld hat dir diese Definition seit Kindheitstagen mitgegeben?

Das noch mal für dich zu prüfen — aus heutiger Sicht — ist ein wichtiger 1. Schritt hin zu mehr Ehrlichkeit.

Mit welchem SPEZIFISCHEN Traum verbindest du das gewählte Wort?

  • Was sind die positiven Seiten daran, wenn es deinem Leben wäre?
  • Was würde es DIR bringen?
  • Wie würde sich DEIN LEBEN positiv verändern, wenn Erfolg, Zugehörigkeit, Macht, Anerkennung in deiner Wunschrealität da wären?

Außerdem:

  • Gibt es jemanden in deinem Umfeld, der mit diesen für dich positiven Ergebnissen NICHT EINVERSTANDEN wäre, der damit ein Problem hätte?
  • Kannst du sagen, wieso?
  • Lässt sich die Sicht der Person noch formen, durch offene, konstruktive Gespräche?

Jetzt definiere mal für dich, WIE GENAU sich das, was du für dich gewählt hast, sich zeigen SOLL, in deinen Augen. Findest du darin bereits KLARE VORGABEN, wie es sich zeigen darf? Dann würdest du gegen die Regeln der Manifestation gehen und erneut Schranken setzen. Versuch das mal für so frei und rein wie möglich zu halten, damit es sich auf jede erdenkliche Weise zeigen kann bzw. darf. Unbewusst haben sicher die meisten schon genau DEN LEBENSBEREICH vorgestellt, in dem sie sich diesen Wunsch/Traum hineinwünschen.

Welcher Lebensbereich kam dir zuerst in den Sinn:

  • Beruf
  • Liebe
  • Gesundheit
  • Freundeskreis
  • Familie
  • Weiterentwicklung
  • deine Beziehung zu dir selbst

Frag dich vor allem, wie du das ein Ziel in anderen Lebensbereichen erreichen kannst bzw. wieso du es dir DORT nicht primär hineingewünscht hast — hier in dieser Übung jetzt oder im Allgemeinen?

Der EINE, ERSTE Bereich, den du gewählt hast, zeigt dir genau deinen Mangel, deine Wunden, deine Prägungen, die Erwartungen anderer an dich, die du erfüllen möchtest, weil du dich darüber IDENTIFIZIERST und deine eigenen Erwartungen an dich, um dich zu fühlen und zufrieden zu sein, dir Erfolge FÜR DICH und deine signifikanten Beziehungen sichern.

Ich hoffe, dir mit dieser Selbstcoaching-Übung geholfen zu haben. Denk daran: Erst der Wunsch, das Verlangen — dann der Wille und die Kraft. Denn nur dein dauerhafter Wunsch, dein aktuelles Leben von störenden Faktoren zu befreien und diese durch traumhafte, aber umsetzbare zu ersetzen, schafft eine neue Realität. Finde den Grund, wieso du deinen Traum noch nicht angegangen bist, erkenne, um zu verstehen, welche inneren und/oder äußeren Blockaden es früher gab und ob es diese auch heute noch gibt.

Wir geben uns zu oft der Gewohnheit und Normalität hin oder dem, was wir glauben, was „vermeintlich richtig“ oder „am besten“ für uns wäre. Dann leben wir jahrelang in dieser Realität und sind irgendwann durchzogen von dem Gedanken, dass es nicht anders ginge, es keine andere Realität als diese gäbe — während ein anderer Teil von uns träumt, vielleicht still, vielleicht laut, aber stets passiv. Er ist wie ein kleines Kind, das spielen, das Stück Kuchen essen oder Aufmerksamkeit möchte, aber immer wieder zum Stillsein, Stillsitzen und Gehorsam gezwungen wird.

Wer bin ich wirklich? Fragen

Durchleuchte dein Leben und alle Blockaden. Erlaube dir ein bisschen mehr Wahrheit und prüfe neu. Du hast nur dieses eine Leben: Nutze es.

Deine Janett

Coach für Frauen und Männer bei Ängsten

Janett Menzel

Mentorin | Life & Love Design

Schattenarbeiterin, Expertin für Bindungsangst und Kommunikation in Partnerschaften, Emanzipationswunden, transgenerationale Muster, Wer bin ich? Wer will ich sein?, Mutter- und Vaterwunden, Hochbegabung – Hochempathie – Kreativität & Angst. Anfragen und Beratungen >>

NEU: Podcast der vergessenen Träume

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum

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