Wenn deine Partnerin Beziehungsangst hat, könnte dir meine damalige Angst vor Liebe & Bindungen weiterhelfen

Es sind nicht mehr nur die Männer, die mitunter Bindungen fürchten. Auch Frauen zeigen in den letzten Jahrzehnten immer mehr Rückzug bei zu viel Nähe und emotionale Nichtverfügbarkeit. Ihre Partner verzweifeln häufig an ihrer Angst: Sie wissen nicht mehr ein oder aus, versuchen Vertrauen aufzubauen und Rücksicht zu nehmen, doch nichts scheint zu helfen. Die Angst regiert über das Beziehungsglück. Bedürfnisse bleiben unerfüllt. Vielleicht bilden sich sogar eigene Ängste neben all der Traurigkeit, Enttäuschung, Sehnsucht, Hilflosigkeit, Wut. Kommt dir das bekannt vor? Was kannst du also tun? Es gibt neben manipulationsfreien Kniffen und Tricks einfache, effektive Wege, die ich dir als ehemalige Beziehungsängstliche mit auf den Weg geben kann – damit du ihr Vertrauen in euch stärken kannst.

Beziehungs- und Bindungsängste bei Frauen: Was weißt du bereits?

Frauen wurden zu Harmonie, Kooperation, Hilfsbereitschaft, Fürsorge, emotionale Verfügbarkeit, oft auch Duldung und Fügung erzogen. Im Gegensatz zu Männern wurde ihnen nicht beigebracht, dass sie – komme, was wolle – ihren eigenen Weg gehen dürfen, sich durchsetzen, Individualität und bestimmte Gefühle (wie Wut) leben dürfen. Wir sind die, die traurig sein dürfen, aber wehe wir sind verärgert und zeigen es! Die meisten haben deshalb ein verstricktes Problem mit Traurigkeit und Wut, gebündelt in Schuld und Scham. Es ist ein unschöner Kreislauf aus Müssen, Verstellung und Anpassung. In einer Gesellschaft wie unserer zählen für Männer und Frauen zwar, dass Leistungen zählen. Doch im Vergleich zu Männern sind es bei Frauen überwiegend akademische Leistungen sowie emotionale Anpassungsleistungen. Männer hingegen werden zu sozialem Status, Macht, wenn nötig Disharmonie erzogen. Burnout zeigt sich – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – bei beiden Geschlechtern.

Selbstabgrenzung und Wissen um die eigenen Bedürfnisse, das Aussprechen eigener Grenzen und Wünsche sind daher in den wenigsten Frauen so klar angelegt, wie der Feminismus es anstrebt. Messages der Medien bezüglich Aussehen und “die eigene Frau stehen” macht uns nicht wettbewerbsfähiger, sondern unruhiger. Wir haben familiäre, gesellschaftliche und geschlechtertypische Merkmale zu erfüllen, wenn wir uns genug fühlen wollen. Und überall wird uns erzählt, dass wir weiblicher sein sollen, um einen Mann zu bekommen und zu halten. Dabei erzählte uns die Emanzipation doch, dass wir die besseren Männer sein würden … und sowohl Karriere als auch die Familie rocken könnten. Doch Freiheit und Verbindlichkeiten gehen nicht Hand in Hand.

Wir müssen noch immer Beziehungen aller Art als ein Geschenk betrachten, auch wenn sie uns verletzen. Wir müssen da sein, wenn es jemand will oder Hilfe braucht. Wir werden gefragt, wieso wir Single sind oder noch nicht verheiratet, wieso wir nur ein Kind haben oder gar keins. Eine Studie zeigte, dass Frauen in akademischen Leistungen schlechter abschneiden, wenn eine in ihren Augen schönere Frau mit im Raum ist. Konsequenzen wie Eifersucht und Klammern, Verlustangst und Distanzsuche bei “too much of …” sind für mich  als Soziologin deswegen mehr als verständlich. Wir sind hin und her gerissen, bekommen ständig Kritik und Erwartungen an den Kopf geworfen, hadern mit unserem Selbstwert, haben kaum ein Bewusstsein dafür, wer wir als Frauen sind. Doch wissen wir es zu verbergen. So wie auch unsere ureigenen Gedanken und Wünsche für uns und unser Leben. Bis wir uns trauen, dazu zu stehen, gehen wir die Wege, die uns andere ebnen – und fallen auf die Nase, stehen auf, gehen weiter, stolpern, fallen hin, stützen uns ab, machen weiter. Je älter deine Partnerin ist, desto eher wird sie davon betroffen sein.

Dann sind da noch alle unverarbeiteten Wunden aus unserer Kindheit: Zu viele wurden emotional vernachlässigt, wuchsen ohne starke Mutter- oder Vaterfiguren und Beziehungsvorbilder auf, mussten stattdessen früher erwachsener sein als normal – oder waren gar eine zweite Mutter, weil unsere keine sein konnte oder zusätzliche Hilfe brauchte. Mutter- und Vaterwunden finden sich als Ausdruck in Beziehungsmustern: dem Bindungsstil.

Die meisten Frauen sind heute ängstlich (haben eine hohe Ängstlichkeit in Beziehungen) oder vermeidend (haben eine hohe Vermeidung gegenüber Beziehungen) – und zeigen es mit angstabwehrendem Verhalten.

Ängstlichkeits- und Vermeidungsmerkmale:

Abkapseln und Bagatellisieren von emotional schweren Erinnerungen (Beziehungen aller Art), starke Stressanfälligkeit, tiefe Traurigkeit aus unerfindlichen Gründen, Starre (Totstell-Reflex) bei Konflikten und Herausforderungen, Versagensangst, Erwartungsangst, Flucht-Reflex bei Ultimaten und erwarteten Leistungen (auch emotional), viele Verbindlichkeiten im Freundes- und Familienkreis, denen sie sich zu entziehen versucht (oder die sie versucht zu managen, indem sie ihnen nachkommt), schwierige Beziehung zu Vater/Mutter und/oder Aufwachsen ohne ein Elternteil, hohe Verantwortungsbereitschaft oder Pflichtgefühl gegenüber Familie/Freunde/Job, Power-Frau mit Kampfgeist, Intellektualisieren und Fehlersuche zur Abwertung von Liebe und Beziehungen, geringer Selbstwert trotz starker Außenfassade, leicht zu verunsichern, Selbstverlass bzw. -genügsamkeit und Selbsthilfe statt Unterstützung durch andere, ständig in Bewegung sein müssen, lange Auszeiten der Distanz im Sinne von Ruhe (“Zeit für mich” als Ausgleich), um Probleme herumreden/nicht adressieren wollen, zeitweilige Trennungen (“Cutoffs”) als letzter Ausweg aus dem emotionalen Stress durch Erwartungsdruck, Angstzustände bis hin zu Panikattacken, Einschlaf- und Durchschlafstörungen bzw. gestörtes Essverhalten, kleinere und größere Manipulationen, um Erwartungen abzuwehren, Gefühle provozieren, Gefühle nicht ausdrücken, konstant Bestätigung brauchen, keinen anhaltenden Kontakt vertragen oder keine Gesprächspausen vertragen (sowohl das eine als auch das andere Extrem), Eifersucht, Klammern, Angst vor Kontrollverlust, Selbstverlust und Trennung, plötzlicher Verlust der Gefühle gefolgt auf Liebesbekundungen

Wer ich bin und wieso ich Menschen bei Bindungsängsten unterstütze

Mein Name ist Janett Menzel. Ich bin von Hause aus ein unsicherer Bindungsstil, galt früher als desorganisiert (ängstlich-vermeidend), hatte also einen Hang zu hoher Ängstlichkeit und Vermeidung gleichzeitig. Das hieß für meine Partner, dass ich entweder Angst hatte, etwas falsch zu machen und sie zu verlieren, nicht gut genug zu sein und viel Bestätigung zu brauchen oder aber ich war das Gegenteil: Ich war okay, aber sie waren es nicht. Ich suchte nach Fehlern, nach Gründen, wieso diese Beziehung schlecht war und reagierte mit abweisenden Strategien, um den emotionalen Stress meines Bindungsstil irgendwie managen zu können. Dann schlitterte ich in meine erste Angststörung. Drei Jahre später suchte ich mir endlich Hilfe, als die Symptome so stark waren, dass ich sie allein nicht mehr bewältigen konnte. Und da begann meine Heilung.

Ich arbeite seit 2016 als Mediatorin und Brückenbauerin für Partner:innen bindungsängstlicher Personen, nachdem ich im Zuge des Bloggens auch meine Bindungsangst thematisiert hatte. Ich helfe heute Menschen wie dir zu verstehen, andere Wege als die offensichtlichen zu gehen, eigene Ängste in Schach zu halten und auf eine andere, funktionierende Weise eure Partnerschaft zu stützen (eine, die die Psychologie als funktionierend erkannt hat). Auch in Kommunikationssituationen berate ich seit Jahren, wenn es um angemessene Antworten geht, Treffen, die du gern initiieren möchtest, dich aber nicht traust, ins Gespräch über Angst zu kommen, Konfliktgespräche zu führen und vieles mehr.

Frauen Coaching ungeliebte Wunden Eltern

Ich bin Jahrgang `82, Autorin mehrerer Bücher und Bloggerin sowie Mentorin für angstbetroffene Personen. In meiner Arbeit widme ich mich u. a. Bindungswunden und wie sie geheilt werden können.

Mein Angebot für Partner wie dich

Ich habe bisher überwiegend für Frauen mit bindungsängstlichen Partnern gearbeitet. Doch je mehr Männer mich um Rat bitten, desto dringender wurde der Ruf nach einem Pendant-Programm zu SAFE US für Frauen – nur für Männer. Ich werde nicht vor Mitte 2022 dazu kommen, ein vergleichbares Selbstlernprogramm zu erstellen. Für alle Männer, die bereits jetzt Hilfe brauchen und wollen, biete ich ab sofort ein spezielles Übergangsangebot an.

2 x 60 min Beratung inkl. Profilerstellung für dich und deine Partnerin
(via Telefon, WhatsApp Video, Zoom oder Skype)

2 Wochen WhatsApp Betreuung
(oder Threema bzw. Telegram)

Zugang zum Selbstlernprogramm (wenn auch für Frauen), wenn gewünscht
(mit ausreichend geschlechtsunabhängigen Informationen, Audios, Guides und Ratgeber, Bindungsstil-Test und Auswertung, Selbstwert-Stärkungen und Dynamiken, die wahre AHA-Momente sein werden)

379 Euro

Ablauf & wesentliche Informationen

Du erhältst sofortigen Zugriff auf meine Kontaktdaten und kannst dir im Onlinekalender deinen ersten Termin vereinbaren. Er wird mir automatisch angezeigt. In unserer 1. Session besprechen wir deine Situation und ihre Beziehungsmuster, klären deine Fragen und Unsicherheiten. Wir legen eine Strategie fest – mit Interventionen, die du Schritt für Schritt ausprobierst. Bis zur 2. Session hast du 24/7 Unterstützung via WhatsApp, Threema oder Telegram. In der 2. Session feinjustieren wir und besprechen erste Erfolge, weiteres Vorgehen inkl. neue Möglichkeiten, wie du für mehr Struktur und Halt in eurer Beziehung handeln kannst – und somit für mehr emotionale Sicherheit.

Ich freue mich, dir und deiner Partnerin weiterhelfen zu können.

Für Bewertungen sieh dir bitte meinen Shop an oder besuche die SAFE US Seite für Frauen, auf der sich auch Stimmen von Klienten befinden.