Wieso Freundschaften so wichtig für die Psyche und den Körper sind

Wieso Freundschaften so wichtig für die Psyche und den Körper sind

Freunde: Sie helfen uns in schlimmen Zeiten und halten zu uns, wenn wir glauben, keinen Halt mehr oder Sinn in unserem Leben zu sehen. Ob bei Schwierigkeiten oder in Zeiten der Fülle und Freude: Sie lachen und sie weinen mit uns. Freundschaften begleiten uns durch Dick und Dünn, ob als Bekannte oder Freunde fürs Leben. Vor allem aber stärken Freundschaften unseren Körper und Geist. Wer stabile Freunde hat, der leistet auch seinem Wohlbefinden einen wichtigen Beitrag, der besonders in Zeiten der Angst oder Traurigkeit von unschätzbarem Wert ist, wie Studien zeigen.

Was Freundschaften für unseren Körper und Geist Gutes tun

Freunde sind gut für das Immunsystem
Nicht nur auf psychischer Ebene, sind Freundschaften gesund

Kaum jemand weiß es, aber es ist wahr: Freundschaften sind besonders gut für unser Immunsystem. Das hängt mit den Bakterien zusammen, denen wir ausgesetzt werden, wenn wir nach draußen gehen und im Kontakt mit Menschen sind. Unser Körper beginnt sofort, gegen diese fremden Erreger anzukämpfen. Das Immunsystem wird angekurbelt und so gestärkt. Wer hingegen viel drinnen verweilt oder nur wenig sozialen Kontakt hat, schwächt seinen Körper. Nicht nur Allergien können so gefördert werden; auch unser Kreislauf wird belastet. Freunde stärken also unsere körpereigenen Abwehrkräfte. Das ist aber nicht der einzige Grund, wieso wir unsere Freundschaften pflegen sollten.

Außerdem verheißen Freunde Spaß, der wiederum gegen jegliche Stresshormone in den Kampf zieht – ohne, dass wir es merken. Je mehr Stress wir in unserem Alltag haben, desto mehr machen sich Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol breit. Adrenalin wird meistens schnell wieder abgebaut, Kortisol hingegen braucht etwas länger. Ist man stets einem großem Stress (z. B. anhaltende oder ungelöste Konflikte) ausgesetzt, bleiben auch die Stresshormone in unserem Körper konstant (hoch). Regelmäßige Unternehmungen und persönliche Kontakte zu seinen Freunden hingegen, das zeigten wenigstens zwei Studien (Quellen am Ende des Beitrags), bauen diese ab. Das ermöglicht es dem Körper auf ganz andere Weise, trotz Strapazen und Widrigkeiten des Lebens zufrieden zu bleiben. Die Art der freundschaftlichen Treffen spielen dabei keine Rolle. Ob Kochen, ein Spaziergang im Wald, ein Glas Wein in der Lieblingskneipe oder ein Filmabend: Es ist der emotional sichere Kontakt, der unserem Körper Aufschwung gibt und für körperliche Entspannung sorgt.

Freunde und ihre Auswirkung auf unser Wohlbefinden

Freundschaften helfen, positiv zu bleiben

Diese Zusammenhänge sind es auch, die Menschen mit regelmäßigem Kontakt zu ihren Freunden ein starkes Selbstwertgefühl verleihen. Studien vermittelten in Zahlen, dass man sich nicht nur gestärkter fühle, sondern auch sein Leben positiver sehe, nachdem man sich mit seinen Freunden getroffen hatte – im Vergleich zu Menschen mit wenig sozialen Kontakten, die häufig unter Einsamkeit und ihren Symptomen leiden. Wer seine Freundschaften pflegt, traue sich mehr zu und hätte ein besseres Gefühl, positivere Gedanken über sich, das Leben und seine Zukunft. Auch stärken sie die eigene Identität und das Selbstbild. Man zweifele weniger an sich und unterlege weniger einem Opferrollen-Konzept, denn man fühle sich durch Freundschaften im Umkehrschluss einfach weniger allein mit allem.

Um von den physischen und psychischen Vorteilen von Freundschaften zu profitieren, darf man sich jedoch an einige Aspekte erinnern/halten:

  • Freunde sind nicht nur für das Teilen von Sorgen da, sondern auch für die guten Zeiten. Diese Hochs sollten ihren gebührenden Raum bekommen.
  • Geben und Nehmen, nicht Nehmen und Gehen.
  • Echte Freunde findet man nicht oft, aber besonders die sollten gepflegt werden.
  • Oberflächliche oder gemeinsame Freundschaften (mit dem Partner/der Partnerin) sowie Bekannte dürfen gern Raum einnehmen, aber sollten keinen Vorrang bekommen.
  • “Unechte” Freunde oder solche, mit denen man sich im Kontakt häufiger unwohl statt wohl fühlt, sollten keinen Raum erhalten. Sie ziehen dich nur herunter oder könnten vielleicht einseitig an der Verbindung interessiert sein.
  • Wahrhaftig authentisch zu bleiben, ist ein Muss. Eben genau bei seinen Freunden darf man sein, wie man ist – mit allen Ecken und Kanten, aber auch Talenten und Stärken.
Freundschaften pflegen, um im Alter weniger allein zu sein

Auch wenn der Alltagsstress Überhand nimmt und der Partner/die Partnerin wichtig ist: Freunde bleiben, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen. Als Administrator einer großen virtuellen Gruppe gegen Einsamkeit sehe/höre ich so oft, wie Freundschaften zugunsten einer Beziehung oder durch Stress vernachlässigt worden sind/werden. Sind sie dann weg, spürt man es. Die Gruppenmitglieder bereuen oft lange und tief, es früher nicht anders gemacht zu haben. Auch bei Krankheit und Todesfällen der Partner, tritt oft Einsamkeit auf, weil Freundschaften fehlen. Weil man sie jahrelang “nicht gebraucht” hat, auch für sie nicht da war, anderes priorisiert hat … Das kann passieren und ist kein Grund, sich zu beuteln, falls es auf dich zutrifft. Melde dich einfach wieder bei ihnen. Gehe ins Gespräch, entschuldige dich notfalls, verspreche Besserung. Denn gute Freunde verstehen und verzeihen.

Längstschnittstudien (pairfam) zeigten vor allem, dass Männer eher dazu tendieren, ihre Freundschaften für Partner/in und Familie zu vernachlässigen. Resultat: Sollte es zu einer anhaltenden Unzufriedenheit in der Beziehung kommen, trennten sie sich weniger häufig, obwohl es die bessere Entscheidung gewesen wäre. Der Grund: Sie fürchteten die Einsamkeit, weil sie kein stabiles, noch vorhandenes soziales Netzwerk hatten. Frauen hingegen trauten sich eher, dysfunktionale oder auseinandergelebte Beziehungen hinter sich zu lassen, weil sie wussten: Ihre Freundinnen & Freunde würden da sein.

Was kannst du heute machen, um deine Freundschaften zu pflegen oder neue Freunde in dein Leben einzuladen?

Literaturempfehlungen zu Freundschaften, Freunde finden und Einsamkeit

Carnegie, Dale: Wie man Freunde gewinnt

Carnegie, Dale: Vertrauen schaffen. Wie man Freunde gewinnt in Zeiten des Internets

Hoppe, Ingo: Wie Sie mit jedem ins Gespräch kommen und neue Freunde gewinnen

Rosenthaler, Camilla: Wie Sie Freunde gewinnen, Freundschaften aufbauen und Ihre Beliebtheit steigern

Mein Buch “Über die Kunst, allein zu sein: Wie man Einsamkeit überwindet und sich gleichzeitig selbst lieben lernt”

Quellen:
(1) Denissen, Schmitt, Penke, van Aken: Self-Esteem Reactions to Social Interactions: Evidence for Sociometer Mechanisms Across Days, People, and Nations. 2008. Journal of Personality and Social Psychology, 2008, Vol. 95, No. 1, 181–196
(2) van der Horst, Mariska und Hilde Coffé: How Friendship Network Characteristics Influence Subjective Well-Being. H. Soc Indic Res (2012) 107: 509. https://doi.org/10.1007/s11205-011-9861-2

Von Menschen, die mit Tieren leben, oder die Tiere sogar mehr lieben als Menschen

Von Menschen, die mit Tieren leben, oder die Tiere sogar mehr lieben als Menschen

Manche Menschen lieben Tiere mehr als Menschen. Nicht selten werden sie abschätzig bestaunt, gelten als unsozial und müssen sich vielen Schimpfwörtern aussetzen. “Katzenmuttis” ist eins davon, auch wenn es mehr solcher Namen für Frauen gibt als für Männer, was wohl unter anderem daran liegt, dass Männer häufiger als aggressiv oder unkuschelig geltende Tiere halten wie Hunde, Reptilien und mehr. Frauen hingegen fühlen sich eher zu zarten und kuscheligen Tieren hingezogen, wie Katzen beispielsweise. Abgesehen von dieser sozialen Rezeption und beschränkten Wahrnehmung sowie Be- und Verurteilung, haben tierliebe Menschen aber einige Gemeinsamkeiten, die sie – zumindest in meinen Augen – zu sehr wertvollen Personen der Gesellschaft machen. Und darüber hinaus ist der Einfluss, den Tiere auf Menschen haben, nicht zu unterschätzen.

Eigenschaften von tierlieben Menschen, Tieren und deren Verbindung

die positiven Auswirkungen von Tieren auf die menschliche Psyche

Alle in der Beziehung Mensch-Tier bringen ihre individuellen Eigenschaften mit sich, die wiederum die Verbindung charakterisieren. Aber ich meine doch, Menschen, die Tiere lieben und/oder mit ihnen leben – das jedenfalls sind meine Beobachtungen -, sind in fast allen Fällen

  • empathisch
  • verantwortungsbewusst
  • fürsorglich
  • liebevoll/herzlich/freundlich
  • empfänglich
  • sensibel/zart/sanft
  • verständnisvoll
  • geduldig
  • respektvoll
  • zurückhaltend
  • aufopferungsvoll
  • wenig egoistisch
  • aber doch oft eigen und nicht selten freiwillige Außenseiter oder anti in Anbetracht bestimmter sozialer “Auflagen”
  • freidenkerisch
  • brauchen viel Zeit für sich (zur Reflexion, zum Rückzug oder für ihre Hobbys und Innenwelten bzw. für ihren Selbstausdruck)
  • doch bedingt gefügig (dort, wo sie müssen)

Wenigstens diese kleine Liste sollte zeigen, dass Menschen, die Tiere lieben, alles, aber nicht asozial oder verkorkst wären, wie es einen so mancher einzureden versucht. Im Gegenteil: Sie vermögen es, sich einem Wesen ganz hinzugeben, und das, obwohl es nicht einmal biologisch zur selben Rasse gehört, sondern evolutionär als untergeben und weniger “hoch” gilt. Das bringt eine weitere Eigenschaft mit sich: Tierliebe Menschen haben oft die Fähigkeit, alle Menschen (erst einmal) als gleich und wertig zu betrachten, wenn auch nur solange, bis der Mensch seinen Respekt nicht mehr verdient. Doch bis dahin gibt es wenige Schwächen und Fehler, die ihn in seinen Augen nichtig machen würden.

Tiere hingegen sind je nach Charakter eben schön oder ein Charaktertier, wie man so schön sagt. Und doch haben alle ihre eigene Schnauze oder ihren ganz eigenen Kopf. Meine Tiere zu Beispiel (zwei Katzen, weil ich befürchtet hatte, die eine wäre eventuell einsam, wenn ich zum Arbeiten außer Haus bin) sind beides. Während die Eine fast ohne Charakter auskommt und schon peinlich genau typisch Katze ist, ist die andere so eigen, dass man selten die Abstammung Katze benutzen würde. Sie gurrt wie eine Taube (weil sie nicht schnurren kann), holt Spielzeug, das man durch den Raum wirft zu dir zurück (wie ein Hund) und benimmt sich ansonsten wie ein Mensch. Oder vielleicht denkt sie auch nur, ich wäre eine komische, große und fast haarlose Katze … Man weiß es nicht genau. Aber hat man sich auf das Tier erst einmal eingestellt, bringt es ganz besondere – wenn nicht sogar wunderbare, neue Aspekte in das Leben, denn Tiere

  • strafen nicht, sondern lieben
  • vergleichen dich nicht mit anderen
  • meckern nicht (oder selten, z. B. wenn man sie schlecht behandelt oder nicht füttert), sondern verzeihen sekündlich
  • wenden sich nicht ab, wenn jemand vermeintlich Besseres um die Ecke kommt, sondern sind treu und dir ergeben
  • bewerten nicht, sondern mögen den, der sie mag und gut behandelt
  • kümmern sich (siehe auch der neueste Trend der Therapietiere)
  • haben heilsame Eigenschaften, fühlen, dass du leidest oder Schmerzen hast bzw. krank bist und weichen in solchen Momenten nicht von deiner Seite (Katzen beispielsweise senken nachweislich den Blutdruck und Herzschlag) und Hunde werden bei Depressionen und gegen das Alleinsein angeraten
  • sind bei dir, was auch immer in deinem Leben vor sich geht, egal, wie es dir geht und selbst dann, wenn alle sich abgewandt haben
  • passen sich meist deinem Tagesrhythmus an und verbringen so deinen Tag mit dir gemeinsam
  • gehören zur Familie und sind gleichwertige Mitglieder
  • sind dankbar
  • u. v. m.

Nur wenige Verbindungen, die ein Mensch eingehen kann, haben diese Eigenschaften, die beständig sind und bleiben. Einige Ehen und Freundschaften habe ich erlebt, von denen ich das behaupten kann, aber der Rest ging im Sand des Lebens unter – wenn auch ungewollt.

Von Männern und ihrer Liebe zu Hunden

Tiere sind gut für die Psyche

Es gibt zuhauf Zitate großer Persönlichkeiten, deren Meinung über ihre liebsten Tiere bekannt ist. Beginnen wir mit Männern und Hunden:

“Wenn es im Himmel keine Hund gibt, gehe ich dort auch nicht hin.” (P. Brown)

“Je mehr ich von den Menschen sehe, umso lieber habe ich meinen Hund.” (Friedrich der Große)

“Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!” (Maxim Gorki)

“Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug. Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen. Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben. Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“ (Picasso)

“Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.” (Otto von Bismark)

“Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, – unter hundert Hunden neunundneunzig.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

„Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was lieben und geliebt werden heißt.“ (Arthur Schopenhauer)

“Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.” (Ernst R. Hauschka )

“Dass mir der Hund das Liebste ist, sagst Du, Oh Mensch, sei Sünde. Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.” (Franz von Assisi)

“Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was Lieben und Geliebt werden heißt.” (Arthur Schopenhauer)

“Wenn ein Hund nicht auf Sie zulaufen mag, nachdem er Ihnen ins Gesicht geblickt hat, sollten Sie nach Hause gehen und Ihr Gewissen überprüfen.” (Thomas Woodrow Wilson)

Von Frauen und ihrer Liebe zu Tieren bzw. zu Katzen

wie uns Tiere bei Angst und Depressionen helfen zu heilen

Natürlich gibt es auch Frauen, die ähnlich über Hunde denken, nur sind hier die Zitate weniger breit gestreut. Man findet Aussagen von Frauen der Welt- und Zeitgeschichte eher über Tiere im Allgemeinen oder Katzen im Besonderen – und das nicht etwa, wie so manch engstirniger Mensch denken mag, weil sie alte Jungfern, ungewollte Spinster oder kinderlose, ungeliebte Weiber ohne Mann wären. (Nicht meine Zitate, sondern dass, was ich bislang gehört und gelesen habe!)

Für Frauen sind Tiere nicht nur (wie bei Männern die Tiere auch) beste Freunde, sondern sie nähren eben die weibliche Sehnsucht nach Fürsorgen und Lieben – egal, ob die Frau eigene Kinder hat oder nicht, einen Partner oder nicht. Für viele Frauen sind Tiere (oder Katzen im Speziellen wie bei mir) vor allem auch ein Ausdruck ihres Selbst. Sie spiegeln sich gegenseitig und fühlen sich am wohlsten in eben dieser Spiegelung. Es ist Verständnis auf einer tiefen Ebene, ob man sie verstehen kann oder nicht.

Denn vergessen wir letzten Endes nicht, was uns ein chinesisches Sprichwort zu lehren versucht: Wer Katzen nicht mag, bekommt keine schöne Frau. Okay, Spaß beiseite. Hier nun ein paar schöne Zitate über die Liebe zu Katzen (nicht nur von Frauen!):

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

Frauen sind wie Katzen: Beide kann man nur zwingen, das zu tun, was sie selber mögen. (Colette)

Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten. (Daniel Defoe)

Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille, und sacht, ganz sacht, schleichen sie in unser Herz und besetzen es für immer mit aller Macht. (Eleonore Gualdi)

Respekt vor Katzen ist der Anfang jeglichen Sinnes für Ästhetik. (Erasmus Darwin)

Wirklich großartig ist, dass es Katzen in allen Varianten gibt. Man findet sie passend zu jeder Art der Persönlichkeit und der Laune. Aber unter dem Pelz lebt unverändert eine der freiesten Seelen der Welt. (Eric Gurney)

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen. (Ernest Hemingway)

Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte. (Francesco Petrarca)

Katzen sind Hunde mit Hochschulabschluss. (Grace Hodgson)

Ich liebe die Katzen, weil ich mein Heim genieße und sie nach einer Weile dessen sichtbare Seele werden. (Jean Cocteau)

Ein Haus ohne Katze ist wie ein Aquarium ohne Fisch. (Jean-Louis Hue)

Katzen sind schlauer als Hunde. Du wirst niemals acht Katzen dazu bringen, einen Schlitten durch den Schnee zu ziehen. (Jeff Valdez)

Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig. (Jenny de Vries)

Jedes Katzentier ist ein Meisterstück der Natur. (Leonardo da Vinci)

Jemand, der nicht bereit ist, seine Katze zu verwöhnen, bekommt niemals die Belohnung, die sie bereit ist, demjenigen zu schenken, der sie verwöhnt. (Mackenzie)

Ich habe nie geheiratet, weil ich drei Haustiere zu Hause habe, die den gleichen Zweck erfüllen wie ein Ehemann. Ich habe einen Hund, der jeden Morgen knurrt, einen Papagei, der den ganzen Nachmittag flucht, und eine Katze, die spät in der Nacht nach Hause kommt. (Marie Corelli)

Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück. (Mary Bly)

Katzen lieben Menschen viel mehr, als sie zugeben wollen, aber sie besitzen so viel Weisheit, dass sie es für sich behalten. (Mary E. Wilkins Freeman)

Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann. (Pablo Picasso)

Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen, um den Menschen zu dienen. (Paul Gray)

Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe. (Rainer Maria Rilke)

Wo immer eine Katze sich niederlässt, wird das Glück sich einfinden.(Stanlay Spencer)

Wenn Du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave. (Theophile Gautier)

Und wieso? Tiere tun der Seele gut.

Tierliebe die Liebe zwischen Mensch und Tier

Das ist das ganze Geheimnis. Während man sich beizeiten im Beisein von Menschen fehlplatziert, ausgeschlossen, unverstanden oder unwohl fühlt – aus welchen Gründen auch immer -, ist man in der Gesellschaft von Tieren emotional sicher.

“Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.” (Hildegard von Bingen)

Viele berichten von eben dieser Wirkung, nicht zuletzt wissenschaftliche Studien über Katzen, Hunde und vornehmlich Pferde. Mehr Informationen zur heilsamen Wirkung von Tieren findest du hier in meinem Blogpost >>

Ist ein Leben allein mit Tieren besser?

Wer stark von der Gesellschaft oder einigen Menschen enttäuscht ist/wurde oder sich nur schwer einfügen kann/will, der wird das sicher bejahen. Ich hingegen würde meinen, dass beide Gesellschaften ihre Vor- und Nachteile haben. Menschen vermögen es, einem andere Gefühle zu verschaffen, die Tiere einem so niemals geben können. Auch und besonders die Kommunikation – in Form von verbindenden Gesprächen oder sozialen Unternehmungen – können Tiere nicht ersetzen. Ganz ohne Menschen geht es wohl nur, wer so in sich gefestigt ist, dass er selbst Zeiten des Alleinseins nie mit Einsamkeit in Verbindung bringt oder diese gut zu kontrollieren weiß.

Ganz ohne Tiere hingegen kann man zwar leben, aber welchen Sinn hat das, wenn man sie liebt? Ich selbst habe ein paar Jahre meines Lebens versucht, ohne zu leben. So richtig wiederaufgeblüht bin ich aber erst, als ich mir wieder Tiere ins Haus geholt habe.

Wie geht es dir mit Tieren? Ich freue mich über deine Meinung in den Kommentaren!

Die 4 besten Achtsamkeitstechniken und wie sie funktionieren

Die 4 besten Achtsamkeitstechniken und wie sie funktionieren

In unserer hektischen Zeit ist immer wieder von Achtsamkeit die Rede. Aber was ist Achtsamkeit eigentlich? Und vor allem: Wie setzt man Achtsamkeit um? Immer, wenn Achtsamkeit besonders hilfreich wäre, weil der Alltag stresst, hat man am wenigsten Zeit dafür. Gerade deshalb ist es wichtig, sich Techniken anzueignen, mit deren Hilfe man zu jeder Zeit Achtsamkeit praktizieren kann, um sich so eine kleine Oase der Ruhe zu schaffen. Nicht zuletzt reduzieren Achtsamkeitstechniken das Stressniveau und können so schon kurzfristig für inneren Ausgleich und langfristig für Resilienz sorgen.

Wie wirkt Achtsamkeit?

Achtsamkeit bei Angst, Panik und Depressionen, Borderline, Essstörungen, Süchte

Die Wirkung von Achtsamkeit – insofern die entsprechende Technik richtig ausgeführt und wiederholt trainiert wird – ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen. So kann sie zum Beispiel bei folgenden seelischen Ungleichgewichten und Störungen hilfreich sein:

  • Depressionen
  • Angsterkrankungen
  • verschiedene Formen von Essstörungen
  • Burnout-Syndrom
  • Suchterkrankungen
  • Borderline

Eines der wichtigsten Prinzipien der Achtsamkeit ist, im Hier und Jetzt präsent zu sein, ohne dabei die Situation an sich zu bewerten. Bei Achtsamkeit geht es sehr oft um die Akzeptanz dessen, was ist. Dabei kann es sich durchaus um eine negative, scheinbar ausweglose Situation handeln wie beispielsweise chronische Schmerzen, mit denen du leben musst oder eine sehr schmerzhafte Trennung. Dennoch kann das Gehirn sich Akzeptanz als erste Reaktion auf alle Umstände antrainieren, wenn man sie zulässt. Denn Achtsamkeit ist eine bewusste Entscheidung. Sie muss von dir erlernt und geübt werden.

Ich stelle dir im Folgenden die vier besten Achtsamkeitstechniken vor, mit deren Hilfe du im Alltag wieder zu dir finden kannst, egal, welche Umstände dich in die Knie zwingen.

1. Achtsamkeit durch Atmung

Atemübungen sind eine der schnellsten und einfachsten Techniken, um deine Achtsamkeit zu schulen. Du konzentrierst dich bei dieser Achtsamkeitspraxis voll und ganz auf deine Atmung.

  • Nimm die Atembewegungen bewusst wahr und spüre, wo in deinem Körper sich der Atem gerade befindet.
  • Spiele mit den Zeiträumen, die du zum Einatmen und Ausatmen benötigst: Wann beginnen und enden deine Atemzüge?
  • Atme durch die Nase oder den Mund. Verschließe auch einmal die Nasenlöcher im Wechsel mit einem Finger.
  • Dabei lässt du deine Gedanken kommen und gehen, wie die Wolken am Himmel tauchen sie auf und verschwinden wieder. Eine schöne Affirmation, die du dir währenddessen im Geiste vorsagen kannst, dazu: Meine Gedanken kommen und gehen wie die Wolken am Himmel.
  • Wichtig ist eine aufrechte Haltung in der idealen Balance aus Anspannung und Entspannung.

Du kannst die Konzentration auf deine Atmung an jedem Ort ganz unauffällig als Achtsamkeitsübung einsetzen.

2. Achtsamkeit mit Dankbarkeitsritualen durchführen

Dankbarkeitstagebuch schreiben

Sei dankbar für das, was du hast: Richte deine Aufmerksamkeit einmal nicht auf den Mangel, sondern auf die Fülle. Was in deinem Leben hast du, was anderen fehlt? Was flog dir einfach zu? Wann musstest/musst du dich nicht anstrengen? Was ist einfach? Bei wem kannst du einfach sein? Oder beende diesen Satz, falls dir die Antworten schwerfallen: Zum Glück habe ich … / Zum Glück bin ich …

Schnell wandeln sich deine Gedanken in eine positive Richtung. Der Hypothalamus beginnt damit, den Neurotransmitter Dopamin auszuschütten, der für einen Belohnungseffekt sorgt. Vergiss dabei nicht, auch dir selbst zu danken und stolz auf das zu sein, was du erreicht hast.

Eine Dankbarkeitsmeditation ist ein unkompliziertes Verfahren, das du überall durchführen kannst: Lasse  positive Dinge in deinem Leben Revue passieren und konzentriere dich selbst auf die kleinen Details.

Wenn du deine Gedanken lieber verschriftlichst, ist ein Dankbarkeitstagebuch der ideale Weg für dich. Schreibe abends alles nieder, wofür du an diesem Tag dankbar warst. Auch morgens lässt sich diese Übung gut durchführen, besonders, wenn du weißt, dass der Tag voll mit unliebsamen Aufgaben sein wird.

In schwierigen Zeiten kannst du immer wieder die geschriebenen Seiten hervorholen und lesen.

IDEE: Richtet sich deine Dankbarkeit an eine bestimmte Person? Schreibe ihr einen Brief – und zwar mit der Hand! Du zeigst damit deine Wertschätzung und steigerst die Qualität der Beziehung.

3. Steuere dein Unterbewusstsein mit Affirmationen

durch positive sätze negative glaubensmuster überschreiben

Wie denkst du? Wie redest du mit dir selbst? Welche Botschaften haben dir deine Eltern und Lehrer von Kindesbeinen an mitgegeben? Von den Glaubenssätzen, die du verinnerlicht hast, wird zu einem großen Teil dein Handeln und schließlich dein Leben bestimmt. Deshalb ist es besonders wichtig, in diesem Punkt sehr achtsam zu sein. Da sie in erster Linie in deinem Unterbewusstsein wirken, ist es sinnvoll, diese negativen Gedankenmuster ans Licht zu holen, anzunehmen und durch bessere zu ersetzen. Denn zum Glück funktioniert dieser Effekt auch umgekehrt. Mit positiven Affirmationen kannst du dein Unterbewusstsein beeinflussen – und durch Achtsamkeit verhindern, dass sich wieder negative Muster etablieren.

Affirmationen sind einfache und klare Sätze mit einer positiven Formulierung. Du kannst sie laut oder leise sprechen und dadurch deine Empfindungen oder dein Verhalten beeinflussen. Je direkter die Formulierung, desto besser, aber vermeide Konjunktive und Passivsätze. Wähle lieber Formulierungen mit „Ich bin …“, „Ich darf …“ oder „Ich kann …“.

Es gibt verschiedene Arten von Affirmationen, bei denen es um Selbstbewusstsein, Gesundheit oder selbst Geld gehen kann. Hier einige Beispiele für Affirmationen:

  • Ich bestimme mein Leben zu jedem Zeitpunkt selbst.
  • Ich bin so in Ordnung, wie ich bin.
  • Ich bin gut genug.
  • Ich bin wertvoll.
  • Ich reiche.
  • Ich bin bereit, mir und anderen zu vergeben.
  • Ich bin für Veränderungen bereit.
  • Das Universum sorgt für mich.
  • Das Leben trägt mich.
  • Die Welt ist freundlich zu mir.
  • Ich bin genauso wichtig wie alle anderen.
  • Ich habe Liebe verdient.
  • Ich schaffe das.

Dir fallen bestimmt noch mehr Affirmationen ein, die zu deiner persönlichen Situation passen. Du merkst schon: Hier ist wieder eine bewusste Auseinandersetzung mit deiner Situation und dessen, was ist, erforderlich. Gib dir ruhig einige Tage oder Wochen Zeit, um die Affirmationen wirken zu lassen. Wiederhole sie regelmäßig im Geiste oder laut, wenn du in einer Situation bist, in der negative Gedanken hochkommen. Übe dich darin, dein Gehirn mit dem positiven Satz reagieren zu lassen.

4. Reduziere deinen Stress mit MBSR

mindful-based stress reduction krankenkasse

Wie wäre es mit einem ausgklügelten und erprobten Framework? Der frühere Arzt und Universitätsprofessor Jon Kanbat-Zinn hat die Achtsamkeit aus dem ihm vertrauten Zen herausgelöst und zu einem Verhaltenstraining umgeformt. Die Methode, die als MBSR bekannt ist, ist im Laufe der Jahrzehnte sogar wissenschaftlich erforscht worden und weithin anerkannt.

MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) ist eine Methode, die sogar von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland bezuschusst wird. Eine Voraussetzung für einen Zuschuss bei der Teilnahme an MBSR-Kursen ist, dass der MBSR-Lehrer zertifiziert ist. Es gibt zahlreiche Verbände, Institute und Trainer, die MBSR anbieten, sodass du bestimmt auch in der Nähe deines Wohnortes einen Kurs findest, falls dich diese Methode interessiert.

MBSR kommt mittlerweile zum Beispiel in

  • Unternehmen
  • Schulen
  • Universitäten
  • Gefängnissen
  • Gesundheitszentren
  • der US-Armee und
  • psychotherapeutischen Behandlungen

zum Einsatz.

Aber was ist MBSR und wie funktioniert diese Form von Achtsamkeitstraining? Die Elemente entstammen zum Teil dem Hatha Yoga, Vipassana und Zen. Die Grundlage entsteht durch ein achtwöchiges Gruppentraining, bei der sich die Teilnehmer im Wochenrhythmus treffen und auch einen „Tag der Achtsamkeit“ durchführen. Verschiedene Arten der Meditation werden in den Sitzungen eingeübt, darunter

  • Body Scan
  • Sitzmeditation
  • Gehmeditation
  • Essmeditation und
  • Yoga.

Darüber hinaus tauschen die Teilnehmer sich darüber aus, wie sie die neu erlernte Achtsamkeitspraxis erleben. An den übrigen Tagen führen sie die Meditationen bereits zu Hause in Eigenregie durch – ein wichtiges Element, damit die Meditationspraxis auch im Alltag gefestigt wird.

Das Hauptziel von MBSR ist, mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Die Wahrnehmung des Körpers wird ebenso gestärkt wie die der Gedanken. Selbstfürsorge und nicht nur das Erkennen von, sondern auch der Umgang mit Stress werden so erlernt.

Welche Erfahrungen hast du mit Achtsamkeit bislang gemacht? Gibt es noch Techniken, die du jemandem raten würdest, die ich hier nicht gelistet habe? Ich freue mich auf einen regen Erfahrungsaustausch!

Liebe Grüße
Janett

Hilft Kamille bei Angstzuständen und Panikattacken?

Hilft Kamille bei Angstzuständen und Panikattacken?

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: die Kamille. Da ich oft gefragt werde, welche natürlichen Heilmittel bei Ängsten wirken können und insbesondere, ob Kamille (Chamomilla recutitain) – sei es als Tee, Sud oder Tinktur – gegen Angstzustände und Panikattacken helfen kann, habe ich einen ausführlichen Bericht dazu verfasst. Nach mehreren eigenen Phobien und fünf Jahren Beschäftigung mit Angststörungen und Betroffenen lautet meine Antwort nämlich: Ja, bei vielen (wie auch bei mir) wirkt die Heilpflanze sehr unterstützend, denn sie gilt als angstlösend. Auch Ratgeber und Studien berichten, sie sei bestens geeignet zur Anwendung bei Stress, Unruhe, Reizmagen und -darm sowie menstruationsbedingt/hormonell verursachte Gefühlsherausforderungen wie Ängste. Wieso und wie du Kamille in verschiedenen Formen für dich verwenden kannst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Die Wirkung von Kamille bei Angstzuständen, Stress und andere Beschwerden

wirkt kamille gegen stress und angstzustände?
Das Nervensystem liebt Kamille: Ihr wird nicht nur beruhigende und angstlösende Wirkung nachgesagt. Auch bei anhaltender Nervosität und Schlafstörungen wird sie empfohlen.

Ich erinnere mich ungern an meine Angst, aber ich weiß noch sehr genau, dass ich hochdosierten Kamillentee trank – in Massen, um die Intensität meiner Ängste zu lindern. Ohne zu ahnen, welche Wirkung den gelben Blüten bei den verschiedensten Beschwerden nachgesagt wird, trank ich ihn vor, während und nach heftigen Angstzuständen, teilweise auch abends vor dem Schlafengehen.

Kamille enthält eben den Neurotransmitter GABA, der maßgebend bei der Reduktion von Stress und Ängsten ist. Das ahnte mein Körper wohl unbewusst. Das beliebte Naturheilmittel gegen Bauchschmerzen, Erkältungen und Entzündungen aller Art ist aufgrund seines ätherischen Öls so wirksam. Es gilt daher als

  • antibakteriell
  • beruhigend
  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • geruchsmindernd
  • schmerzlindernd und
  • reinigend.

So soll die Kamille gut wirken bei

  • niedrigem Blutdruck
  • Diabetes
  • Angstzuständen
  • depressiven Verstimmungen
  • Überforderung
  • nervöser Unruhe
  • psychischen und emotionalen Stress
  • stressbedingten, nervösen Verdauungsstörungen sowie Reizmagen, Reizdarm, Blähungen, Durchfall, Verstopfung
  • Magen- und Darmschleimhautentzündungen und Magenkrämpfen
  • Candida-Entzündungen (im Mund- und Genitalraum)
  • bakterielle Hautentzündungen und -erkrankungen (äußere Anwendung) wie Akne und Wunden im Allgemeinen
  • Körpergeruch (äußere Anwendung)
  • Entzündungen der Mundhöhle, des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut
  • Erkrankungen der Atemwege (Inhalationen), besonders Rachenentzündungen, Schnupfen, Heiserkeit, Sinusitis
  • Entzündungen im Genital- und Analbereich
  • Schlafstörungen
  • menstruationsbedingter Unruhe und Angst (Sitzbäder).

Und selbst Pflanzen, so glaubte man früher, könne die Kamille heilen: Man pflanzte sie deshalb in die unmittelbare Nähe zu kranken und schwachen Pflanzen, so sehr war man von der Wirkung der Heilkraft der Kamille überzeugt.

Studienergebnisse und nachgewiesene Wirkungen der Kamille

wirkt kamille gegen stress und angstzustände?

Besonders glücklich kann die Wirkung der Kamille bei darmbasiertem Stress, nervösen Verdauungsbeschwerden und dadurch entstehende Ängste sein. In der Psychologie ist die Existenz von darmbasierten Depressionen und substanzinduzierter Angst hinlänglich bekannt. Auch Giulia Enders verwies in ihrem Klassiker “Darm mit Charme” darauf, dass Personen mit Reizdarm oder Darmschleimhautentzündungen übermäßig hoch von Angstzuständen und Depressionen betroffen seien. Intoleranzen und Unverträglichkeiten können ihr Übriges tun. Kamille aber verhindert Entzündungen im Körper, vermindert das Wachstum von Bakterien und wirkt auf die Muskeln im Magen-Darm-Trakt krampflösend.

Krampflösend ist Kamille auch bei Menstruationsbeschwerden. Eine Studie im Iranian Journal of Obstetrics, Gynecology and Infertility berichtete im Jahre 2010, dass die Studienteilnehmerinnen durch Kamillentee weniger Ängste und Stress empfanden (und weniger Krämpfe). (1)

Studien aus dem Jahr 2010 und 2017 zeigten die besondere Wirkung von Kamille gegen Schlafstörungen. In der 2010er Studie berichteten 10 von 12 Teilnehmer, schneller nach der Einnahme von Kamille eingeschlafen zu sein. Forscher fanden heraus, dass sich der Wirkstoff Apigenin an denselben Rezeptor im Gehirn heftet wie Benzodiazepin (und entsprechender Rezeptor). (3) 2017 hatten ältere Menschen Kamillenextrakt (2 x täglich, 400 mg) eingenommen. Nach nur einem Monat zeigten sie einen erheblich besseren Schlaf als Personen der Kontrollgruppe. (3) Kamille vermag zwar in der Intensität nicht vergleichbar sein mit Schlafmitteln oder Beruhigungsmedikamenten, aber wer Kamille mag, könnte sie u. a. bei Ein- und Durchschlafproblemen sowie Ängsten testhalber ausprobieren. (Bei ernsthaften und anhaltenden gesundheitlichen Herausforderungen sollte man dennoch vorher seinen Arzt des Vertrauens konsultieren.)

Mit Mutti Natur gegen unruhige und angstvolle Zeiten: So kannst du Kamille verwenden

kamille gegen angst, stress und unruhe

Viele Menschen denken, es wäre schwer oder aufwendig, seine eigenen Naturheilmittel oder Hausmittelchen herzustellen. Dabei braucht man, je nach Form, nur die Pflanze selbst und ggf. ein, zwei kleinere Beigaben, wenn es Cremes oder Tinkturen werden sollen. Wichtig zu wissen ist nur, dass die Wirkstoffe abhängig von der Form der Zubereitung beeinflusst werden. Die beste Wirkung erzielt man mit Kamille in wässeriger bzw. mit alkoholischer Zugabe als Form.

Kamille eignet sich zur äußeren und inneren Anwendung als

  • Tee (in Beuteln, fertig zubereitet)
  • Aufguss (frischer Blüten) und kräftiger, hochdosierter Sud
  • Tinktur (mit Alkohol)
  • Salben
  • Badezusätze (mit Badekamille)
  • Inhalationszusätze (am besten mit Kamillan oder Produkten mit standardisierter Herstellung für eine hohe Reinheit)
  • u. v. m.

Meine eigenen Helferrezepte (Nachmachen auf eigene Faust!)

Tees, Sitzbäder und mehr: Lose Blütenblätter sind oft alles, was du brauchst.

Tee aus Kamillenblüten (zur Beruhigung bei Stress oder zum Einschlafen): 3-5 x täglich 10-15 Gramm (1 TL = rund 1 Gramm) lose Kamillenblüten (am besten in Bio-Qualität) in ein Teesieb oder Teefilter geben und mit kochendem Wasser übergießen. 10-15 Minuten ziehen lassen und schluckweise trinken, am besten mit so viel Ruhe wie möglich.

Sitzbäder gegen Scheidenentzündungen, Krämpfe, verspäteter Menstruation und Unterleibsbeschwerden (z. B. Weißfluss): Pro 10 Liter Wasser verwende ich 50 Gramm lose Badekamille bei einer Wassertemperatur von 37 Grad Celsius für 10-15 Minuten.

Bei nervösen Magenverstimmungen und -beschwerden: 3-5 x täglich zwischen den Mahlzeiten Kamillentee aus 10 Gramm Blüten schluckweise trinken. Bei Blähungen verwende ich bis zu 20 Gramm.

Bei Nieren- und Blasenbeschwerden und zur Anregung des Stoffwechsels: 3 x täglich eine Tasse mit 2-3 Gramm losen Blüten mit kochendem Wasser übergießen, 10-15 Minuten ziehen lassen und trinken.

Fertiges Kamillan (Kamillenextrakt) gibt es natürlich auch in der Apotheke und online zu kaufen. Kamillan ist dabei wohl das bekannteste, wobei es das Produkt sowohl als Spray zur Anwendung im Rachen und der Mundhöhlen gibt, als auch als Flüssigkeit, teils auch mit weiteren Zusätzen wie Schafgarbe.

Zum Schluss: Darf jeder Kamille zu sich nehmen?

Nein. Für Präparate werden die Blüten, das Kraut und die Samen der Kamille verwendet. Kamille sollte also nicht von Personen, die allergisch auf Pollen und/oder Korbblütler im Speziellen reagieren, verwendet werden. Die Blüten können immer verunreinigt sein. Außerdem wird strengstens davon abgeraten, Kamillenpräparate im Augenbereich anzuwenden. Die sehr feinen Haare der Kamille reizen die Bindehaut zu stark, selbst dann, wenn sie höchst penibel abgeseiht wurden.

Leseempfehlungen zum Thema

Johannes Pechatschek.Kamille: Ein grosses Geschenk der Natur. Ennsthaler: 2009, 4. Auflage.

Mannfried Pahlow. Das große Buch der Heilpflanzen: Gesund durch die Heilkräfte der Natur. Nikol: 2013.

Quellen:
(1) Chamomile Tea For Relief of Primary Dsymenorrhea. Iranian Journal of Obstetrics, Gynecology and Infertility. März 2010. https://www.researchgate.net/publication/286965003_Chamomile_tea_for_relief_of_primary_dysmenorrhea (Zugriff am 7.5.2019)

(2) Chamomile: A herbal medicine of the past with bright future. Mol Med Report. Nov 2010. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2995283/ (Zugriff am 7.5.2019)

(3) PhytoDoc-Redaktion. Kamille. https://www.phytodoc.de/heilpflanzen/kamille (Zugriff am 8.5.2019)

Du darfst: 21 Wege, um glücklich zu sein

Du darfst: 21 Wege, um glücklich zu sein

“Ich habe beschlossen, glücklich zu sein, weil es besser für die Gesundheit ist”, sagte schon Voltaire. Doch einfach glücklich sein – wenn das so leicht wäre. Die Suche nach dem Glück ist für viele Menschen eine Lebensaufgabe. Für andere stellt sich die Frage: Darf ich denn überhaupt glücklich sein? Habe ich Glück verdient? Solche Gedanken können zu einer regelrechten Angst vor dem Glück führen.

Glück und glücklich sein: ein- und dasselbe?

Natürlich darfst du glücklich sein, so, wie jeder Mensch. Glück ist nicht einfach die Abwesenheit von Unglück oder das, was nur anderen geschieht. Während wir Glück oft mit etwas Zufälligem wie den Lottogewinn oder die große Liebe in Verbindung bringen, meint es eigentlich: Zufriedenheit. Zufrieden mit dem Leben, das wir führen, unter welchen Umständen auch immer. Dankbar sein für das, was man hat. Und das Leben leben, wie es kommt.

Glück kommt auch nicht automatisch durch ein bestimmtes Ereignis. Das wäre gegen die Naturgesetze: Denn das Leben an sich bewegt sich zwischen Polaritäten, guten und schlechten Zeiten, hell und dunkel, leicht und schwer, Yin und Yang. Es geht um Balance, das Gleichgewicht, und nicht um das ewige Hoch, wonach heute so viele streben.

Menschen, die schwere Schicksalsschläge erlitten haben, sind oft trotzdem glücklich – auch wenn sie sich ihr Lebensglück zurückerkämpfen mussten. Andere Personen haben fast alles im Leben, was man sich wünschen kann, ohne größeren Sorgen – und doch fühlen sie sich unglücklich und wissen oft nicht einmal, warum. Vielleicht haben sie so viel in ihrem Leben erreicht, dass das Weiter – Schneller – Höher – Mehr ihnen Probleme bereitet: Sie wissen nicht, was sie sonst noch tun könnten, um … für immer glücklich zu sein. Materielle Dinge vermögen nur für kurze Zeit Glück zu schaffen, das zeigten ausreichend Studien mit Lottogewinnern, von denen viele im Endeffekt unglücklicher waren als vorher – trotz ihres Reichtums. Und sehr oft auch depressiv/er. Genauso wie es auch in einer Partnerschaft immer zu Krisen oder kleinen Auseinandersetzungen kommen wird.

Das Leben und das Glück sind wie eine Sinuskurve. Es kommt in Wellen, und mal geht es hoch und dann wieder runter. Nur wenn wir es schaffen,

  • unseren Mut zu behalten
  • an uns und das Gute zu glauben
  • Lösungen für Herausforderungen zu suchen
  • uns in Akzeptanz zu üben
  • und trotz Rückschlägen weiter zu machen,

können wir dauerhaft zufrieden sein.

Ich habe dir viele Wege zusammengestellt, wie du aktiv an deinem Glücklichsein arbeiten kannst – nicht nur, um deiner Gesundheit Gutes zu tun!

21 Wege, um glücklicher zu sein: Das kannst du tun, um dein Glücksgefühl zu steigern

Manchmal will sich kein Glücksgefühl einstellen, obwohl die Rahmenbedingungen doch stimmen. Oder dir ist zum Heulen zumute, aber irgendwie muss es ja weitergehen. Für diese Situationen gibt es einige Rezepte, mit denen du Zufriedenheit aus dem Versteck lockst

1.Trage ein Lächeln auf den Lippen

Auch wenn dir nicht zum Lachen zumute ist, kannst du deinen Mund dazu zwingen: Ziehe die Mundwinkel nach oben. Automatisch gehen Glückssignale an dein Gehirn. Glückshormone werden ausgeschüttet. Fake it until you make it – das geht auch körperlich!

2. Höre deine Lieblingsmusik

Musik kann eine Zeitmaschine sein. Sie bringt glückliche Erinnerungen an besondere Menschen, Orte oder Erlebnisse zurück. Gönne dir diese kleine Reise und tauche ab in gute Zeiten und andere Welten. Lass deinen Geist wandern und träume einfach mal wieder.

3. Sing a Song

Singen ist gut für die Seele. Studien haben nachweisen können, dass Singen Angst reduziert. Außerdem wird beim Singen das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das beruhigend und anregend zugleich wirkt – und zu den Glückshormonen zählt. Es fördert deine Geborgenheit.

4. Treibe Sport

Auch wenn du nur wenige Minuten investieren kannst: Lege so oft wie möglich eine kleine Sporteinheit ein. Die Konzentration auf die Übungen und Bewegungen lenkt dich von unangenehmen Gedanken ab. Im Anschluss hast du nicht nur das gute Gefühl, etwas für dich getan zu haben. Ausdauersport kann depressiven Verstimmungen vorbeugen und auch ein Angsthemmer wird während des Sports ausgeschüttet – neben vielen Glückshormonen und der Senkung von Stresshormonen!

5. Bewege dich schwungvoll

Eine negative Haltung findet ihren Ausdruck oft im Gang: langsam und schlurfend. Steuere bewusst dagegen und lege ein paar schwungvolle Schritte in aufrechter Haltung ein. Netter Nebeneffekt: Du wirst von deinem Umfeld als positiver und dynamischer wahrgenommen. Wenn du diese Technik noch körperlich untermauern willst, dann nutze die Erkenntnisse von Amy Cuddy, die bei bestimmten Körperposen herausfand, dass sie sich auf die Selbstsicherheit, Angstfreiheit und Zufriedenheit auswirkte.

6. Geh an die frische Luft

Sauerstoff und Tageslicht beleben deinen Körper sofort – selbst an trüben Tagen entfalten sie ihre Kraft. Schon der Weg nach draußen sorgt für Ablenkung. Die Natur hat eine beruhigende Wirkung und erdet dich.

7. Schlafe genug

Schlafmangel ist ein Energieräuber. Nur mit genügend Schlaf – für die meisten Menschen sieben bis neun Stunden – hast du dauerhaft Energie, um deine Tage erfolgreich zu bewältigen. Wenn dir das Einschlafen schwerfällt: Verkneife dir den abendlichen Snack und verzichte auf elektronische Geräte, bevor du ins Bett gehst. Schreibe lieber auf, welche Gedanken dich bewegen – so kannst du sie ablegen und dich entspannen, statt dich in den Schlaf zu grübeln.

8. Iss dich glücklich

Serotonin gilt als Glückshormon. Es wird zum Beispiel produziert, wenn wir dunkle Schokolade essen. Nüsse, Samen, Bananen und Pilze, aber auch Fisch, der reich an Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren ist, kurbeln die Serotoninproduktion an. Hingegen kann eine falsche Ernährung Angst und Depression auslösen.

9. Umgib dich mit positiven Menschen

Kennst du Menschen mit einer positiven Grundeinstellung? Verbringe mehr Zeit mit ihnen und lerne, wie sie das machen. Es heißt, die fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen, haben den größten Einfluss auf uns. Entscheide selbst, wer dich beeinflussen darf!

10. Lerne neue Freunde kennen

Positive soziale Kontakte tun dir gut. Mit neuen Menschen kommen neue Impulse und neue Ansichten in den Leben – für neue Perspektiven auf deine Zukunft.

11. Kontaktiere alte Freunde

Alte Erinnerungen an schöne Zeiten werden wach. Das Gefühl von ewiger Verbundenheit tut gut. Zudem lenkt es dich von dem Gedanken ab, dass das Leben schlecht wäre, wenn du dich bewusst daran erinnerst, dass es wirklich tolle Zeiten gab, die sich wiederaufleben lassen!

11. Renoviere oder räume deine Wohnung um

Der sprichwörtliche Tapetenwechsel hilft, Schwung ins Leben und eine neue Perspektive zu entwickeln. Gleichzeitig hilft das körperliche Tun beim Abschalten.

12. Engagiere dich ehrenamtlich

Wenn du anderen Menschen hilfst, tust du auch dir selbst etwas Gutes: Du fühlst dich integriert und freust dich mit ihnen zusammen. Außerdem wird dir ihre Dankbarkeit ein wohliges Gefühl geben.

13. Vergib denen, die dir Unrecht getan haben

Wenn du Groll gegen jemanden hegst, stellen sich automatisch negative Gefühle ein. Damit triffst du die falsche Person: dich selbst. Das Vergeben mag dir nicht leichtfallen, macht aber dein Leben um einiges leichter. Mehr dazu hier >>

14. Sei achtsam

Bist du gedanklich im Hier und Jetzt? Nimmst du die kleinen Wunder um dich herum wahr? Je bewusster und klarer deine Wahrnehmung ist, desto leichter kannst du Stress und vermeintlich schwierige Situationen meistern. Du bist in der Lage, deine Impulse besser zu kontrollieren und wirklich SELBST-bestimmt zu handeln. Dabei kann dir meine Mini-Serie zum Thema Achtsamkeit weiterhelfen >>

15. Schreib auf, was an deinem Leben gut ist

Negative Dinge werden stärker wahrgenommen als das, was positiv ist. Schreibe bewusst positive Erlebnisse und Gründe für Dankbarkeit auf. Führe ein Dankbarkeitstagebuch oder mache dir einfache Listen mit den besten Eigenschaften an dir. Du wirst sehen, dass in der Summe viel Gutes zusammenkommt, und vor allem, wie gut sich das anfühlt.

16. Erinnere dich an den dahinterliegenden Zweck deines Tuns

Manchmal musst du in den sauren Apfel beißen und Dinge tun, die dir widerstreben. Denke daran, wofür du es tust: Du ernährst eine Familie. Du bildest dich für eine bessere Zukunft weiter. Oder du sparst für den Urlaub. Und schon erscheinen vermeintlich sinnlose Tätigkeiten in einem neuen Licht. Getreu dem, was Viktor Frankl sagte: Wer ein WOZU hat, erträgt fast jedes WIE. Wenn es diesen Zweck jedoch nicht gibt, solltest du einen Schlussstrich ziehen.

17. Halte deinen inneren Kritiker in Schach

… aber das kann ich nicht! … Das macht man doch nicht! … und darf man auch nicht!

Der innere Kritiker macht uns klein und versucht, uns einzureden, dass wir Dinge nicht schaffen können oder nicht tun sollten. Erinnere dich daran, dass alle nur mit Wasser kochen und niemand perfekt sein muss. Habe Achtung vor dir selbst – und zwar zuerst. Befreie dich von negativen Gedanken und komme einfach ins Tun!

18. Erreiche deine Ziele

Mache konkrete Pläne mit Zeitvorgaben und halte sie schriftlich fest. Wenn du ein Ziel erreicht hast, macht dich das Setzen des Hakens stolz. Oder belohne dich doch einfach mal wieder!

19. Nimm professionelle Hilfe in Anspruch

Du fühlst dich immer wieder depressiv und merkst, dass du alleine nicht auf einen grünen Zweig kommst? In einer solchen Situation – aber auch schon lange vorher – ist es absolut legitim, dir von einem Profi helfen zu lassen. Je früher du dich engagierst, desto eher wirst du einen freien Therapieplatz bekommen. In der Zwischenzeit können dir Allgemeinärzte und Betroffene weiterhelfen – mit vielen Tipps und Tricks.

20. Höre auf, dich mit anderen zu vergleichen

Einer der größten Glücksräuber überhaupt ist das Mangeldenken. Mach dir klar, dass du nicht alles haben musst, was dir dein Umfeld, Social Media oder die Werbeindustrie einflüstert. Lebe stattdessen in deinem Tempo, mit den Menschen und Dingen, die dir persönlich wichtig sind. Und genieße die Fülle. Entdecke sie neu! Doch vergleiche dich nicht mit anderen und glaube den Gedanken, sie wären besser oder hätten mehr als du, einfach nicht! Das macht nur unglücklich. Zur Not: Lass das Handy doch mal aus. Sag Goodbye zu Social Media.

21. Umgib dich mit Tieren oder sorge für sie

Neueste Studien haben gezeigt, dass es Menschen mit depressiven Verstimmungen immens half, sich um ein Tier zu kümmern. Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht: Es war ein kleines Kätzchen, das mir aus meiner Agoraphobie und Panikattacken herausholte.

Du siehst: Ein paar SOS-Maßnahmen wirken schnell und verbessern deine Laune sofort. Andere Glücksrezepte erfordern mehr Aufwand und Selbstreflexion. Durch dauerhafte Veränderungen in deinem Denken und Tun ist das Glücksgefühl, das du wahrnimmst, dafür nachhaltiger. Alle diese Methoden haben mit deinen eigenen bewussten Handlungen und Entscheidungen zu tun – und nur wenige davon ausschließlich mit anderen Menschen. Das bedeutet: Du hast dein Glück selbst in der Hand. Du allein kannst dich bewusst ein Stück glücklicher machen!

Liebe Grüße,
Janett