Höre auf deinen Körper: So klappt eine ganzheitliche Körperwahrnehmung

Höre auf deinen Körper: So klappt eine ganzheitliche Körperwahrnehmung

 

Wir hören viel zu selten ganzheitlich auf unseren Körper aka System Körper – Geist – (Herz) – Seele – viele sogar erst dann, wenn sie psychisch und/oder körperlich krank sind. Mir halfen körpertherapeutische Interventionen und das Wissen um die anderen Ebenen zu allen Zeiten. Schließlich ist es mein Körper, der Stress jeder Art ertragen muss und der Angst hatte (um mich und wegen mir), als ich Agoraphobie und Panikattacken hatte. Für mich war es sinnig, mich zuerst auf der „äußersten“ Ebene zu unterstützen, bevor ich mich an die inneren Schichten machte. Was ich gelernt habe: Wenn wirklich so gar nichts zu helfen scheint, kann Körperarbeit ein gutes Fundament für die weitere Auseinandersetzung mit belastenden Gefühlen herstellen.

Sie hat bei einigen einen sehr guten Ruf; bei anderen wiederum dient sie nur unterstützend. Im schlimmsten Fall wird sie belächelt. Bilde dir deine eigene Meinung. Dieser Artikel möchte dich dabei unterstützen.

Wieso wir auf unseren Körper hören sollten: Über Körperbewusstsein und Körperintelligenz

In der westlichen Welt meinen die Menschen, ihr Körper wäre nur zum Funktionieren und zur Aufrechterhaltung des Lebens da. Er hätte keine weitere Funktion und Bedeutung, sondern wäre lediglich das Zuhause der einzelnen Organe und des Gehirns, maximal auch der Seele. Wieso also auf ihn hören, auf das, was er zu sagen hat, was er uns mitteilen möchte? könnte man fragen. Dass der Körper sehr wohl mehr Anteil an unserer Zufriedenheit oder Unzufriedenheit hat, als wir zu glauben wissen, wird uns spätestens dann klar, wenn wir krankwerden. Noch bewusster wird es uns, wenn die Krankheit dazu führt, dass wir unseren Körper nicht mehr unter Kontrolle haben. Wenn er nicht mehr funktioniert und unser gewohntes Leben eben nicht mehr so läuft wie bisher, bekommen wir einen gehörigen Schreck.

Wer Panikattacken kennt, weiß, was ich meine: das Gefühl, dass unser Körper nicht mehr uns gehört. Als hätte er ein Eigenleben entwickelt, ohne, dass wir es bemerkt hätten, macht er plötzlich sein eigenes Ding. Wir wurden nicht gefragt, wir konnten nicht ablehnen, nicht mit ihm darüber sprechen. Wie auch bei einer heftigen Grippe oder Nahrungsunverträglichkeiten, die für miese Stimmung und Verdauungsstörungen verantwortlich sind. Es ist einfach da: die hoffentlich kurzweilige Veränderung, die uns mitten ins Gesicht geworfen wird und gegen die wir nichts ausrichten können. Auch depressive Zustände, heftige Magen-Darm-Verstimmungen, hohes Fieber, schmerzvolle Muskelverspannungen lassen erahnen, wie sehr unser Körper wirklich auf unseren Lebensstil und unsere gewohnten Stressreaktionsmuster reagiert.

Botschaften: Wie der Körper, der Geist, das Herz und die Seele untereinander miteinander kommunizieren

Abb. 1 – Viele sprechen auch von Körper – Geist – Herz – Seele.

Die gesamte Bioenergetik und viele andere Lehren beschäftigen sich ausschließlich mit der Verbindung zwischen Geist, (Seele) und Körper. Auch spirituelle Lehren wie der Schamanismus wissen um die einzelnen Ebenen. In all diesen Lehren funktioniert der Körper als Erhalter und als erste, grundlegende Instanz.Dabei verläuft die Kommunikation zwischen den Ebenen, wie in Abb. 1 dargestellt ist.

Im Schamanismus sagt man: Was die Seele nicht tragen/lösen kann, reicht sie dem Geist weiter. Was der Geist nicht tragen/lösen kann, reicht sie dem Körper weiter. Und was geschieht, wenn der Körper eine zu große Last von den anderen beiden Ebenen gereicht bekommt? Genau, irgendwann kommt auch er an seinen maximalen Belastungspunkt, der je nach Person früher oder später erreicht wird.

In der Bioenergetik geht man von diesen Ebenen aus: (1) Ego (“Ich”), (2) Muskeln, (3) Gefühle, (4) der Kern, Liebe, das Herz. Die „Ich“-Ebene markiert unser Ego, das auch positive Wirkungen wie Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und Selbstbeherrschung ermögliche, so der Bioenergetiker Alexander Lowen. Er geht davon aus, dass bestimmte Aspekte für einen gesunden und zufriedenen Menschen erfüllt sein müssen, um zum Beispiel ein liebevoller und herzlicher Mensch zu sein.

Abb. 2 Grafik nach Alexander Lowen (2015) – In der Bioenergetik geht man von diesen Ebenen aus.

Ein Mensch, der nur aus dem Herzen agiert, kann auch seinen Körper gesundhalten. Nur dann würde er positive Gefühle in der nächsten Ebene auslösen, ohne durch erlerntes Verhalten und Denken aus der Kindheit und wichtigen Beziehungen zu handeln. Das führe zu einer ausgeglichenen und lockeren Haltung durch entspannte Muskeln und wiederum zu einem harmonischen und zielgerichteten Handeln. Es gäbe auf muskulärer Ebene ebenso wenige Blockaden wie auf der vorherigen, emotionalen Ebene. Das wiederum mache es möglich, dass unsere „Ich“-Ebene ausgeglichen sei, ohne jede Abwehrhaltung.

Die (und viele andere) Konzepte zeigen uns: Unser Körper ist nicht abgespalten vom Geist und nicht abgespalten vom Herzen, der Seele, dem höheren Ich oder welche Begriffe du gern dafür verwendest. Ganz im Gegenteil. Es ist ein sich bedingendes Konstrukt.

Diese Grundlage wird gestützt durch aktuelle Erkenntnisse. Wir alle kennen die Sprüche: „Was sagt dein Bauch dazu? Was sagt dein Herz?“ Es sind schon lange keine Binsenweisheiten mehr, sondern handfeste, wissenschaftliche Erkenntnisse.

Wir müssen uns damit auseinandersetzen, dass die bisherigen Erkenntnisse der Medizin und Wissenschaft noch lange nicht am Ende angekommen sind. Wir dürfen realisieren, dass bis zur letzten Entdeckung nur eines zählt: Was uns unser Körper sagt, wenn wir ihn sprechen lassen und gewillt sind, ihm zuzuhören. Denn, wenn er ein eigenes Bewusstsein hat, hat er auch eigenständige Nachrichten und eine eigene Weisheit.

 

Gegen unsere Körperweisheit: Wie wir den Kontakt verlieren und wie wir ihn wieder aufnehmen können

Aber es ist so leicht, die Stimme in uns zu ignorieren, verdrängen oder absichtlich verstummen zu lassen. Wodurch verlieren wir den Kontakt zu unserem Körper mit all seinen Ebenen?

  • beruflicher Stress (Termindruck, Ängste um den Job, Wettbewerbsängste usw.)
  • emotionaler Stress (Beziehungen aller Art)
  • existentieller Stress (häuslicher Natur, Armut an Essen und Trinken, Finanzen, stark angeschlagene Gesundheit, die liebsten Menschen betreffend)
  • körperlicher Stress (Lärm, fehlende Luft und Licht, fehlende Fürsorgemöglichkeiten und Kontakte sowie menschliche Nähe und Sexualität)
  • allgemeine Hektik im Alltag
  • geistige, emotionale und körperliche Überforderung
  • geistige, emotionale und körperliche Unterforderung
  • Eigenerwartungen und Perfektionsansprüche (z. B. auch Versagensängste)
  • tiefergehende Ängste (Alleinsein – Einsamkeit, Beziehungsangst, Phobien, Panikattacken)
  • depressive Episoden
  • andere therapiewürdige Herausforderungen

Bei jeder Herausforderung haben wir mehrere Wege, die wir wählen können. Wir kennen es vorrangig, uns physisch, emotional und geistig heilen zu lassen oder selbst zu unterstützen. Wir sprechen mit lieben Menschen über unsere Probleme, gehen zum Physiotherapeuten oder ins Fitness- oder Yogastudio, denken darüber nach und schmieden einen Plan B. Doch einige Herausforderungen auf gesamtheitlicher Ebene bedingen sich untereinander und/oder gegenseitig, weshalb die verursachende Ebene gefunden und geheilt werden muss. In der Medizin/Psychotherapie nennt man es psychosomatisch (kommt vom Geist) bzw. somatoform (kommt nicht eindeutig oder definitiv nicht vom Körper). Woher dann?

Jede Entscheidung und Frage sowie jeder Aspekt unseres Lebens müsste wenigstens fünffach begutachtet werden:

  • Vom Körper als Ganzes
  • Vom Bauch als Einzelnes
  • Vom Gehirn als Einzelnes
  • Vom Herzen als Einzelnes
  • Von der Seele als Ganzes

Ich habe das lange ausprobiert und festgestellt, dass es gar nicht so leicht ist, sich immer auf diese Ebenen zu konzentrieren, die in der Kommunikation mit mir so leicht hörbar sein müssen, dass ich sie sofort wahrnehme. Hinzu kommt, dass ihre Signalstärke ausgeprägt sein muss, um sie überhaupt „anzapfen“ zu können. Bei vielen – auch bei mir – waren einige Kanäle einfach „verstopft“ oder „geschlossen“. Ich stellte auch fest, dass es eine riesige Portion Vertrauen braucht, um ihnen zu glauben, dass sie uns nicht belügen. Wer nicht auf seine Bauch-Intuition vertraut (Bauch-Hirn), der wird sich stärker kognitiv (Gehirn) fokussieren und dort seine Entscheidungen fällen. Auch sich mit seinem Herzen zu verbinden und seiner Intelligenz (Herz-Hirn) zu vertrauen, ist für viele nur in Sachen Liebe selbstverständlich. In allen anderen Fällen erscheint diese Entscheidungsgrundlage irrational und naiv. Viele nutzen eher ihr Gehirn im Kopf, um sich im Leben sicher zu orientieren und sicher zu bleiben.

die ursache der krankheit liegt oft auf einer anderen ebene

Ich selbst schaffte es soweit, dass ich aufgrund meiner vielen Nahrungsunverträglichkeiten meinen Bauch über die Wahl einer Mahlzeit entscheiden lassen konnte, wenn ich zum Beispiel mit Freunden in einem Restaurant oder beim Einkaufen im Supermarkt war. In Zeiten von Angst mein Herz entscheiden zu lassen, war mir fast unmöglich. Meinen Bauch in solchen Zeiten sprechen und entscheiden zu lassen, gelang mir ebenfalls nur sehr selten. Doch mein Kopf hatte mir durch einige Panikstörungen schon genug „Ungnade“ erwiesen, weshalb ich mich stärker auf die anderen Ebenen konzentrieren wollte. Ich empfand es als leichter, zukünftig die wichtigen Ebenen sprechen zu lassen, statt alles an meinem Körper auszulassen. Mein Körper konnte auch in Zeiten von Stress kaum mehr Belastungen ab. Jedes noch so kleine Vorkommnis schien ihn oder Ebenen darüber lahm zu legen. Oder aber ich bemerkte, dass ich urplötzlich auf einer anderen Ebene blockiert war. Als würden die Ebenen untereinander verschlüsselte Botschaften hin und her funken, ohne dass ich die Kodierung und den Schlüssel kannte, um sie zu übersetzen.

Mein Bauch war durch die vergangenen Jahre wohl am besten trainiert; ich hatte die meisten meiner beruflichen Entscheidungen mit meinem Bauch gefällt, ohne je rationale Argumente zu haben. Sie stellten sich allesamt als positiv heraus. Mein Gehirn war übermäßig stark trainiert. Da bedurfte es keiner weiteren Übung. Aber mein Herz und mein Körper als Ganzes hatte stark gelitten, von meiner Seele war kaum etwas zu spüren gewesen – erst als ich wieder mit dem Schreiben begann, weil ich „musste“. Es war der mir einzige leicht verfügbare Kanal, um meine Emotionen „herauszulassen“, da mir auch meine Wut Angst und Panikattacken beschert hatte. Wie sich später zeigte, war Schreiben ein Wunsch meiner Seele – meines Gesamtsystems sozusagen.

Ich erstellte leichte Übungen für die Ebenen, um sie langsam auf ihre „Arbeit“ und „Aufgabe“ vorzubereiten – mit dem Ziel, jede zu erleichtern und sprechen zu lassen.

Ich lade dich im Folgenden ein, mit den einzelnen Ebenen in Kommunikation zu treten. Zur größten und höchsten Ebene, der Seele, komme ich später.

Vorweg: Notiere dir bei jeder Übung deine Eindrücke. Am Ende dieser ersten Übungen wirst du für dich erkannt haben, wie die einzelnen Ebenen wie und wo im Körper mit dir sprechen. Deshalb ist es sinnvoll, dass du dir zu ihnen ausführliche Notizen machst, um jederzeit nachschlagen zu können.

  • Wie schwer war es, den Zugang herzustellen?
  • Woran hast du erkannt, dass der Zugang offen war, dein Weichen gestellt? Wie äußerte sich die Ebene?
  • Woran kannst du ihre Sprache in Zukunft erkennen?
  • Welche Gefühle dominierten?
  • Wo im Körper machten sich die Gefühle am stärksten bemerkbar?
  • Welche Aspekte stachen dir besonders ins Auge?
  • Hat eine Ebene besonders stark gesprochen und eine andere weniger?

 

Der Körper als Ganzes

Den Körper als Ganzes wahrzunehmen, funktioniert am besten, wenn man sich zuerst den einzelnen Körperteilen widmet, um dann die Konzentration auf den gesamten Körper zu lenken. Dafür eignen sich alle Entspannungstechniken sowie Atemtechniken und Körperreisen. Es fühlt sich dann so an, als wäre der gesamte Körper schwer und „voll“ mit Entspannung, leichter Müdigkeit oder mit einem Zustand tiefer Erdung.

Ich selbst nutze autogenes Training und affirmationslose, beatmende Körperreisen sowie Yoga Nidra (kein Yoga, sondern eine yogische Entspannungstechnik). Zusätzlich verwende ich chakrabasierte Stimmmeditationen (auch „Vokale tönen“ genannt), die sowohl Schwingungen in einzelnen Körperregionen bewirken, als auch Atemtechniken vereinen. Am einfachsten ist es, wenn du alles einmal ausprobierst und schaust, was bei dir am besten wirkt bzw. worauf du dich am ehesten einlassen kannst.

Hast du Lust, weiterzulesen und einzelne Übungen für den Körper, aber auch für Geist, dein Herz und deine Seele zu erfahren und auszuprobieren?

 

Die Geste Mudra für sofortige Erdung & innere Ruhe bei Stress und Angst

Die Geste Mudra für sofortige Erdung & innere Ruhe bei Stress und Angst

 

Die Geste Mudra wirkt gegen emotionalen Stress und fördert eine schnelle Entspannung, die sogenannte Blitzentspannung. Es dauert circa zehn Minuten, um sie einmalig zu verankern/erlernen. Wendest du sie dann in einer schwierigen Situation an, die dir Sorgen, Grübeleien und Angst bereitet, kannst du innerhalb weniger Sekunden für eine Blitzentstpannung sorgen.

 

Geste Mudra: Wirkungsweise bei Stress & Angst

Die Geste Mudra wird dir in jeder Situation, in der du eine schnelle Entspannung und vor allem innere Ruhe benötigst, helfen:

  • vor wichtigen Ereignissen/Gesprächen,
  • bei Stress,
  • Druck,
  • Leistungsdruck,
  • Erwartungsdruck,
  • Angst vor Enttäuschung, Trennung oder Verlust,
  • Lampenfieber und Prüfungsangst,
  • Gereiztheit,
  • Aggression,
  • Streitigkeiten,
  • Unsicherheiten
  • und vieles mehr.

Durch diese Methode werden neuronale Verbindungen im Gehirn erzeugt, die direkt mit Entspannung verbunden sind. Wenn du die Entspannung einmal verankert hast, also einen Knopf an die Maschine Körper mit der Funktion Entspannung „ins Gehirn eingebaut hast“, verlangsamt sich deine Gehirnaktivität innerhalb von Sekunden, wenn du den Knopf drückst, sodass sich die dahinter gespeicherte Entspannung sofort einstellt. Wichtig ist, dass du dir bei der Verankerung, wie nachfolgend beschrieben, Zeit lässt und sie in Ruhe und mit Konzentration durchführst.

 

Die Geste Mudra verankern

Setz dich bequem an einen ruhigen Ort oder lege dich hin. Hast du eine bequeme Position gefunden (Arme und Beine sind leicht von dir gestreckt, der Rücken ist gerade, der Kopf und Nacken liegt entspannt auf, die Füße klappen auseinander), atmest du tief in das Zwerchfell ein und aus. In das Zwerchfell zu atmen, heißt, dass sich dein Bauch beim Einatmen hebt, nicht der Brustraum. Beim Ausatmen senkt er wieder.

Zähle nun langsam von 30 bis 0 rückwärts. Wenn du bei Null angekommen bist und dich entspannt fühlst, wendest du das sogenannte „Verankerungszeichen“ an (siehe Titelbild). Dafür führst du den Daumen und Zeigefinger der rechten Hand zusammen (oder Daumen, Zeige- und Mittelfinger), so dass sich deine Fingerspitzen berühren. Halte eine Weile so aus und atme weiterhin tief ein und aus. Konzentriere dich auf die Geste, die man “Mudra” nennt.

Wie auf „Knopfdruck“ verankert sich so die körperliche Geste in Verbindung mit der erzeugten Entspannung in deinem Gehirn. Höre erst auf, wenn die Entspannung in Verbindung mit der Geste für dich stimmig gesetzt wurde.

Unterstützend hast du die Möglichkeit, beim Verankerungsprozess heilsame und beruhigende Musik anzumachen, ein paar Kerzen, Duft- und Aromaöle, Farblampen oder Stimmungslichter, um in die Stille oder entspannten Gefühle einzutauchen. Es hilft, an schöne Momente deines Lebens zu denken, Orte und Menschen, die dich tief berühren, an schöne Ereignisse mit deinem Partner statt an Streitgespräche, an deinen inneren Frieden und Glauben statt an Augenblicke, die ihn stören möchten.

Verknüpfe diese Erinnerungen mit stimmigen Affirmationen und Körpersignalen, die mit der Zufriedenheit räsonieren:

Lächele dabei, atme die Liebe, den innere Ruhe, Ausgeglichenheit, das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit ein, während du die Entspannung verankerst und dir still sagst: Ich bin ganz ruhig und entspannt. Nutze deine Imagination bewusst und lenke deine Aufmerksamkeit grundsätzlich auf das Positive des Moments, der Person oder Situation.

 

Die Geste Mudra abrufen

Wenn du nun in stressige, ängstliche oder panische Situationen gerätst, führe das Verankerungszeichen aus. Berühre wieder jene Fingerspitzen und atme tief ein und aus, erneut in dein Zwerchfell. Der durch dies Geste Mudra vorher verankerte Entspannungszustand stellt sich – wie auf Abruf – ein.

 

Achtsamkeit: Die wesentlichen Elemente für ein achtsames Leben – Teil 2

Achtsamkeit: Die wesentlichen Elemente für ein achtsames Leben – Teil 2

 

Im ersten Teil der Artikelserie zum Thema Achtsamkeit sprach ich über die vier wesentlichen Elemente der Achtsamkeit, die ein bewusstes Leben ermöglichen:

  1. Selbstbewusstsein
  2. Bewusstsein der Anderen
  3. Sich mit der Vergangenheit aussöhnen
  4. eine Vision für die Zukunft

Im zweiten Teil widmen wir uns den verbleibenden vier Elementen für ein achtsames Leben.

 

Leben im Hier & Jetzt

Dass ein Leben in der steten Erinnerung an die Vergangenheit das momentane Leben und Erfahren des Jetzt verhindert, hatte ich bereits beschrieben. Auch das Leben in der Zukunft, als reiner Ort der Gedanken, ist unachtsam. Achtsam ist es, wenn wir zwar eine Vision haben, diese aber im Jetzt verwirklichen und nicht erst in der Zukunft ausleben. “Wenn ich erst einmal schlank, reich, fit/gesund, beliebt, weniger gestresst, usw. bin, dann…” ist der falsche Weg. Korrekterweise ist das Leben im Hier und Jetzt ein Zeugnis der Akzeptanz des Augenblicks, der einzige Zeitpunkt, an dem wir wirksam sind und sein können.

Erledige die Aufgaben, die du heute erledigen kann, mit bestem Gewissen, und widme dich den morgigen Aufgaben erst, wenn das Morgen gekommen ist. Zum jetzigen Zeitpunkt ist alles so, wie es sein sollte. Dies gilt es anzunehmen und zu spüren. Welche Ressourcen, Herausforderungen, Glückstreffer wir morgen haben werden, wissen wir erst morgen.

 

Gleichgewicht im Leben

Die bisherigen Elemente sorgen so für ein völliges Gleichgewicht aller Ebenen (Körper, Geist, Herz, Seele). Wir Normal-Menschen beschäftigen uns zu oft mit den noch kleineren Bereichen wie Liebe, Job, Fitness, Geld, Familie. An all diesen haften Gedanken, die im positiven Fall fördern und zur Handlung auffordern. Im negativen Fall blockieren sie uns, weil die Konfrontation und Ratlosigkeit oft einfach nur lähmt. Gleichgewicht stemmt sich dann dagegen, wenn wir achtsam mit ALLEN Ressourcen in ALLEN Bereichen leben. Eine gesunde Auseinandersetzung mit unserer Aufmerksamkeit ist der Schlüssel:

  • Wem oder was gibst du Aufmerksamkeit?
  • Wohin oder zu wem gehen deine Gedanken?
  • Sind sie positiver, lösender, friedlicher Natur oder tragen sie negative Inhalte wie Vorwürfe, Schuld, Angst?
  • Widmest du dich in deinen Worten, Gedanken und Handlungen anderen Menschen und gehst von dir weg?
  • Bist du zu sehr und zu oft bei dir und ignorierst den Rest der Welt?
  • Was gibst du? (Was wird dankbar angenommen?)
  • Was wird dir geschenkt? (Wofür bist du dankbar?)

Diese Fragen lassen dich erkennen, welche Art von Input dich nährt und welcher Output vorhanden ist. Gleichgewicht heißt das gleichwertige Erleben von Input und Output.

 

Den Umgang mit unseren Emotionen meistern

emotionen gefühle angst meistern könnenUnd so erzeugen wir einen gesunden Umgang unserer Gefühle und Emotionen. Die vorherigen Elemente versorgen uns mit Standhaftigkeit und Unangreifbarkeit (nicht Unverletzbarkeit). Wenn wir uns (er)kennen, kennen wir auch unsere Gefühlswelten: Wir wissen, was uns triggert, was getriggert wird, woher es kommt, wie wir damit umgehen, wenn uns ein Gefühl erwischt. Wir kennen, was wir können. Wir haben Entscheidungen getroffen und können diese jederzeit wieder treffen, weil wir eine Vision für uns und unser Wirken (in Verbindung mit all unseren Lieben) leben. Uns steht nichts mehr, was uns nicht fehlt. Wir wissen genau, was wir brauchen. Wir leiden nicht mehr unter etwaigen Konsequenzen. Wir erfahren die Reaktionen der Anderen vielmehr als natürlich, aber es raubt uns nicht den Schlaf. Wir lassen uns weder emotional in etwas Fremdes hineinziehen, noch sind wir Opfer anderer Bedürfnisse. Wir können Selbstabgrenzung und Verbundenheit vereinen, ohne Trennung zu fürchten.

Aber dafür erlauben wir unseren Gefühlen da zu sein, weil wir sie anerkennen, uns in ihnen erkennen, ohne auf sie zu hören. Wir nehmen zwar wahr, was uns Angst, Scham und Schuld, Traurigkeit, Wut, Ekel usw. flüstern, aber es ist nur ein Vorschlag, nur eine Erinnerung unseres Geistes. Seine Aufgabe ist es nun einmal, uns vor Verletzungen und Getrenntsein zu schützen. Doch unsere Gefühle zu meistern bedeutet, sie hinterfragen zu können – und notfalls akzeptierend da sein zu lassen, ohne nach ihnen zu handeln: Man kann traurig sein und trotzdem mit Absicht bewusst lächeln und hoffen. Man kann sich fürchten und dennoch den Mut aufbringen. Man kann abgelehnt werden und dennoch seinen Wert kennen und schätzen. Jedes Gefühl, so überwältigend es auch erscheint, erfährt man als etwas, das jetzt da ist und im nächsten Moment wieder weg – ausgelöst durch Aufmerksamkeit auf die Vergangenheit, Sorge um die Zukunft, das Gefühl des Getrenntseins, dem Umgang mit unachtsamen Menschen, dem Wichtigernehmen anderer oder sich selbst.

 

Lebenssinn

lebenssinn durch achtsamkeit achtsames lebenDas WARUM deines Lebens, der Sinn hinter allem, was du tust und nicht tust, sollte in Übereinstimmung mit deinen Leidenschaften stehen. So stärken wir den Sinn und Zweck. So lassen wir Leere und Funktionieren hinter uns. So vermeiden wir Schmerz und toxische Menschen, weil wir und unser Sinn uns ausreicht. Diese Selbstgenügsamkeit, ohne anderen gefallen zu wollen oder zu müssen, macht uns komplett und perfekt, genauso, wie wir sind. Das allein trägt uns weiter, als je gedacht. Jeder Rückschlag ist plötzlich nur ein Hindernis, das wir durch Umdenken und Dankbarkeit aus dem Weg räumen. Nichts hält uns mehr ab oder auf. Solche Leidenschaften, die sinnstiftend sind, lassen uns nicht nur täglich achtsam sein. Sie ermöglichen uns zudem, über alles Negative und Herausfordernde in unserem Leben mit Hoffnung und Zuversicht zu blicken.

Sind all diese acht fundamentalen Elemente der Achtsamkeit integriert, kann alles von Yoga, Meditation, Spazierengehen, Gärtnern, Autofahren, Arbeiten, Kochen, Zusammensein mit Kindern und der Familie, ja sogar Streiten und Verhandeln Achtsamkeit fördern. Das Schöne an der Kenntnis der Elemente ist, dass wir nichts Einzelnes brauchen, keinen Kurs irgendwo buchen müssen, an keinen teuren Retreats teilnehmen oder Unmengen von Bücher über die Lehre von Guru XYZ lesen müssen – in der Hoffnung, Achtsamkeit zu verstehen. Die Kunst, ein achtsames Leben zu führen, besteht darin, es zu leben – und jetzt damit zu beginnen, um es in jedem Augenblick so als neue Verhaltensweise in unseren Alltag zu integrieren.

Zum 1. Teil der Artikelserie: Die 4 wesentlichen Elemente eines achtsamen Lebens

 

Achtsamkeit: Die wesentlichen Elemente für ein achtsames Leben – Teil 1

Achtsamkeit: Die wesentlichen Elemente für ein achtsames Leben – Teil 1

 

Achtsamkeit wird seit geraumer Zeit medial beschrieben und angepriesen: Sie hilft uns Menschen im Stress und Zweifeln durch die Tiefen des Lebens, schenkt uns Resilienz und vermag es, dass wir allen Herausforderungen trotzen können. Außer Natur, Yoga und Meditation wird aber wenig als Praxis benannt. Dabei gibt es unzählige Aktivitäten, die Achtsamkeit fördern. Für sich aber die eine zu finden, die in den individuellen Alltag integrierbar ist, scheint gar nicht so leicht zu sein, wenn das Essen gekocht, mit den Kinder gespielt und dem Partner und Job genug Aufmerksamkeit gezollt werden möchte.

Deshalb blicke ich in diesem Artikel auf die wesentlichen Elemente, die Achtsamkeit beinhaltet. Sie mögen dich dazu motivieren, deine ganz eigene Praxis eines achtsamen Lebens zu entdecken.

 

Achtsamkeit: Die 8 Elemente eines achtsamen Lebens

elemente der achtsamkeit achtsames Leben2Wir sind wahre Meister der Ablenkung, Kompensation und Verdrängung geworden. Mit der schier unerträglichen Anzahl an Impulsen, die von außen auf uns einströmen, könnten wir ohne Achtsamkeitspraxis gar nicht anders umgehen. Wer jedoch in Achtsamkeit geübt ist, der kann diese Reize von außen, Anforderungen und Bedürfnisse unserer Mitmenschen sowie unsere eigenen leichter verarbeiten. Die Wissenschaft hat in mehreren Studien belegt, dass sich nicht nur die neuronalen Verbindungen im Gehirn durch Achtsamkeit zum Positiven verändern. Meditation und Yoga (als zwei populäre, leicht zugängliche Wege) vermögen sogar eine Veränderung unserer DNA.

Wer fleißig übt, der tut sich damit den Gefallen, gegen alles und jeden im Leben mit Ruhe und Gelassenheit gewappnet zu sein. Um das zu erreichen, sind acht Elemente der Achtsamkeit zu berücksichtigen (die Zahl 8 als Symbol der Unendlichkeit und des Lebensflusses).

 

Die ersten vier Elemente der Achtsamkeit

Selbstbewusstsein

Damit ist nicht Durchsetzungsvermögen oder Standhaftigkeit, das Verfechten der eigenen Stärken oder die Kenntnis seines Charakters gemeint. Mit dem Bewusstsein über unser Selbst ist die Erkenntnis über unser Wirken – aufgrund der Beschaffenheit unseres Selbst – in der Welt gemeint – das bewusste Erkennen der Einheit aus Körper, Geist, Herz und Seele. Das heißt, sich selbst im Großen (statt im kleinen Denken und Handeln) wahrzunehmen und vor allem im Ganzen (als Teil der Welt statt im Isolierten oder als Opfer bzw. Täter). Das schließt jeden Gedanken aus, man selbst sei verletzt, würde verletzen oder verletzt werden. Jede Handlung eines Anderen ist damit nur eine Erfahrung, die man macht. Und nein, das bedeutet nicht, dass du dich verletzen lassen sollst oder andere verletzen darfst. Der bewusste, achtsame Umgang mit sich und seinen Mitmenschen bringt auch neue, andere Lebenswelten mit sich, weil wir alle unterschiedlich aufwuchsen und andere Erfahrungen gemacht haben bzw. diese anders für uns interpretiert haben. Hier herrscht der Glaubenssatz: “Ich bin okay. Ich liebe und schätze mich, genauso, wie ich bin.”

 

Bewusstsein der Anderen

bewusstsein der anderen achtsamkeitSich dem Bewusstsein der anderen Menschen zu öffnen, sie in ihren Sphären zu bemerken und zu erfahren, ist gar nicht leicht in einer Welt aus flachen Hierarchien, Ellenbogenmentalitäten und starker Konkurrenz in allen Bereichen des Lebens. Dennoch spielt die Augenhöhe und Gleichwertigkeit (was mit All-Eins und Einheit betitelt wird) eine unterschätzte Rolle: Denn wer sich wichtiger nimmt oder andere unwichtiger, nur sich mit Ernst betrachtet, aber andere als unnötig oder sich aus (Erfahrungswerten und) Angst schützen möchte vor Verletzungen, der lebt das Gefühl des Getrenntseins auf allen Ebenen. Das führt zu Machtkämpfen aufgrund von Angst und Vergleichen, in denen man schlechter abschneidet, schürt Traurigkeit, Isolation, Wut, Schuld und Scham. Man ist wegen des Gefühls der Trennung im Geiste und Herzen nicht nur allein, sondern auch einsam.

Deshalb ist die Augenhöhe im Sinne der Transaktionsanalyse “Du bist okay. Ich bin okay.” so essentiell. Denn nur gemeinsam, in der Verbindung unserer Stärken und der Balance unserer (Noch)Schwächen können wir bewusst und achtsam leben sowie Zufriedenheit mit und über unsere Mitmenschen empfinden.

Wer sich auf andere verlassen kann (weil sein eigener Wert genauso hoch empfunden wird wie der Wert der Anderen), empfindet Verbundenheit, profitiert langfristig von der Unterstützung anderer und kann anderen schenken, was er selbst im Überfluss hat und sie brauchen. Das schützt vor Einsamkeit und lässt uns verbunden fühlen. (Als Gegenteil: Wer Angst vor Abhängigkeit hat, der kommt mit dem Gefühl des Getrenntseins zwar oberflächlich besser zurecht, ist aber freiwillig ausgeschlossen aus dem Verbund, würde weniger Hilfe erfahren, wenn er sie bräuchte und wäre nur mit seinen Gegebenheiten beschäftigt. (Von anderen zu) Lernen und neue Sicht- und Lebensweisen zu kultivieren, hilft uns aber, im Fluss des Lebens noch resilienter zu werden. Misanthropie ist ein unachtsamer, sehr einsamer Lebensweg (und so unnötig).

 

Sich mit der Vergangenheit aussöhnen

Wenn ich mir meine Klienten und Klientinnen und auch mich ansehe, weiß ich, dass das der mitunter schwierigste Punkt der Achtsamkeit sein kann. Es gelingt selten seine Erfahrungen zu vergessen oder seine Verletzungen herunterspielen. Aber im Frieden mit dem Erlebten zu leben, bedeutet in der Praxis der Achtsamkeit, dass wir das Verletzende, das geschah, anders betrachten: ohne Ego, meint ohne Kränkung, ohne Konzepte wie Stolz und Angst, Verachtung und Frust. Frieden mit der Vergangenheit zu machen heißt in erster Linie anzuerkennen, was und dass es geschah. Alle damit einhergehenden Gefühle wahrzunehmen und diese dann loszulassen, weil sie nur heute (nicht aber im Denken an früher) geändert werden können. Das gedankliche Anhaften an frühere Situationen lässt uns in der Vergangenheit leben und gibt uns keinerlei Handlungsspielraum. Es liegt außerhalb unserer Kontrolle. Es lässt uns gleichermaßen als Opfer fühlen, weil wir nichts mehr tun können, was das Früher ändern würde.

Vielmehr müssen wir hinterfragen, was wir aus einer Begegnung gelernt haben, was uns jemand durch seine Taten und Worte beigebracht hat (auch wenn wir keine Notwendigkeit dazu sahen), was wir in demjenigen, den wir zum Beispiel verletzt haben, auslösten – was Wundervolles, Transformierendes, Korrigierendes durch die Erlebnisse geschehen durfte – was nie geschehen wäre, wenn uns X nicht passiert wäre. Frieden mit der Vergangenheit ist wie ein Jahresabschluss: Er erlaubt uns, Revue passieren zu lassen und voranzuschreiten. Es ist somit die eine Komponente der Achtsamkeit, die gegen Stagnation und hin zu Lebensfluss führt.

 

Eine Vision für die Zukunft

Denn Weiterentwicklung ist essentiell in der Achtsamkeit. “Ein Schiff im Hafen ist sicher, aber dafür wurden Schiffe nicht gebaut.” Wir alle haben und definieren einen Lebenssinn. Den zu kennen ist entscheidend. Die Wirtschaftsprofilerin Suzanne Grieger-Langer drückte es in noch einfacheren Worten aus: “Wenn das Warum stimmt, erträgt man jedes Wie.” Damit meint sie, dass wir eine Vision brauchen, die uns nährt und über alles hinwegträgt, uns alles dulden lässt – jede miese Stimmung des Partners, jeder Angriff eines mobbenden Kollegen, jede finanzielle oder gesundheitliche Krise, jeder Wutausbruch eines Kunden, jede einsame Stunde. Wer eben nicht weiß, wohin er gehen möchte, der kommt nirgendwo an. Wer sich nicht bewegt, weil er kein Ziel vor Augen hat, der stagniert – und damit auch der Körper, Geist und die Seele. Dafür sind wir Menschen nicht gemacht.

Zum 2. Teil der Artikelserie

 

Die besten Bücher & Kurse gegen Stress, Panik, Angst, Sorgen & Energielosigkeit

Die besten Bücher & Kurse gegen Stress, Panik, Angst, Sorgen & Energielosigkeit

Wie viele Menschen, die durch harte Zeiten gingen, sich heute im Licht (statt unter dem Scheffel) präsentieren, kann man aufgrund der Fülle des Internets gar nicht erfassen. In meiner gesamten Zeit des Blogs habe ich Dutzende wunderbarer Menschen kennengelernt, die sich mit Herz und Seele für die psychische und physische Gesundung der Gesellschaft einsetzen. Mit ihren Erkenntnissen begleiten sie bereits viele Menschen in ganz Europa, um ihnen dabei zu helfen, wieder auf den richtigen, nämlich eigenen Weg, zu kommen. Sie bloggen, schreiben Bücher, erstellen Onlinekurse, Online Konferenzen, Audios mit Meditationen und anderen Entspannungstechniken, Programme und so vieles mehr. Leider versacken alle diese Seelenprojekte entweder in den Googleergebnissen oder irgendwo bei Facebook.

Deshalb möchte ich die in meinen Augen besten Kurse, Programme und Bücher zum Thema Selbsthilfe und Selbstheilung auf einer Seite präsentieren – und freue mich, auf die einzigartige Arbeit meiner Kollegen und Kolleginnen aufmerksam machen zu dürfen.

Die besten Bücher über Angst, Panik, Stress, Depression, Krankheit – Gesundheit, Selbstheilung, Energieheilung, Selbstbestimmung und Selbstfindung

Antidepressiva absetzen

Mit ihrem einzigartigen Buch “Antidepressiva absetzen” haben die Autoren Melanie Müller (Der achtsame Weg) und Mischa Miltenberger (Adios Angst, Bonjour Leben) ein kleines Meisterwerk über ein großes, kritisches Thema geschaffen. In ihrem eBook erzählen die ehemaligen Betroffenen über ihre Krankheitsjahre und wie sie Antidepressiva letzten Endes erfolgreich absetzen konnten. Sie greifen einige sehr ambivalente Betrachtungen der Schulmedizin auf und stellen sie infrage – nicht allein, sondern mithilfe einiger Experten auf dem Gebiet.

Neben zahlreichen Interviews abseits jeder Pharmaheuchelei, zeigen sie allen Menschen, die Antidepressiva einnehmen, aber absetzen wollen, wie es gelingen kann. Dazu gibt es viele wertvolle und motivierende Impulse, Wochenpläne, drei exklusive Video-Interviews und der gewohnte, ehrliche und liebenswerte Charme der beiden Autoren. Zum Buch >>

Ex-Freundin Angst: Hilfe bei Angst und Panikattacken

Sebastian D. Kraemer betreibt mit psog.de eine der großen Websites zur Bekämpfung von Angstzuständen und Panikattacken. Er litt jahrelang an genereller Angst mit Panikattacken und Hypochondrie. Sein Buch “Ex-Freundin Angst – Wie ich die Panik in die Wüste schickte” beschreibt seinen Weg daraus. Es ist teils Autobiografie und teils Ratgeber und nährt den Leser/die Leserin mit Denkimpulsen, Lösungsmöglichkeiten und Tipps direkt aus der Selbstheilung.

Das Buch gibt es als Taschenbuch und e-Book. Mit hinzu bekommen die Leser eine Videoschulung zu den 5 folgenschweren Fehler bei Panikattacken und Zugang zu weiteren, exklusiven Inhalten. Denn neben diesem Buch hat Sebastian auch seine eigene Anti-Angst Akademie gegründet (mehr dazu unter Kurse). Zum Buch >>

49 Wunder von Stefan Hiene

Ich erinnere mich gern an die Zeiten zurück, in denen plötzlich Stefan Hiene überall als Speaker bei den Online Konferenzen auftauchte. Ich saß mit offenem Mund da und dachte nur: “Na endlich noch so einer wie Mischa und ich.” Wer gesellschaftliche Scheuklappen behalten will, sollte sich auf einiges gefasst machen. Wer sich aber denkt: “So sollte das mit meinem Leben nicht laufen!”, der ist gut beraten, sich Stefan “anzutun”. Sein Buch “49 Wunder” beschreibt auf außergewöhnlich ehrliche, offene und einfühlsame Weise, was Menschen eigentlich sein sollten – in den unterschiedlichsten Lebensbereichen: nämlich sie selbst, entgegen allen “Regeln”. Aber es geht nicht um die Gesellschaft, sondern um dich und das Erkennen deines wunderbaren Wertes. Stefan zeigt dir, dass du ein Wunder bist, egal, was andere dir eingetrichtert haben. Eigentlich müsste das Buch “50 Wunder” heißen, denn dieses Buch ist selbst eines. Lesen! Zum Buch >>

Die besten Onlinekurse und Konferenzen über Angstfreiheit, Stressbewältigung, Überwindung von Depression, Gesundheit, Selbstheilung, Selbstbestimmung und Selbstfindung

Anti-Angst Akademie Ängste und Panikattacken überwinden

Sebastian D. Kraemer hat neben seinem Buch auch seine eigene Anti-Angst Akademie gegründet.

Es ist eine reine Online Plattform, die aufgrund ihrer Anonymität europaweit Menschen mit Angstzuständen und Panikattacken dabei hilft, sie zu überwinden.

Er gibt alle seine Erkenntnisse aus eigener Therapie- und Gesundungszeit weiter und zeigt, wie man mit einfachen Übungen psychisch stabiler wird. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, sich direkt von Sebastian coachen zu lassen.

Wie seine Akademie funktioniert, aber auch, was es Wissenswertes zu Angst und Panik gibt, erklärt er regelmäßig in kostenfreien Webinaren. Zur Anti-Angst Akademie >>

Ganzheitliche Gesundheit Frauen
Ganzheitliche Gesundheit Frauen

Der ganzheitliche Frauen-Gesundheits-Kongress wurde von Antje und Ronny Düwel veranstaltet. Er widmet sich den Themen Leichtigkeit, Liebe, Lebendigkeit und Erfolg.

Der Kongress besteht aus 34 tiefgründigen Video-Interviews, Audios zu den Interviews und Videos mit den wichtigsten Inhalten, einem Handbuch und Bonus-Material wie u. a. Rezepten für eine glückliche roh-vegane Gesundheit und dem e-Book “Einfach anfangen, zu strahlen”.

Als Speaker sind dabei:  Maria Sanchez, Prof. Dr. Ingrid Gerhard, Dr. Rüdiger Dahlke, Silke Leopold, Florian Sauer, Stefan Kutter, Dr. Jordi Campos, Anne Heintze, Anna Trökes, Dr. John Switzer, Barbara Miller, Katharina Tempel, Heike Bauer, Nikolaj Günter, Mojo Di u. v. m. Zum Kongress >>

 

Die besten Entspannungs-Audios gegen Angst, Panik, Stress und Krankheit – hin zu Gesundheit, Selbstheilung, Selbstbestimmung und -findung

Quantum WAVE Entspannungsaudios
Quantum WAVE Entspannungsaudios

Christine Hofmann hat mit ihrer QUANTUM-WAVE-Musik als mp3 zum Download eine wunderbare Alternative zu den üblichen Entspannungstechniken im Audioformat geschaffen. Sie wird in vielen Therapie- und Coachingumgebungen angewandt, denn sie wirkt nachweislich beruhigend: Sie löst den inneren Stress und negative Emotionen nachhaltig auf. Wie? Der 2-Klang-Effekt unterstützt die Ausdauer und das Wohlgefühl auf der Gedanken- und Emotionsebene. Dadurch werden negative Emotionen ausgeglichen und sogar Lernen und Arbeiten wird entspannter. Die links-rechts-Töne (sog. Quantum-Wave) bewirken, dass sich Stress im Gehirn reduziert. Dadurch kannst du deine Ängste auf ein Minimum reduzieren, ruhiger und gelassener werden, Erleichterung erleben – Stress und Wut, Trauer und innerer Druck wird einfach losgelassen. Als großer Fan von Musik- und Klangtherapie kann ich Christines Produkt nur empfehlen! Zu QUANTUM-WAVE >>