Die menschlichen Ängste – Formen der Angst

Furcht und Angst benötigen aufgrund ihrer unterschiedlichen Entstehungsorte im Gehirn, und den damit verbundenen Funktionen, auch unterschiedliche Betrachtungsmethoden. Angst kann unter bestimmten Umständen aber zu Furcht mit Panik werden. Wenn die Angst merkt, dass ihre Befürchtung sich bewahrheitet, tritt die Furcht auf den Plan und sorgt durch Panik dafür, dass wir der Bedrohung aus dem Weg gehen. Das ist unter tatsächlich lebensbedrohenden Umständen lebensrettend.

Doch Stress und schwierige oder traumatische Lebensumstände können auch krank machen. Dann wird Angst krankhaft und Angststörungen bilden sich heraus. Dies ist je nach Konstitution des Menschen eher oder eher weniger bis gar nicht der Fall.  Es gibt Menschen, die vorwiegend phobisch sind, und welche, die vorwiegend depressiv sind, wie Fritz Reimann feststellte.

Die Psychologie unterscheidet im Wesentlichen folgende Angststörungen: