Wie Sport dem Körper und Geist hilft, zu heilen: Die wahren Gründe

Wie Sport dem Körper und Geist hilft, zu heilen: Die wahren Gründe

Ja, Sport ist gut für den Körper. Auch wenn wir gestresst, ängstlich und depressiv sind, heißt es: „Machen Sie Sport! Bewegen Sie sich!“  Einige Wissenschaftler meinen sogar, dass er Antidepressiva und Medikamente ersetzen würde. Denn Sport soll Glückshormone ausstoßen. Das weiß jeder. Als bekennender Sportmuffel reichte mir dieses alleinige Argument nie aus. Wenn du so bist wie ich und Sportstudios oder Laufen bei 30 Grad genauso wenig dufte findest, könnte dich dieser Artikel motivieren: Ich habe die physischen und psychischen Vorteile von Sport zusammengestellt. Mit den neuen Denkimpulsen fällt es jedenfalls mir gleich leichter, mich in die Sportklamotte zu werfen oder im Wohnzimmer eine Runde Yoga zu machen.

 

Physische Vorteile von Sport: Sport hält gesund

Wie Sport dem Körper und Geist hilft zu heilenKaffee zum Aufputschen, Rauchen, um Pausen zu haben, Alkohol zum Runterkommen, schlechte Ernährung, um die Leere und Sinnlosigkeit wegzumachen: Wir Menschen werden wegen unseres leistungsorientierten Lebensstils immer anfälliger für körperliche Beschwerden. Je belasteter wir sind, desto höher wird die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Magen-Darm-Beschwerden und vieles mehr. Unsere 9 to 5-Jobs im Büro verursachen mit, dass wir uns zu wenig bewegen und ungesund ernähren. Und sowieso sei Sitzen das neue Rauchen.

Entzündungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle: Wer Sport macht, verbrennt Energie. Besonders die falsche, überschüssige und durch die Nahrung aufgenommene Energie würde über kurz oder lang als Fettzelle enden. Die wiederum birgt Entzündungspotenziale. Wer sich bewegt, verhindert nicht nur zusätzliche Entzündungsherde, sondern greift die vorhandenen Fettzellen an. Auch Blutfette lagern sich bei mangelnder Bewegung in den Gefäßen ab, die zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen können. Sport hingegen setzt fettspaltende Enzyme frei, die die Ablagerung verhindern. Hinzukommt, dass sie durch Sport schneller zur Leber transportiert werden. Und weil Sport auch dafür sorgt, dass sich die Blutgefäße erweitern, normalisiert sich zudem der Blutdruck.

Unser wichtigstes Organ wird am ehesten durch Sport geschützt: das Herz. Denn der Herzmuskel wird durch die Anstrengung gestärkt. Herzrhythmusstörungen und sogar Herzrasen und Herzstolpern werden minimiert. Weil die Stressrezeptoren am Herzen durch Sport desensibilisiert werden, wird unser Herz stressresistenter.

Diabetes: Je mehr Nahrungsmittel wir zu uns nehmen, die der Körper in Zucker umwandelt, umso stärker ist unsere Bauchspeicheldrüse mit der Produktion von Insulin beschäftigt, um Glukose abzubauen. Das betrifft alles, was weiß ist, Brot und Unmengen an Zucker enthält, zum Beispiel Softdrinks, Süßigkeiten und sogar Alkohol. Je häufiger wir Zucker zu uns nehmen, umso weniger reagiert unser Körper auf Insulin. Dadurch entsteht Diabetes, die auch Zuckerkrankheit genannt wird. Und auch hier kann Sport helfen: Denn wenn wir uns körperlich bewegen, benötigen unsere Zellen nur wenig bis kein Insulin, um den Zucker abzubauen. Die beim Sport ausgeschütteten Botenstoffe senken den Blutzuckerspiegel und dadurch den Insulinbedarf.

Und dann noch Krebs: Forschungen haben gezeigt, dass Bewegung gegen die psychischen Belastungen der Krebserkrankung und die Krebstherapie wirkt. Erschöpfungszustände, die auf die Therapie zurückzuführen sind, können mit regelmäßigem Sport massiv vermindert oder gar überwunden werden. Die Sporthochschule in Köln vermutet ebenfalls, dass durch regelmäßige Sporteinheiten die Neubildung von Tumoren sowie das Risiko einer Krebserkrankung drastisch reduziert werden.

Sport hilft den Lungen: Weil wir beim Sport eine erhöhte Sauerstoffaufnahme haben, verbessert sich auch unser Atmungssystem. Dadurch erhöhen wir unsere Lungenkapazität und verringern unsere Atemfrequenz. Das macht vitaler und resistenter gegen Stress.

Sport gegen Angst Panikattacken Phobien DepressionenUnd wo wir gerade von Resistenz und Vitalität sprechen: Langes Sitzen verursacht Verdauungsstörungen. Sport aber regt die Verdauungstätigkeit an und ist somit gut für den Magen und Darm. Besonders Menschen, deren Angstzustände und depressiven Verstimmungen durch den Darm verursacht werden, können durch Sport Abhilfe schaffen.

Und sollte all dies nicht genug zu Sport motivieren, so könnte der letzte, physische Vorteil von Sport den Ausschlag geben: 20 bis 30 Minuten am Tag sorgen dafür, dass unsere Zellen weniger schnell altern. Damit steht fest, dass Sport der Jungbrunnen ist. Stress in den Zellen wird entgegengewirkt, fanden Forscher vom King’s College in London heraus. Und Wissenschaftler der Universität Wien konnten in einer internationalen Studie mit 1,3 Millionen Menschen zeigen, dass Sport das Leben verlängert. Eine dänische Studie machte sogar ganz konkrete Angaben: 60 Minuten bis 150 Minuten Laufen pro Woche verlängert das Leben um 5,6 Jahre - aber nur, wenn man in einem niedrigen bis mittlerem Tempo joggt.

 

Psychische Vorteile von Sport: Sport heilt die Seele und den Geist

Nicht jeder findet im Alltagsstress die Zeit oder Nerven, sich sportlich zu betätigen. Und nicht jeder, der sich wegen Burnout, Depressionen oder Angst und Panikattacken in Behandlung befindet, will Medikamente zu sich nehmen. Antidepressiva abzusetzen erfordert enorm viel Kraft. Daher vereinen sich die Sporttherapie und Psychotherapie immer mehr. In Kliniken stehen sie auf der Tagesordnung.

Doch selbst bei denen, die noch keine völlige Überforderung verspüren, kann Sport nachweislich Wunder bewirken. Denn Sport verringert die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Noradrenalin. Dass Stress krank macht, wissen wir alle: Die Lebenserwartung psychisch erkrankter Menschen ist daher im Schnitt um bis zu 20 Jahre kürzer, als die gesunder Menschen. Doch warum?

Klar ist, dass Sport Endorphine, also Glückshormone, ausschüttet. Die Medizinerin Bente Pedersen stellte fest, dass arbeitende Muskeln sogenannte Myokine, heilende Botenstoffe, ausschütten. Sie gelten heute als alleinige Ursache, weshalb Sport bei und gegen Krankheiten wirkt.

 

Sport verringert Angst und Panikattacken

regelmäßiger Sport schützt den Körper und die Psyche vor KrankheitenMittlerweile steht auch fest, dass ein körpereigener Angsthemmer, nämlich das Peptid ANP, durch Sport ausgeschüttet wird. So zeigte eine niederländische Studie 2011, dass nur 60 Minuten Sport pro Woche die Gefahr von Depressionen, Angst- und Panikstörungen und Suchtkrankheiten verringert. Die Genesung erfolgte zudem sehr viel schneller, wenn die Betroffenen regelmäßig Sport trieben.

Auch auf die Selbstwirksamkeit und Gefühle wie Minderwertigkeit, Hilflosigkeit, Wehrlosigkeit und Traurigkeit hätte Sport eine gegenteilige Wirkung: Wer es schafft, sich aufzuraffen, fühle sich handlungsfähiger. Sich klein, wertlos und wie ein Opfer zu fühlen, würde verringert werden. Damit stärkt Sport sogar das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein und fördert die Resilienz.

Zudem hat Sport die Wirkung, dass man belastende Umstände, Kraftakte und Krisen aushält. Denn dann weiß unser Kopf, dass längere Anstrengungen gefahrlos vom Körper ertragen werden können. In Zeiten starker Belastungen und psychischer Beschwerden aber tendieren wir dazu, zu denken, wir können nichts mehr ertragen und nicht noch mehr leisten. Tatsächlich aber wird dem Geist durch regelmäßigem Sport beigebracht, dass er durchaus eine Menge „stemmen“ und „tragen“ kann, er mehr „Ausdauer“ und „Kraft“ hat, als gedacht.

 

Sport gegen Grübeln

Sport ist eine der besten Methoden, um Grübeln und Sorgen abzustellen: Wer sich körperlich auspowert, der weiß, dass währenddessen kaum Zeit und Platz ist, um intensiv und angsterfüllt über Probleme des Lebens nachzudenken. Man ist zu sehr mit seinem Körper beschäftigt: das Atmen, das Durchhalten, die Belastung der einzelnen Muskelgruppen. Stattdessen zwingt Sport das Gehirn dazu, Platz zu machen.

Wer beim Sport dennoch über seine Lebensherausforderungen nachdenkt, der sorgt dafür, dass das entstehende Stressniveau durch die Sorgen sofort wieder verringert wird: Man sportelt seinen Stress und seine Sorgen einfach weg. Daher gehe ich auch regelmäßig mit meinen Gedanken in der Natur spazieren. In Bewegung zu sein, während man grübelt, ist wohl das Beste, was man machen kann. Es führte dazu, dass US-amerikanische Wissenschaftler seit jeher raten, in der Not zum Staubsauger und Wischtuch zu greifen, wenn für anderen Sport keine Zeit bleibt.

 

Welche Sportarten helfen bei Stress, Angst, Phobien und Depressionen?

regelmäßige Bewegung verringert Stress und psychische KrankheitenDie körperliche Erregung, Anspannung und sämtliche physischen, also somatoformen, Beschwerden, verringern sich durch Sport. Kurze Strampel- und Boxeinheiten oder Joggen können bei Angst und Panik also Wunder bewirken, denn sie bauen die Anspannung ab. So vermindert man weiche Knie, dumpfe Gefühle in den Gliedmaßen, den Kloß im Hals, Ohnmachtsgefühle, Herzrasen, Atemschwierigkeiten, Empfindlichkeiten gegen helles Licht und laute Geräusche, Herz-Kreislauf-Beschwerden bei Hitze und vieles mehr.

Besonders wenig Sport machen Menschen mit Depressionen und Phobien, die mit Panikattacken einhergehen. Leider führt das dazu, dass bereits kleine Sporteinheiten oder Anstrengungen den Körper überfordern. Sich hier mehr abzuhärten, in dem man Schritt für Schritt (siehe letzter Abschnitt) wieder Fitness aufbaut, hilft also gegen die Symptome, Hypochondrie, Herzneurosen und die Angst vor der Angst.

Dabei sollen bei Phobien, Angstzuständen, Panikattacken und Depressionen besonders Ausdauersportarten helfen, wie zum Beispiel Joggen, Radfahren, Schwimmen, Walken. Eine norwegische Studie zeigte zudem, dass bei Depressionen besonders asiatischer Kampfsport hilft, wie zum Beispiel

  • Karate
  • Ki-Aikido
  • Jiu Jitsu
  • Judo
  • Kendo
  • Nam Hong Son
  • Sumo
  • Tai Chi
  • Wing Chun
  • Wing Tsun
  • Wushu u. v. m.

Entscheidend aber ist nur, dass man eine Sportart wählt, die einem Freude bereitet. Sport in regelmäßigen Abständen wirke dann wie Psychotherapie. Wer Sport mit Zwang und Unmut ausübe, der würde nicht von den positiven Auswirkungen profitieren.

 

Finde die Sportart, die dir gefällt

Wenn du eher für Kraftsport zu begeistern bist, mühe dich nicht beim Joggen ab. Wenn du lieber Teamsportarten magst, schaue dir Ballsportarten näher an. Auch Boxen und Squash gegen Aggressionen sowie Kampfsport für mehr Selbstvertrauen sind einen Blick wert. Wer mehr innere Ruhe fördern will, für den kann Yoga (besonders Yin Yoga), Tai Chi und Qi Gong lohnenswert sein.

Wer allgemein zu wenig Zeit hat oder sich mit Sport nicht seine Freizeit nehmen will, sollte einmal die kleine Kunst des hippen HIIT (High Intensity Interval Training) ausprobieren. Es gibt zahlreiche Apps (zum Beispiel 8Fit oder 7 Minutes bzw. 7Minuten), die in weniger als zehn Minuten auch noch Kalorien verbrennen. Kurz vor belastenden oder angsterfüllten Situationen das Wundermittel schlechthin!

Viel Spaß wünsche ich uns,
Eure Janett

 

Quellen:

[1] Sport für die Seele: http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/psychotherapie-sport-hilft-bei-psychischen-erkrankungen-a-938242.html
[2] Wundermittel Bewegung: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2014/02/sport-bewegung-gesundheit-therapie/seite-3
[3] Auf welche Weise können Bewegung und Sport günstige psychische Effekte erzielen? http://www.dr-mueck.de/HM_Depression/Sport-bei-Depression-und-Angst-6-Wirkungsmechanismen.htm
[4] Ten Have M, de Graaf R, Monshouwer K.: Physical exercise in adults and mental health status findings from the Netherlands mental health survey and incidence study (NEMESIS). Nov 2011. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21999978
[5] Torunn Bodin, Egil W. MartinsenMood and Self-Efficacy during Acute Exercise in Clinical Depression. A Randomized, Controlled Study. Mai 2004. http://journals.humankinetics.com/doi/abs/10.1123/jsep.26.4.623
[6] EUCELL: https://www.eucell.de/sport/sportliche-betaetigung-wirkungen-auf-den-koerper.html
[7] Positive Sporteffekte von Kopf bis Fuß: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/fitness/training/tid-26187/fitness-fuer-herz-und-hirn-die-sportart-ist-egal-hauptsache-bewegung-sporteffekte-von-kopf-bis-fuss_aid_768791.html
[8] Schnohr P et al. Longevity in Male and Female Joggers: The Copenhagen City Heart Study. American Journal of Epidemiology 2013; online 28. Februar 2013; doi: 10.1093/aje/kws301
[9] Mit 20 Minuten am Tag sechs Jahre Lebenszeit gewinnen: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/fitness/training/tid-26187/fitness-fuer-herz-und-hirn-die-sportart-ist-egal-hauptsache-bewegung-_aid_768786.html

 

Die besten Bücher & Kurse gegen Stress, Panik, Angst, Sorgen & Energielosigkeit

Die besten Bücher & Kurse gegen Stress, Panik, Angst, Sorgen & Energielosigkeit

Wie viele Menschen, die durch harte Zeiten gingen, sich heute im Licht (statt unter dem Scheffel) präsentieren, kann man aufgrund der Fülle des Internets gar nicht erfassen. In meiner gesamten Zeit des Blogs habe ich Dutzende wunderbarer Menschen kennengelernt, die sich mit Herz und Seele für die psychische und physische Gesundung der Gesellschaft einsetzen. Mit ihren Erkenntnissen begleiten sie bereits viele Menschen in ganz Europa, um ihnen dabei zu helfen, wieder auf den richtigen, nämlich eigenen Weg, zu kommen. Sie bloggen, schreiben Bücher, erstellen Onlinekurse, Online Konferenzen, Audios mit Meditationen und anderen Entspannungstechniken, Programme und so vieles mehr. Leider versacken alle diese Seelenprojekte entweder in den Googleergebnissen oder irgendwo bei Facebook.

Deshalb möchte ich die in meinen Augen besten Kurse, Programme und Bücher zum Thema Selbsthilfe und Selbstheilung auf einer Seite präsentieren - und freue mich, auf die einzigartige Arbeit meiner Kollegen und Kolleginnen aufmerksam machen zu dürfen.

Die besten Bücher über Angst, Panik, Stress, Depression, Krankheit - Gesundheit, Selbstheilung, Energieheilung, Selbstbestimmung und Selbstfindung

Mit ihrem einzigartigen Buch „Antidepressiva absetzen“ haben die Autoren Melanie Müller (Der achtsame Weg) und Mischa Miltenberger (Adios Angst, Bonjour Leben) ein kleines Meisterwerk über ein großes, kritisches Thema geschaffen. In ihrem eBook erzählen die ehemaligen Betroffenen über ihre Krankheitsjahre und wie sie Antidepressiva letzten Endes erfolgreich absetzen konnten. Sie greifen einige sehr ambivalente Betrachtungen der Schulmedizin auf und stellen sie infrage - nicht allein, sondern mithilfe einiger Experten auf dem Gebiet.

Neben zahlreichen Interviews abseits jeder Pharmaheuchelei, zeigen sie allen Menschen, die Antidepressiva einnehmen, aber absetzen wollen, wie es gelingen kann. Dazu gibt es viele wertvolle und motivierende Impulse, Wochenpläne, drei exklusive Video-Interviews und der gewohnte, ehrliche und liebenswerte Charme der beiden Autoren. Zum Buch >>

Sebastian D. Kraemer betreibt mit psog.de eine der großen Websites zur Bekämpfung von Angstzuständen und Panikattacken. Er litt jahrelang an genereller Angst mit Panikattacken und Hypochondrie. Sein Buch „Ex-Freundin Angst - Wie ich die Panik in die Wüste schickte“ beschreibt seinen Weg daraus. Es ist teils Autobiografie und teils Ratgeber und nährt den Leser/die Leserin mit Denkimpulsen, Lösungsmöglichkeiten und Tipps direkt aus der Selbstheilung.

Das Buch gibt es als Taschenbuch und e-Book. Mit hinzu bekommen die Leser eine Videoschulung zu den 5 folgenschweren Fehler bei Panikattacken und Zugang zu weiteren, exklusiven Inhalten. Denn neben diesem Buch hat Sebastian auch seine eigene Anti-Angst Akademie gegründet (mehr dazu unter Kurse). Zum Buch >>

Ich erinnere mich gern an die Zeiten zurück, in denen plötzlich Stefan Hiene überall als Speaker bei den Online Konferenzen auftauchte. Ich saß mit offenem Mund da und dachte nur: „Na endlich noch so einer wie Mischa und ich.“ Wer gesellschaftliche Scheuklappen behalten will, sollte sich auf einiges gefasst machen. Wer sich aber denkt: „So sollte das mit meinem Leben nicht laufen!“, der ist gut beraten, sich Stefan „anzutun“. Sein Buch „49 Wunder“ beschreibt auf außergewöhnlich ehrliche, offene und einfühlsame Weise, was Menschen eigentlich sein sollten - in den unterschiedlichsten Lebensbereichen: nämlich sie selbst, entgegen allen „Regeln“. Aber es geht nicht um die Gesellschaft, sondern um dich und das Erkennen deines wunderbaren Wertes. Stefan zeigt dir, dass du ein Wunder bist, egal, was andere dir eingetrichtert haben. Eigentlich müsste das Buch „50 Wunder“ heißen, denn dieses Buch ist selbst eines. Lesen! Zum Buch >>

Die besten Onlinekurse und Konferenzen über Angstfreiheit, Stressbewältigung, Überwindung von Depression, Gesundheit, Selbstheilung, Selbstbestimmung und Selbstfindung

Sebastian D. Kraemer hat neben seinem Buch auch seine eigene Anti-Angst Akademie gegründet.

Es ist eine reine Online Plattform, die aufgrund ihrer Anonymität europaweit Menschen mit Angstzuständen und Panikattacken dabei hilft, sie zu überwinden.

Er gibt alle seine Erkenntnisse aus eigener Therapie- und Gesundungszeit weiter und zeigt, wie man mit einfachen Übungen psychisch stabiler wird. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, sich direkt von Sebastian coachen zu lassen.

Wie seine Akademie funktioniert, aber auch, was es Wissenswertes zu Angst und Panik gibt, erklärt er regelmäßig in kostenfreien Webinaren. Zur Anti-Angst Akademie >>

Der ganzheitliche Frauen-Gesundheits-Kongress wurde von Antje und Ronny Düwel veranstaltet. Er widmet sich den Themen Leichtigkeit, Liebe, Lebendigkeit und Erfolg.

Der Kongress besteht aus 34 tiefgründigen Video-Interviews, Audios zu den Interviews und Videos mit den wichtigsten Inhalten, einem Handbuch und Bonus-Material wie u. a. Rezepten für eine glückliche roh-vegane Gesundheit und dem e-Book „Einfach anfangen, zu strahlen“.

Als Speaker sind dabei:  Maria Sanchez, Prof. Dr. Ingrid Gerhard, Dr. Rüdiger Dahlke, Silke Leopold, Florian Sauer, Stefan Kutter, Dr. Jordi Campos, Anne Heintze, Anna Trökes, Dr. John Switzer, Barbara Miller, Katharina Tempel, Heike Bauer, Nikolaj Günter, Mojo Di u. v. m. Zum Kongress >>

 

Die besten Entspannungs-Audios gegen Angst, Panik, Stress und Krankheit - hin zu Gesundheit, Selbstheilung, Selbstbestimmung und -findung

Christine Hofmann hat mit ihrer QUANTUM-WAVE-Musik als mp3 zum Download eine wunderbare Alternative zu den üblichen Entspannungstechniken im Audioformat geschaffen. Sie wird in vielen Therapie- und Coachingumgebungen angewandt, denn sie wirkt nachweislich beruhigend: Sie löst den inneren Stress und negative Emotionen nachhaltig auf. Wie? Der 2-Klang-Effekt unterstützt die Ausdauer und das Wohlgefühl auf der Gedanken- und Emotionsebene. Dadurch werden negative Emotionen ausgeglichen und sogar Lernen und Arbeiten wird entspannter. Die links-rechts-Töne (sog. Quantum-Wave) bewirken, dass sich Stress im Gehirn reduziert. Dadurch kannst du deine Ängste auf ein Minimum reduzieren, ruhiger und gelassener werden, Erleichterung erleben - Stress und Wut, Trauer und innerer Druck wird einfach losgelassen. Als großer Fan von Musik- und Klangtherapie kann ich Christines Produkt nur empfehlen! Zu QUANTUM-WAVE >>

Die heilende Wirkung der Natur: Wie Bäume uns gesünder machen

Die heilende Wirkung der Natur: Wie Bäume uns gesünder machen

Die heilende Wirkung der Natur ist hinlänglich bekannt. Und doch gibt es einige interessante Fakten über Bäume, die wir bislang nicht wussten. Sie machen einen Waldspaziergang, Zeit in natürlich belassenen Parks oder an anderen Orten der Natur so wertvoll. Nicht umsonst stehen Retreats in der Natur so hoch im Kurs: Umgeben von Bäumen und stillen Landschaften finden Menschen am leichtesten ihre Kraft zurück.

 

Die physiologische Wirkung von Bäumen

bäume wirken erholsam und entspannend auf unsere psycheEin ausgedehnter Waldspaziergang kann unserer Psyche aus verschiedenen Gründen wohltun: Waldluft wirkt sich positiv auf den Puls aus, wie japanische Studien zeigten. Eine geringere Pulsfrequenz versorgt unser Herz besser mit Sauerstoff und verlängert auch die Lebenserwartung.

Die Farbe Grün wirkt zudem erholsam auf die Psyche. Deshalb stehen vor Krankenhäusern oft Bäume, weil es den Heilungsprozess beschleunigt, wenn die Psyche in einem stabilen Zustand ist. Besonders die Baumsorte Zirbe gibt Stoffe ab, die Menschen, die unter Zeit- und Leistungsdruck und innerer Hektik leiden, beruhigt.

Nadelhölzer zudem sollen besonders entspannende, ätherische Öle enthalten, wie der Physiologe Maximilian Moser der faz in einem Interview sagte. Holz senkt also den Pulsschlag und macht es ratsam, in massiven Holzbetten zu schlafen. Sie wirken schlaffördernd. Besonders das Schlafen in Zirbeholzbetten maximiere pro Nacht die Anzahl der Herzschläge um 3600, wie eine Studie des Instituts für Nichtinvasive Diagnostik in Weiz herausfand. Die Anzahl entspricht einer Stunde unserer Herztätigkeit. Das Holz müsse allerdings offenporig oder maximal mit Wachs bzw. Leinöl behandelt worden sein.

Auch die Aktivität des Vagusnerves ist im Kontakt mit Holz hoch. Hoch bedeutet hier gut, denn der Nerv sorgt für Erholung und schütze so das Herz vor Belastungen, sagte Prof. Moser. „Der Vagus verhindert, dass sich Entzündungen im Körper ausbreiten. Denn Arteriosklerose, Arthrosen und sogar Krebs sind häufig die Folge einer nicht richtig abgeheilten Entzündung“, berichtete er weiter.

 

Die psychologische Wirkung von Bäumen

Natürlich haben Bäume auch Meta-Bedeutungen. Bäume sind geerdet. Wenn man Angst oder Stress verspürt, ist man das zwar ebenfalls, nur dass man es nicht fühlt. Sich immer wieder daran zu erinnern, dass man dennoch mit beiden Beinen auf der Erde und im Leben steht, trotz aller Hindernisse und Aufgaben, wirkt beruhigend. Daher umarmen einige Menschen auch Bäume: um sich anzulehnen.

die heilende wirkung der naturBäume haben Wurzeln, die tief ins Erdreich gedrungen sind, um das lebensnotwendige Wasser und die Mineralien zur Aufrechterhaltung ihres Lebens nutzen zu können. So wie wir Menschen. Auch wir benötigen Wasser und Nährstoffe. Nur dass wir Menschen – neben dem Wasser – unsere Nährstoffe nicht nur im Sinne von Nahrung wählen. Auch unser Umfeld und der Ort, an dem wir stehen, an dem wir leben, der Arbeitsplatz, die Wohnung, die Partnerschaft: All das ist wie das Erdreich für den Baum. Ist die Erde vergiftet, dann stirbt auch der Baum langsam. So wie wir Menschen eingehen, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist und wir dennoch an dem Platz verharren. Im Gegensatz zu Bäumen können wir Menschen uns aber bewegen und stets neue Orte (und Umfelder) wählen.


Erde gibt Energie.
Nicht umsonst sagt man dem Gärtnern nach, das es entspannt und die Nerven beruhigt. Aber du musst keinen Garten besitzen, um der Natur nahe zu sein. Schnapp dir Google Maps und sieh dir auf der Karte an, was in der nahen Umgebung ist. (Nimm ein Fahrrad, falls dir der Weg dorthin zu lang dauert.) Und dann sei Teil der Natur. Gehe langsam. Schau nach oben in die Baumkronen (nicht auf den Boden). Reck deinen Hals so sehr und dreh dich beim Anblick der Wolken und Baumkronen und sieh, wie hoch sie in den Himmel ragen. Du bist genauso nah an den Wolken; nichts mehr ist über dir, nur der Himmel. Erinnere dich daran, auch wenn Stress, Sorgen oder Ängste dein Selbstwertgefühl in die Knie gezwungen haben. Es gibt nichts, was dich begrenzt, einengt oder kleinhält – nur deine eigenen Gedanken über die Vergangenheit und Zukunft. Die meisten unserer Gedanken sind Annahmen, Ideen, Befürchtungen, Vermutungen. Die wiederum erzeugen Angst. Denk zum Beispiel an Lösungen, anstatt an die furchterregende Situation in Prüfungen, Trennungen, im Job, draußen, drinnen.

Bäume stehen zwar für sich allein, aber Forschungen haben gezeigt, dass alle Pflanzen regelmäßig untereinander und miteinander kommunizieren. Auch wenn du dich isolierst oder isoliert fühlst, kannst du dennoch mit allen anderen kommunizieren. Kommunikation ist lebenserhaltend. Einsamkeit hingegen macht krank (vgl. Dr. med. Lissa Rankin in „Mut zur Angst“). Die Kommunikation sollte von dir kommen. Mit wem willst du dich unterhalten? Und wer unterhält sich mit dir? Lerne beides voneinander zu unterscheiden und wähle jemanden, dem du dich anvertrauen kannst. Bitte verzichte in Momenten der Angst aus Rücksicht auf dich selbst auf Menschen, denen du Aufmerksamkeit schenken musst oder deren Redeanteil (vielleicht grundsätzlich?) größer ist als deiner.

wie das grün der bäume und ihre stoffe uns heilenBäume sind ebenfalls – wie wir Menschen – der Umwelt und ihren Einflüssen ausgesetzt. Wenn es stürmt und blitzt, kann es sein, dass ihre Äste brechen, sie gänzlich entwurzeln oder aber sie gespalten werden. Der Unterschied zu dir besteht darin, dass niemand kommt und dich ausreißt, wegwirft oder stutzt. Du bist immer Herr deiner Lage. Verlasse die Opferbereitschaft und die damit verbundenen, leidvollen Gedankengänge. Wir haben nur verlernt, unser eigenes Leben zu bestimmen. Obwohl wir es jederzeit können. Bäume können sich nicht gegen Schläge, Tritte, Gifte oder Unwetter wehren. Du schon. Mit jedem Scheitern, mit jeder neuen Angst und jeder neuen Sorge, kannst du beruhigt und herzlich zu dir selbst stehen, dir vergeben und morgen einen neuen Schritt wagen. Bäume hingegen müssen bleiben, wo sie sind. Bäume sind abhängig. Menschen nicht.

Schau dir die Bäume an und lerne von und mit ihnen. Am Anfang klang das selbst in meinen Ohren kitschig, aber ich kann aus eigener Erfahrung heraus sagen, dass ein bewusster Umgang mit der Natur mir sehr half, einen ebenso bewussten Umgang mit mir selbst und meinem Umfeld zu ermöglichen. Das ist das Thema Achtsamkeit. Mir fiel es leichter, Achtsamkeit zuerst „draußen“ zu lernen und zu üben, bevor ich es in meinem Leben und meinem Innern umsetzen konnte.

Geh aus dir raus, verlasse das Haus und finde in der Natur zu deiner eigenen Natur. Atme und sei und lass die heilende Wirkung der Natur ihre Arbeit machen.

 

Gerstengrassaft: Mittel gegen Angst und Stress – für innere Ruhe

Gerstengrassaft: Mittel gegen Angst und Stress – für innere Ruhe

Nicht nur in den dunklen Monaten fällt einem schnell einmal die Decke auf den Kopf. Wer unter Stimmungsschwankungen, Ängsten, depressiven Verstimmungen oder gar ernsthaften Panikattacken leidet, der wendet sich häufig enttäuscht von der Schulmedizin ab und sucht nach wirklich heilsamen Präparaten, die Seele und Körper wieder ins Gleichgewicht bringen. Wagt man dann unter großem Leidensdruck den Gang zu einem Alternativmediziner, staunen viele nicht schlecht, wenn ihnen dort als Therapiemaßnahme eine Kur aus Gerstengrassaft verordnet wird.

Gerstengrassaft: Mittel gegen Angst und Stress - ein unkompliziertes Lebensmittel

Die Anwendung ist denkbar einfach. Rührt man das fein gemahlene, grüne Heilmittel in kaltes Wasser (oder für einen besseren Geschmack in Orangensaft) ein, so löst es sich sofort auf. Im Glas entsteht ein angenehm duftender Vitalitäts-Cocktail. Gerstengrassaft ist sanft im Geschmack und tendiert ins Süßliche. Klar heraus zu schmecken ist der hohe Anteil an Chlorophyll, was an kalten Spinat erinnert. Das pulverisierte Gerstengras lässt sich unkompliziert einnehmen. Da die Ballaststoffe entfernt wurden, kratzt es nicht im Hals und hinterlässt ein angenehm frisches und nährendes Gefühl.

 

Gerstengraspulver oder Gerstengrassaftpulver? Der kleine, aber entscheidende Unterschied

Wer unter hohem Leidensdruck seine Genesung selbst in die Hand nehmen möchte und im Handel nach dem Grassaft sucht, ist häufig irritiert. Was unterscheidet den gesundmachenden Gerstengrassaft von der einfacheren Variante, dem Gerstengraspulver?

gerstengrassaft als mittel gegen angst, panik und stressDie beiden Produkte differenzieren sich u. a. im Herstellungsprozess. Einfaches Gerstengraspulver besteht aus getrockneten und dann zerkleinerten Halmen. Das Pulver des Gerstengrassaftes hingegen wurde aus dem frisch gepressten Saft der Halme extrahiert. Somit erhöht sich die Vitalstoffdichte im Ausgangsprodukt um ein Vielfaches. Dieser kleine Unterschied führt dazu, dass der Gerstengrassaft so viel besser verträglicher ist für viele Menschen. Was den heilenden Saft so besonders macht, ist zudem seine hohe Bioverfügbarkeit. Wenn man den normalen Gerstengras als Mercedes sieht, so wäre der Gerstengrassaft der Porsche.

Viele Konsumenten sind auch verwundert, dass es zwischen Gerstengras und Weizengras eine Unterscheidung gibt. Natürlich sind beide Süßgräser eine Wohltat für die gestresste Seele. Doch nur Gerstengrassaft überzeugt mit einer solch hohen Ausstattung an Mineralstoffen und wichtigen Antioxidantien. Auch soll Weizengras eher dämpfend auf die Psyche wirken. Darum wird allgemein vom Verzehr in der kalten Jahreszeit abgeraten, um den Organismus nicht noch weiter zu beruhigen.

Gerstengrassaft schützt die Seele

Manch einem mag es suspekt vorkommen, als Mittel gegen Angst und Druck den grünen Grassaft einzunehmen. Doch medizinische Studien, vor allem aus den USA und China, zeigen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von Gerstengrassaft und der Fähigkeit zur inneren Ruhe, Gelassenheit und Ausgeglichenheit.

Dies soll zum einen damit zusammenhängen, dass das Gras der Gerste ein allumfassendes Lebensmittel ist und die Zellen des Körpers von Grund auf nährt und basisch reinigt. Zum anderen wirkt der Drink aber auch ganz direkt auf die Schleimhäute des Körpers und unterbindet hier entzündliche Prozesse.

Heute weiß man, wie eng Darmgesundheit und psychische Gesundheit miteinander verbunden sind. So scheint der Gerstengrassaft einen so positiven Einfluss auf die Zellgesundheit zu haben, dass sich sogar eine gestresste Psyche wieder grundlegend regenerieren kann. Nicht nur meine eigenen Erfahrungen, sondern auch viele Kommentare im Internet dokumentieren eindrucksvoll, wie Menschen mit der Kraft des Gerstengrassaftes aus Lebenskrisen, depressiven Schüben oder stressigen Phasen herauskommen konnten. Gemeinhin berichten viele von einem Prozess, der sich nach rund drei bis sechs Wochen bemerkbar macht und dem Leben einen neue Richtung geben gibt. Förderlich für die körperliche und mentale Verfassung ist der Verzehr von Gerstengras in seiner flüssigen Form 20 bis 30 Minuten vor dem Verzehr von Mahlzeiten.

Die Wirkung der grünen Inhaltsstoffe auf die Gesundheit

Gerstengrassaft strotzt nur so vor Vitamin C, Vitamin B12, Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Niacin sowie Pyridoxin. Besonders reich vertreten sind auch die Mineralstoffe. So finden sich insbesondere Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Zink, Schwefel und Kupfer in besonders hohen Konzentrationen darin.

gerstengrassaft mittel gegen angst und stressInteressanterweise finden sich nicht nur Vitamine in den gesunden Halmen wieder, sondern die natürlichen Munter- und Glücklichmacher Serotonin und Tryptophan sind in erstaunlich großem Umfang enthalten. Ebenso die für den Körper so wichtigen Spurenelemente wie Silizium, Chrom, Molybdän und Mangan. Sie finden sich immer seltener in modernen Lebensmitteln und sollten daher regelmäßig aufgenommen werden.

Besonders reichhaltig ist Gerstengras natürlich mit Chlorophyll ausgestattet. Er fördert die Gesundheit des Menschen, weil es die Zellen mit Sauerstoff versorgt und so eine immense Reinigungskraft hat. Heute wird die Aufnahme des grünen Pflanzenfarbstoffes sogar als natürliches Heilmittel gegen Krebs angesehen. Vor allem bei Krebs in der Prostata oder bei Tumoren in der weiblichen Brust soll laut einigen Stimmen Gerstengras erfolgversprechende Ergebnisse erzielen können. Diese Wirkung konnte jedoch bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Selbstverständlich finden sich auch äußerst viele Enzyme in den Gerstengras-Zellen wieder. Enzyme wirken ganzheitlich auf den Körper und sind an allen Stoffwechselvorgängen beteiligt - und werden daher für einen gesunden Stoffwechsel benötigt. Sie fördern u. a. die Durchblutung, die Stressresistenz und die Verdauung.

Zudem finden sich im Gerstengras unglaubliche Mengen verschiedenster Antioxidantien wieder. Vor allem die extrem selten vorkommende Superoxid-Dismutase (SOD), oder das Isoflavonoid Isovitexin (2-O-GIV), werden derzeit von der Forschung mit größtem Interesse untersucht. Antioxidantien schützen die Zellen vor freien Radikalen, die im Körper oxidativem Stress verursachen, weil sie gesunde Zellen attackieren und zerstören. Sie sind durch ihre Eigenart, die Zell-DNA negativ zu verändern, für viele Krankheiten verantwortlich, u. a. Hautprobleme, Bluthochdruck, neuronale Probleme wie Stress, Konzentrationsschwierigkeiten und Demenz sowie die Förderung von Tumoren. Sie gelangen durch die Umwelt, durch Tabakkonsum, Alkohol, Medikamente, schlechte Ernährung mit Lebensmittelzusätzen in unsere Zellen. Antioxidantien unterbrechen freie Radikale in ihrem Tun und verhindern so Zellschäden.

Weitere Bestandteile im Gerstengras sind hochwertige pflanzliche Aminosäuren, die gegen Angstzustände und depressive Verstimmungen helfen (u. a. Glutamin, Arginin, Asparaginsäure, Cystin, Glycin, Leucin und Isoleucin, Lysin, Tryptophan, Rutin, Serin, Threonin oder Valin). Sie sorgen für ein neues Gleichgewicht zwischen dem Körper und der Psyche, da Aminosäuren an Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Sie sind nämlich wichtige Energielieferanten: Ist der Körper im starken Stress oder steht unter erheblichen Belastungen, so wirkt sich das in einem Abfall der Aminosäurenkonzentration - also verschlimmernd - aus.

Eine ausreichende Konzentration an Aminosäuren wiederum stabilisiert uns, da unsere Zellen genügend Energie haben, um gegen freie Radikale vorzugehen. Somit fördert eine gesunde Menge an Aminosäuren u. a. unser Immunsystem, wirkt basisch auf das Bauchhirn und hilft so gegen Stress, Verstimmungen und innere Unausgeglichenheit. Sie ermöglichen einen erholsamen Schlaf, positive und ausgeglichene Stimmungen und die allgemeine Leistungsfähigkeit. Sie wirken gegen Grübeln und Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen.

Verzehrempfehlung zu Gerstengrassaft

wirkt-gerstengrassaft-als-pulver-besser-gegen-stressDieses komplexe Zusammenspiel an hochwertigsten Inhaltsstoffen kann jeder für seine Gesundheit nutzen. Vor allem Wissenschaftler aus den USA oder dem asiatischen Raum raten, nach Durchsicht der aktuellen Forschungsergebnisse, zu einer regelmäßigen Aufnahme von Gerstengrassaft. Am einfachsten gelingt dies, wenn die Inhaltsstoffe in pulverisierter Form verzehrt werden. Das hat den Vorteil, dass bei biologisch erzeugten Produkten nahezu alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben, so wie sie in ursprünglicher Form im Halm angelegt wurden. Dabei ist das Gerstengras in zermahlender Form leichter über die Mundschleimhaut aufzunehmen. Wie bereits oben beschrieben, empfiehlt sich zweimal täglich ein gestrichener Teelöffel  des Pulvers 20 bis 30 Minuten vor einer Mahlzeit.

Viele Kommentare im Internet berichten auch davon, dass nach einiger Zeit die Mahlzeiten im Anschluss eher kleiner ausfallen, da die Zellen des Körpers durch das Gerstengras mit allen lebenswichtigen Stoffen bereits bestens versorgt sind. Wer möchte, kann den Gerstengrassaft auch in schmackhafte Säfte einrühren oder im Mixer einen cremigen Shake damit aufrühren. Optimieren lässt sich das Pulver sogar noch, wenn es in einen Green Smoothie eingerührt wird. So erhöht sich die Wirkung und die gesundheitlichen Vorzüge der Vitamine und Mineralstoffe lassen den Green Smoothie zu einer vollwertigen Mahlzeit werden.

Wer seinem Wohlbefinden auf die Sprünge helfen möchte, dem kann ich das Produkt von effective nature empfehlen. Es ist ein hochwertiges Fabrikat, das ich selbst täglich zu mir nehme. Im Vergleich zu anderen Produkten, die ich auch ausprobiert habe, stellte ich fest, dass dieses weniger klumpt und zudem preisgünstiger auf 200g ist als manch andere. 200g halten in etwa sechs Monate, je nach Häufigkeit der Einnahme.

Ständig Angst im Referendariat: Wie du psychische Probleme überwindest

Ständig Angst im Referendariat: Wie du psychische Probleme überwindest

In einer derartig belastenden Dauersituation wie dem Referendariat für Lehramt liegt es nahe, dass der Körper irgendwann zu härteren Bandagen als „bloß Stressgefühle“ greift, um sich zu schützen: Das ist auch der Grund, weshalb Referendare für Lehramt ständig Angst im Referendariat haben. Angst, Panik und depressive Verstimmungen sind allesamt Signale des Körpers, um dich in deiner Existenz vor weiterem, negativem Stress zu schützen. Was das Gehirn nicht weiß: Du kannst dir nur mit Konsequenzen aussuchen, ob du diesen Unterrichtsentwurf erst in zwei Tagen schreibst oder ob du den Text, der dir auf die letzte Sekunde geschickt wurde, nicht liest. Dein Ego entscheidet das jedoch für dich.

Leider ist die fehlende Kenntnis über bestimmte, wirksame Methoden gegen Stress-Ängste oft der Grund für den Abbruch vieler Referendare. Dabei wäre es nur nötig, geeignete Strategien für den Umgang mit Stress und Angst zu kennen und in den Alltag zu integrieren. Das sollte natürlich auch in der Zukunft geschehen, nicht nur bis zum 2. Staatsexamen im März/April. Die berufliche als auch private Zukunft wird immer wieder Zeiten mit erhöhtem Stress bringen. Mit Stress angemessen und achtsam umzugehen und sich neu kennenzulernen, ist daher unerlässlich. Dieser Artikel liefert dir einige Antworten, wie du das ermöglichen kannst, um die ständige Angst im Referendariat zu überwinden und psychisch stabil zu bleiben.

Wieso du ständig Angst im Referendariat hast: Gehirn & Ego

 Dein Gehirn weiß zwar, dass es Unmengen von Ansprüchen gerecht werden muss, will das aber nicht - nicht auf die dir gewohnte Art und Weise. Denn man kann sich nur aussuchen, wie man auf den Stress reagiert. Deinem Ego aber ist es wichtig, vor den Studienseminarleiter/-innen, Fachleiter/-innen und Schulleiter/-innen sowie Begleitern/Mentoren und Schülern/Eltern zu brillieren, nicht zu versagen. Mit allen Mitteln (wie ich annehme). Jeder Referendar hat seine eigenen, individuellen Gründe dafür. Doch der menschliche Überlebens- und Lebenserhaltungsinstinkt hält davon wenig.

Das Kontrolliert- und Beobachtetwerden, die häufige und unerwartete bzw. als unangemessen empfundene Kritik, das Gefühl, plötzlich wieder ein kleines Kind zu sein, dass „erzogen“ werden soll/muss, gepaart mit dem sklavereiähnlichen Zeit- und Termindruck, lösen, nach anfänglichen, kleinen Stressreaktionen, sehr schnell Angst und Panik als Überlebensinstinkt aus.

wenn du ständig angst im referendariat hast, musst du stressoren ausschalten lernen. das ist möglich.Gegen Stress und Angst nutzt du alte, dir bekannte und damals als wirksam gelernte Stressreaktionsmechanismen. Vielleicht tust du noch mehr, schläfst noch weniger, verbirgst deine Tränen, isolierst dich aus deinem Freundeskreis oder vernachlässigst deine Familie und/oder Beziehung. Einige vergessen zu essen oder nehmen vermehrt Alkohol und Tabak als Weg, um die negativen Stressgefühle zu dämpfen. Andere wiederum versuchen tagtäglich zu funktionieren und werden zu wahren Schauspielern, indem sie so tun, als würden sie dem System zustimmen, während sie eigentlich im Inneren nur noch Abwehr und Ablehnung empfinden.

Fakt: Angst entsteht, je mehr du etwas oder jemanden und die deshalb folgende Angst abwehrst. Mit deiner Angst zu arbeiten, ist der Weg hinaus. 

Deine damaligen, als wirksam empfundenen Stressabwehrtaktiken wie Diplomatie, Leistung entgegen deinen Ressourcen, Lächeln und Ja sagen, Funktionieren als falsche Loyalität bis zum Umfallen usw. funktionierten damals vielleicht gut. Doch heute kann das anders sein. Unterschätze dein Gehirn nicht: Es weiß, dass du heute erwachsen bist. Es hat sich deine Erfolge und Misserfolge, deine Ziele und Gründe dafür sehr genau gemerkt. Es hat sich vor allem eingeprägt, wie du drohende Misserfolge (wegen den folgenden Gefühlen und Emotionen wie Angst, Scham, Ekel, Traurigkeit usw.) verhinderst.

 

Einige Referendare können diesen Stress scheinbar leichter oder besser abwehren, andere wiederum leiden unter anhaltenden psychischen Problemen, die an Angststörungen, Depressionen (Burn-out) und Panikstörungen erinnern - oder zu einer werden. Das liegt daran, dass Erstere andere, für diese stressige Situation besser geeignete Stressbewältigungstechniken nutzen - größtenteils unbewusst.

Angst ist also Stress. Aus lang anhaltendem Stress erwächst zwangsläufig Angst. Ich möchte an dieser Stelle die renommierte und wunderbare Psychoanalytikerin Verena Kast zitieren:

Angst ist für uns ein sehr vertrautes Gefühl, ob wir dazu stehen oder nicht. Es scheint ja ein ausgesprochenes Ideal zu sein, dass der Mensch möglichst angstfrei zu sein hat. Deshalb wohl haben wir auch so viele Ausdrücke für Angst, die die Angst auch ein stückweit bemänteln. So sagen wir etwa, dass wir angespannt sind, verwirrt sind, nervös sind, oder man spricht von Stress. (Vom Sinn der Angst, Herder Verlag, 2014: S. 9)

Stress ist mit seinen Symptomen jedoch nur Schritt 1 auf dem Weg zu härteren Mitteln deines Körpers: Angst und Panik sowie Depressionen sind der letzte Schritt, der letzte Hebel deines Körpers, um dich zum Umdenken zu bewegen.

Natürlich wollen die Leitern während deines Refs nur die Stärken sehen, nicht aber deine Angst. Wenn du tief in dich hineinhörst, wirst du ebenfalls eine Stimme finden, die dasselbe von dir verlangt: Hab keine Angst. Zeig sie nicht. Reiß dich zusammen. Deine Angst zu zeigen und sie zu betiteln ist für viele Leiter ein eben solches Schwächegeständnis. So sortieren sie aus (obwohl Deutschland Lehrer braucht): Die Resilienten kommen in den guten Pott, die Unfähigen in den Kropf. Doch deine Angst nicht zu zeigen, sie zu verstecken, ist das Schlechteste, was du tun kannst.

Ich möchte dir daher im Folgenden Wege zeigen, wie du deine Angst kontrollierbar und doch akzeptierbar kannst.

Heftige Reaktionen deines Körpers auf die Situation im Referendariat werden vom Körper durch diese allgemein bekannten „Symptome“ angedeutet:

  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen (beim Einschlafen und Durchschlafen)
  • Blockaden (Schreibblockaden, Kreativitätsblockaden)
  • Rückzug und verminderte soziale Kontakte
  • häufiges Weinen nach der Schule, wenn du Zuhause bist
  • morgendliches Herzrasen nach dem Aufstehen
  • Verdauungstörungen, verminderter Appetit
  • Drang, dein gestresstes ICH zu betäuben (durch Alkohol, Kaffee, Tabak, Zucker, Fernsehen etc.)
  • Vernachlässigung deiner Lieblingsbeschäftigungen
  • mangelnde Fähigkeit, dich zu freuen
  • Sexunlust
  • Unfähigkeit, dich zu entspannen oder „runterzukommen“
  • schnelle Reizbarkeit und Wutausbrüche
  • Grübeleien
  • stete Sorge/Angst vor dem Ungewissen (was kommen und/oder geschehen wird, wenn…)
  • usw.

Wenn du diese bei dir findest, ist es Zeit, deine Situation neu zu überdenken und für dich und deine Gesundheit im Referendariat einzugreifen. Doch auch um diese erst gar nicht aufkommen zu lassen, können dir einige meiner folgenden Strategien bzw. Einsichten helfen.

 

So wird aus etwas Stress ständige Angst im Referendariat

Müdigkeit, Erschöpfung und ständige Angst im ReferendariatPsychische Stressreaktionen sind zum Beispiel Ärger, Angst, Leistungsdruck, aber auch Freude und positive Überraschungen. Leider unterscheidet der Körper nicht zwischen positivem und negativem Stress. Was Stress triggert, sogenannte Stressoren, triggert demnach auch mittel- und langfristig Angst. Das hängt mit den Stresshormonen Kortisol (auch Cortisol), Kortison, Noradrenalin und Adrenalin zusammen. Wenn du einen Schreck bekommst, wird zuerst das sogenannte CRH (Corticotropin-Releasinghormon) ausgeschüttet, gefolgt von Kortisol und Kortison. Außerdem wird Nor- und Adrenalin innerhalb weniger Sekunden ausgeschüttet.

Die letzten beiden Hormone sind Nervenbotenstoffe und dienen der Energielieferung bei angsteinflößenden Situationen. Bei stressigen oder ängstlichen Situationen wird leider zuviel von beiden ausgeschüttet, um dich schnell zu mobilisieren und so der vermeintlichen Gefahr schnell entfliehen zu können. Die Bereitstellung der Energie liegt aber auf der körperlichen, nicht der geistigen Ebene, d. h. du kannst ungeahnte körperliche Kräfte mobilisieren, nicht aber besser oder schneller denken. Ganz im Gegenteil sogar: Die beiden Hormone blockieren dein Denken absichtlich.

 

Somit haben wir die Erklärung für Rede- und Prüfungsängste, aber auch alle anderen Situationen, in denen einen Bewertung stattfindet, die mit Stress und/oder Ängsten zu tun hat. Eigentlich baut sich Stress/Angst schnell auf und auch wieder ab, d. h. der Hormonspiegel sinkt ähnlich schnell wie er auch anstieg. Doch  bei bei langanhaltendem Stress und Angst kann nicht abgebaute Angst den Körper aus dem Gleichgewicht bringen. Bleiben die Hormone dauerhaft zu hoch, so können selbst die kleinsten Stress- und Angstumstände, die sonst keinerlei Angst auslösten, nun heftige Angstattacken und Panikattacken herbeiführen.

Genau das ist der Grund, weshalb es ratsam ist, vor und in Stress- und Angstsituationen BEWEGUNG einzuleiten oder zu SCHREIBEN.

 

Mach mal Platz, liebes Gehirn

 Die Ursache, weshalb immer und überall Sport und Schreiben als befreiend und beruhigend genannt wird, ist die, dass dein Gehirn bei beiden Tätigkeiten gezwungen ist, Platz zu schaffen. Es muss sozusagen die ungebetenen Gäste auf den besten „Plätzen“ hinauswerfen, um die Ressourcen für Bewegung und Psychohygiene frei zu machen. Studien zeigen, dass Schreiben selbst kurz vor Prüfungen, als auch in Panikattacken, kurzfristig zu Angstverminderung und damit zu Leistungssteigerung führt.

Als wirksame Methoden für Bewegung kann ich daher empfehlen:

  • Progressive Muskelrelaxation (Ein sehr gutes YouTube-Video mit Anleitung findest du hier.)
  • kurzfristige, schnelle körperliche Bewegungen (auf den Boden stapfen, Luftboxen, Arme um den Körper schlenkern lassen, auf der Stelle laufen, Sit-ups, Liegestütze, high intensive training)

Wenn deine Klasse allgemein unruhig ist und nur schwer auf den Stühlen sitzen bleiben kann, kannst du körperarbeitsorientierte Bewegungen UND gleichzeitige Verminderung deiner Angst kombinieren. Die Schüler/-innen werden danach ruhiger und konzentrierter arbeiten können und du bist gelassener und entspannter, angstfreier.

Fakt: Im Unterricht als Lehrer/-in bzw. Referendar/-in zu stehen statt zu sitzen, lässt dich angstfreier sein.

unzufriedene-maenner-in-beziehungen-gefangenInsofern es möglich ist, möchte ich dir das Angebot machen, immer drei bis sieben Minuten Bewegung zu Beginn der Unterrichtsstunde einzubauen. Die Schüler/-innen sitzen den ganzen Tag, haben kaum Bewegung und ihr Körper drängt darauf, dass sie ihre Energien ausbalancieren. Es entlastet das Gehirn, wenn du sie in Bewegung setzt. Und nein, das deutsche Stillsitzen-Prinzip ist nicht gut, es ist  neurowissenschaftlich betrachtet Mist. Lass sie hüpfen, ihre Arme hin- und herschlenkern, luftboxen (mit genug Abstand zu MItschüler/-innen), im Klassenzimmer im Kreis herumgehen, tief ein- und ausatmen (Stoßatmung), die Arme hinter den Rücken und über den Kopf dehnen, sodass Schulter- und Nackenbereich sowie Rückenmuskulatur ordentlich gedehnt werden. Dieselben Übungen rate ich auch dir, um kurze körperliche Entlastung in deinen stressigen Alltag einzubauen.

Als wirksame Methoden für Schreiben zeigt meine Erfahrung als Schreibtherapeutin, dass folgende am besten geeignet sind:

  • Führe tagebuchähnliche Notizen (handschriftlich!) vorher und/oder nachher, abends oder morgens auf dem Weg zur Schule:
    • „Ich habe Angst, dass ich die Schüler/-innen in der Stunde wieder nicht ruhig bekomme.“
    • „Ich habe echte Panik, dass ich wieder so stark von den Fach-, Studienseminar- und Schulleitern, Mentoren/Begleitern etc. in der Nachbesprechung kritisiert werde.“
    • „Ich kann die sowieso nicht leiden. Oder haben sie vielleicht recht?“ Völlig egal, was dir in den Sinn kommt: Raus damit und das auf Papier.
  • Abends bzw. vor Stresssituationen mind. drei Aspekte deines Tages/jetzigen Lebens, für die du dankbar bist, aufschreiben (handschriftlich!!!)
  • Grundsätzlich ist es am produktivsten und stärksten entlastend, wenn am Abend bereits darüber nachgedacht wird (mit Entscheidung), was am kommenden Tag be- und abgearbeitet wird. Daran sollte sich dann auch gehalten werden. Eine kleine, festlegende Liste mit drei bis vier (!!!) Zielen für den kommenden Tag hilft dabei, lästige Gedanken abzuschalten.
  • Es empfiehlt sich vor allem, um deine Motivation und deine realistische Zukunft im Blick zu behalten, dich aus der gezwungenen und opferbedächtigen Situation mental zu befreien, wenn du täglich drei bis vier (!!!) Ziele für Grund, dein Ref zu bestehen, aufschreibst. Dazu kann man sich auch Gedanken darüber machen, wieso man den Beruf Lehrer gewählt hatte. Das beides in Verbindung hält Motivation und Tatkraft aufrecht.

Alle diese Methoden aus der Schreibtherapie eignen sich auch als erste Aufwärmübungen vor wichtigen Inhalten im Unterricht oder Klausuren. Es löst die Angst der Schüler/-innen und zeigt ihnen, dass dir ihr Wohl am Herzen liegt.

 

Dein inneres Kind hat ständig Angst im Referendariat, nicht du

das kind in uns hat ständige angst im referendariatWann Angst bei einem Menschen auftritt, ist immer abhängig von der jeweiligen Konstitution der Person, d. h. es spielt eine Rolle, wie du aufgewachsen bist, was du in deiner Kindheit als Schutzmechanismen gelernt hast, wie deine Bezugspersonen dir gegenüber waren und wie du daraus entstehend dein Leben aufgebaut hast. Es ist von Wichtigkeit, wie du heute lebst, wie stark deine sozialen Kontakte sind, wie wichtig oder unwichtig es ist, dass du ausgerechnet den Beruf Lehrer lernen willst, wie hoch deine Lösungskompetenz ist und vor allem, wie du mit Stress umgehst.

Angst wird oft ausgelöst, wenn wir in unberechenbare, ungewisse und ablehnende Situationen geraten. Sie wird ausgelöst, wenn unser Gehirn an frühere Situationen erinnert wird, die wir nicht mit unserem gewohnten Verhalten in Konflikten lösen können. Heute bist du - wie so viele Menschen - froh darüber, dass deine Kindheit aufgrund der negativen Aspekten vorbei ist und du dir nichts mehr sagen lassen musst. Deine Schüler/-innen warten sehnlichst auf diesen Moment in ihrem Leben. Wenn du sie verstehen lernen willst, lerne, dich zu verstehen, wie es dir damals ging. 

Ein Beispiel: Wenn du so aufgewachsen bist, dass du dich nur an die äußeren Umstände angepasst hat, weil du musstest, wenig Freiheiten hattest (aber deine Wünsche und Bedürfnisse durchaus wahrgenommen hast und sie kanntest), und dennoch tatest, was andere von dir wollten, dann könnte der rebellische Anteil in dir ständig Angst im Referendariat auslösen. Dieser rebellische Anteil ist das wütende Kind in dir, ähnlich einem Schüler, der nicht versteht, wieso er dieses Thema, das du so gewissenhaft vorbereitet hast, lernen und wissen soll. Ähnlich wie sture und unzugängliche, störende Schüler und Schülerinnen, hört der Anteil deines Kindes einfach weg, wenn der elterliche Teil in dir sagt: „Aber du musst das jetzt machen, sonst…!“

Mit denselben Lernerfahrungen in Bezug auf dein Verhalten, könnte dir dieselbe Situation im Referendariat leichter fallen als anderen. Voraussetzung hierfür ist, dass du diese bis heute nicht hinterfragst oder eigene Gedanken zu deinem Leben entwickelt hast. Wenn du diese aber hast (was wahrscheinlich ist), dann klaffen genau diese gegen die aufgezwungenen und nach Anpassung bettelnden Umstände.

Das angepasste Kind in dir weiß: Ich habe keine Wahl, sonst drohen Konsequenzen. („Ich brauche Liebe und Harmonie, sonst ist mein Umfeld nicht zum Überleben gemacht. Damit gehe ich ebenso unter. Und ich bin abhängig vom Frieden, nur so bekomme ich, was ich brauche: Anerkennung.“)

angst-vor-der-angst-ueberwindenDas Erwachsenen-Ich weiß: Völlig egal, ich stehe das durch. Ich bin erwachsen und weiß meine Angst zu handhaben. Das sind die logischen Gedanken, die aufpoppen. („Ich habe bislang alles geschafft, was ich schaffen wollte. Ich habe viele Erfolge aufzuweisen. Sie (die Leiter/-innen) meinen die Kritik nur gut. Die meisten verfolgen ein positives Ziel. Vielleicht habe ich sie falsch verstanden oder sie haben es nicht zielgerichtet genug ausgedrückt. Sie hatten es genauso schwer. Einige mögen absichtlich willkürlich handeln oder ihre Macht missbrauchen. Aber ich weiß, dass ich darüberstehen kann und darf. Ich vertraue mir. Was ich heute nicht weiß, kann ich morgen dazulernen. Die Schüler/-innen wollen genauso wenig lernen wie einige der Schüler/-innen, die ich aus meiner eigenen Schulzeit kenne.“)

Das freie Kind in dir weiß: Ich bin kein Kind mehr. („Ich habe mein Studium erfolgreich abgeschlossen. Ich habe einiges in meinem Leben bewältigt. Ich dachte, wir wären durch mit dem „Du musst, du sollst, du darfst nicht!“. Ich darf heute alles. Ich bin wertvoll. Wieso seht ihr das nicht? Also was fällt euch eigentlich ein? Ich gebe mir hier so viel Mühe und ackere mich dumm und dämlich und ihr? Verhaltet euch so einseitig und undankbar, seid negativ, willkürlich, eigensinnig und kümmert euch nur um euch. Statt uns zu fördern oder mal in Ruhe zu lassen, haut ihr nur noch drauf.“)

Sich vor Augen zu halten, dass hier nicht der Erwachsene, sondern entweder das freie oder angepasste Kind (oft auch beide gleichzeitig) in dir rebelliert, kann viel erleichtern und für mehr Kritikfähigkeit sorgen. Denn das erwachsene Ich in dir weiß auch, dass es andere, bessere Wege gibt, mit Stress und Angst umzugehen. Es weiß, dass diese Situation neutral zu bewerten ist - und vorübergehen wird. Das Kind-Ich will nicht noch mehr Anpassung. Es leidet entweder wie ein Opfer einer Gewalttat (auch verbale Gewalt ist emotional schädlich) oder es reagiert mit heftigen Wut- und Panikausbrüchen.

 

Statt Psychopharmaka: Natürliche Mittel gegen Stress & Angst im Referendariat

antidepressiva-absetzen-wieEs ist aufgrund dummer und unüberlegter Beschlüsse Deutschlands schwer bis schädlich, sich wegen psychischer Probleme krankschreiben und/oder Psychopharmaka verschreiben zu lassen. Sonst droht der Ausschluss vom Beamtentum und es folgen erhebliche Lohn- und Anstellungseinbußen.

Es gibt zum Glück genug andere Gründe, weshalb du lieber andere, natürliche Mittel gegen Angst und Stress zurückgreifen solltest. Erstens sind Psychopharmaka nur gegen die Symptome. Sie machen aber nichts gegen deine Reaktionen auf Angst oder Stress und ändern auch nicht die Existenz der stressigen Situationen, die deine berufliche Zukunft als Lehrer/-in bereithalten wird. Sie unterdrücken lediglich neuronale Impulse und leiten sie um oder animieren die Ausschüttung von Glückshormonen anstatt Stresshormonen. Setzt du sie wieder ab, kommt auch deine Angst zurück.

Die heftigsten Symptome von Stress und nicht abgebauter Angst (hoher Blutdruck und Kreislauf- sowie Temperaturempfindlichkeit, Herzrasen, verspannte bzw. verkrampfte Muskulatur, geringes Lust- und Freudeempfinden, verminderte Verdauung) können auf einfache Weise ausgeschaltet werden. Es nutzt daher mehr, wenn du bereits jetzt mitten im Ref an deinen Reaktionen auf Stress arbeitest und dir homöopathische und natürliche Mittel als Unterstützung wählst. Diese sind:

1. Neurodoron® Tabetten von Weleda (in allen Apotheken erhältlich bzw. bestellbar)

Eine Mineralkomposition. Neurodoron® stärkt die Nerven bei Stress und Erschöpfung und stabilisiert das seelische und körperliche Gleichgewicht. Sie werden meist als Erstes von naturheilkundlich orientierten Ärzten verschrieben, wenn man Angst- und Paniksymptome aufweist. Man lutscht sie; sie sind geschmacksneutral. Es empfiehlt sich aufgrund des Preises gleich die 200 Stück-Packung für rund 20 Euro (und damit versandkostenfrei) zu kaufen. Die 80 Tabletten-Packung ist vergleichsweise mit rund 12-13 Euro + anfallendem Versand überteuert und schnell aufgebraucht.

Man nimmt 2-4x am Tag eine Tablette, in akuten Situationen bis zu zwei Wochen lang. Neurodoron® ist eine natürliche Hilfe an, die das Nerven- und Sinnessystem stabilisiert und so hilft, bei stressbedingten Angst- und Unruhezuständen, Kopfschmerzen und depressiven Verstimmungen wieder bei sich anzukommen. Diese  Neurodoron Tabletten in 200er Form sind u. a. am preisgünstigsten in der Onlineapotheke DocMorris erhältlich.

2. Chlorophyll, Antioxidantien und Vitamine gegen freie Radikale

mittel gegen angst und stress GerstengrassaftStress, aber auch zusätzlich belastende Lebensweisen wie Rauchen, Alkohol, kein Sport, viel Zucker, Kaffee usw. geben freien Radikalen das Go, Zellen ihre Energie zu rauben. Stattdessen brauchen diese aber Unterstützung, um die belastende Situation mit voller Wucht abprallen zu lassen und genug Energie zur Verfügung zu haben, um sich zu entspannen (auch dazu braucht man Kraftressourcen) und Schädliches abzuwehren.

Wer es schnell und effektiv mag, der sollte auf Gerstengrassaft zurückgreifen. Dort ist alles enthalten, was gegen freie Radikale wirkt. Gerstengrassaft strotzt nur so vor Vitamin C, Vitamin B12 (!!!), Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin sowie Pyridoxin. Besonders reich enthält es Mineralstoffe. Es finden sich Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium (!!!), Natrium, Phosphor, Zink (!!!), Schwefel und Kupfer in hohen Konzentrationen darin.

3. Entgiftung des Darms 

Während Gerstengrassaft aufbaut, entgiftet Bentonit, eine besonders gute Heilerde, den Darm. Der Darm registriert jeden Stress und funkt diesen an dein Gehirn zurück. Bentonit bindet negative Stoffe und sorgt für eine Ausleitung über den Stuhlgang. Daher empfiehlt es sich, Bentonit morgens und abends einzunehmen. So verhindert man zudem, dass der Magen-Darm übersäuert und durch den Stress Magen-Darm- und allgemeine Probleme hinsichtlich Nahrungsverträglichkeiten verursacht werden. Diese sind nicht immer nur platt Durchfall, Verstopfung oder Bauchschmerzen.

Eine Übersäuerung (allein durch Stress) kann sich bereits in Blähungen, plötzlichen Nahrungsunverträglichkeiten, verstärkten Allergien, Einschlafproblemen und häufiger Müdigkeit mit Erschöpfungssymptomen bemerkbar machen. Bentonit bindet die negativen Stoffe, während es die positiven erkennt und belässt. Es ist in Kapselform erhältlich und am preisgünstigsten bei Amazon erwerbbar, da der Versand entfällt. (Die Pulverform kann ich nicht empfehlen.)

4. Einfache Ernährung

Ich zähle im Folgenden einfache Nahrungsmittel auf, die wissenschaftlich bewiesen zur Glücksnahrung zählen:

  • Nüsse, besonders Walnüsse und Cashewnüsse (!!!) sowie Mandeln
  • Weintrauben und Weintraubensaft (Ja, auch ein Glas Wein tut es, aber wer ein zweites trinkt, der hebt die entspannende Wirkung vom ersten wieder auf.)
  • rohe Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Lauch
  • getrocḱnete Bananen (Die traditionelle chinesische Medizin rät sogar dazu, sie vor dem Schlafengehen zu essen. Sie enthalten sehr viel Magnesium und beruhigen den Geist. Frische Bananen enthalten genauso viel bzw. wenig Magnesium wie Avocados und Him- bzw. Brombeeren. Die Beeren hingegen enthalten wiederum sehr viel Flavonoide, die sich auch in Rotkohl und Äpfeln sowie Cranberries in hoher Dosis finden. Sie unterstützen den Körper im Kampf gegen freie Radikale, wirken antibakteriell und antiviral und fördern so die körpereigene Abwehr.)
  • Kamille und Roiboos-Tees (idealerweise doppelt dosiert, also am besten mind. zwei Teebeutel auf eine Tasse, um schnell Ruhe einzuleiten)
  • Zitrusfrüchte und frisch gepresste Säfte (nicht abends)
  • saftig rote Tomaten
  • Obst und Gemüse in frischer, nicht zerkochter Qualität
  • warme Mahlzeiten (mind. eine am Tag)

5. Mineralkomposita 

sundheitliche-strategien-und-wege-aus-der-angst-vor-der-angstEs gibt neben Neurodoron eine Komposition, die ich bis heute nehme: Schindeles Mineralien™. Sie sind ein Gesteinsmehl mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, die in Zeiten hoher Stressbelastung und entsprechender Auswirkung auf den Körper gegenwirken. Die Notwendigkeit dieser Stoffe für die Erhaltung der Gesundheit wurde von der Wissenschaft vielfach nachgewiesen: Es handelt sich um Kieselsäure, Silizium, Magnesium (!!!), Eisen (!!!), Calzium, Kalium, Mangan, Natrium, Zink (!!!), Kupfer, Barium, Chrom, Nickel, Kobalt, Vanadium, Titan, Bor und Molybän.

Was durch die tägliche Einnahme des empfohlenen einen Löffels geschieht: Du wirst einen enormen Energieschub verspüren und Freude, die jedenfalls mir extrem positiv auffiel. Du wirst besser und tiefer schlafen und vor allem eine bessere Verträglichkeit von Stress spüren. Allein der hohe Eisen- und Zinkgehalt in dem Gesteinspulver sorgt dafür, dass Stress besser ausgehalten wird und Müdigkeit, Erschöpfung und depressive Verstimmungen verschwinden. (Achtung bei der Eisenspeicherkrankheit: Nicht nehmen.)

In Fällen von Schwangerschaft gilt es, sich vor Einnahme der natürlichen Mittel gegen Angst mit einem Arzt zu besprechen.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel weiterhelfen und freue mich über deinen Kommentar, Like oder Share. Solltest du individuell Unterstützung in Form einer Beratung oder eines Coachings benötigen, melde dich gern.

Mit den besten Grüßen,
Janett Menzel

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