Die Geste Mudra für sofortige Erdung & innere Ruhe bei Stress und Angst

von | Okt 14, 2018 | 0 Kommentare

 

Die Geste Mudra wirkt gegen emotionalen Stress und fördert eine schnelle Entspannung, die sogenannte Blitzentspannung. Es dauert circa zehn Minuten, um sie einmalig zu verankern/erlernen. Wendest du sie dann in einer schwierigen Situation an, die dir Sorgen, Grübeleien und Angst bereitet, kannst du innerhalb weniger Sekunden für eine Blitzentstpannung sorgen.

 

Geste Mudra: Wirkungsweise bei Stress & Angst

Die Geste Mudra wird dir in jeder Situation, in der du eine schnelle Entspannung und vor allem innere Ruhe benötigst, helfen:

  • vor wichtigen Ereignissen/Gesprächen,
  • bei Stress,
  • Druck,
  • Leistungsdruck,
  • Erwartungsdruck,
  • Angst vor Enttäuschung, Trennung oder Verlust,
  • Lampenfieber und Prüfungsangst,
  • Gereiztheit,
  • Aggression,
  • Streitigkeiten,
  • Unsicherheiten
  • und vieles mehr.

Durch diese Methode werden neuronale Verbindungen im Gehirn erzeugt, die direkt mit Entspannung verbunden sind. Wenn du die Entspannung einmal verankert hast, also einen Knopf an die Maschine Körper mit der Funktion Entspannung „ins Gehirn eingebaut hast“, verlangsamt sich deine Gehirnaktivität innerhalb von Sekunden, wenn du den Knopf drückst, sodass sich die dahinter gespeicherte Entspannung sofort einstellt. Wichtig ist, dass du dir bei der Verankerung, wie nachfolgend beschrieben, Zeit lässt und sie in Ruhe und mit Konzentration durchführst.

 

Die Geste Mudra verankern

Setz dich bequem an einen ruhigen Ort oder lege dich hin. Hast du eine bequeme Position gefunden (Arme und Beine sind leicht von dir gestreckt, der Rücken ist gerade, der Kopf und Nacken liegt entspannt auf, die Füße klappen auseinander), atmest du tief in das Zwerchfell ein und aus. In das Zwerchfell zu atmen, heißt, dass sich dein Bauch beim Einatmen hebt, nicht der Brustraum. Beim Ausatmen senkt er wieder.

Zähle nun langsam von 30 bis 0 rückwärts. Wenn du bei Null angekommen bist und dich entspannt fühlst, wendest du das sogenannte „Verankerungszeichen“ an (siehe Titelbild). Dafür führst du den Daumen und Zeigefinger der rechten Hand zusammen (oder Daumen, Zeige- und Mittelfinger), so dass sich deine Fingerspitzen berühren. Halte eine Weile so aus und atme weiterhin tief ein und aus. Konzentriere dich auf die Geste, die man „Mudra“ nennt.

Wie auf „Knopfdruck“ verankert sich so die körperliche Geste in Verbindung mit der erzeugten Entspannung in deinem Gehirn. Höre erst auf, wenn die Entspannung in Verbindung mit der Geste für dich stimmig gesetzt wurde.

Unterstützend hast du die Möglichkeit, beim Verankerungsprozess heilsame und beruhigende Musik anzumachen, ein paar Kerzen, Duft- und Aromaöle, Farblampen oder Stimmungslichter, um in die Stille oder entspannten Gefühle einzutauchen. Es hilft, an schöne Momente deines Lebens zu denken, Orte und Menschen, die dich tief berühren, an schöne Ereignisse mit deinem Partner statt an Streitgespräche, an deinen inneren Frieden und Glauben statt an Augenblicke, die ihn stören möchten.

Verknüpfe diese Erinnerungen mit stimmigen Affirmationen und Körpersignalen, die mit der Zufriedenheit räsonieren:

Lächele dabei, atme die Liebe, den innere Ruhe, Ausgeglichenheit, das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit ein, während du die Entspannung verankerst und dir still sagst: Ich bin ganz ruhig und entspannt. Nutze deine Imagination bewusst und lenke deine Aufmerksamkeit grundsätzlich auf das Positive des Moments, der Person oder Situation.

 

Die Geste Mudra abrufen

Wenn du nun in stressige, ängstliche oder panische Situationen gerätst, führe das Verankerungszeichen aus. Berühre wieder jene Fingerspitzen und atme tief ein und aus, erneut in dein Zwerchfell. Der durch dies Geste Mudra vorher verankerte Entspannungszustand stellt sich – wie auf Abruf – ein.

 

Bloggerin psychische Gesundheit

Verfasst von Janett Menzel

Autorin und Mentorin für Personen mit herausfordernden Ängsten in ihrer psychischen Gesundheit, in Liebe & Beziehung, Job & Karriere. Potenzial- und Strategieentwicklung im Bereich: Hochbegabung bei Frauen, Angstzustände/Panikattacken, Beziehungsängste - erfolgreiche Beziehungen - erfolgreiche Kommunikation, Gehirnforschung, weibliche & männliche Energien, Entspannungstechniken aus aller Welt, Identitätsbildung & spätes Self-Parenting (Selbsterziehung), Auswirkungen der Emanzipation auf das Verständnis zwischen Mann-Frau

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