Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltest

Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltest

 

Wie schön die Welt doch wäre, wenn sich jeder um sich und sein Leben kümmern könnte, völlig angstfrei in Bezug zu den Reaktionen anderer! Stattdessen warten wir auf andere, ihre Erlaubnis, ihre Gunst, ihr Handeln, ihre Zuwendung. Wir warten auf die Liebe und dass sich ein Mensch für uns entscheidet, auf den richtigen Moment in der Karriere, um zu wechseln, sich selbstständig zu machen oder nach der Gehaltserhöhung zu fragen, auf den richtigen Zeitpunkt, um in der Partnerschaft oder Familie ein missliches Thema anzusprechen, auf Freunde, dass sie sich melden, auf Geld, um uns unsere Träume zu erfüllen… Am Ende wir sind diejenigen, die sich wundern, ärgern, traurig sind, Angst bekommen oder die Schuld, sich schämen oder gar verletzt werden. Und wieso? Weil wir unsere Zufriedenheit von anderen Personen abhängig gemacht haben, statt selbst zu handeln.

Wieso auch du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltest und wieso ich glaube, dass jeder könnte, wenn er wollte, erzähle ich dir in diesem Blogpost.

 

Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltest

Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltest5Dein Kollege macht, was er will, aber statt etwas zu sagen, bleibst du ruhig, obwohl du wütend bist. Du findest deinen Job langweilig oder den Chef zum Würgen, aber bleibst. Jemand sagt, er würde etwas tun, aber handelt dann anders oder gar nicht. Und du schweigst und wartest. Ein Freund hat große Probleme mit seiner Partnerschaft, aber bleibt, statt sie proaktiv zu lösen. Oder du bist dieser Mensch, aber hast Angst, dich zu trennen. Deine neue Liebe will ganz offensichtlich nur eine Affäre oder Freundschaft, aber spricht es nicht offen aus. Und du schweigst und bleibst. Oder deine Familie meint, eine bessere Lösung für dich und dein Leben zu haben, und versucht, dich davon zu überzeugen, indem sie deinen Weg ignoriert. Und du fügst dich. Jemand will es so und nicht anders und wird wütend, weil du bei deiner Meinung bleibst. Und du entscheidest dich um, weil es im Miteinander dann leichter ist:

Alles das erledigt sich, wenn du dein Glück nicht von anderen abhängig machen würdest. Immer dann, wenn wir eher schweigen und nichts tun, statt zu sprechen und zu handeln, stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Wir haben uns und unser Leben von der Gunst und den Gefühlen anderer Menschen abhängig gemacht. Wir dürfen uns nun tagtäglich fragen, wann wohl im Außen etwas passiert, damit es uns bessergeht. Wir warten einfach, statt einfach anzufangen.

Verlust von Liebe und Zuwendung droht heute ja an jeder Ecke. Mittlerweile müssten wir uns alle daran gewöhnt haben. Aber es ist und bleibt wohl auch einer der größten Schmerzen, die wir als Menschen ertragen lernen dürfen. Ich glaube fest daran, dass diese Lektion die Goldgrube für einen Jeden ist. Dort liegt unser Schatz begraben. Dort müssen wir hin, um unseren Schatz zu bergen. Erst wenn wir ihn gefunden haben, können wir werden, was wir werden sollen/wollen. Jeder von uns hat diesen einen Sinn und diese eine Aufgabe, gleich, welche es ist. Am einfachsten erkennt man sie, wenn man tut, was man WIRKLICH will. Seiner Angst zu folgen, ist nicht WIRKLICH das, was Menschen wollen. Sie fürchten nur die Konsequenzen. Was sie WIRKLICH wollen, ist so angenommen und geliebt zu werden, wie sie WIRKLICH sind.

Weh tut es nur dann, wenn wir wegen unentwickelter Fähigkeiten glauben, auf externe Anerkennung angewiesen zu sein, oder uns emotional oder existenziell von anderen abhängig gemacht haben. Darum ist es umso drängender, dass wir unnötige Abhängigkeiten und Verstrickungen Schritt für Schritt erkennen und auflösen. Und ja, blöderweise musst du zuerst selbst glauben, dass du viel wert bist und dich aus eigener Kraft in deine Größe erheben kannst, bevor du dich von anderen lösen kannst.

Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltestDenn hier ist das andere Extrem: Wer sich zu sehr nach den Bedürfnissen anderer richtet, andere in ihrer Lebensweise wegen Traditionen oder „weil man das halt so macht“ imitiert, den ganzen Tag lang nur tut, wie ihm befohlen oder unbewusst verlangt, der vernichtet seine Selbstwirksamkeit sekündlich.

Was man davon vielleicht haben kann, sind leichte bis schwere Depressionen (gern bei Männern wegen schwindender Kräfte im leistungsfordernden Job), emotionaler Burnout (gern bei Frauen, die mehr geben müssen, als sie möchten), Bore-out (zu viel von „zu wenig“), Angstanfälle (drohende Gefahr für das eigene, zufriedene Leben und Lebenskonzept), Panikattacken (eigene Grenzen werden oder wurden lange Zeit nicht gewahrt), Selbstwertzweifel („Liegt es vielleicht gar nicht an dem Anderen, sondern nur an mir?“) oder schlichtweg ein verschwendetes Leben mit unerfüllten Träumen und einer Tasche voller negativer Gefühle, die ihn eines Tages schwer krankmachen werden.

 

Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltest? Weil deine Eigendrehung für DEIN LEBEN unverzichtbar ist.

Ich bin ein intuitiver Empath: Ich sympathisiere viel und gern mit anderen Menschen, fühle mich häufig in ihre Situationen ein, spüre ihre Angst und Gedanken und helfe gern, wenn es möglich und gewollt ist. Aber ich weiß stets, dass es eben andere Menschen und ihre Lebensumstände sind, nicht meine eigenen.

Natürlich ist man nie gänzlich unabhängig und immer auf die eine oder andere Art auf Menschen, ihre Gunst, Hilfe oder Geld angewiesen. Doch wem wir erlauben, welche unserer Grenzen zu verletzen, entscheiden wir. Wie wir anderen zuliebe unser Leben leben, entscheiden wir. Dass wir das nicht mehr wollen oder es sich für gegenseitiges Glück etwas ändern muss, entscheiden wir. Alles beginnt bei uns. Es bringt nichts, auf andere zu warten oder zu hoffen, dass sie unsere Situation von allein erkennen und verbessern. Wir sind die, die den ersten Schritt gehen müssen - komme, was wolle.

Ich habe in den vergangenen Jahren (durch meine Angst- und Panikststörung, danke dafür!) gelernt, dass niemand so ist wie ich. Niemand betrachtet die Welt und sein Sein wie ich. Und manche wollen keine Wachrüttler, kein Glück, keine neue Chance oder sind (noch) nicht bereit. Es gibt sogar welche, die man mit der Nase ins Glück oder den Durchblick drücken könnte und die sich trotzdem dagegen wehren würden. Sie haben ihre ganz eigenen Gründe, die ich nicht länger interpretiere. Kein Grübeln mehr, wieso X nicht Y tut, obwohl es doch soooooo schön gewesen wäre.

Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltest

Darum beschloss ich, dass ich mein Glück nicht länger von anderen abhängig mache. Dazu gehörten - wie immer - einige unliebsame Lektionen:

  • Meine Gedanken und Bedürfnisse sind eben MEINE Gedanken und Bedürfnisse.
  • Die Verantwortung für gescheiterte Träume und Projekte muss ich übernehmen, statt die Schuld auf andere zu schieben.
  • Ich muss mir gegenüber Respekt und Akzeptanz zeigen, indem ich mich zuerst gut behandele, statt andere in ihrem Leid zuerst zu sehen.
  • Ich muss meine Grenzen setzen und wahren, statt es zuerst von anderen zu erwarten.
  • Ich brauche mich nicht anhand fremder Meinungen, Lebenseinstellungen oder Handhaben zu bewerten, vergleichen oder gar zu ändern. Das verrät mich.
  • Ich brauche mich nicht wegen anderen neu zu interpretieren und gar zu verurteilen. Das schwächt mich.
  • Ich brauche mich nicht zu verbiegen, damit mich andere mögen.
  • Und es ist für meinen Weg unerheblich, wenn jemand mit mir und meiner Lebensweise nicht zurechtkommt.

Jeder interpretiert das Leben auf seine Art, legt sich als Opfer auf den Boden oder erhebt sich zum Täter. Menschen wie ich waren einst beides, bevor sie sie sich als Mensch kennenlernten - mit Werten, hinter denen man stehen muss - komme, was wolle. Denn es ist meine Lebenszeit und meine Energie. Ich allein entscheide darüber, was ist mit beidem anstelle oder anstellen lasse.

 

Wenn das Unglück anderer zu unserem eigenen Leidensweg wird

Andere suchen genau nach diesem Weg, dieser Einstellung, aber wissen nicht, wie sie sich gegen ihre PartnerInnen, Familie oder Kollegen, Freunde usw. durchsetzen können. Sie fürchten, sie zu verletzen oder verletzt zu werden. Sie haben Angst vor Selbstverlust und Trennung - ihrer oder die anderer.

Wieso du dein Glück nicht von anderen abhängig machen solltestAber: Je mehr man aus Angst die Bedürfnisse anderer in sich hineinstopft, herunterschluckt oder zu befriedigen versucht, indem man sich selbst vernachlässigt, desto schwerer werden die Tage. Vielleicht macht es dich wütend, traurig und ängstlich, weil dein Rückzug jemanden traurig machen würde. Vielleicht hast du Angst, dass du bei Distanz und Fokus auf dich und deinen Willen wieder alleine dastündest. Die Richtungen der Angst sind vielfältig. Aber alle laufen auf einen Kern hinaus:

Du nimmst andere wichtiger als dich. Du hast vielleicht gelernt, dass das dein Wohlbefinden und deine emotionale Sicherheit garantiert oder dass du nicht genug seiest, wenn du es anderen nicht rechtmachst. Vielleicht hast du erfahren müssen, wie schroff und beizeiten unangenehm ätzend Menschen werden können, wenn sie nicht ihren Willen bekommen, weil…Achtung: sie Angst bekommen, wenn sich ihnen jemand entzieht oder ihr Lebenskonzept infragestellt. Die Krux an solchen Situationen ist nämlich immer, dass man ein anderes, vielleicht besseres oder schlechteres Licht auf die Person zurückwirft, wenn man Nein sagt. Traut man sich, zu sich und seinen Bedürfnissen zu stehen, bleibt den Menschen meist nichts anderes mehr übrig, als

a) sich zu fügen,
b) solange Tamtam zu machen, bis du so viel (von ihrer) Angst intus hast, dass du dich umentscheidest (gern durch Androhungen von Trennungen - reine BLUFFS!) oder
c) sich von dir WIRKLICH zu verabschieden (wozu man einige Kraft braucht!!!).

Klar, die meisten - unreflektierten - Menschen geben dir dann noch (ihre) Schuldgefühle, (ihre) Scham und (ihre) Verantwortung dafür, dass du dein Leben nicht nach ihrem Konzept und ihren Werten leben möchtest. Sie verstehen nicht, dass man auch anders leben kann, als sie es seit Jahren tun. Sie, nein wir alle, lernen unsere Lebenswelten durch unsere Ahnen und Erfahrungen, die wir im Laufe unserer Jahre machen dürfen. Diese entscheiden wiederum, wie wir denken, fühlen und handeln. Haben wir nicht gelernt, uns durchzusetzen, unsere Grenzen anzusprechen und andere aufzufordern, sie zu wahren, tun wir es auch nicht. Aber das ist nichts Irreversibles. Wir können jederzeit und immer alles, was wir bisher gelernt haben, ansehen und ändern. Doch den ersten Schritt müssen wir machen. Niemand kann für uns diese Schritte gehen. Handeln müssen wir.

Erlauben wir anderen, dass unsere Selbstwirksamkeit weiterhin so eingeschränkt bleibt, ändert sich nichts. Haben wir zu viel Angst vor den Reaktionen unserer Lieben, Freunde, Familie, Kollegen oder Kunden, bekommen wir genau das: Angst (statt Vertrauen und Freude) - Reaktionen (statt Aktionen) - andere (statt uns). 

 

Die unangenehmen Gefühle der anderen lassen dich wissen, was es in dir zu überwinden gilt

Dabei darf man nicht vergessen, dass du ja auch noch eigene Gefühle hast: Wut (auf dich und andere), Traurigkeit (wegen deiner Überforderung und anderen), Scham (weil du glaubst, etwas falsch zu sein), Schuld (weil du glaubst, etwas Falsches zu machen, wenn du…). Die Angst davor, zu werden, was wir werden sollen, sich in seiner ganzen Größe zu zeigen und stehen zu bleiben, auch wenn uns jemand (emotional oder verbal) angreift, statt die Flucht zu ergreifen (durch Isolation, Stille, Dulden etc.), haben wir alle. Wie wir damit umgehen aber, entscheiden erneut wir.

Es bedarf etwas mehr Selbstliebe und Ruhe, sich seiner Entwicklungspotenziale bewusst zu werden. Immerhin muss man sich dazu erst einmal eingestehen, dass man welche hat, man nicht perfekt ist und bislang eventuell zu freundlich oder zuvorkommend, rücksichtslos oder konfliktscheu war. Dann kommt gleich der nächste Schwung: Man wirft sich vor, man hätte seine Zeit verschwendet oder lange, lange Zeit einen riesigen Fehler gemacht. Hätte…hätte…Fahrradkette.

In jedem Fall muss man sich vor sich selber offenbaren und mit Akzeptanz und Gnade trauen, anzusehen - ganz ohne Verurteilungen und Kleinmachen. Man braucht in solchen ehrlichen Momenten auch nur einen Gedanken:

Nie wäre man dort angekommen, wo man heute ist, wenn man nicht X getan/gelassen/geduldet/unterbunden hätte. Das war dein Weg. Der Sinn ist es, ihn zu verlassen oder erhabener zu gehen. Der Sinn ist es, einen anderen Weg zu gehen oder gar zu ebnen. Aber der bisherige Weg war deine unbewusste oder bewusste Entscheidung. Und weil kein Mensch die Vergangenheit ändern kann, bleibt einem nur, sie so zu akzeptieren, wie sie ist - mit sich und seinen Handlungen mittendrin.

Selbstvorwürfe und Kritik, Angst und Wut, Traurigkeit und Schuld bringen nichts, wenn man die Lektion dahinter nicht verstehen möchte. Die Lektion ist zum Glück leicht: X löst das Gefühl aus; als ist X des Messers Klinge, vor der wir unsere Angst verlieren müssen. Unsere Gefühle können und wollen uns nicht mehr zeigen, als dass wir welche haben und JETZT anfangen dürfen, sie wahrzunehmen und zu respektieren, statt noch einmal auf ihnen herumzuspringen oder anderen zu erlauben, das für uns zu tun. Damit eben andere Schuld sind, nicht wir.

Aber es funktioniert schneller, als man denkt. Ich habe es ausprobiert und mache es täglich, weil mir nichts anderes übrigbleibt, als mich zu lieben, so wie ich bin. Mit aller Angst und den Millionen Abfallprodukten meiner Vergangenheit. Irgendwo liegt immer etwas Müll herum, wenn wir es nicht wagen, aufzuräumen. Aber mir ist die andere Seite zu destruktiv. Getreu dem Motto: Ich sterbe lieber stehend, als dass ich kniend lebe.

 

Wie man mit der Angst anderer umgeht, ohne sie und sich zu verletzen

Wäre da nicht die Angst anderer Menschen, meistens die, deren Liebe und Zuwendung, Gunst und Anerkennung wir am meisten brauchen oder uns wünschen. Es sind oft genau die Personen, die sich selbst nicht zeigen, so wie sie sind, oder zutrauen, in ihre wahre Größe zu kommen, die noch größere Angst haben, dass sie oder du verletzt werden, sie dich verletzen könnten oder du sie. Es sind Menschen, mit denen du dich (bewusst oder unbewusst) identifizierst, die dir leidtun, die Ähnliches durchmachen, wie du einst oder noch immer, denen du helfen möchtest, aber nur noch schwer kannst. Es sind auch oft Menschen, die eher klagen, aber selbst nur wenig WIRKLICH-Eigenes tun, die wollen, dass du handelst, damit sie nicht handeln müssen, weil sie voller Angst sind und (noch) nicht bereit für das, was du vorhast. Oder es sind oft Menschen, die dich warten lassen, ihr Leid mit dir teilen wollen, aber übersehen, dass sie deine Lebenszeit verschwenden - weil sie dich von deinem Leben abhalten.

Damit sind es Menschen, die dir Sorgen bereiten, dich nachts wachhalten oder die ständig in deinem Kopf sind; Menschen, die nicht aussprechen, was in ihnen vor sich geht, oder die dich bewusst im Trüben fischen lassen; Menschen, die dich so wollen, wie du nicht bist, damit sie sich wohler fühlen und sich keine Gedanken machen müssen. Menschen, die dich mögen, aber nicht zu ihren Gefühlen stehen; Menschen, deren Angst du fühlen kannst, weshalb du extra vorsichtig bist, um sie nicht zu verletzen (damit sie dich weiterhin mögen). Menschen, die dich nicht so, wie du WIRKLICH bist, wollen können, weil sie deine Andersartigkeit, deine Individualität mit ihrem Lebenskonzept nicht in Einklang bringen können (sonst bräuchten sie vielleicht ein anderes, würden sich schuldig fühlen oder selbst infragestellen).

Aber am häufigsten sind es die Menschen, die entweder mehr Angst als Liebe in sich tragen. Oder sie entscheiden sich eher für ihre Angst, als für ihre Liebe zu dir - weil es leichter ist und sie dafür ihr Ego ausschalten müssen.

 

Du brauchst an niemanden denken. Nur an dich. Deine Energie gehört dir.

Die Bedürfnisse anderer und die Angst, die wir fühlen, wenn wir sie nicht befriedigen, verschwindet automatisch, wenn man sich für sich entschieden hat. Schweigen und Nichts-Tun aber bringen niemanden irgendwohin, außer dorthin, wo man schon ist. Also sprich - mit deinen Freunden oder jemand anderen. Handle - probehalber oder schaue jemanden, der schon kann, was du dir wünschst, dabei zu.

Hat man einmal beschlossen, dass der einzige Weg der ist, seinen Wert zu erkennen und seinem Leben zuliebe zu handeln, geht vieles mit Leichtigkeit. Die Menschen, die einen WIRKLICH lieben, werden bleiben. Sie werden erkennen, dass ihre eigene Angst, dich zu verlieren, größer ist, als ihre Angst vor deiner Größe oder vor sich. Wer dich aber straft, weil du deinen Interessen und Gefühlen folgst, der ist nicht bereit für sich selbst - und damit auch nicht für dich.

Reicht es nicht, dass du lange Zeit nicht bereit für dich warst? Hattest du nicht schon erkannt, dass es nun Zeit ist, aufzubrechen? Was muss geschehen, dass du dich von der Angst anderer löst? Wäre es nicht wunderbar, wenn wir alle auch mit kurzzeitigen Trennungen oder Kritik leben lernen würden? Immerhin könnten wir dann alle Menschen so sein lassen, wie sie sind. Denn wir wissen nur dann um ihren Wert und darum, dass wir gleichwertig sind.

Niemand ist wichtiger. Niemandes Meinung ist „richtiger“ oder „falscher“. Wir sind alle gleich. Wichtig. Wertvoll. Auf der Suche. Beizeiten unsicher. Und dann wieder mutig.

Orientiere dich lieber nicht an Menschen, die meinen, es sei das Beste für dich, zu einem billigen Imitat von ihnen zu werden. Nimm deine Intuition und freue dich darauf, dass es Menschen geben wird, die aus heiterem Himmel auf dich zukommen, um dir zu helfen. Die, die dich verstehen und bereit sind für deinen Weg. Das sind meist die, von denen du es nie erwartest hättest. Das sind die Loyalen und die Gönner. Die einzigen, die wir brauchen, wenn wir aus unserem Leben das machen wollen, was wir WIRKLICH wollen.

Schließlich ist es auch eine Frage des Respekts dir gegenüber: Verweigert dir jemand den Respekt gegenüber deinen Bedürfnissen oder hält dich bewusst davon ab, sie dir zu erfüllen, und du nickst das nur ab, dann respektierst du dich selbst nicht.

Bedenke: Es ist deine Lebenszeit. Du entscheidest, wie, mit wem und mit was du sie verbringst. Und vor allem: wie lange noch.

Viel Mut und Tatkraft,
Janett

 

Weil andere Meinungen egal sind und du nur dir selbst vertrauen solltest

Weil andere Meinungen egal sind und du nur dir selbst vertrauen solltest

Dir selbst vertrauen: Was lösen diese drei Worte in dir aus? Als ich mich das fragte, wusste ich sofort meine Antwort: Hat zu lange gedauert und war bitter nötig. Wir missachten unsere Intuition und Überzeugungen heute nur zu gern, wenn jemand selbstbewusst und selbstsicher an ihnen rüttelt, weil er seine für „richtiger“ hält. Die Angst vor der Ablehnung, Ausgrenzung und Missachtung ist zu groß, um gegenzuhalten. Aber Selbstvertrauen hat nichts mit Anpassung zu tun, sondern mit dem Wissen um seinen inneren Kritiker und wie man ihn im Zaun hält - so wie Menschen, die nicht an dich glauben. Selbstvertrauen ist der unbedingte Glaube an dich und deine Fähigkeiten, deine Schönheit und Einzigartigkeit, auch wenn diese Andersartigkeit mit sich bringt. Wer sich selbst vertraut, hat keine Angst, Fehler zu machen.

Die Welt braucht mehr davon. Hätte sie sie, würde es Depressionen, Angst, Stress und Unglück auf so vielen Ebenen gar nicht geben.

 

Dir selbst vertrauen heißt deine Einzigartigkeit anzunehmen

Sich selbst zu vertrauen heißt ja, dass man sich selbst etwas traut, zutraut und an das Ich im Herzen und in der Seele mehr glaubt, als den Worten anderer.

Das ist nicht immer leicht in einer Welt, die das Besondere so wenig schätzt und streckenweise gar verbietet. Menschen mögen es berechenbar und einheitlich. So gibt es keine großen Überraschungen und alles kann weiterhin einfach funktionieren. Wir leben eben in einem System des einheitlichen Glücks, formuliert und definiert von irgendwem. Kein Mensch weiß, wer sich diesen Scheiß hat einfallen lassen, aber wir folgen stumm. Wer nichts macht, macht eben auch nichts falsch. Und richtig zu sein, was auch immer das bedeutet, ist Menschen so viel wichtiger, als sie selbst zu sein. Viel zu viel Risiko, irgendwo anzuecken oder von irgendwem nicht gemocht zu werden. Dieses leidige Thema Ablehnung und Zurückweisung, über das ich schon so oft schrieb.

 

Selbstvertrauen und die große Frage: „Schaf oder Rose?“

du bist etwas besonderes vertraue dir selbst und sei kein schaf Ich liebe Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ aus tiefstem Herzen. Eine meiner Lieblingsstellen ist das Gespräch über den Sinn der Dornen an Rosen. Es geht so:

„Wenn ein Schaf Sträucher frisst, so frisst es doch auch die Blumen?“
„Ein Schaf frisst alles, was ihm vors Maul kommt.“
„Auch die Blumen, die Dornen haben?“
„Ja. Auch die Blumen, die Dornen haben.“
„Wozu haben sie dann die Dornen?“
Ich wusste es nicht.

Es steckt so viel Wahrheit in dieser kleinen Textpassage. Schafe sind wie die Menschen, die jeden Tag brav funktionieren. Rosen sind diejenigen, die einfach nur sein wollen, was sie sind. Und dabei in Ruhe gelassen werden wollen.

Schafe sind Tiere, die sich in einer Herde bewegen und die man kaum voneinander unterscheiden kann. Sie sind alle mehr oder minder gleich, sehen auf einem Blick auch so aus und tun den ganzen Tag lang ein- und dasselbe, ohne den Sinn infragezustellen. Sie lassen sich ihr Fell scheren, damit es anderen zum Wärmen oder als Wohnzimmer-Kamin-Vorleger dient, auf dem man nie Sex haben werden. Aber es sieht schön aus. Sie lassen sich von ebenso trainierten Hunden antreiben und in die richtige Richtung lenken, um irgendwo zu weiden und der Natur etwas Gutes zu tun. Was für die Schafe wie Freiheit aussieht, ist in Wahrheit ein hingebogenes, geheucheltes Leben in Freiheit. Und dann gibt es Blumen, wunderschöne und teure Blumen, wie zum Beispiel Rosen. Sie wachsen nur an geeigneten Stellen oder werden mit viel Aufwand und Liebe herangezüchtet, um das zu werden, was sie sind: einzigartig und schön. Zu ihrem Schutz haben sie Dornen, damit ihnen niemand ihre Schönheit und Einzigartigkeit zu nehmen wagt. Jedenfalls nicht so leicht und nicht ohne Folgen.

immer mehr menschen erkennen die Rose in sichZum Glück stellen immer mehr Menschen fest, dass sie keine sehr gute Figur als Schaf machen. Sie haben ihre Fähigkeiten und Individualität kennengelernt, entdecken sich stets neu und hören nie auf, sich aus dem Dickicht aus 9-to-5-Jobs und lieblosen Beziehungen, alltäglichem Funktionieren und scheinheiligem „Mein Leben ist wirklich ganz toll!“ zu winden. In ihrem Herzen sind sie eben Rosen. Einige brauchten dafür einen langen und steinigen Weg. Das Schafsein machte sie krank. Doch es war ein gutes Zeichen dafür, dass die Zeit gekommen war, eine neue Entscheidung zu fällen, statt brav weiterzumachen. Was sie zu können hatten und mit Bravur kultivierten, zehrte nur noch an ihnen, ohne sie zu nähren.

Doch wie in der „Der kleine Prinz“ müssen sie ihre Dornen zu nutzen wissen, denn nicht jedes Schaf erkennt ihre wunderbaren Seiten. Und nicht jedes Schaf erlaubt, dass sie sich nicht fressen lassen. Schafe glauben eben, dass das, was sie tun, auch andere tun müssten.

 

Wie du dir dein Selbstvertrauen bewahrst

Wer sich einmal Selbstvertrauen erkämpft hat, der sollte es mit allen Waffen schützen und verteidigen. Selbstvertrauen ist so ein seltenes Gut geworden, zwischen all den Schafen und Schäfern und Hunden. Vertrauen in dich selbst gibt dir den nötigen Halt, wenn das Leben einmal wieder seine eigenen Wege geht. Es schenkt dir Kraft und Standhaftigkeit, Konsequenz und Durchhaltevermögen und ist unerlässlich, wenn du Ziele hast, die nicht nur Träume bleiben sollen. Es beseitigt Selbstzweifel und Angst und schenkt dir ein sicheres Gefühl, wenn du bislang unbewanderte Wege beschreiten möchtest.

Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und der Glaube an deine Selbstwirksamkeit sind die Schlüssel zu einem Leben, was du nicht bereuen wirst. Diese Begriffe werden deshalb so oft in den Onlinemedien erwähnt, weil wir sie als Charaktereigenschaften kaum noch haben und pflegen. Wir vergessen unseren Wert viel zu schnell und es ist gut, wenn wir stets daran erinnert werden. Es zählt nur, was du dir selbst erlaubst und zusprichst.

du bist so schön wie rose glaube an dich und deinen wertUnd wer das nicht erlaubt oder glaubt, der sollte deine Dornen zu spüren bekommen. Ich bin kein Freund von Angstgehasche, aber wenn es jemand nicht verstehen will und aus mir unbedingt ein Schaf machen möchte, der muss mit einiger Gegenwehr rechnen. Und so darf das auch sein: Wer dich kleinmachen will, seinen Wert über deinen stellen oder aber dir deinen absprechen will, der möchte ein Schaf bleiben. Denn er hat es so entschieden. Aber wenn du beschlossen hast, dir dein eigenes Glück als Rose zu definieren, die ihre eigenen Wege sucht und beschreitet, dann hat das niemand infragezustellen.

Wer es doch tut, braucht Dornen. Das hat nichts mit Überheblichkeit oder Eigennützigkeit zu tun. Wer bereit ist, dich für seine Überzeugungen zu verletzen, der betritt nun einmal ein Terrain, was allein dir gehört: deine Selbstachtung. Für die lohnt es sich immer zu kämpfen. Denn sie formt ein positives Selbstbewusstsein und ist in einer Welt voller Schafe das einzige, was dich werden lässt, was du sein willst. An dich zu glauben und zu lernen, dich selbst zu lieben, so, wie du bist, ist schon schwer genug. Da brauchst du nicht noch andere, die an deinem Selbstbewusstsein sägen.

Einstein sagte einst, um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, müsse man vor allem ein Schaf sein. Es ist eine wichtige Entscheidung, die jeder für sich treffen darf: Bist du Schaf? Oder um die Metapher von Antoine de Saint-Exupéry zu verwenden: Willst du lieber ein Schaf sein oder eine Rose?

Wie lautet deine Antwort?

Ich bin gespannt!

Liebe Grüße,
Janett Menzel

 

Die besten Bücher & Kurse gegen Stress, Panik, Angst, Sorgen & Energielosigkeit

Die besten Bücher & Kurse gegen Stress, Panik, Angst, Sorgen & Energielosigkeit

Wie viele Menschen, die durch harte Zeiten gingen, sich heute im Licht (statt unter dem Scheffel) präsentieren, kann man aufgrund der Fülle des Internets gar nicht erfassen. In meiner gesamten Zeit des Blogs habe ich Dutzende wunderbarer Menschen kennengelernt, die sich mit Herz und Seele für die psychische und physische Gesundung der Gesellschaft einsetzen. Mit ihren Erkenntnissen begleiten sie bereits viele Menschen in ganz Europa, um ihnen dabei zu helfen, wieder auf den richtigen, nämlich eigenen Weg, zu kommen. Sie bloggen, schreiben Bücher, erstellen Onlinekurse, Online Konferenzen, Audios mit Meditationen und anderen Entspannungstechniken, Programme und so vieles mehr. Leider versacken alle diese Seelenprojekte entweder in den Googleergebnissen oder irgendwo bei Facebook.

Deshalb möchte ich die in meinen Augen besten Kurse, Programme und Bücher zum Thema Selbsthilfe und Selbstheilung auf einer Seite präsentieren - und freue mich, auf die einzigartige Arbeit meiner Kollegen und Kolleginnen aufmerksam machen zu dürfen.

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Als Speaker sind dabei:  Maria Sanchez, Prof. Dr. Ingrid Gerhard, Dr. Rüdiger Dahlke, Silke Leopold, Florian Sauer, Stefan Kutter, Dr. Jordi Campos, Anne Heintze, Anna Trökes, Dr. John Switzer, Barbara Miller, Katharina Tempel, Heike Bauer, Nikolaj Günter, Mojo Di u. v. m. Zum Kongress >>

 

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Kannst du deine große Liebe nicht vergessen? Wie Loslassen gelingt

Kannst du deine große Liebe nicht vergessen? Wie Loslassen gelingt

Spinat und alte Liebe sollte man nicht aufwärmen. Das jedenfalls sagt ein Sprichwort. Dabei denkt jeder zweite Deutsche noch immer an seine erste große Liebe oder an eine alte Liebe. Gedanken an die gemeinsame Zeit, die intensiven Gefühle und gemeinsame Erfahrungen wirken selbst Jahrzehnte später immer noch genauso warm und geborgen, als wäre es erst gestern gewesen. Unser Geist schweift ständig zu dieser einen Person und der Liebe, die wir nicht vergessen können. Wie sie sich anfühlte, welches Gefühl sie in uns hinterließ, das erste Treffen, der erste Kuss.

Auch Menschen, die heimlich verliebt waren, denken selbst bis ins hohe Alter an diese eine verpasste Chance zurück. In beiden Fällen erleben wir Gefühle wie Traurigkeit, Sehnsucht, Einsamkeit, Reue und eine Hilflosigkeit über die Dinge, die wir nicht mehr ändern können.

Doch was machen wir, wenn wir die Vergangenheit nicht zurückdrehen können und trotzdem im Hier und Jetzt mit dem, was war, und dem, was nicht wahr, zurecht kommen müssen? Was machen wir, wenn wir mit einem neuen Partner zusammen sind und trotzdem unsere große Liebe nicht vergessen können? Wie können wir mit dem Verdruss über alles, was war oder hätte sein können, umgehen?

 

Ich kann meine erste große Liebe nicht vergessen!“ – Wieso es uns so schwerfällt

Manchmal verlieren wir in unseren Gedanken an die Vergangenheit die Gegenwart vollkommen aus dem Blick. Die meisten Menschen sehnen sich nach ihrer großen Liebe und wollen sie zurück, wenn das aktuelle Leben gerade nicht so rosig ist, meint: unsicher und emotional unstabil. Viele beginnen ihre Suche nach einer Person aus der Vergangenheit auch nach einer Trennung oder schweren Veränderung. Besonders in diesen Zeiten können sie ihre große Liebe nicht vergessen.

Andere suchen selbst dann, wenn sie Familie und Ehepartner/-in haben. Vereinen tut sie die intensive Erinnerung an damalige emotionale Momente und wie sie sich dabei fühlten: sicher und geborgen. Sie vermissen die alte wohlige Wärme oder die Akzeptanz, Verbundenheit und seelische Nähe, die stundenlangen Gespräche und ersten oder intensiven sexuellen Erlebnisse. Sie vermissen die Hochs der Hormone.

Und genau an dieser Stelle kommt der zweite, interessante Fakt ins Spiel: Verantwortlich für die heftigen Gefühle sind die damals schwankenden Hormone des Teenagers. Die wurden nämlich im Gehirn abgespeichert. Denken wir also an jemanden von damals zurück, dann rufen wir diese intensiven emotionalen Erinnerungen wieder ab, vergleichen sie mit unseren heutigen Gefühlen und meinen dann oft, dass damals alles besser gewesen wäre.

 

Du brauchst deine große Liebe nicht vergessen, nur dankbar für die Erfahrung sein

Niemand muss die Vergangenheit mit ihren schönen, kostbaren Momenten aus dem Gedächtnis streichen. Du kannst deine erste große Liebe nicht vergessen. Das sollst du auch gar nicht. Sie hat uns genährt, geformt und nachhaltig beeinflusst. Sie war gut, unbezahlbar und leichtherzig. Wir haben neue Gefühle und Seiten an uns entdeckt, haben Glück und Trauer kennengelernt, Angst und Verbundenheit. Mit der heutigen Realität hatte die alte Liebe wahrscheinlich wenig zu tun. Deshalb hilft es, sich die nachfolgenden Aspekte anzusehen und in sich hinein zu hören.

 

Alles geschah zu deinem Besten!

Manchmal sind wichtige Lernerfahrungen mit großen Gefühlen verbunden, die uns auch in unsere Zukunft begleiten (sollen). Aus einer Jugendliebe oder alten großen Liebe haben wir auch Unbequemes lernen müssen und können. Wenn man also stets an eine Person von früher denken muss, kann es auch ein Zeichen sein, das Damalige und Heutige einmal anders zu verknüpfen.

Alte Verhaltensmuster, Barrieren, die damals vorhanden waren, Fehler, die man trotz bestem Wissen machte: All diese Aspekte erneut zu überdenken oder schriftlich festzuhalten, kann einen wichtigen Grundstein für deine zukünftige Zufriedenheit in Sachen Liebe und Beziehung legen. Erinnere dich ruhig an die schlechten oder weniger guten Momente, denn sie bergen ein großes Entwicklungspotenzial.

Wie kam es zur Trennung?

Was würdest du heute anders machen, als damals?

Oft sind wir auch mit einer alten Schuld, Schamgefühlen und Ängsten, vor allem Selbstwertproblemen konfrontiert. Vielleicht animieren uns diese Gefühle dazu, uns als Verlierer zu sehen oder gar die Schuld am Nichtgelingen der Beziehung zu geben. Wir fühlen uns hilflos, machtlos, wehrlos, klein oder schlecht, nicht gut genug oder abhängig. Wir glauben, nie wieder so eine tiefe und intensive, beglückende und allumfassend wundervolle Beziehung und Liebe zu einem Menschen zu finden. Eine weitere Angst ist auch die, dass wir nie wieder so von einem Menschen wie diesem geliebt würden oder uns geliebt fühlen würden.

Dahinter verbirgt sich eine noch immer aktive und nicht verarbeitete Verlusterfahrung. Sie ist mit den alten Gefühlen und deinen Interpretationen, wie es zu dem Verlust kommen konnte, verbunden. Sie machen ein neues Kapitel auf, in dem es heißt, dass danach alles nur noch schlecht war oder immer so ungut bleiben würde. Als hätte man seine Chance endgültig verpasst und verspielt.

Welche Emotionen auch hochkommen mögen, wenn du an deine alte Liebe denkst: Vergiss nie, dass alles zu deinem Besten geschieht und auch damals geschehen ist. Auch, wenn die vergangene Erfahrung letzten Endes nur eine Lehre ist, die umgesetzt werden soll - für eine bessere, mühelosere, liebevollere und authentischere Liebesbeziehung auf Augenhöhe. In solchen Fällen hilft es immer, wenn du dich fragst:

Was muss geschehen, sich ändern, welche Verhaltensmuster müssen über Bord geworfen werden, welche Ängste müssen ertragen und welche Gefühle leitend werden, damit ich in Zukunft …. ?

Höre auf die Stimme in dir! Deine Intuition wird dir zeigen, welche Barriere zwischen dir und deinem Ziel steht.

 

Sollte man die Vergangenheit wieder zurückholen?

So sehr man es sich auch wünschen mag: Jetzt ist jetzt und früher ist vergangen. Ein Sprichwort sagt, manche Feigheit könne auch Klugheit sein, was sinngemäß heißt: Nicht alles, was nicht war, sollte sein. Aus welchen Gründen es auch zum Bruch kam: Es könnte immer sein, dass es gut für dich oder deine alte Liebe war und noch Besseres brachte oder bringen wird.

Im Hier und Jetzt zu leben macht es außerdem möglich, dass man sich von unerwünschten Gefühlen fernhält, sowohl von denen, die du sonst ohne deine Gedanken empfinden würdest, als auch von denen, die du dir machen solltest.

 

Schwelge in Erinnerungen an deine große Liebe, aber denke noch mehr an deine Zukunft

Denke an dein jetziges Leben. Räume auf, was es aufzuräumen gibt, im übertragenen Sinne. Unser Geist lenkt gern mit wohligen Gedanken und Träumen ein, wenn wir Schutz vor der Kälte unseres jetzigen Lebens brauchen. Also trägt er uns in die schönen Zeiten zurück.

Was muss geschehen, damit deine Gegenwart wieder erfüllt erlebt werden kann?  Was kannst du jetzt, ohne Angst und Traurigkeit über die Vergangenheit, tun, damit deine Zukunft besser wird, als die vergangenen, gedanken- und trauerüberladenden Momente?

Konzentriere dich auf das, was du noch tun kannst, statt auf all das, was nicht mehr umkehrbar ist. Das nimmt dir alle machtlosen und hilflosen Gefühle und schenkt dir stattdessen Zuversicht für dich und Stolz auf alle Handlungen, die noch kommen. Handele für dich und deine Zukunft. Die kannst du noch ändern.

Nicht jede, damals noch so große, Liebe ist etwas Festes und Funktionierendes für heute. Im Netz finden sich etliche Berichte darüber, dass die Jugendliebe bzw. eine alte große Liebe leicht jetzige Beziehungen und Ehen auf die harte Probe stellen - bis zur Trennung. Die ersten Liebesgefühle waren eben weit entfernt von Realität. Sie bestanden hauptsächlich aus Sehnsucht, die erfüllt wurde, wahr gewordene Liebe, nach der wir uns alle so sehr sehnten. Doch damals waren die meisten Beziehungen eben nicht mit Alltag, Finanzen, gesundheitlichen Problemen, Arbeitsstress, Familienschwierigkeiten, Karriereplanungen usw. konfrontiert. Die wenigsten alten Liebe kennen diese völlig normalen, erwachsenen Probleme.

Eine Studie aus den Staaten, durchgeführt von der Psychologin und Autorin Dr. Nancy Kalish von der California State University, stellte fest, dass eine Wiederaufnahme der alten Liebe und Beziehung zwar sehr stabilisierend wirken könne. Dafür müssten aber bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sein:

Wenn man 17 Jahre oder jünger war und sich wegen äußerer Umstände trennte, könnte eine Wiedervereinigung ganz gut funktionieren. Auch müssten die beiden Liebenden zum Zeitpunkt des Wiedertreffens Single sein. Ist das gegeben, so bestehe bei rund 80 Prozent eine Beziehungsdauer von wenigstens 10 Jahren. Mindestens. Ihre Erkenntnisse beschreibt sie in ihren Büchern „Lost & Found Lovers“ und „The Lost Love Chronicles„.

 

Rekindling: Wege, um die große Liebe oder erste große Liebe wiederzufinden

wenn wir merken dass auch der neue partner wieder derselbe Typ istUnd wenn nun alle Stricke reißen und du deine alte Liebe unbedingt wiederfinden und wiedertreffen musst? Dann gibt es einige Möglichkeiten. Dank des Internets und vieler Menschen, denen es genauso ergeht wie dir, haben sich einige Websites etabliert, die bei der Suche nach der einst großen Liebe helfen möchten. Diese Bewegung ist so global geworden, dass die Staaten dem bereits einen eigenen Namen gegeben haben: Rekindling (dt. „Wiederaufflammen“).

Auf einigen extra dafür geschaffenen Portalen (siehe unten) ist es möglich, seine Daten zu hinterlegen, um gefunden zu werden, falls die alte Liebe einen ebenfalls sucht.

Doch die Psychologin Kalish warnt: Zwei Drittel der Suchenden seien leider verheiratet. Ihre Nachforschungen ergaben zudem, dass 62 Prozent eine Affäre miteinander beginnen - und auch so enden. Affären können ein Chaos für dein Leben bedeuten, wenn eine alte Liebe in das jetzige Leben hineinplatzt.

Dennoch, der Vollständigkeit halber, findest du im Folgenden Websites und Portale, die dir bei der Suche helfen können:

 

Portale und Websites für die Suche nach der alten Liebe

  1. Wie man seine erste große Liebe wiederfindet PersonensucheZu Beginn den Namen und damaligen Geburtstort oder aber die Schule, Institution, Verein usw., über den man sich kannte, zu googeln, ist der erstbeste Schritt. Sollte dabei nichts herauskommen, kann man auch gemeinsame Freunde googeln, die eventuell noch Kontakt zu der gesuchten Person haben.
  2. Außerdem ist www.stayfriends.de, die größte Plattform in Deutschland, auf der man seine alte Schule, Klasse und Klassenkameraden, aber auch andere Klassenstufen und Schulen findet, nützlich.
  3. Facebook, Instagram, Twitter, Google+ & Co eignen sich ebenfalls, falls derjenige sich dort mit seinem echten Namen angemeldet hat bzw. etwas auf soziale Netzwerke hält.
  4. Da das nicht in allen Fällen so ist, empfiehlt sich auch ein Blick in die beruflichen Netzwerke wie LinkedIn und Xing.
  5. Die Website www.wobistdu.de hilft dabei, Menschen wieder zusammen zu bringen. Man kann sich dort nach kostenloser Anmeldung umsehen, wer sich bereits eingetragen hat und auch selbst Suchaufträge aufgeben. Menschen jeden Alters sind dort, aber es scheint mir noch eine sehr junge Website zu sein (mit noch nicht so vielen Einträgen). Nichtsdestotrotz hat man das gesamte Netzwerk, das einem weiterhelfen könnte.
  6. Gesetzlich ist es gestattet, sich bei Einwohnermeldeämtern eine Auskunft zu holen. Entweder man sucht sie selbst auf oder beauftragt einen entsprechenden Such-Service. Gegen kleines Geld kann man via Dritte eine solche deutschlandweite Meldeauskunft beantragen, u. a. bei www.melderegister24.info, www.adressermittlung.de, www.suche-nach-personen.de.
  7. Etwas mehr Geld gegen Anzahlung und Honorar bei Erfolg nehmen Personensuchanbieter wie „Wieder­sehen macht Freude“ (www.wiedersehenmachtfreude.de) und „Die Such-Nanny“ (www.suchnanny.de). Sie arbeiten teilweise auch interna­tional und das selbst bei schwierigen Suchen. Sie durchsuchen dabei u. a. Einwohnermeldeämter, Standesämter, Umzugsdatenbanken und Sterberegister.
  8. Wenn all diese Wege scheitern, bleiben noch immer Detekteien, die sich darauf spezialisiert haben, geliebte Menschen wiederzufinden. Wenn man Jugendliebe wiederfinden Detektei googelt, findet man u. a. www.detectivecondor.de und www.diedetektei.eu. Die kosten zwar etwas mehr Geld, aber zumindest kann es durch professionelle Dienstleister wesentlich leichter zu einem Ergebnis führen.

Viel Erfolg bei der Suche oder beim Dankbarsein und Loslassen wünsche ich dir,
Deine Janett

 

Warum du immer wieder denselben Typ Partner anziehst

Warum du immer wieder denselben Typ Partner anziehst

Heutzutage ist es zwar leicht, im Internet neue potentielle Partner kennen zu lernen. Aber das Zusammenbleiben ist ein Problem. Nach nur wenigen Wochen merken wir meist, dass wir wieder denselben Typ Partner angezogen haben. Wir finden uns mit denselben Problemen nur in einer neuen Beziehung wieder. Die Enttäuschung ist oft groß. Wir zweifeln an uns und vor allem an der Liebe.

Welche Hintergründe dieses Phänomen haben kann, wird im Internet viel diskutiert. Dabei ist die Lösung ganz einfach: Du ziehst deshalb immer wieder denselben Typ Partner an, weil es eine alte Problematik in dir gibt, die du zu überwinden versuchst. Welche Aspekte dir helfen können, um dieses Muster zu durchbrechen, möchte ich einem kurzen Artikel erläutern.

 

Wieder derselben Typ Partner angezogen?

wenn wir merken dass auch der neue partner wieder derselbe Typ istWenn wir uns verlieben, verlieben wir uns meist Hals über Kopf. Der andere zieht uns auf unerklärliche Weise an und es kommt uns so vor, als wäre es pure Magie. Die Hormone spielen verrückt und nach kurzer Zeit sind wir in Gedanken nur noch bei dem neuen Partner. Doch schon bald fallen uns Ähnlichkeiten mit vergangenen Beziehungen und Bindungen (Eltern, Familie, Freunde usw.) auf.

Wir haben wieder denselben Typ Partner angezogen.

Dahinter verbergen sich vor allem Erinnerungen an alte Wunden, die wieder hochkommen, wie Charaktereigenschaften ehemaliger Partner, die plötzlich auch unser neuer Partner hat. Oder aber wir erkennen, dass wir an denselben Bindungstyp geraten sind, den wir doch eigentlich so sehnlichst loswerden wollten: zu viel Distanz und Angst vor Nähe, Kontrolle, Eifersucht, Aufbau von Abhängigkeiten, schwierige sexuelle Muster oder Anhaftungen an vergangene Beziehungen, Mutterfrauen oder dem Job.

Im Nachhinein beklagen wir uns dann, dass wir immer an den oder die Falschen geraten.

 

Hintergründe, wieso wir immer wieder denselben Typ Partner anziehen

Es ist eine ungeschriebene Wahrheit, dass wir nur teilweise mitentscheiden, wen wir kennenlernen. Doch wen wir lieben lernen, können wir durchaus steuern. Zu etwa 50 Prozent besteht immer die Möglichkeit, dass wir in eine ungewollte Beziehungsform, „nur Freundschaft“ eine On-Off-Beziehung oder Affäre geraten. Die anderen 50 Prozent erzählen von den vielen guten Dingen, die geschehen können. Wir haben aber immer die 100-prozentige Wahl, wen wir in unser Leben lassen.

Die Autoren Sokol und Carter schreiben in ihrem Buch „So nah und doch so fern“, dass Menschen mit Angst vor Nähe und Beziehungen nicht unweigerlich ähnliche Menschen anziehen. Sie suchen sich genauso gern (wenn nicht gar viel lieber) Menschen, die das Gegenteil von dem sind und können, was sie nicht sind. Natürlich kann es auch das alte Motto „Gleich und gleich gesellt sich gern“ geben. Wer sich schwertut, sich zu lieben und zu respektieren, verfängt sich sehr viel häufiger in Beziehungen mit Menschen, die einem genau das spiegeln. Auch Menschen, die sehr sensibel, mitfühlend und empathisch sind, werden gern von Personen mit der Angst vor wahrer Liebe und Bindung „angesteuert“. Die meisten suchen in der Liebe eben genau das, was sie in ihrem Leben vermissen. Nur die Wenigsten leben nach dem Prinzip der Fülle: Wenn es mir selbst gutgeht, geht es auch meiner Beziehung gut. Geht es mir schlecht, sollte ich zuerst daran arbeiten und etwas für mich tun. Erst dann kann ich wieder bedingungslos Liebe schenken und Liebe annehmen.

Trau dich einmal, hinter deine eigene Fassade zu schauen. Deine Antworten und Erkenntnisse können sehr hilfreich sein, auch wenn sie vielleicht nicht die sind, die du von dir erwarten würdest. Doch sei nicht böse mit dir und mach dich nicht kleiner, als du bist. Niemand ist perfekt und das macht uns Menschen doch zu dem, was wir sind.

 

Diese Reflexionsfragen werden dir helfen

Mit einfachen Fragen kannst du herausfinden, wie deine wahren Einstellungen zu Männern/Frauen, Liebe und Partnerschaft sind. Bei jedem neuen Partner, wie auch bei sich selbst, sollte man sich zuerst die eine, in meinen Augen, wichtigste Frage stellen: Welcher Typ Mann bzw. Frau ist der (potenzielle) Partner? Und welcher Typ bin ich bzw. war ich in meinen vergangenen Beziehungen?

Ich unterscheide hierbei gern zwischen Gärtnern, Lieferanten und Konsumenten.

  • Gärtner sind Partner, die sich fragen: Was kann ich für dich tun?
  • Einkäufer sind Partner, die sich fragen: Was können wir füreinander tun?
  • Konsumenten sind Partner, die sich fragen: Was kannst du für mich tun?

 

Weitere Fragen, um nie wieder dieselben Partnertypus anzuziehen

  1. mit diesen fragen verhinderst du wieder denselben typ mann anzuziehenArbeite ich an einer Beziehung, die etwas Schönes hervorbringen soll, oder handele ich in Beziehungen und Liebe ausschließlich gegen etwas Schlechtes?
  2. Bin ich bereit, in einer Beziehung zu wachsen? Welche Lebensbereiche und Charaktereigenschaften sind besonders hinderlich?
  3. Welche Bedürfnisse erfülle ich mir, und welche nicht? Habe ich Unsicherheiten, die ich verbergen will? Liebe ich mich selbst bedingungslos? Welche Ängste habe ich? Bin ich bereit, diese Ängste durch Vertrauen und Hoffnung zu ersetzen? Oder brauche ich jemanden, der mir diese Hoffnung nährt?
  4. Wie sieht mein Umfeld aus? Habe ich Freunde oder Familienmitglieder, die mich motivieren, zu wachsen und mehr aus meinen Möglichkeiten zu machen? Wie sieht mein Umfeld Liebe und Partnerschaft? Sind sie ängstlich, vorsichtig oder gar vermeidend? Erlauben sie Fehler oder animieren sie dich zu Misstrauen und Hoffnungslosigkeit? Haben sie zum Beispiel eine bestimmte oder gesellschaftlich akzeptierte Form einer Beziehung im Kopf?
  5. Wozu wünsche ich mir eine Beziehung? Möchte ich sie, um mein Leben mit jemandem zu teilen, und das auf die bestmögliche Art und Weise? Oder suche ich in Beziehungen Sicherheit und Halt, den ich sonst in meinem Leben vermisse? Falls ja, was kann ich tun, um Vertrauen und Zuversicht in mir entwickeln zu können? Wer könnte mir dabei helfen?
  6. Welche Opfer bin ich bereit zu erbringen? Welche Grenzen habe ich, die ich nicht setze? Welche Grenzen ignoriere ich immer, und weshalb? Was versuche ich damit zu vermeiden? Welche Grenzen setze ich zu häufig? Welche Grenzen sind sogar mir hinderlich?
  7. Folge ich den Standards der Gesellschaft, nach denen eine Beziehung aus Zusammenziehen, Familiengründung, Hochzeit, Haus und Hund besteht? Traue ich mich, meine eigene Form einer glücklichen Beziehung zu leben, und notfalls zu verteidigen?
  8. Ertrage ich die Tiefpunkte in einer Beziehung? Wann werde ich nervös? Bin ich bereit zu kommunizieren? Bin ich kritikfähig? Wie äußere ich selbst Kritik? Äußere ich sie gewaltfrei oder klage ich an? Stelle ich Kritik in Verbindung mit geringer Liebe? Bin ich bereit an mir zu arbeiten, um hinderliche Charaktereigenschaften, die der Beziehung schaden würden, abzulegen? Erlaube ich meinem Partner, Schwächen zu haben? Erlaube ich ihm dasselbe, nämlich an seinen misslichen Charaktereigenschaften zu arbeiten?
  9. Möchte ich nur Spaß, Intimität und Zweisamkeit? Oder bin ich bereit, meinem Partner alle Freiräume, die er braucht, zu gehen, so wie er bereit ist, mir meine Räume zu lassen? Habe ich selbst Freiräume, die ich brauche und mir nehme? Was mache ich, wenn mein Partner nicht da ist? Welche Leidenschaften und Hobbys habe ich? Bin ich bereit, ein eigener Mensch zu bleiben? Wie selbstlos bin ich?
  10. Welche alten Mauern aus der Vergangenheit halten mich und jede neue Beziehung davon ab, größtmögliche Liebe zu leben?
  11. Kann ich echte Intimität zu lassen? Kann ich mich fallen lassen, kann ich mit meinem Partner über meine Bedürfnisse sprechen? Kann mein Partner mit mir über seine Bedürfnisse sprechen? Bin ich bereit, mich auf eine gemeinsame Grundlage innerhalb der Beziehung einzulassen: monogam oder offen usw.? An welchen Grenzen will ich festhalten? Was sind absolute No-Go’s?
  12. Welche Umstände würden dazu führen, dass ich mich sicherer fühle? Welche Umstände in meinem Leben würden dazu führen, dass sich mein Partner zurückziehen möchte? Welche Umstände würden mich flüchten lassen?

abschied nehmen von demselben typ partner und sich bereit machen für echte liebeAll diese Fragen können dir dabei helfen, ein klareres Bild davon zu bekommen, welchen Partner du tatsächlich möchtest und was für ein Partner du selbst bist. Stimmen die Aspekte überein, dann wunderbar! Solltest du jedoch merken, dass es schon in deinem Kopf unvereinbare Differenzen gibt, wäre ein Umdenken eine Möglichkeit. Umdenken muss nicht immer gleich Trennung bedeuten, aber leider ist es in vielen Fällen die bessere Wahl. So vergeudet man nicht seine wertvolle Lebenszeit. Dennoch ist man immer in einer Beziehung für das Gelingen mit verantwortlich. Ein Partner allein kann nicht alles leisten, damit es besser wird. Wenn sich beide einigen und beschließen, dass sie besser für- und miteinander werden möchten, ist die Grundlage für eine liebevolle und respektvolle Beziehung gelegt.

Natürlich sind wir alle Menschen, wir machen alle Fehler und niemand ist perfekt. Das ist auch gut so. Wir können immer an uns arbeiten, können uns immer für Fehler entschuldigen und unser Verhalten ändern.

Wer uns aufgrund unserer Charaktereigenschaften oder Lebensumstände nicht lieben kann, der soll auch nicht in unserem Leben sein. Wer uns liebt, entscheiden wir leider auch nicht. Aber dafür können wir darüber entscheiden, ob wir in der nächsten Beziehung wieder denselben Typ Mann oder denselben Typ Frau anziehen wollen. Wir können entscheiden, ob wir zu einer besseren Version unserer selbst werden, um eine entscheidende Wende durch uns selbst herbeizuführen.

Eben weil wir alle nicht perfekt sind, ist es so wichtig, sich ständig zu reflektieren. Im Alltag schleichen sich leicht Bequemlichkeiten ein oder wir neigen dazu, über Negatives hinwegzusehen, um Streit aus dem Weg zu gehen. Aber wir können verhindern, dass diese Misslichkeiten zum falschen Zeitpunkt hochkommen, für Streit sorgen oder aber gar zu einer Trennung führen.

An uns selbst zu arbeiten und zu erkennen, was wir noch nicht verarbeitet haben oder nicht bearbeiten wollen, weil es zu schmerzhaft wäre, ist ein absoluter Garant dafür, dass wir beim nächsten Mal ein Partner anziehen, der nicht demselben Typ entspricht. Und wenn wir all die Antworten auf die obigen Fragen für uns selbst haben, können wir ein leichter garantieren, dass auch die Beziehung eine andere sein wird.

wie du zur besten version deiner selbst wirstDurch die Fragen können wir auch sehen, mit welcher Motivation wir in eine Beziehung gehen. Was wir unserem Partner vorwerfen, ist ein direktes Spiegelbild unserer eigenen Behandlung. Ist jemand zu distanziert uns gegenüber, können wir eigentlich fragen: Bin ich mir selbst gegenüber distanziert? In welchen Bereichen entferne ich mich von dem, was ich eigentlich möchte? Wo lasse ich keine Nähe zu mir selbst zu? Wo verhindere ich Nähe zu meinem Partner? Welche Aspekte einer Beziehung machen mich richtig nervös?

Sich selbst so gut wie möglich zu kennen, seine Ecken und Kanten zu wissen, erlaubt auf jeden Fall, dass wir weniger kritikempfindlich reagieren. Vor allem in Situationen, in denen wir von unserem Partner kritisiert werden. Je eher und präziser wir lernen, unsere Gefühle und Bedürfnisse klar zu formulieren, desto weniger werden wir zulassen, dass ein anderer Mensch uns unsere Bedürfnisse abspricht. Je mehr Nähe wir zu uns selbst haben, desto besser können wir allein sein, desto weniger fürchten wir Trennung, desto weniger eifersüchtig sind wir und desto wohler fühlen wir uns in unseren eigenen Leben.

Sich selbst ein Lebensmittelpunkt zu sein, ist einer der Hauptpfeiler für unsere Psychohygiene. Es erlaubt uns in den schweren Zeiten des Lebens, resilient zu bleiben, statt zusammenzubrechen.

Nicht nur in unserem  Alltag, auch in unseren Beziehungen.

 

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