101 Zitate und Sprüche über Angst und Mut: Weisheiten aus aller Welt

von | Jan 25, 2017 | 3 Kommentare

Mut und Angst liegen so nahe beieinander. Doch der eine entscheidet sich für Tatkraft, der andere für Vorsicht und Angst. Viele bedeutende Menschen der Vergangenheit, sei es in der Politik, der Literatur, der Philosophie usw. sprachen über Angst und Mut. Ihre Gedanken gingen in die Geschichte ein und sind heute Zitate und Sprüche über Angst und Mut. Die Weisheiten machen sich gut für Facebook, Twitter, WhatsApp & Co., aber auch, um jemanden oder sich aufzubauen. Jedes Zitat schenkt Hoffnung und Vertrauen. Doch es sind auch welche mit dabei, die zum Stichwort Liebe, Hoffnung, Freude, Leben und Bedeutung passen.

 

101 Zitate und Sprüche über Angst und Mut aus aller Welt

Die in meinen Augen schönsten und inspirierenden Zitate und Sprüche über Angst und Mut sind:

Im Herzen der Menschen gibt es leere Orte, und in sie dringt das Leid ein, damit sie fühlbar zu existieren beginnen. (Léon Bloy)

Die Angst ist der Fluch des Menschen. (Fjodor M. Dostojewski)

Die völlige Liebe treibt die Furcht aus. (Martin Luther)

Die Ängste bezeichnen die Grenzmarken unserer Persönlichkeit. (Kurt Guggenheim)

Der Mut wächst mit der Gefahr; die Kraft erhebt sich im Drang. (Friedrich von Schiller)

Tyrannen fällt es leicht, Angst zu verbreiten, weil sie genug davon haben. (Wolfram Weidner)

Die Angst ist ein schlechter Ratgeber, aber ein guter Spion. (brasilianische Weisheit)

Fürchte nicht die, die nicht mit dir übereinstimmen, sondern die, die nicht mit dir übereinstimmen und zu feige sind, es dir zu sagen. (Napoleon Bonaparte)

Wovor wir Angst haben, ist oft harmlos gegenüber dem, was wir bereits erleben. (Matthias Pleye)

Wir sahen die Angst seiner Seele. (1 MOSES 42,21)

Wer nicht täglich seine Furcht überwindet, hat die Lektion des Lebens nicht gelernt. (Ralph Waldo Emerson)

Angst: Mut mit Ladehemmung. (Rupert Schützbach)

Tausend Ängste bergen 1000 Verluste. (D M Frank)

Keine Leidenschaft beraubt den Verstand so all seiner Macht, zu handeln und zu denken, wie die Furcht. (Edmund Burke)

Habe niemals Angst etwas Neues auszuprobieren. Bedenke die Arche wurde von Amateuren gebaut, die Titanic von Profis. (unbekannt)

Angst einzugestehen – dazu gehört Mut. (Fritz Vahle)

Es ist vom Übel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehört. (Paula Modersohn-Becker)

Tue das, was du fürchtest, und das Ende der Furcht ist gewiss. (Ralph Waldo Emerson)

Die Augen sind der Spiegel der Seele. (unbekannt)

Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt. (Franz Kafka)

Furcht ist stärker als Liebe. (Thomas Fuller)

Freundlichkeit macht mich nachgiebig, Furcht unbeugsam. (Michel de Montaigne)

Folge nie der Menge, nur weil du Angst hast, anders zu sein. (Margaret Thatcher)

Aber die Bedeutung des Lebens kann nicht darin liegen, dass man arbeitet, um zu leben. Das wäre ja ein Widerspruch, denn das hieße, dass die Produktion der Bedingungen die Antwort sein soll auf die Frage nach der Bedeutung des Bedingten. (Sören Kierkegaard)

 

Es ist unglaublich, dass der Mensch sich vor dem Schönsten fürchten soll; aber es ist so. (Friedrich Hölderlin)

Die Menschen haben Angst und probieren gar nicht aus, wie viel Härte und Armut sie ertragen können. (William Faulkner)

Ich will reden in der Angst meines Herzens. (HIOB 7,11)

Es gibt keine Seelenangst, bis man Kinder hat. (unbekannt, Sprichwort)

Das Bedeutende will jedermann, nur soll es nicht unbequem sein. (Johann Wolfgang von Goethe)

Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht. (William Shakespeare)

Angst hilft der Tugend auf die Beine. (Theo Sommer)

Niemanden kränken, niemanden beeinträchtigen wollen kann ebenso wohl das Kennzeichen einer gerechten als einer ängstlichen Sinnesart sein. (Friedrich Nietzsche)

Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, lässt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst erst recht vermehren. Epikur

Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen. (japanisches Sprichwort)

Angst ist für das Überleben unverzichtbar. (Hannah Arendt)

Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist. (Iwan Turgenjew)

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Seneca)

Ich bin bis an die Zähne bewaffnet mit Angst. (Ralf Rothmann)

Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen. (Marie Curie)

Leiden ist kein Verdienst; das Lamm, das sich fressen lässt, stärkt die Ordnung der Wölfe. (Stefan Heym)

Wem man das Gefühl seiner Verantwortlichkeit nimmt, dem nimmt man das Gefühl seiner Bedeutung. (Fanny Lewald)

Wir sind voller Angst, allerdings vor den falschen Problemen. (Hoimar von Ditfurth)

Wer nichts fürchtet, ist nicht weniger mächtig als der, den alles fürchtet. (Friedrich Schiller)

Mir graut vor meinem Schatten. (Arno Holz)

Er hatte den Mut, feige zu sein! Ein Held! (Rudolf Rolfs)

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen. (Volksweisheit)

Wer wirklich gütig ist, kann nie unglücklich sein. Wer wirklich weise ist, kann nie verwirrt werden. Wer wirklich tapfer ist, fürchtet sich nie. (Konfuzius)

Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper. (Maksim Gorkij)

Angst ist das Schwindelgefühl der Freiheit. Sollte einer meinen, es sei eben das größte an ihm, dass er nie Angst gehabt habe, so werde ich ihm mit Freuden meine Erklärung dafür eröffnen: Das kommt, weil er sehr geistlos ist. (Sören Kierkegaard)

Es ist besser die Angst als die Hoffnung zu haben. (Theodor Fontane)

Das ist nicht der Tapferste, der sich nie gefürchtet, sondern der die Furcht überwunden hat.  (unbekannt; Sprichwort)

Wenn die Menschen unsicher sind und Angst haben, klammern sie sich an das Vertraute. (Tony Benn)

Gefahr: Mit seinen Schwächen kokettieren. (Rochus Spieker)

Verzweiflung und Zuversicht verbannen Furcht. (William Alexander)

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)

Feigheit ist manchmal ein Zeichen von Klugheit. (unbekannt, Sprichwort)

Mancher droht und hat selbst große Angst. (unbekannt, Sprichwort)

Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut zu haben ohne Übermut – das ist die Kunst des Lebens. (Theodor Fontane)

Angst ist ein guter Ratgeber, sie ist natürlich, und sie erhöht die Wachsamkeit. (Henning Beier)

Unsere größte Angst als einen Zwischenfall ohne Bedeutung ansehen, nicht nur im Leben des Weltalls, sondern in dem unserer eigenen Seele, das ist der Anfang der Weisheit. Sie mitten in der Angst so ansehen ist die vollkommene Weisheit. In dem Augenblick, in dem wir leiden, scheint der menschliche Schmerz unendlich zu sein. Doch weder ist der menschliche Schmerz unendlich, noch ist unser Schmerz mehr wert als eben ein Schmerz, den wir ertragen müssen. (Fernando Pessoa)

Das, wovor wir am meisten Angst haben, ist häufig das, worauf wir am meisten hoffen. (Eugen Drewermann)

Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele. (Hugo von Hofmannsthal)

Wer daher gelernt hat, auf die rechte Weise Angst zu haben, der hat das Höchste gelernt. (Sören Kierkegaard)

Je weniger Geist, desto weniger Angst. (Sören Kierkegaard)

Die Menschen werden jenes Ding verfolgen, vor dem sie am meisten Angst haben. (Leonardo da Vinci)

Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse. (Friedrich Nietzsche)

Man kann den Tag mit Angst verbringen. Man kann sich aber auch sagen: Nein, ich denke gar nicht daran, Angst zu haben. Komischerweise geht das. (Salman Rushdie)

Mag dir auch manches schwer erscheinen, was dir zur Pflicht das Leben stellt. Spring frisch hinein mit beiden Beinen. Den Mutigen gehört die Welt. (unbekannt)

Da gibt es den Ängstlichen, der unter sein Bett schaut, und den Ängstlichen, der sich nicht einmal traut, unter sein Bett zu schauen. (Jules Renard)

Unsere Erfahrung setzt sich mehr aus verlorenen Illusionen zusammen als aus gewonnenen Einsichten. (Joseph Roux)

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. (Demokrit)

Sie [die Angst] ist weder zu meiden noch zu vermeiden, sondern sie ist zu meistern, wenn sie einmal im Leben auftritt. Sie kommt nie ohne Grund. (Christa Schyboll)

Tue nichts im Leben, was dir Angst machen muss, wenn es dein Nächster bemerkt. (Epikur von Samos)

O diese grenzenlos törichte Angst, sich gerade vor dem, was man befürchtet, so zu hüten, dass man es, obwohl man es hätte vermeiden können, noch obendrein heranholt und herbeizieht! (Cicero)

Der Sieg über die Angst, das ist auch ein Glücksgefühl, in dem ich mir nahe bin. (Reinhold Messner)

Die Wurzel des Optimismus ist Angst. (Oscar Wilde)

Traurigkeit ist nicht ungesund – sie hindert uns, abzustumpfen. (George Sand)

Angst ist der einzige sichere Ratgeber, den das Leben überhaupt hat. (Oskar Lafontaine)

Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst. (Oskar Wilde)

Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen. (Dietrich Bonhoeffer)

Ein Feigling ist ein Mensch, bei dem der Selbsterhaltungstrieb normal funktioniert. (Ambrose Bierce)

Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen. (Ernst Ingmar Bergman)

 

Ohne Leiden bildet sich kein Charakter. (Ernst von Feuchtersleben)

Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib. (Thomas von Aquin)

Die Angst lähmt nicht nur, sondern enthält die unendliche Möglichkeit des Könnens, die den Motor menschlicher Entwicklung bildet. (Sören Kierkegaard)

Wer seine Augen nicht benutzt, um zu sehen, der wird sie brauchen, um zu weinen. (Jean Paul)

Je mehr man sein Leben ausfüllt, umso weniger Angst hat man, es zu verlieren. (Alain)

Angst sperrt ein, Vertrauen befreit. Angst lähmt, Vertrauen stärkt. Angst entmutigt, Vertrauen ermutigt. Angst macht krank, Vertrauen heilt. Angst macht mutlos, Vertrauen macht nützlich. (Harry Fosdick)

Angst ist dennoch von größerer Schnelligkeit als Zorn. (Titus Livius)

Angst ist die Voraussetzung des Überlebens. (Peter Scholl-Latour)

Wir haben Angst vor dem Tod, wissen jedoch nicht weshalb?, Wir haben Angst vor Morgen, aber beschweren uns weil die kostbare Zeit nicht verzeiht. (Azoth)

Ich habe meine Ängste in Geschichten verwandelt. (Urs Widmer)

Man entdeckt keine neuen Erdteile ohne den Mut, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Die größte Furcht eines Mannes, liegt nicht in der Angst verletzt oder getötet zu werden – seine größte Furcht liegt in seiner Angst des Versagens, nicht den genügenden Mut aufzubringen, im Augenblick der Gefahr! (Horst Bulla)

Wenn du jemandem die Macht über dich nehmen willst, besiege die Angst. (Thom Renzie)

Wie leicht, ach, gerät man doch zwischen die eine Angst, daß etwas passieren könnte, und die andere Angst, daß es nicht passieren könnte. (Kurt Marti)

Wenn man denkt: Was könnte alles passieren, dann hat man schon den Finger an der Bremse. (Erik Zabel)

Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage: wovor? (Frank Thieß)

Geh’ nicht dahin, wo der Weg Dich hinführt. Geh’ dahin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse eine Spur. (Ralph Waldo Emerson)

Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist. (Novalis)

 

 

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Bloggerin psychische Gesundheit

Verfasst von Janett Menzel

Autorin und Mentorin für Personen mit herausfordernden Ängsten in ihrer psychischen Gesundheit, in Liebe & Beziehung, Job & Karriere. Potenzial- und Strategieentwicklung im Bereich: Hochbegabung bei Frauen, Angstzustände/Panikattacken, Beziehungsängste - erfolgreiche Beziehungen - erfolgreiche Kommunikation, Gehirnforschung, weibliche & männliche Energien, Entspannungstechniken aus aller Welt, Identitätsbildung & spätes Self-Parenting (Selbsterziehung), Auswirkungen der Emanzipation auf das Verständnis zwischen Mann-Frau

Kommentare

3 Kommentare

  1. Hallo Janett,

    vielen dank für diese Super-Sammlung, 🙂 Besonders hat mir dieses Zitat gefallen: „Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, lässt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst erst recht vermehren. Epikur“

    Ergänzend ist mir noch der hier eingefallen von Epiktet (evtl. bei dir überlesen): „Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“

    LG
    Tobias

    Antworten
    • Hallo Tobias,

      leider habe ich das nicht bei mir drin. Darum danke für deine Ergänzung!
      Es fasst hervorragend zusammen, was Menschen befürchten: Interpretationen.

      LG
      Janett

      Antworten
  2. Vielen Dank für die zum Teil sehr inspirierenden Zitate. Die meisten kannte ich noch nicht!

    Antworten

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