Burnout: Bist du emotional erschöpft & ausgebrannt? (mit Test)

von | Nov 17, 2017 | 6 Kommentare

 

Burnout ist eine besondere Sache. Es gibt keine einheitliche Definition, was ein Burnout ist, wie er entsteht, welche Symptome ihn signalisieren. Manche Wissenschaftler bestreiten sogar, dass es ihn gibt. Viele Ärzte verstehen unter der Diagnose jedoch einen Zustand physischer und seelischer Erschöpfung. Er entsteht durch lange Zeit anhaltende, negative Gefühle, die sich in der Berufstätigkeit, im Privatleben und im Selbstbild des Menschen entwickeln. Man ist im wahrsten Sinne des Wortes: ausgebrannt.

 

Burnout: Wie es zum Ausgebranntsein kommen kann

Einige Wissenschaftler verstehen unter dem Burnout eher einen Sinn-Verlust und einen Mangel an positiven Emotionen. Der kann entstehen, wenn sich der eigene Anspruch nicht mit den realen Möglichkeiten oder Ressourcen deckt.

eher Männer in beruflichen Situationen bei BurnoutDas zeigt sich ihrer nach Meinung darin, dass häufig Symptome eines Burnout bei Personen auftreten, die in pflegenden oder helfenden Berufen arbeiten und damit emotional überfordert sind. Doch dieses Muster beschränkt sich nicht auf den Beruf: Auch Menschen, die gern helfen oder glauben, helfen zu müssen, um fremden Ansprüchen gerecht zu werden, leiden verhältnismäßig oft unter emotionaler Erschöpfung. Ihnen wird dann alles zu viel.

Ein Burnout bezieht sich nicht nur auf berufliche, sondern auch auf private Situationen, die auslaugend erlebt werden. Es trifft einfach „nur“ viel öfter die engagierten und leidenschaftlichen Menschen. Frauen sind dabei überdurchschnittlich oft von privaten Situationen überfordert, wohingegen sich bei Männern der klassische Berufsbezug eher zeigt.

Doch, ob Frau oder Mann: Ein Burnout trifft vermehrt zwei Persönlichkeitstypen.

Zum einen sind es Personen mit einem eher schwach ausgebildeten Selbstbewusstsein, die sich angepasst und passiv wohler fühlen. Der andere Typ ist sehr dynamisch, zielstrebig und ehrgeizig. Er verfügt über viel Energie und Idealismus und zeigt ein überdurchschnittliches Engagement bei der Arbeit oder bei gesellschaftlichen Aufgaben. Beide Typen sind sehr unterschiedlich.

Ihre Gemeinsamkeit liegt in ihrer Schwierigkeit, a) Gefühle auszudrücken und b) in dem Wunsch nach Anerkennung.

Für eine dritte Gruppe von Wissenschaftlern ist nicht die Persönlichkeit oder der Beruf ausschlaggebend. Vielmehr sind die Umstände, die die Person vorfindet, ursächlich für den Burnout:

  • Schlechte Arbeitsbedingungen,
  • wenig eigene Gestaltungsmöglichkeiten,
  • kaum Unterstützung und Lob
  • kaum emotionaler Rückhalt,
  • zu viele und zu schwere Aufgaben,
  • ungenügende Ausbildung (Aufgaben nicht erfüllen können),
  • und ungesunder Stress, der sich auch körperlich zeigte, aber ignoriert wurde,

wären demnach die Hauptauslöser eines Burnout.

 

Die Phasen eines Burnouts

Phasen des BurnoutsBurnout ist ein schleichender Prozess, der lange und in mehreren Phasen der Erschöpfung verläuft. (Weiter unten im Artikel findest du den Bezug zu nicht-beruflichen Situationen, de sich besonders häufig bei Frauen zeigt.) Die Entwicklung und Symptomatik erkläre ich am „gestandenen“ Modell, der beruflichen Überforderung.

Die trifft überdurchschnittlich viele Männer, aber auch Frauen, die Karriere machen wollen bzw. für ihren Beruf (und seinen Sinn) leben (oft Weltverbesserer). Bei ihnen ist aufgrund der Belastung die Stress-Hormon-Achse aus dem Gleichgewicht geraten; ein handfestes Erschöpfungssyndrom hat sich entwickelt. Es fehlt vorwiegend das Stresshormon Cortisol, was die Müdigkeit und Mattheit erzeugt, und die Glückshormone Serotonin und Dopamin.

Häufig spüren die Betroffenen zuerst ein Gefühl der Unlust ihrer beruflichen Tätigkeit gegenüber, die sie früher nicht kannten. Sie gehen nicht mehr gern zur Arbeit, haben immer häufiger das Gefühl, ihre Aufgaben gar nicht mehr erfüllen zu können. Am Anfang versuchen sie, die Defizite, die sie spüren, mit noch mehr Einsatz, mit der Verleugnung eigener Bedürfnisse und Interessen, mit der Verdrängung von Misserfolgen zu kompensieren und Probleme auszublenden.

Später kommt es zu einem Mangel an Energie (fehlendes Stresshormon Cortisol), zu Ratlosigkeit, zu Fehlern bei der Arbeit, zu Stress, zu Schlaflosigkeit und zur Anfälligkeit für verschiedene Krankheiten wie zum Beispiel chronische Kopfschmerzen, Migräne und Magenbeschwerden. Auch Infektionen und Allergien treten auf. In dieser Phase schwindet der Idealismus, den gerade Burnout empfindliche Personen haben, völlig. Die Betroffenen fühlen sich ungerecht behandelt, zu wenig wertgeschätzt und unterdrückt. Klassisch tritt hier die Montags- und Sonntagabend-Demotivation auf, also die latente, innere Abwehr bei dem Gedanken an die Arbeit bzw. Situation.

Manche geben daran allen anderen die Schuld, andere eher sich selbst. Mangelnde Motivation, innere Unruhe, das Gefühl, keine Zeit und keinen Raum für sich zu haben, sich gefangen fühlen, Kraftlosigkeit allein beim Gedanken an bestimmte Aufgaben: All diese Symptome deuten auf einen Erschöpfungszustand hin.

Im ersten Fall kommt es zur Aggression (andere sind schuld), im zweiten zur Depression (ich bin schuld). In beiden Fällen folgt der emotionale Rückzug, und zur Aufgabe von Hobbys. Aber auch körperliche Symptome treten jetzt vermehrt auf. Sie finden nicht mehr ausreichend Schlaf, leiden unter hohem Blutdruck und Herzbeschwerden. Auch Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, sexuelle Störungen, Muskelverspannungen und erhöhter Alkohol-, Nikotin- oder Tabletten-Konsum können auftreten.

Im letzten Burnout-Stadium haben die Betroffenen das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und geraten sehr häufig in eine Depression.

 

Weitere Risikofaktoren für einen Burnout

  • chronische Zweifel am Sinn der eigenen Tätigkeit/SituationRückzug aus dem Freundeskreis bei Burnout
  • zu hoch gesteckte Ziele
  • Schwierigkeiten, Kritik auszuhalten
  • Schwierigkeiten, konstruktive Kritik als Hilfestellung zu erkennen
  • Schwierigkeiten, um Hilfe zu bitten
  • Schwierigkeiten, Problematische offen anzusprechen
  • Schwierigkeiten, Forderungen zu stellen
  • Schwierigkeiten in der Definition und Gewichtung von „Gut“ und „Böse“ (Wenn ich x tue, geschieht y. X ist zwar besser für mich, aber könnte andere dazu verleiten, dass sie mich nicht mehr mögen oder ich schlechter dastehe als vorher. Deshalb vermeide ich x und finde Gründe, wieso es besser ist, x nicht zu tun. Stattdessen dulde ich meine Unzufriedenheit.)
  • emotionale Abhängigkeit von einer ganz bestimmten, selbst gewählten Rolle, die mit der Realität oft nicht übereinstimmt
  • ein hoher Gerechtigkeitssinn
  • fehlende Autonomie/Mitgestaltungsrecht (in der ausbrennenden Situation)
  • zu hohe Anforderungen (starker Druck und Leistungsforderungen durch andere, z. B. Vorgesetzte, Familienmitglieder, Kunden, Mitarbeiter, Hilfebedürftige, Welt- und Sinndruck)
  • ungenügende Belohnung
  • fehlende immaterielle Anerkennung
  • bürokratische Hemmnisse
  • fehlende soziale Unterstützung durch Familie und Freunde

Weitere Ursachen, Warnsymptome und Risikofaktoren für Burnout >>

 

Die Symptome eines Burnouts

  • keine psychischen, mentalen Kapazitäten mehr
  • mangelnde Motivation, Konzentration sowie Interesse
  • (chronische) Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit (dumpfes Gefühl, wie taub)
  • keine Verantwortung mehr tragen können
  • keine „Lust“ mehr
  • innere Unruhe, leichte Reizbarkeit
  • Gefühl von Sinnlosigkeit, Hoffnungslosigkeit
  • starke Selbstzweifel
  • Versagensängste bei Fremdansprüchen
  • hilflose Gefühle (Macht- und Wehrlosigkeit), vermeintlich fehlende Eigenwirksamkeit: keine Chance zur Veränderung sehen
  • schlechte Gedächtnisleistung
  • Ärger und innere Aggressionen (bei Forderungen anderer, richtet sich vorwiegend gegen einen selbst)
  • Schlafstörungen (beim Einschlafen und Durchschlafen)
  • Depressionen
  • Panikattacken
  • Angstzustände
  • starke Stimmungsschwankungen
  • Muskelverspannungen (meist im Bereich des Kopfes, der Schultern, des Nackens und Rückens)
  • Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, plötzliche Nahrungsunverträglichkeiten)
  • Schwindelgefühle
  • Herz-Kreislauf-Probleme (Herzrasen, Blutdruckprobleme)
  • Anfälligkeit für Infekte aller Art
  • Verschlimmerung von Allergien
  • Tinnitus und Hörsturz
  • frei gewählte Isolation und Rückzug von vormals freudvollen Aktivitäten
  • u. v. m.

Die Symptome eines Burnouts sind von denen einer Depression nur sehr schwer zu unterscheiden.

 

Wie lässt sich ein Burnout Syndrom behandeln?

Ist die Diagnose zweifelsfrei bestätigt (z. B. wie mit im Video erwähnten Speicheltest der Stress-Hormon-Achse oder die Messung der Neurotransmitter im Urin), kann es an die Behandlung gehen. Vor allem sollte der Gedanke, wie Robert Betz es ausdrückt, „immer nur leisten, damit andere zufrieden sind“, hinterfragt und geändert werden. Man muss lernen, wieder das Leben zu genießen und nährende Auszeiten zu schaffen.

was gegen burnout tun behandlung und wieder glücklich werdenDie deutliche Veränderung im bisherigen Leben ist zwar die schwerste, aber beste Behandlung. Wie Dr. Bieger im Video erklärt, ist es essentiell wichtig, „die Lebensbedingungen zu überprüfen und die Rahmenbedingungen, aus denen der Burnout entstand, zu verändern“. Eine berufliche Neuorientierung, ein Arbeitsplatzwechsel, ein neues Hobby, ein funktionierendes soziales Netz, Unterstützung durch Partner, Eltern, Kinder und Freunde sowie mehr Ruhe können den Prozess oft noch stoppen.

Eine Therapie hilft, Strategien für die Verarbeitung von Stress, seelischer Belastung und zu hohen Anforderungen zu entwickeln, unter anderem mit dem Beginn von:

  • Meditation
  • Sport
  • Bewegung
  • Yoga
  • Hobbys und Leidenschaften ausüben

Haben sich schon Depressionen ausgeprägt, braucht der Betroffene umfassendere Hilfe, ggf. durch Medikamente, Psychotherapie und andere Behandlungsformen. Auch die Zufuhr von Aminosäuren kann helfen, um das fehlende Serotonin wieder zu stabilisieren.

Fest steht, dass nicht wenige Menschen in ihrem Leben mindestens einmal eine völlige körperliche und emotionale Erschöpfung erleiden. Die Frage, „Habe ich tatsächlich einen Burnout?“ ist dabei nur individuell zu beantworten.

Unter Zuhilfenahme meines Burnout Test können Betroffene versuchen, ihre Symptome zu ordnen und sich so etwas mehr Klarheit zu verschaffen. Wenn sich der Verdacht auf die Diagnose erhärtet, sollte unbedingt ein (Fach)Arzt die Behandlung übernehmen.

 

Burnout Test: Prüfe deine Gefährdung und Beschwerden

Der nachfolgende Selbsttest ist nur ein Anhaltspunkt und stellt keine Diagnose dar. Er ist angelehnt an wissenschaftlich erprobte Tests, um die Burnout-Gefährdung herauszufinden.

Wird dir oft alles zu viel?

Leidest du unter Schlafschwierigkeiten, Verdauungsstörungen, allergischen Reaktionen und häufigen Infekten?

Bist du gereizt, aggressiv, innerlich unruhig und schreckhaft?

Hast du Freude bei der Arbeit?

Bist du aktiv in deiner Freizeit?

Fühlst du dich hilflos und machtlos?

Erscheint dir viel bis alles sinnlos?

Greifst du häufiger zu Alkohol, Zigaretten und Medikamenten wie Beruhigungsmittel?

Gibt es mindestens zwei, drei Menschen, bei denen du dich wohlfühlst und bei denen du Halt und emotionale Unterstützung spürst?

Hast du Ängste, die du nur schwer kontrolliert bekommst?

Erlaubst du dir Pausen, Auszeiten, Urlaube und "Nichts-tun-Momente"?

Ziehst du dich von deinen Freunden, deiner Familie und anderen sozialen Kontakten zurück?

Test: Bist du Burnout-gefährdet?
Leichte Gefährdung
Deine Antworten zeigen, dass du nur leicht gefährdet bist, an mentaler, körperlicher oder seelischer Überforderung und/oder Überarbeitung zu leiden. Das ist sehr gut! Mach weiter so! Für den Moment hast du alles in der Hand, um gegen Stress, der kommen könnte, zu wirken. Stressresistenz kann man aufbauen und stärken, in dem man sich immer wieder fragt: Was will ich? Was tut mir gut? Was tut mir schlecht? Wieviel von dem Guten habe ich in meinem Leben? Was tue ich, was mir schlecht tut? Will ich etwas, was mich schlecht fühlen lässt? Die Antworten auf diese Fragen zu kennen, kann dir helfen, im entscheidenden Moment, in dem Stress über dich rollt, einzulenken und dich an dich und deine Bedürfnisse zu erinnern. Sag Nein zum Stress und begib dich in deine Welt, in der du mit Bewegung, Sport, Hobbys, lieben und geliebten Menschen Zeit verbringst. Falls du noch zu wenig Leidenschaften in deinem Leben haben solltest: Finde welche. Was hast du früher gern getan? Bei welcher Tätigkeit hast du das Gefühl, ganz in die Handlung eintauchen und dich fallen lassen zu können? Erschaffe dir mehr von diesen Auszeiten, um dich und deine Seele zu unterstützen. Je mehr positive Energie du in dein Leben bringst, desto weniger schwer fällt dir jene Zeit, in der du mit den Anforderungen und Leistung konfrontierst bist.
Mittlere Überforderung
Deine Antworten zeigen, dass du gefährdet bist, an mentaler, körperlicher oder seelischer Überforderung und/oder Überarbeitung zu leiden. Auch, wenn du bereits mitten in einem Chaos aus fremden und eigenen Ansprüchen, Stress, Terminen, Aufgaben und "zu viel" steckst: Für den Moment hast du noch alles in der Hand, um dagegen zu wirken. Je eher du handelst, desto leichter kannst du dich aus der Gefährdung ziehen. Stressresistenz kann man aufbauen, in dem man sich immer wieder fragt: Was will ich? Was tut mir gut? Was tut mir schlecht? Wieviel von dem Guten habe ich in meinem Leben? Was tue ich, was mir schlecht tut? Will ich etwas, was mich schlecht fühlen lässt? Die Antworten auf diese Fragen zu kennen, kann dir helfen, im entscheidenden Moment, in dem Stress über dich rollt, einzulenken und dich an dich und deine Bedürfnisse zu erinnern. Sag Nein zum Stress und begib dich in deine Welt, in der du mit Bewegung, Sport, Hobbys, lieben und geliebten Menschen Zeit verbringst. Falls du noch zu wenig Leidenschaften in deinem Leben haben solltest: Finde welche. Was hast du früher gern getan? Bei welcher Tätigkeit hast du das Gefühl, ganz in die Handlung eintauchen und dich fallen lassen zu können? Erschaffe dir mehr von diesen Auszeiten, um dich und deine Seele zu unterstützen. Je mehr positive Energie du in dein Leben bringst, desto weniger schwer fällt dir jene Zeit, in der du mit den Anforderungen anderer konfrontierst bist. Arbeite vor allem an deiner Perfektion oder dem Ego-Gedanken, dass du etwas leisten musst, um Liebe, Zuwendung, Anerkennung, Erfolg oder Ähnliches zu erhalten. Distanziere dich von Gedanken, die aus Mangel heraus entstehen. Baue stattdessen Vertrauen in dich und deine Persönlichkeit auf. Was du erkämpfen musst, ist nicht für dich bestimmt. Was dir leicht fällt und dich gut fühlen lässt hingegen, ist, was du jetzt in deinem Leben brauchst.
Starke Burnout-Signale
Deine Antworten zeigen, dass du stark Burnout-gefährdet bist: auf mentaler, körperlicher oder seelischer Ebene. Noch mehr Überforderung und/oder Überarbeitung kann bei dir schwerwiegende Konsequenzen haben. Dein Körper und dein Geist sind bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Chaos aus fremden und eigenen Ansprüchen, Stress, Terminen, Aufgaben und "zu viel" machen es dir schwer, dein Leben mit Leichtigkeit und Selbstbestimmung zu leben. Doch das ist es, was du dir als neues Ziel setzen darfst, um dich mit eigener Kraft aus dem Dschungel zu befreien. Du hast IMMER alles in der Hand, um gegen Perfektion, Leistungsstreben, Ansprüchen, Muss-Aufgaben und negative Menschen zu wirken. Je eher du handelst, desto leichter kannst du dich aus der Überforderung ziehen. Stressresistenz kann man aufbauen, in dem man sich immer wieder fragt: Was will ich? Was tut mir gut? (Was ist mir wirklich wichtig?) Was tut mir schlecht? Wieviel von dem Guten habe ich in meinem Leben? Was tue ich, was mir schlecht tut? Will ich etwas, was mich schlecht fühlen lässt? Gibt es Menschen in meinem Leben, die da nicht sein sollten, weil sie mich in meiner Kraft lähmen, mich klein halten oder gar zwingen wollen, anders zu sein, als ich bin? Die Antworten auf diese Fragen zu kennen, kann dir helfen, im entscheidenden Moment, in dem Stress über dich rollt, einzulenken und dich an dich und deine Bedürfnisse zu erinnern. Sag Nein zum Stress und begib dich in deine Welt, in der du mit Bewegung, Sport, Hobbys, lieben und geliebten Menschen Zeit verbringst. Baue langsam, aber beständig, den Willen und die unbedingte Entscheidung auf, dass es genauso zählt, was du willst. Du bist genauso wichtig, wie alle anderen. Lass dich nicht von Gedanken wie "Nur ich kann das leisten." oder "Ich muss das aber machen, weil..." leiten. Bitte um Hilfe, sag entschlossen Nein und mache dein Umfeld darauf aufmerksam, dass du dich um dich kümmern musst, genauso wie du es bei anderen tust. Es ist nur möglich, eine Bereicherung für das Leben anderer und die Welt zu sein, wenn du mental und körperlich gesund bist. Nur dann kannst du in deiner Kraft und aus ihr heraus Großes erzielen. Falls du noch zu wenig Leidenschaften in deinem Leben haben solltest: Finde welche. Was hast du früher gern getan? Bei welcher Tätigkeit hast du das Gefühl, ganz in die Handlung eintauchen und dich fallen lassen zu können? Erschaffe dir mehr von diesen Auszeiten, um dich und deine Seele zu unterstützen. Nutze Stressmanagement-Techniken wie Entspannung (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Meditation, Chi Gong, Tai Chi usw.), um die Stresshormone in deinem Körper abzubauen. Du wirst sehr wahrscheinlich zu viel Cortisol in deinem Körper haben, wenn du innere Unruhe spürst, oft aggressiv bist, leicht reizbar oder gar an Schlafstörungen oder Verdauungsstörung leidest. Stresshormone (Cortisol, Noradrenalin) müssen jetzt dringend abgebaut werden. Bereits kleine Änderungen in deinem Leben vorzunehmen, wie High Intensity Training (Apps wie "7 Minuten") können Wunder bewirken. Ernähre dich natürlich und lass Energieräuber wie Weißes, Zucker, Koffein, Alkohol und Tabak weitestgehend weg. Hilf deinem Körper, dich wieder gesund zu machen. Er braucht deine Hilfe! Aber tue auch etwas für deine Seele: Je mehr positive Energie du in dein Leben bringst, desto weniger schwer fällt dir jene Zeit, in der du mit den Anforderungen anderer oder gar mit deinen eigenen konfrontierst bist. Arbeite vor allem an deiner Perfektion oder dem Ego-Gedanken, dass du etwas leisten musst, um Liebe, Zuwendung, Anerkennung, Erfolg oder Ähnliches zu erhalten. Distanziere dich von Gedanken, die aus Mangel heraus entstehen. Baue stattdessen Vertrauen in dich und deine Persönlichkeit auf. Was du erkämpfen musst, ist nicht für dich bestimmt. Was dir leicht fällt und dich gut fühlen lässt hingegen, ist, was du in deinem Leben brauchst. Und was du verdienst.
Keine Gefährdung
Bei dir scheint alles im Lot zu sein. Ich gratuliere! Es besteht keine Gefahr.

Share your Results:

 

Zeigen deine Ergebnisse eine behandlungswürdige Burnout-Belastung? Der Klinikfinder bietet Betroffenen weiterführende Informationen und kann dir helfen, eine geeignete Klinik in deiner Umgebung zu finden >>

 

Bloggerin psychische Gesundheit

Verfasst von Janett Menzel

Autorin und Mentorin für Personen mit herausfordernden Ängsten in ihrer psychischen Gesundheit, in Liebe & Beziehung, Job & Karriere. Potenzial- und Strategieentwicklung im Bereich: Hochbegabung bei Frauen, Angstzustände/Panikattacken, Beziehungsängste - erfolgreiche Beziehungen - erfolgreiche Kommunikation, Gehirnforschung, weibliche & männliche Energien, Entspannungstechniken aus aller Welt, Identitätsbildung & spätes Self-Parenting (Selbsterziehung), Auswirkungen der Emanzipation auf das Verständnis zwischen Mann-Frau

Kommentare

6 Kommentare

  1. Hallo Janett,

    ich würde diese Seite bzw. den Test gerne auf meiner Homepage verlinken.
    Ist das in Ordnung?

    Viele Grüße
    David

    Antworten
  2. Guten Abend Janett,

    vielen Dank für den Artikel und den Test. Ich denke es hilft mir mein jetzigen Zustand richtig zu interpretieren.

    Mit freundlichem Gruß

    Antworten
    • Sehr gern, Martin.
      Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft bei dieser Herausforderung!

      Alles Gute,
      Janett

      Antworten
  3. Ich spüre momentan auch einen starken Verlust und einen Mangel an positiven Emotionen. Ich versuche mir mit Yoga und Meditation zu helfen aber ich bin nicht komplett zurück zu meiner alten Form. Ich habe mich nun bei einer Burnout-Therapie eingeschrieben und erhoffe mir so meine Energie und meine Lust wieder zu erlangen.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Es ist nicht nötig, Namen, E-Mail und weitere Daten anzugeben, um zu kommentieren. Solltest du jedoch über Antworten/Folgekommentare informiert werden wollen, klicke die Checkbox an. Nur dann wird ein Cookie auf deinem Gerät gesetzt.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese.

Bestseller – für mehr Lebens- und Liebesglück

wenn er angst vor einer beziehung hat

Erprobtes 7-Schritte-System in der Liebe zu Partnern mit Beziehungsangst – Guide für Frauen (und Männer)

entspannungs mp3

Autogenes Training bei Rede- und Prüfungsangst: wissenschaftlich bewiesen wirksam (mp3-Album)

so kannst du deine panikattacken überwinden

 Meine Erkenntnisse aus 4 Angststörungen & 6 Jahren Suche: Alles für deinen Weg aus der Angst & Panikattacken

affirmieren selbstglaube unabhängigkeit

30-Tage-Affirmationen für alle, die sich ENDLICH an 1. Stelle setzen möchten

Weitere Blogbeiträge und Lesetipps >>

Aktuelle Beiträge aus dem Blog

Wieso mag sie mich nicht? 10 Gründe, wieso die Frau deines Herzens dich nicht will

Wieso mag sie mich nicht? 10 Gründe, wieso die Frau deines Herzens dich nicht will

Du bist unglücklich verliebt, weil die Frau oder das Mädchen deines Herzens dich nicht mag? Oder du fragst dich, wieso sie nicht mit dir zusammen sein will? Oder hat sie sich distanziert, als du ihr deine Gefühle gestanden hast? Männer auf der ganzen Welt kennen das. Nach mehreren gescheiterten...

Warum gerate ich immer an vergebene, verheiratete Männer oder emotional nicht verfügbare Partner?

Warum gerate ich immer an vergebene, verheiratete Männer oder emotional nicht verfügbare Partner?

Ziehst du unbewusst immer oder oft Männer an, die verheiratet sind, in einer Partnerschaft oder nicht interessiert an etwas Festem? Die emotional nicht verfügbar sind und sich deshalb auch nicht emotional auf dich einlassen (können/wollen)? Unter uns: Wir alle haben schon einmal nach "Warum Männer...

Ist er/sie toxisch oder narzisstisch? Der Unterschied zwischen Narzissmus und Toxizität

Ist er/sie toxisch oder narzisstisch? Der Unterschied zwischen Narzissmus und Toxizität

Jeder kennt jemanden, der toxisch oder narzisstisch ist. Besonders in Liebesbeziehungen haben wir alle schon einmal vor lauter Glückshormonen vermeintlich tolle Männer und Frauen an uns herangelassen, die sich später als giftig herausstellten. Jeder Narzisst ist toxisch, doch nicht jeder, der...

Weitere Ideen für dein Wohlbefinden

entspannungstechnik gegen angstzustände

Wissenschaftlich basierte Audios: Autogenes Training bei Angstzuständen

angstzustände panikattacken entspannen

Wissenschaftliche basierte Audios als Unterstützung für Menschen mit Panikattacken

buch übers allein sein

E-Book für alle, die sich einsam fühlen + Einladung in unsere Facebook-Gruppe

beten bei ängsten und sorgen

Gebete & Bibelzitate als Kraftquelle bei Angst und schweren Zeiten

Benötigst du eine individuelle Beratung?