Wenn Liebe und Beziehungen Angst machen

Über Bindungsangst und Beziehungsangst, Untreue, unzufriedene Beziehungen und Angst vor Nähe und Trennung

Die Liebe macht vielen Menschen Angst: Entweder scheuen sie die Partnersuche, gehen eine Beziehung ein, die zum Scheitern verurteilt ist, zum Beispiel eine heimliche Beziehung oder eine Affäre, oder wir sehnen uns nach Männern und Frauen, die alleinsein durch bindungsansgtunerreichbar oder gar emotional nicht verfügbar sind. Sie haben eine Bindungangst aufgebaut, die entweder von den Eltern erlernt wurde oder aber durch eine frühere Partnerschaft verursacht wurde. Die Betroffenen sind nicht nur die, die leiden. Auch die, die das Leid (bewusst oder unbewusst) produzieren, sind Betroffene. Besonders häufig trifft es Frauen, die gerne an gebundene Partner geraten oder sich als ungewollte Geliebte wiederfinden, selbst fremdgehen, aber zweifeln, ob eine Trennung vom eigentlichen Partner der richtige Schritt wäre. Männer hingegen finden sich nach aktuellem Stand weniger oft in einer untreuen Beziehung. Hingegen aller Klischees ist Untreue nicht hauptsächlich auf sexuelle Gelüste zurückzuführen. Es ist meist die eigene Untreue sich selbst gegenüber, die man Tag für Tag in seiner Beziehung begeht.

Wenn Männer ihren Partner oder Partnerin betrügen, dann weil es ein Thema gibt, das gerne verdrängt oder nicht angesprochen wird. So ergeht es auch Frauen, die mit Männern, deren Herz wie aus Stahl erscheint, vom Leiden durch Bindungsangst betroffen sind. Menschen, die viel einstecken, geben und opfern, treffen übermäßig hoch auf Partner, die schon zu Anfang der Beziehung Anzeichen von aktiver Bindungsangst aufzeigten, indem sie Schwierigkeiten mit Nähe und Distanz hatten. Gab es viel Nähe oder wurde sie erwartet, zogen sie sich schnell und scheinbar grundlos zurück. Gerade in den ersten Wochen der Partnersuche sind diese Merkmale weit verbreitet und fand im englischen Raum die Bezeichnung des Ghosting.

Diese Übersichtsseite vereint alle Artikel, die bislang auf IhaA zum Thema Bindungsangst, Beziehungsangst, Untreue und einseitige Beziehungen erschienen sind.

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“Die Liebe […] nicht kontrollierbar, spontan, kreativ, bringt uns in einen großen Widerspruch. Einerseits sind wir besetzt von ihr, durch sie gefangen, ihr ausgeliefert bis zu dem Gefühl, wir seien bloßer Spielball unserer Liebessehnsucht und den damit verbundenen Wünschen wehrlos ausgesetzt. […] Andererseits kann die Liebe uns größte Freiheit bringen, wenn wir mit ihr in Beziehung treten.”

aus: Verena Kast “Vom Sinn der Angst”